Das Charakteristische an der Demenzerkrankung ist der Untergang von Nervenzellen. Forscher an der Universität Bonn haben entdeckt, wie es dazu kommt.
Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news460174
Josef Senn, Redaktion mediportal-online
Das Charakteristische an der Demenzerkrankung ist der Untergang von Nervenzellen. Forscher an der Universität Bonn haben entdeckt, wie es dazu kommt.
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Josef Senn, Redaktion mediportal-online
Im Winter ist die Haut besonders gestresst
(ddp direct)Wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, sinkt nicht nur bei uns die Lust auf Aktivitäten. Auch für unsere Haut bricht besonders im Winter eine schwierige Zeit an. Zum einen ist sie gestresst durch die Temperaturwechsel zwischen der geheizten Raumluft und der Kälte draußen. Zum anderen stellen die Talgdrüsen der Haut ihre Aktivität ein, wenn die Temperatur unter 8 °C sinkt. Jetzt ist spezielle Pflege angesagt, so die SIGNAL IDUNA Gruppe, Dortmund/Hamburg.
Die Haut ist unser größtes Organ: Sie schützt den Körper zum Beispiel vor eindringenden Krankheitserregern und sorgt dafür, dass wir nicht austrocknen oder überhitzen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der dünne, leicht saure Schutzfilm, den Talg- und Schweißdrüsen gemeinsam produzieren und kontinuierlich erneuern.
Bei niedrigen Temperaturen ist der Fett- und Wasserhaushalt der Haut gestört, denn wir schwitzen weniger, und die Talgdrüsen produzieren kein Fett mehr. Der Schutzfilm wird dünn, die Haut trocknet aus, wird schuppig und rissig. Besonders gefährdet sind Hautstellen, die schutzlos Wetter und Heizungsluft ausgesetzt sind, also in erster Linie Gesicht und Hände. Sie danken es, wenn wir jetzt verstärkt auf rückfettende Gesichts- und Handcremes zurückgreifen. Für die Lippen ist ein Fettstift angezeigt. Hier hält der Handel ein breit gestreutes Sortiment vor. Hier lautet die hautärztliche Empfehlung, das Produkt erst einmal auf eventuelle Unverträglichkeiten zu testen, bevor man sich entscheidet. Wer eh bereits eine eher fettige Haut hat, sollte übrigens nicht auf ein fetthaltigeres Produkt umsteigen: Für ihn reicht es bereits aus, sich öfter einzucremen.
Wenn man sich viel im Freien aufhält, sollte man darauf achten, Pflegeprodukte mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor zu benutzen auch für die Lippen. Im Allgemeinen reicht hier LSF 15 mit UVA- und UVB-Filter aus; doch für den Wintersport empfehlen Hautärzte mindestens LSF 30. Auch bei Cremes gilt: Weniger ist mehr. Wer sich zu üppig eincremt, riskiert, dass die Haut nicht mehr atmen kann, der Austausch von Feuchtigkeit und Wärme nicht mehr funktioniert. Folge dieses sogenannten Okklusionseffektes: Die Haut quillt auf und wird durchlässiger für Keime.
In der Wohnung helfen spezielle Luftbefeuchter oder einfach wassergefüllte Schälchen auf der Heizung dabei, eine zuträgliche Luftfeuchtigkeit herzustellen. Ebenfalls hervorragend dazu geeignet sind Zimmerpflanzen. Ausgewogene, vitaminreiche Kost, ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, etwa durch Mineralwasser oder Früchtetees, und Bewegung an der frischen Luft tun auch der Haut gut.
Tipp der SIGNAL IDUNA: Ein heißes Bad kann nicht nur Balsam für die Seele sein, sondern auch gut für die Haut, sofern man statt eines Schaumbades ein Ölbad wählt. Allerdings sollte man sich dieses Vergnügen maximal zweimal wöchentlich gönnen, um die Haut nicht zu strapazieren. Wer unter Hautproblemen wie Jucken oder Entzündungen leidet, ist bei einem Hautarzt am besten aufgehoben.
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Quellen:
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Kontakt: Claus Rehse, Joseph-Scherer-Str. 3, 44139 Dortmund, claus.rehse@signal-iduna.de, 0231-135-4245, http://shortpr.com/nqjo6y
Vitamin C gilt als Rettungsanker, wenn eine Erkältung im Anmarsch ist. Nun haben aber Wissenschaftler der University of Washington in einer Untersuchung gezeigt, dass Vitamin C keinen Schutz vor Erkältungen bietet. Das berichtet das Gesundheitsmagazin Medical Observer.
Wie das Gesundheitsmagazin Medical Observer berichtet, stärkt Vitamin C das Immunsystem. Wohl daher kam die Vermutung zustande, dass Vitamin C automatisch vor Krankheiten wie einer Erkältung schützen kann. Viele greifen daher zu Vitamin C-Tabletten, um einer Erkältung vorzubeugen. Bei den ersten Symptomen wie Schnupfen, Halsweh oder Husten steht die Ascorbinsäure hoch im Kurs. Doch bietet Vitamin C wirklich Schutz vor einer Erkältung? Und wirkt Vitamin C gegen Husten, Schnupfen.
In einer Studie mit 11.000 Teilnehmern wurde deutlich, dass Vitamin C einer Erkältung nicht vorbeugen kann. Die Forscher verabreichten den Teilnehmern dabei immerhin täglich 200 Milligramm. Der Referenzwert für Vitamin C liegt allerdings nur bei 100 Milligramm täglich. Aber selbst die hohe Dosis konnte keinen nennenswerten Beitrag dazu leisten, gesund zu bleiben. Vor Vorteil „Es ist daher einfach nicht sinnvoll, 365 Tage im Jahr Vitamin C einzunehmen, nur um das Risiko eines Schnupfens zu verringern“, erklärt der Harri Hemilä von der Universität von Helsinki.
Eine hohe Vitamin C-Dosis wirke dabei aber immerhin bei Menschen, die zuvor zu wenig davon im Körper hatten. Und es kann verschiedenen Untersuchungen zufolge eine Erkältung verkürzen. Und natürlich stärkt Vitamin C das Immunsystem. Studien belegen zudem auch, dass es vor Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen schützt. Experten raten dabei in Sachen Vitamin C eher auf eine ausgewogene Ernährung zu vertrauen. Denn ob der Körper das unnatürliche Vitamin C in Tablettenform überhaupt aufnehmen kann, ist bislang noch nicht eindeutig belegt.
Quellen:
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Kontakt/Pressekontakt: MedicalOberver.com, Dr. John Pillay, Friedrichstraße 171, 10117 Berlin, 030 / 2241 0953, http://medicalobserver.com/, jp@medicalobserver.com
Pfungstadt (Südhessen) – Zahnklinik Jung informiert: Im Vergleich zu Frauen haben Männer ein deutlich höheres Risiko an einer schweren Parodontitis zu erkranken. Parodontologen der University of Maryland/ Dental School haben diesen Zusammenhang herausgefunden.
Aus den Ergebnissen der Forschungsarbeit lässt sich schließen, dass die männlichen Sexualhormone daran beteiligt sind. Diese Hormone haben einen Einfluss auf das Immunsystem und speziell auf die Regulierung von Entzündungen.
Anscheinend besteht ein Zusammenhang zwischen dem Heilungsprozess einer Parodontitis-Erkrankung und der angeborenen Immunreaktion. Hierbei liegt ein großer Unterschied zwischen Männern und Frauen aufgrund der Sexualhormone vor. Laut Studien haben Frauen deutlich mehr Immunglobuline und eine bessere Abwehrleistung gegenüber sämtlichen Keime.
Auch bei einer Parodontitis-Erkrankung macht sich dies bemerkbar. Es fällt hierbei auf, dass eine Parodontitisbehandlung gerade bei Männern schwieriger zu bekämpfen ist und der Krankheitsverlauf oftmals schwerer ausfällt.
Die traditionellen Erklärungsschemata für Parodontitits, wie mangelnde Hygiene oder Umweltfaktoren, sind dabei längst nicht alles. Die Marylandstudie hat den Verdacht erhärtet, dass die Geschlechtshormone ebenfalls auf den Krankheitsverlauf von Parodontitis einwirken.
Aus diesen Ergebnissen resultiert, dass es wichtig ist Parodontitis oder andere Mundraumerkrankungen geschlechtsspezifisch zu betrachten. Gerade Männer sollten sich unbedingt regelmäßigen Parodontitis-Untersuchungen unterziehen, denn Früherkennung ist hier besonders wirkungsvoll.
Quellen:
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Kontakt/Verfasser: Zahnklinik Jung, Dr. Thomas Jung, City-Passage 1-6, 64319 Pfungstadt, 06157 6050, http://www.zahnklinik-jung.de, info@zahnklinik-jung.de
Pressekontakt: flash Marketing & Events, Alena Schoberth, City-Passage 6, 64319 Pfungstadt, alena.schoberth@flash-me.eu, 0172-8418399, http://www.flash-me.eu
Die Vorstellung, man nehme eine Medizin, und dann wird man schon abnehmen – das wird ein Wunschtraum bleiben. Auch wenn immer wieder behauptet wird, man habe das Mittel gefunden. Jedenfalls seriös und gesund funktioniert es so einfach nicht.
Man muss schon seine Lebens- und Ess-Gewohnheiten auf eine regelmäßige, ausgewogene und kalorienarme Kost umstellen. Und das ganze mit Bewegung unterstützen. Ein Erfahrungsbericht dazu kann man sich kostenlos downloaden unter http://abnehmen.mediportal-online.de/
Bei vielen Menschen ist der Stoffwechsel aber tatsächlich gestört. Hier können Heilmittel aus der Natur helfen, den Stoffwechsel ins Gleichgewicht zu bringen. Dann gelingen auch die oben zitierten Bemühungen, abzunehmen.
Dazu gehören zum Beispiel die Schüssler-Salze. Bei gestörtem Fettstoffwechsel kommen zum Einsatz, jeweils vor den Mahlzeiten:
Früh: Schüssler Nr. 5 – Kalium phosphoricum, um den Stoffwechsel anzuregen.
Mittag: Schüssler Nr. 10 – Natrium sulfuricum, um die Ausscheidung zu verbessern
Abends: Schüssler Nr. 9 – Natrium phosphoricum, zur Anregung des Fettstoffwechsels.
Der Rat des Fachmanns: Um das richtige Heilmittel zu finden, braucht es einer exakten Analyse der individuellen Situation des Betroffenen. Eine homöopathische Analyse ist also zu empfehlen.
Josef Senn, Redaktion mediportal-online
Wie stoppt die Pflanze den Schmerz?
Zahlreiche Studien und Übersichtsartikel haben sich mit der Wirksamkeit von Teufelskralle-Extrakten (Harpagophytum procumbens) bei der Behandlung von entzündungsbedingten Schmerzen des Bewegungsapparates befasst. Selbst die Europäische Arzneimittelagentur (EMEA = European Medicines Agency) hat Teufelskralle-Extrakte 2008 positiv bewertet, wenn auch die Stellungnahme von 2009 die Wirksamkeit noch nicht als klinisch gesichert ausweist. Eine neue Studie untersucht nun, auf welche Weise Teufelskralle-Extrakte Entzündungsreaktionen beeinflussen (1).
Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/wirkmechanismus-von-teufelskralle.html
Quelle: Carstens-Stiftung
Mit Pflanzenkraft gegen den Alltagsstress
Ein hochstandardisierter Extrakt (WS® 1375) des Rosenwurz (Rhodiola rosea), einer Pflanze aus der Familie der Dickblattgewächse, wurde jetzt im Rahmen einer unkontrollierten Studie auf seine Wirksamkeit auf stress-spezifische Symptome getestet. Im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses standen somatische Symptome wie Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten, verminderte Lebensfreude, Erregbarkeit und Angstempfindungen sowie das Gefühl der Fremdbestimmtheit (Heteronomie).
Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/weniger-stress-mit-rosenwurz.html
Quelle: Carstens-Stiftung
Gefährdungsbeurteilungen zu psychischen Belastungen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement
Wechselnde Beschäftigungsverhältnisse, erhöhte Qualifikationsanforderungen, sich ständig ändernde Tätigkeitsprofile sowie ein Zwang zur permanenten Erreichbarkeit sind zur Normalität geworden.
Neben den klassischen Belastungen, wie schwerer körperlicher Arbeit, treten psychische Anforderungen an die Mitarbeiter immer weiter in den Vordergrund. Die Ergebnisse der INQA-Studie „Was ist gute Arbeit?“ zeigen, dass 41% der Beschäftigten unter einem erhöhten Arbeitspensum /-druck leiden und dadurch die Qualität ihrer geleisteten Arbeit sinkt.
Diese Überbeanspruchungen beeinflussen auf Dauer die Gesundheit negativ -Psychische Belastung, ermüdungsähnliche Zustände sowie Schlafstörungen oder Depressionen sind die Folge. Nach Angaben der AOK ist der Anteil der Krankheitstage durch psychische Erkrankungen in den letzten 15 Jahren um 70-80% gestiegen.
Die von der UBGM durchgeführten Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungsfaktoren sind ein bewährtes Instrument um die negativ wirkenden Gestaltungsmerkmale von Arbeitssystemen zu identifizieren. Durch die Analyse der arbeitsorganisatorischen sowie sozialen Bedingungen können die individuellen Belastungsfaktoren der Mitarbeiter ermittelt und entsprechende Handlungsempfehlungen formuliert werden. Link: www.gesundheitsmanagement24.de/analysen/gefaehrdungsbeurteilung/
Quellen:
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Kontakt: UBGM – Unternehmensberatung für Betriebliches Gesundheitsmanagament, Franziska Kampf, Kurfürstendamm 21, 10719 Berlin, franziska.kampf@ubgm.de, 0800-0242400, http://www.gesundheitsmanagement24.de
Vitamin D in Form von Tabletten oder doch lieber Vitamin D durch Mutter Natur oder Sonnenbank?
Ein Streitthema, dass mittlerweile fast täglich in den Schlagzeilen zu finden ist und von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wie von Experten heftig diskutiert wird.
In den USA sorgten erst vor kurzer Zeit eine Reihe von Vitamin D-Vergiftungen durch Tabletten für Aufruhr. Dies verstärkte die Diskussion um die Quelle für die Vitamin D-Versorgung.
Aufgrund eines Druck- und Produktionsfehlers, kam es hier zu mehreren Vergiftungen durch Vitamin D. Fast das 1000fache der üblichen Vitamin D Dosis schluckten die Patienten. Ergebnis war eine drastische Überversorgung mit Kalzium, mit starker Gefahr auf Gefäßverkalkungen. Der Vitamin D und Kalziumspiegel normalisierten sich erst nach fast einem Jahr wieder. Eine lange Zeit, in der hätte viel geschehen können.
Die Fälle der Überdosierungen wurden von einer Gruppe US-Wissenschaftlern untersucht, zu welchen auch Prof. Michael F. Holick gehörte, welcher am Ende der Untersuchungen Entwarnung hinsichtlich der Folgeschäden, wie dauerhafte Hyperkalzämie und Niereninsuffizienz, der Geschädigten geben konnte.
Dennoch wirbelten die Ereignisse Diskussionen auf, deren Resultat ist, dass Experten vor der Zunahme eben solcher Überdosierungs-Fälle warnen. Sie fordern sorgfältige ärztliche Untersuchungen der Vitamin D- und Kalzium-Werte, vor der Verabreichung und Verschreibung der Vitamin D-Präparate.
Aber worauf ist die große Nachfrage nach Vitamin D-Präparaten zurückzuführen?
Der moderne, als sonnenfeindlich zu bezeichnende Lebensstil, kombiniert mit dem zunehmendem Wissen, dass uns ein Mangel an Vitamin D gesundheitliche Folgen bescheren kann, lässt die Nachfrage nach den Vitamin D Präparaten nicht nur in den USA sprunghaft ansteigen. Die Wenigsten lassen ihren Vitamin D Spiegel beim Arzt bestimmen, bevor sie auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. An dieser Situation sind auch Dermatologen nicht ganz unschuldig. Seit Jahren behaften Sie das gute und gesunde Bild der Sonne mit dem negativen Beigeschmack des Hautkrebses. Die wenigsten trauen sich noch in die Sonne oder unter das Solarium. Gerade hier aber wären die natürliche Sonne oder ihr kleiner Bruder, die Sonnenbank, eine gesunde Alternative.
Regelmäßige, kurze Aufenthalte an der, vorzugsweise, verschrienen (Mittags-) Sonne, könnten in den sonnigeren Regionen schon den natürlichen Jahresbedarf an Vitamin D ohne Gefahr auf eine Überdosierung sichern. Ist der „natürliche Speicher“ der Haut nämlich voll, sorgt der Körper selbstständig für den Abtransport überschüssiger Mengen an Vitamin D.
Aber wie lange muss man sonnen, um den Tagesbedarf an Vitamin D zu decken?
Egal ob im Freien oder auf der Sonnenbank, für den Tagesbedarf an Vitamin D genügt eine Besonnungszeit von einem Viertel MED (Minimal Erythema Dosis, die Dosis, die eine erste Hautrötung hervorruft) auf einem Viertel der Hautoberfläche. Je nach Hauttyp kann diese Besonnungszeit variieren. Diese Ergebnisse entstanden erst kürzlich durch eine Modellrechnungsstudie vom Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York.
Janine Jung, Quelle: PubMed
Studien: Takako Araki et al., Vitamin D Intoxication with Severe Hypercalcemia due to Manufacturing and Labeling Errors of Two Dietary Supplements Made in the United States, The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism Dezember 2011, 96/12, 3603-3608
Vitaly Terushkin et al., Estimated equivalency of vitamin D production from natural sun exposure versus oral vitamin D supplementation across seasons at two US latitudes, Journal of the American Academy of Dermatology,
62/6 , 929.e1-929.e9
Quellen:
Übermittelt durch www.pr-gateway.de
Kontakt: Bundesfachverband Besonnung – Licht ist Leben, Heike Moser, Talblick 24, 77960 Seelbach, 0 78 23/ 96 29 14, http://www.bundesfachverband-besonnung.de, redaktion@bundesfachverband-besonnung.de
Pressekontakt: aUF dEN pUNKT & jUNG, Janine Jung, Schumacherstr. 2, 63165 Mühlheim, aufdenpunkt@janine-jung.de, 0177/9319205, http://www.SonnenNews.de
HI-Viren nutzen die Fresszellen des Immunsystems als Versteck, in dem sie, unangreifbar durch Antikörper, überdauern. Von dort können die Viren direkt auf nicht infizierte Zellen übertragen werden. Das fanden Wissenschaftler aus Hamburg und München nun heraus und veröffentlichten ihre Erkenntnisse im renommierten virologischen Fachjournal Journal of Virology.
HI-Viren überdauern in Makrophagen, den Fresszellen des Immunsystems. Innerhalb dieser Zellen wird HIV in weitere Organe getragen und gelangt durch die Blut-Hirn-Schranke auch in das menschliche Gehirn und ins zentrale Nervensystem. Den Mechanismus, den das AIDS auslösende Virus für diese Persistenz verwendet, hat das Team um Dr. Michael Schindler am Institut für Virologie des Helmholtz Zentrums München jetzt beschrieben: Innerhalb eines Membransystems in den Makrophagen ist das Virus vor den Angriffen des Immunsystems geschützt.
„Unsere Erkenntnisse zeigen, wie Reservoirs gebildet werden, in denen das HI-Virus im menschlichen Körper überdauern kann. Dies ist eine weitere wichtige Erkenntnis im Kampf gegen die unheilbare Infektion mit dem AIDS-Erreger“, erklärt Herwig Koppensteiner, Erstautor der Publikation. „Im nächsten Schritt werden wir mögliche therapeutische Angriffspunkte identifizieren, indem wir untersuchen, welche viralen und zellulären Proteine an der Persistenz beteiligt sind.“ Michael Schindler war im Oktober mit seiner Arbeitsgruppe vom Hamburger Heinrich-Pette-Institut ans Helmholtz Zentrum München gewechselt.
Weitere Informationen
Hintergrund
Die HIV Infektion des Menschen kann durch antiretrovirale Medikamente unterdrückt, aber nicht geheilt werden. Ein Grund dafür ist, dass das Virus in zellulären Reservoirs überdauert. Nur durch ein besseres Verständnis wie zelluläre Reservoirs entstehen und wie HI-Viren der Immunantwort entkommen kann eine Therapie mit dem Ziel die Infektion zu heilen, entwickelt werden.
Original-Publikation:
Koppensteiner H. et al (2011): Macrophage internal HIV-1 is protected from neutralizing antibodies. J. Virol. published ahead of print 28 December 2011 , doi:10.1128/JVI.05915-11
Link zur Fachpublikation
http://jvi.asm.org/content/early/2011/12/21/JVI.05915-11.abstract
Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 17 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören. www.helmholtz-muenchen.de
Quelle: www.helmholtz-muenchen.de
Helmholtz Zentrum München
Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
Ingolstädter Landstr. 1
85764 Neuherberg
Aufsichtsratsvorsitzende: MinDir´in Bärbel Brumme-Bothe
Geschäftsführer: Prof. Dr. Günther Wess und Dr. Nikolaus Blum
Registergericht: Amtsgericht München HRB 6466
USt-IdNr: DE 129521671
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