Archiv der Kategorie: Forschung und Wissenschaft

Honig wirkt gegen resistente Bakterien

Weitere Studien müssen folgen

Multiresistente Keime (sogenannte MRSA-Keime) können lebensgefährlich werden. Vor allem in Krankenhäusern besteht erhöhte Infektionsgefahr. Ist Honig ein wirksames Mittel im Kampf gegen diese Keime?

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/honig-wirkt-gegen-mikroorganismen.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Natürlicher Blutzuckersenker aus dem Meer

Braunalgentherapie in der Diabetesbehandlung

Kaum jemand weiß um die Vielseitigkeit von Braunalgen. Sie finden schon lang in der traditionellen asiatischen Küche Verwendung, sind beliebter Bestandteil kosmetischer Produkte und helfen bei der Gewinnung neuer Treibstoffe. In der traditionellen chinesischen Medizin gelten Braunalgen als ebenso vielseitig – sie sollen den Stoffwechsel ankurbeln und sich positiv auf die Schilddrüsenfunktion auswirken.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/natuerlicher-blutzuckersenker-aus-dem-meer.html

Quelle: Cartens-Stiftung

Entwicklung des Diabetes in Deutschland dramatischer als bisher erwartet

erzeit wird in Deutschland der Anteil der Erwachsenen mit bekanntem Typ 2 Diabetes auf sieben bis acht Prozent geschätzt. Anhand neuer epidemiologischer Daten eines nationalen Forscherverbunds, an dem das DDZ beteiligt ist, und der aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes muss im Jahr 2030 in der Altersklasse der 55 bis 74-Jährigen von 3,9 Millionen Personen mit Typ 2 Diabetes ausgegangen werden. Gegenüber heute bedeutet das einen Anstieg um mehr als 1,5 Millionen Personen. Würde allein nur jede zweite Person mit Prä-Diabetes dauerhaft an Maßnahmen zur Prävention teilnehmen, ließen sich bis zum Jahr 2030 mehr als 370.000 Diabetes-Fälle vermeiden.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news491665

Quellen: Deutsches Diabetes Zentrum, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Tabakpflanzen ermöglichen Impfschutz gegen HIV

Tabakpflanzen ermöglichen Impfschutz gegen HIV

Pflanzen können Antikörper produzieren, die vor einer Infektion mit dem Aids-Erreger HIV schützen.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news490646

Quelle: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Sonnenvitamin dringend benötigt – Vitamin D hilft bei Rheuma

Etwa jeder zweite Mensch in Deutschland hat einen Vitamin D Mangel. Für die Betroffenen bringt dies nicht nur ein erhöhtes Osteoporose-Risiko mit sich. Wissenschaftliche Studien liefern zunehmend Hinweise darauf, dass Vitamin D möglicherweise über eine anti-entzündliche Wirkung auch gegen entzündlich-rheumatische Erkrankungen wirksam ist. Über die Bedeutung des Vitamin-D-Mangels bei Arthritis, Morbus Bechterew und anderen rheumatischen Erkrankungen diskutieren Experten auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), der vom 19. bis 22. September 2012 in Bochum stattfindet.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news490703

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Naturstoffe blockieren Bakterien-Wachstum

Am HZI entdeckte Substanzen: US-Wissenschaftler klären Wirkungsweise auf

Ein internationales Forscherteam beschreibt in der renommierten Fachzeitschrift Science, wie eine Gruppe von Naturstoffen die Vermehrung von Bakterien stoppt. Die am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) entdeckten Substanzen blockieren in der Bakterienzelle das Enzym RNA-Polymerase, das für das Ablesen der Erbsubstanz zuständig ist. Mit hoch empfindlichen Analysemethoden konnten die Wissenschaftler zeigen: Die Wirkstoffe greifen dabei an einer anderen Stelle des Enzmys an als bisher beschriebene Antibiotika.

Mehr Infos unter http://www.idw-online.de/de/news490849

Quelle: Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Fitte Gelenke durch Beerensaft?

Besonders die Açaibeere soll für bessere Beweglichkeit sorgen

Saft aus Açaibeeren ist in Brasilien und anderen südamerikanischen Staaten schon lang ein beliebtes und günstiges Heilmittel, das traditionell bei Fieber, Infekten, Parasitenbefall und Schmerzen eingesetzt wird. Die Beeren bilden die Früchte der in Südamerika beheimateten Kohlpalme (Euterpe oleracea Mart.) und verfügen über einen außerordentlich hohen Polyphenolgehalt. Açaibeeren sind dreifach gesund, entdeckte man ihre antientzündliche, antioxidative und analgetische Wirkung doch bereits in diversen Untersuchungen.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/fitte-gelenke-durch-beerensaft.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Parkinson: Mehr Beweglichkeit durch Massage?

Studie mit ersten Hinweisen

Patienten, die an Morbus Parkinson leiden, versuchen oft, ihre Beschwerden durch zusätzliche komplementärmedizinische Verfahren zu lindern, da eine ursächliche Behandlung der Parkinson-Krankheit derzeit noch nicht möglich ist. Ziel ist es normalerweise, die Bewegungseinschränkungen zu verringern. Dementsprechend nehmen diese Patienten am häufigsten zusätzliche Massagen in Anspruch (1). In Japan wurde jetzt anhand von 10 Fallberichten untersucht, ob die Traditionelle Japanische Massage einen günstigen Einfluss bei Parkinson-Patienten hat (2).

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/massagen-bei-parkinson.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Koronare Herzerkrankung: Neuer Biomarker hilft Zweitrisiko besser einzuschätzen

Die koronare Herzerkrankung (KHK) ist ein meist über Jahre oder Jahrzehnte verlaufender Prozess, der durch Engstellen oder Verschlüsse in den so genannten Herzkranzgefäßen charakterisiert ist. Die KHK kann zu einem Herzinfarkt, zu Herzrhythmusstörungen und zur Herzschwäche führen.Nach einem Infarkt kommt es nicht selten zu weiteren Komplikationen. Jetzt haben Forscher um den Ulmer Epidemiologen Professor Dietrich Rothenbacher und den Kardiologen Professor Wolfgang Koenig (Klinik für Innere Medizin II-Kardiologie, Universitätsklinikum Ulm) herausgefunden, dass ein leicht erhöhter Serum-Troponin-Spiegel im Blut von KHK-Patienten ein Indikator für den weiteren Krankheitsverlauf ist.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news490476

Quelle: Universität Ulm, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Wie Mangelernährung zu Entzündungen führt

Wie Mangelernährung zu Durchfall und Entzündungen des Darmes führen kann, haben jetzt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), des Exzellenzclusters Entzündungsforschung und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) in Wien, Österreich, herausgefunden. Diese überraschenden Erkenntnisse zeigen erstmals den molekularen Einfluss der Ernährung auf das Gleichgewicht zwischen Immunsystem und Darmflora. Die Ergebnisse dieser Studie wurden jetzt in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature (26. Juli) veröffentlicht.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news489871

Quellen: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Informationsdienst Wissenschaft (idw)