Archiv der Kategorie: Abnehmen, Übergewicht, Gewichtskontrolle

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Das einfachste Cholesterin-Kochbuch aller Zeiten

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Ein erhöhter Cholesterinspiegel im Blut kann ein Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall sein. In ihrem Ratgeber „Das einfachste Cholesterin-Kochbuch aller Zeiten“ (Partner-Link*) (TRIAS Verlag, Stuttgart 2024) stellt die Diplom-Oecotrophologin Anne Iburg Rezepte vor, mit denen es Betroffenen gelingen kann, ihre Blutfettwerte schnell in den Griff zu bekommen. Jedes Rezept kommt mit maximal sechs Zutaten aus und ist in wenigen Minuten fertig.

Das Buch: Dipl. oec. troph. Anne Iburg. Das einfachste Cholesterin-Kochbuch aller Zeiten. (Partner-Link*) TRIAS Verlag, Stuttgart. 2024.  Buch EUR [D] 22,00 EUR [A] 22,70. EPUB EUR [D] 21,99 EUR [A] 21,99. ISBN Buch: 9783432118994. ISBN EPUB: 9783432119007.

Buchinhalte:

  • Über 90 Rezepte mit Nährwertangaben: herzhafte und süße Frühstücke, Kleinigkeiten für zwischendurch, wärmende Suppen und knackige Salate, Wohlfühlessen für die ganze Familie und süße Gerichte für die Seele.
  • 9 magische Gesundmacher: Essen Sie sich fit mit den gesunden Lebensmitteln wie Beeren, Linsen, grünem Gemüse, Hafer, Olivenöl oder Lachs.
  • Einfaches Basiswissen zu Cholesterin: Was Sie über das LDL- und HDL-Cholesterin, Omega-3-Fettsäuren, Olivenöl, Butter, Eier & Co. wissen sollten.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier

Über die Autorin:

Anne Iburg, Diätassistentin und Diplom Oecotrophologin, schreibt seit über 25 Jahren Ernährungsratgeber. Aus ihren Ernährungs-Beratungen weiß sie, dass vielen Betroffenen eine Umstellung ihres Lebensstils nicht einfach fällt. Dieses Buch soll mit seinen einfachen Rezepten und jeweils nur sechs Zutaten den Aufwand des Kochens klein halten und somit die Ernährungsumstellung erleichtern.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler | Alexandra Hofmann

Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe. Oswald-Hesse-Str. 50, 70469 Stuttgart. Tel.: +49 711 8931-319/-318. Fax: +49 711 8931-167

bettina.ziegler@thieme.de, alexandra.hofmann@thieme.de

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Die Chemie hinter dem Jo-Jo-Effekt

„Erinnern“ sich Fettzellen an früheres Übergewicht?

Der Jojo-Effekt sorgt bei vielen Menschen die dauerhaft abnehmen möchten für Frust. Nach einer erfolgreichen Gewichtsabnahme, etwa durch eine Diät, sind die Pfunde bereits nach kurzer Zeit wieder auf den Hüften. Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich sind möglichen Gründen für dieses Phänomen auf der Spur. Offenbar haben Fettzellen eine Art Gedächtnis für das frühere Gewicht, das auf der Epigenetik beruht.

Die Epigenetik beschäftigt sich mit den Eigenschaften der Gene, die nicht auf der Abfolge der Bausteine in der DNA-Sequenz, sondern auf deren chemischen Markierungen beruhen. Solche Markierungen bestimmen, welche Gene in unseren Zellen aktiv sind und welche nicht. Sie werden durch viele Faktoren wie Umwelteinflüsse, Lebensstil und den körperlichen Zustand wie beispielsweise Fettleibigkeit beeinflusst. Manche bleiben über viele Jahre stabil oder werden sogar vererbt.

Für die Studie untersuchten die Forschenden die Genaktivität im Fettgewebe von 20 Personen, die früher fettleibig waren und durch eine Magenverkleinerung oder Magenbypass-Operation deutlich an Gewicht verloren hatten (mindestens 25 % des BMIs). Die Proben wurden vor und zwei Jahre nach der Operation genommen. Als Vergleichsgruppe dienten 18 Personen mit „gesundem“ Körpergewicht. Zudem wurde bei schlanken, übergewichtigen und ehemals übergewichtigen Mäusen die DNA auf epigenetische Veränderungen untersucht.

Die ausgewerteten Daten zeigten: Ein zu hohes Körpergewicht verändert das Epigenom des Fettgewebes und damit die Genaktivität in den Fettzellen; was sich negativ auf einige Stoffwechselprozesse auswirkt. Die molekularen Veränderungen blieben auch nach deutlichem Gewichtsverlust bestehen, was den Jo-Jo-Effekt begünstigen könnte. So nahmen Mäuse mit dieser epigenetischen Markierung schneller zu, wenn sie wieder Zugang zu fettreicher Nahrung hatten. Vermutlich besteht dieser Gedächtniseffekt auch bei anderen Zelltypen wie Neuronen. Weitere Studien seien nötig, um die molekularen Grundlagen besser zu verstehen.

„Die Fettzellen erinnern sich an den übergewichtigen Zustand und können leichter in diesen zurückversetzt werden“, fasst Professor Dr. Ferdinand von Meyenn von der ETH Zürich zusammen. Bislang seien epigenetische Markierungen im Zellkern mit Medikamenten nicht veränderbar.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


https://doi.org/10.1038/s41586-024-08165-7

BMI-Rechner: Bin ich übergewichtig?: www.bzfe.de/bmi-rechner

Bauchumfang entscheidend für das gesundheitliche Risiko: https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/bauchumfang-entscheidend-fuer-das-gesundheitliche-risiko/

Genussvoll Kalorien sparen: https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/wohlfuehlgewicht/genussvoll-kalorien-sparen/

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Harald Seitz, BLE

Redaktion:
Julia Seeher, BLE
Petra Daniels, BLE

Nahrungsergänzungsmittel beliebter denn je

Nahrungsergänzungsmittel beliebter denn je

Bioresonanz-Redaktion erläutert steigendes Interesse an Nahrungsergänzungsmittel. Gesundheitsbewusstsein und Prävention im Fokus.

Immer mehr Menschen greifen zu Vitaminen, Mineralstoffen und anderen ergänzenden Präparaten, sogenannte Nahrungsergänzungsmittel, um ihre Gesundheit zu fördern, das Immunsystem zu stärken oder mutmaßliche Defizite auszugleichen. Die Bioresonanz-Redaktion stellt eine interessante Variante vor.

Nahrungsergänzungsmittel erfreuen sich wachsender Beliebtheit

Viele Menschen nutzen besonders in der kalten Jahreszeit vermehrt Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin C oder Zink, um ihre Gesundheit zu stärken und Erkältungen vorzubeugen. Beispielsweise stieg laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) in Deutschland allein im Jahr 2021 die Produktion solcher Mittel um 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. (Quelle: Nahrungsergänzungsmittel weiter im Trend, Statistisches Bundesamt)

Gesundheitsexperten führen die steigende Beliebtheit vor allem auf das wachsende Bewusstsein für Prävention und Selbstfürsorge zurück. Wichtig ist es allerdings, Nahrungsergänzungsmittel behutsam dosiert zu verwenden, um Überdosierungen zu vermeiden. Auch auf die Qualität der Produkte kommt es an.

Nahrungsergänzungsmittel in einer besonderen Form

Anwender der Bioresonanz nach Paul Schmidt nutzen eine ganz besondere Form, sogenannte energetisch aufbereitete Nahrungsergänzungsmittel.

Hierbei handelt es sich um solche Nahrungsergänzungsmittel, die nach den Erfahrungen mit dem ursachenorientierten Ansatz der Energiemedizin nicht nur auf ihre stoffliche Zusammensetzung, sondern auch auf ihre energetische Wirkung hin getestet und abgestimmt werden. Im Rahmen der Bioresonanz nach Paul Schmidt wird untersucht, wie Nahrungsergänzungsmittel auf den Organismus energetisch wirken.

Der gesamte Beitrag zu energetisch optimierte Nahrungsergänzungsmittel und ein Fallbeispiel dazu findet sich in der neuen Ausgabe von RAYONEX feedback. Worüber das Magazin noch informiert und zur Bezugsquelle, dazu mehr in diesem Beitrag: RAYONEX feedback-Magazin: neue Ausgabe 02/09.2024 erschienen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

Kontakt
bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
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01714752083
96f65f3f22f08453f5abfbd8fc967b09b9eace4d
https://www.bioresonanz-zukunft.de/

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Negative Folgen von Adipositas

Welchen Einfluss hat die Umgebung?

Wenn in einer Gegend mehr Menschen stark übergewichtig sind, verringern sich offenbar die negativen Folgen von Adipositas im gesundheitlichen und sozialen Bereich. Vermutlich ist der abschwächende Effekt zum Teil auf eine geringere Stigmatisierung zurückzuführen, hat eine Studie der Universität Mannheim gezeigt.

Laut WHO sind 60 Prozent aller erwachsenen Europäer entweder übergewichtig oder fettleibig (adipös). „Bisherige Forschungen haben gezeigt, dass adipöse Menschen häufiger arbeitslos sind, weniger Freund*innen haben und eine schlechtere physische und mentale Gesundheit aufweisen. Sie erleben außerdem Vorurteile und Diskriminierung“, so die Mannheimer Forschenden.

Für die aktuelle Studie wurden Archivdaten von mehr als 3,4 Millionen Menschen aus den USA und dem Vereinigten Königreich ausgewertet. Die Daten beinhalteten Informationen über Gewicht, Größe, Wohnort sowie soziale, gesundheitliche und wirtschaftliche Details der Teilnehmenden.  In Regionen mit hoher Adipositasrate waren die negativen Konsequenzen weniger ausgeprägt, steht in der Fachzeitschrift „Psychological Science“. So waren Betroffene seltener alleinstehend und in einem schlechten gesundheitlichen Zustand als in Regionen mit niedriger Adipositasrate.

„Es ist nachvollziehbar, dass Menschen mit Adipositas in Regionen mit niedrigen Adipositasraten stärker auffallen und deshalb ganz andere soziale Erfahrungen im Alltag machen“, erklärt Dr. Jana Berkessel von der Universität Mannheim. Die Studie zeigte, dass die Voreingenommenheit gegenüber stark Übergewichtigen in Gebieten mit hoher Adipositasrate geringer war. Außerdem gab es dort weniger Gelegenheiten für einen Vergleich mit schlanken Menschen, was Wohlbefinden und Selbstwertgefühl beeinträchtigen kann.

Weitere Studien sind jedoch nötig, um die Resultate zu untermauern. In Regionen mit geringer Adipositasrate wäre es wichtig, Vorurteile abzubauen und Betroffene beim Umgang mit Diskriminierung zu unterstützen. Wenn Adipositas stark verbreitet ist, sollte die Aufklärung über Gesundheitsrisiken im Fokus stehen. Denn unabhängig vom Wohnort besteht bei Adipösen ein größeres gesundheitliches Risiko.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1177/09567976241265037

Adipositas: Gesundheitliche und soziale Folgen hängen vom Wohnort ab: https://www.uni-mannheim.de/newsroom/presse/pressemitteilungen/2024/oktober/adipositas/

BMI-Rechner: Bin ich übergewichtig? https://www.bzfe.de/bmi-rechner/

Adipositas und Stigmatisierung: https://www.bzfe.de/fileadmin/resources/Ernaehrung_allgemein/eif_180708_praevention_therapie.pdf

Gewichtsstigmatisierung beginnt in der Jugend: https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2024/mai/gewichtsstigmatisierung-beginnt-in-der-jugend/

Wohlfühlgewicht. Das passende Körpergewicht finden:https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/wohlfuehlgewicht/

Bauchumfang entscheidend für das gesundheitliche Risiko: https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/bauchumfang-entscheidend-fuer-das-gesundheitliche-risiko/

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Ernährungspyramide angepasst

Gesundheit, Ernährungsgewohnheiten und Nachhaltigkeit

Genussvoll essen und trinken. Dazu noch ausgewogen und abwechslungsreich. Wie das im Alltag gelingen kann, zeigt die seit Jahrzehnten in Deutschland verbreitete Ernährungspyramide des Bundeszentrums für Ernährung. Sie ist ein bewährtes und einfaches Modell zur Orientierung für den täglichen Speiseplan. So ist man mit allen Nährstoffen versorgt, beugt ernährungsmitbedingten Krankheiten vor und schützt dabei die Umwelt. Gleichzeitig bleibt viel Spielraum für persönliche Vorlieben und Bedürfnisse. Wer mag, kann damit das eigene Essverhalten überprüfen und falls sinnvoll anpassen.

Aufgrund der neuen lebensmittelbezogenen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), wurde die Ernährungspyramide angepasst. Vieles ist geblieben:

  • die dreieckige Form,
  • die Ampelfarben für eine erste quantitative Einordung und
  • die Bausteine für die einzelnen Lebensmittel-Portionen.

Zunächst fallen vielleicht die kleinen Stiländerungen auf. So ist die Ernährungspyramide nun frischer und auch barrierefrei illustriert, ohne ihren traditionellen Charakter zu verlieren. Bei genauerem Hinschauen zeigt sich, dass es auch inhaltliche Änderungen gibt, wie zwei neue Symbole: Hülsenfrüchte und Nüsse. Im Rahmen einer pflanzenbetonten und nachhaltigen Ernährung spielen sie eine wichtige Rolle und sind jetzt auch optisch hervorgehoben. Nüsse sind als eigene Gruppe in die Ernährungspyramide eingezogen, die Hülsenfrüchte teilen sich einen Baustein mit tierischen proteinreichen Lebensmitteln.

Auch bei den anderen Lebensmittelgruppen gibt es Änderungen. Die Bausteine für Öle und Fette sind nicht mehr rot, sondern gelb. Dadurch wird ihre Bedeutung als wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung betont. Gemüse und Obst sind nun eine gemeinsame Lebensmittelgruppe, da sie in den neuen DGE-Empfehlungen ebenfalls zusammengefasst sind. Bei den Milchprodukten sind es aus Gründen der Nachhaltigkeit zwei Portionen statt der bisherigen drei. Eine Fleischscheibe steht jetzt für Fleisch, Fisch, Wurst und Ei. Für die Extras sind Schokolade und Chips beispielhaft illustriert.

Ist die „Alte“ nun falsch? Nein. Wie auch die bisherigen DGE-Empfehlungen ist die bisherige Ernährungspyramide nicht falsch. Auch sie stellt eine gesundheitsförderliche und pflanzenbetonte Ernährung dar. Sie kann daher nach wie vor genutzt werden. Die aktualisierte Ernährungspyramide bildet die neuen DGE-Empfehlungen ab. Diese verbinden nicht nur die Aspekte Gesundheit und Ernährungsgewohnheiten, sondern auch das Thema Nachhaltigkeit findet Berücksichtigung. Die Reduktion der Umweltbelastung wurde bei den Empfehlungen mit einbezogen und es zeigte sich, dass eine gesundheitsfördernde und umweltschonende Ernährung Hand in Hand gehen. Dies verdeutlicht das neue Symbol „Gut für dich und die Umwelt“ neben der Ernährungspyramide, das als Denkanstoß dienen oder als Gesprächsanlass verwendet werden kann.

Wie die neuen DGE-Empfehlungen richtet sich die aktualisierte Ernährungspyramide an gesunde Erwachsene, die neben pflanzlichen Lebensmitteln auch Milch, Ei, Fisch und Fleisch essen. Menschen mit besonderen Nährstoffbedarfen können die Ernährungspyramide zur groben Orientierung bei der Lebensmittelauswahl und den Mengenverhältnissen nutzen, bis es speziellere Empfehlungen für sie gibt. Dazu gehören zum Beispiel Kinder, Jugendliche, ältere Personen und Menschen, die sich vegetarisch ernähren.

Die Webseite und die Materialien des BZfE werden nun Schritt für Schritt überarbeitet. Aktuell finden Sie auf www.bzfe.de grundlegende Informationen zur angepassten Ernährungspyramide. Tiefergehende Fachinformationen werden folgen. Die aktualisierte Ernährungs­pyramide kann man hier herunterladen: bzfe.de/bildlizenzen.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Alle Infos zur Ernährungspyramide: https://www.bzfe.de/bzfe-ernaehrungspyramide

FAQs zur Ernährungspyramide: https://www.bzfe.de/faq-ernaehrungspyramide

Lebensmittelbezogene Ernährungsempfehlungen der DGE: https://www.dge.de/wissenschaft/fbdg/

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Was darf alles in Nahrungsergänzungsmitteln stecken?

Erlaubt ist nur, was sicher ist

Nahrungsergänzungsmittel sind dazu gedacht, die Ernährung gesunder Menschen zu ergänzen. Dass sie klassische Nährstoffe wie Vitamine oder Mineralstoffe enthalten, liegt auf der Hand. Es ist rechtlich geregelt, welche Vitamin- und Mineralstoffverbindungen verwendet werden dürfen. An verbindlichen Höchstgehalten wird derzeit auf EU-Ebene gearbeitet. Aber was ist mit anderen, teils exotischen Zutaten von Nahrungsergänzungsmitteln? Zum Beispiel dem Öl der Mikroalge Schizochytrium, Grüntee-Extrakt oder dem Naturfarbstoff Quercitin – wie ist ihr Zusatz eigentlich geregelt?

In der Nahrungsergänzungsmittelverordnung (NemV) steht, dass Nahrungsergänzungsmittel auch „andere Stoffe mit ernährungsspezifischer oder sonstiger Wirkung“ enthalten dürfen. Ein Beispiel ist das Flavonoid Quercitin, das natürlicherweise in vielen pflanzlichen Lebensmitteln wie Äpfeln vorkommt. Versuche im Reagenzglas zeigen, dass Quercitin eine antioxidative Wirkung besitzt. Es ist aber nicht nachgewiesen, dass ein Verzehr von isoliertem Quercitin gesundheitsförderlich ist. Mit solch einem Wirkversprechen darf daher nicht geworben werden. Als Zutat zugesetzt werden darf isoliertes Quercitin Nahrungsergänzungsmitteln aber durchaus – vorausgesetzt, das Produkt ist sicher. Sicher heißt: Es muss ausgeschlossen sein, dass der Verzehr Gesundheitsschäden hervorruft. Dazu zählen kurzfristig auftretende Beeinträchtigungen wie Kopfschmerzen oder Brechreiz und langfristige Effekte wie Leberschäden oder Krebserkrankungen.

Bei einigen Stoffen aus der Natur ist bekannt, dass sie nicht sicher sind. So etwa gelten Extrakte aus Ephedrakraut und Yohimbin als gesundheitsschädlich. Es ist daher verboten, sie in Lebensmitteln einschließlich Nahrungsergänzungsmitteln einzusetzen. Diese EU-weit geltende Liste verbotener Stoffe ist bislang recht kurz, wird aber kontinuierlich erweitert. So gab es bei bestimmten Grüntee-Extrakten in den letzten Jahren immer mehr Hinweise auf eine leberschädigende Wirkung. Deshalb beschränkte die Europäische Union 2022 deren Einsatz in allen Lebensmitteln, also auch in Nahrungsergänzungsmitteln.

Manche Herstellerfirmen versprechen sich von exotischen Zutaten besondere Markterfolge – vor allem von solchen, die von Naturvölkern traditionell als Heilmittel genutzt werden. Belegt sind derlei Wirkungen in der Regel nicht. Die Werbung damit ist also unzulässig, und manchmal auch der Vertrieb der Produkte. Für viele exotische Zutaten wie Kava-Kava, Hoodia oder Maca fehlt es allerdings an Erkenntnissen über den sicheren Verzehr. Lebensmittel oder Zutaten, die vor dem 15. Mai 1997 nicht in nennenswertem Umfang in der EU verzehrt wurden, gelten als neuartiges Lebensmittel (Novel Food) und ihre Verwendung in Lebensmitteln muss zugelassen werden. Erst dann dürfen sie in der EU vermarktet werden. Das Öl der Mikroalge Schizochytrium beispielsweise wurde bereits vor rund 20 Jahren als Novel Food zugelassen. Es darf auch als Zutat in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet werden, allerdings mit einer Höchstgehaltsbeschränkung.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Nahrungsergänzungsmittel – Antworten auf die wichtigsten Fragen: https://www.bzfe.de/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/

In Einfacher Sprache: Die wichtigsten Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln: https://www.bzfe.de/einfache-sprache/gut-essen/nahrungsergaenzungsmittel/

Verbraucherzentrale „Klartext Nahrungsergänzung“: www.klartext-nahrungsergaenzung.de

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) „Mikronährstoffe und Co.“: https://www.mikroco-wissen.de/

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Wie gut sind Ernährungspläne mit KI?

Kein Ersatz für eine professionelle Beratung

Die Ernährungsberatung kann von der künstlichen Intelligenz profitieren. Allerdings sind mit Chatbots erstellte Tagespläne nach heutigem Stand kein Ersatz für eine professionelle Beratung. Das gilt vor allem bei einer veganen Ernährungsweise, hat eine gemeinsame Studie der Universität Hohenheim und des Max-Rubner-Instituts (MRI) gezeigt.

Mit Hilfe der künstlichen Intelligenz, kurz KI, lassen sich große Mengen Gesundheits- und Ernährungsdaten analysieren, um individuell zugeschnittene Ernährungsempfehlungen zu geben. Sogenannte Chatbots liefern nicht nur Kochrezepte, sondern auch Tagespläne für unterschiedliche Ernährungsweisen.

Für die Untersuchung nutzten die Forschenden frei zugängliche KI-Chatbots, um für eine fiktive, weibliche Person mit unterschiedlichen Ernährungsweisen (vegan, vegetarisch, mit Fleisch) insgesamt 108 Tagespläne zu erstellen. Es wurden Chatanfragen von Laien und Fachpersonal simuliert und geprüft, ob sie den allgemeinen Empfehlungen für eine gesunde Ernährung entsprechen.

Ein Großteil der vorgeschlagenen Tagespläne entsprach den aktuellen Referenzwerten. Die Empfehlungen waren sogar gesünder und abwechslungsreicher als die durchschnittliche Ernährung in Deutschland. Und es machte keinen wesentlichen Unterschied, wie detailliert die Chatanfrage formuliert wurde.

Allerdings lieferten die Mahlzeiten häufig zu viel Eiweiß und zu wenig Energie, Kohlenhydrate und Vitamin D. Langfristig kann eine zu geringe Kalorienzufuhr zu einem unbeabsichtigten Gewichtsverlust führen. Gesundheitlich bedenklich waren vor allem die veganen Ernährungspläne, die zu wenig Vitamin B12 enthielten. Das für Nervensystem und Blutbildung wichtige Vitamin ist nur in tierischen Produkten in einer gut verfügbaren Form enthalten. Daher sollten Veganerinnen und Veganer dauerhaft ein Vitamin B12-Präparat einnehmen, was in den Chatbots nur gelegentlich empfohlen wurde.

KI-gestützte Systeme können für Laien, aber auch für Fachkräfte eine gute Inspiration für Mahlzeiten sein. Es ist aber nicht sinnvoll, sich blind auf die Empfehlungen zu verlassen. Vor allem bei einer veganen Kost raten die Forschenden, sich weiterhin Unterstützung von zertifizierten Ernährungsfachkräften zu suchen. Vermutlich werden sich auf KI basierende Technologien rasch weiterentwickeln und zukünftig weitere Aspekte wie Nachhaltigkeit einbeziehen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


doi.org/10.1016/j.nutres.2024.07.002

KI & Ernährung: Chatbots eignen sich nur bedingt für Ernährungsempfehlungen: agrar.uni-hohenheim.de/detailansicht-extern?tx_ttnews[tt_news]=63389&cHash

Video zur Studie auf Instagram: https://www.instagram.com/p/C-2KVTVMGOT

Künstliche Intelligenz in der Gastronomie: bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/kuenstliche-intelligenz-in-der-gastronomie

Ernährungsberatung – BZfE-Materialien für Beratungsfachkräfte: bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungsberatung

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Ernährung vorbeugen

Europaweite Studie zeigt großen Einfluss

Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist ein Drittel der Todesfälle offenbar auf eine unausgewogene Ernährung zurückzuführen. Häufig kommen zu wenig Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte, dafür aber zu viel Salz und Fleisch auf den Tisch. Das lässt eine gemeinsame Studie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, des Instituts für nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft (INL) und des Kompetenzclusters „nutriCARD“ vermuten.

Die Analyse basiert auf der „Global Burden of Disease Study“, die in insgesamt 54 Ländern in Europa und Zentralasien durchgeführt wurde. Die Forschenden werteten Daten für den Zeitraum 1990 bis 2019 aus und nahmen unterschiedliche Arten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und 13 verschiedene Ernährungsfaktoren unter die Lupe.

Im Jahr 2019 starben in Europa 1,55 Millionen Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die laut den Forschenden auf Ernährungsfehler zurückgeführt werden konnten. Damit wäre die Ernährung für 37 Prozent der Todesfälle mitverantwortlich. Vor allem soll sich eine vollkornarme Kost negativ auswirken, gefolgt von einer Ernährung mit wenig Hülsenfrüchten und hohem Natriumgehalt. Weitere Faktoren waren laut der Studie der Verzehr von zu viel rotem Fleisch und zu wenig Nüssen, Kernen und Obst. Zusätzliche Risikofaktoren wie Alkoholkonsum und eine zu hohe Energiezufuhr, die Übergewicht und Typ-2-Diabetes begünstigt, wurden für die Studie nicht berücksichtigt.

Die Resultate untermauern, wie groß das präventive Potenzial einer abwechslungsreichen, pflanzenbetonten Kost für die Herzgesundheit ist. Zwischen den Ländern gab es aber große Unterschiede: So sterben laut der Studie in Europa die meisten Menschen an ernährungsmitbedingten Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Slowakei (48 %) und in Belarus (47 %), während es zum Beispiel in Deutschland (31 %) und Spanien (24 %) weniger sind. „Aber auch in Deutschland haben wir noch viel Luft nach oben und könnten viele vorzeitige Todesfälle verhindern“, betont Professor Stefan Lorkowski von der Universität Jena.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


https://dx.doi.org/10.1093/eurjpc/zwae136

Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für eine gesunde und nachhaltige Ernährung: https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/lebensmittelbezogene-empfehlungen-der-dge

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Weniger Bauchfett, weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Positiver Effekt von mehrfach ungesättigten Fettsäuren bestätigt

Wer mit der Nahrung reichlich mehrfach ungesättigte Fettsäuren aufnimmt, kann offenbar schädliches Bauchfett reduzieren. Dadurch sinkt das Risiko für kardiometabolische Erkrankungen, hat die „NutriAct“-Ernährungsstudie gezeigt. An der Untersuchung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und der Charité-Universitätsmedizin Berlin haben 500 ältere Menschen teilgenommen.

Fett im Bauchraum an den inneren Organen ist stoffwechselaktiv und daher besonders gefährlich. Selbst bei Normalgewicht begünstigt diese Fettverteilung das Risiko für kardiometabolische Erkrankungen wie Herzkrankheiten und Typ-2-Diabetes. Bei einer Gewichtsabnahme kann dieses Fett abgebaut werden.

Für eine dreijährige Untersuchung innerhalb des Kompetenzclusters der Ernährungsforschung „NutriAct“ („Nutritional Intervention for Healthy Aging: Food Patterns, Behavior and Products“) wurden die Auswirkungen einer speziellen Diät auf das Bauchfett und das kardiometabolische Risikoprofil untersucht. Die Teilnehmenden im Alter von 50 bis 80 Jahren wurden zufällig in zwei Gruppen geteilt. Die Interventionsgruppe folgte dem NutriAct-Ernährungsmuster mit einem im Vergleich zur Kontrollgruppe höheren Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren (15-20 % statt 10 %) und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (10-15 % statt 7-10 %), überwiegend pflanzlichem Eiweiß und reichlich Ballaststoffen. Die Kontrollgruppe ernährte sich entsprechend der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Bei einer Teilgruppe von 300 Personen wurde zu Beginn und nach zwölf Monaten mit Magnetresonanztomographie das Bauchfett untersucht.

Die Ernährung mit besonders gesundem Fettsäureprofil konnte laut den Forschenden das Bauchfett reduzieren, während es bei der Kontrollgruppe unverändert blieb. Die positive Wirkung sei in erster Linie auf mehrfach ungesättigte Fettsäuren (vor allem aus Rapsöl) zurückzuführen, während die veränderte Aufnahme von einfach ungesättigten Fettsäuren, Proteinen und Ballaststoffen weniger relevant schien. Zudem verbesserte sich der Wert des „schlechten“ LDL-Cholesterins als kardiometabolischer Risikomarker. Dieser Effekt sei unabhängig von einem leichten Gewichtsverlust, der bei beiden Gruppen beobachtet wurde.

Die Studienergebnisse können dabei helfen, Ernährungsempfehlungen für Menschen ab 50 zu verbessern und effektivere Maßnahmen zur Vorbeugung von kardiometabolischen Erkrankungen zu entwickeln. In weiteren Studien soll geklärt werden, welche Mechanismen zugrunde liegen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


doi.org/10.3390/nu16071057

Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE): www.dife.de

Bauchumfang entscheidend für das gesundheitliche Risiko – auf die Fettverteilung kommt es an: bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/bauchumfang-entscheidend-fuer-das-gesundheitliche-risiko/

Speisefette und -öle: bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/speisefette-und-oele/

Pressemeldung:

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Beim Essen eine Auszeit gönnen

DGE empfiehlt: Mahlzeiten genießen

Wie und was essen Sie eigentlich am liebsten? Vielleicht genießen Sie ganz in Ruhe oder eher in einer geselligen Runde? Sie bevorzugen neue Gerichte oder lieben den traditionellen Eintopf Ihrer Kindheit? Essen ist mehr als reine Nahrungsaufnahme. Gesundheit und Nachhaltigkeit sind wichtig, Genuss, Sättigung und Erholung aber auch. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät in ihren neuen Empfehlungen, sich Zeit zu lassen, langsam und bewusst zu essen. Außerdem tut es gut, gemeinsam zu essen.

Schon das Zubereiten oder Anrichten des Essens kann Freude machen. Bei selbst gekochten Speisen können eigene Geschmacksvorlieben besonders gut berücksichtigt werden. Abwechslung bringen neben ganz neuen Rezepten auch bislang ungewohnte Gemüse- oder Obstarten, der kreative Einsatz von Gewürzen und Kräutern. Hier lohnt es sich zu experimentieren.

Schön ist es, wenn das Essen als Pause wahrgenommen und gestaltet wird. Während der Arbeit am Schreibtisch, beim Fernsehen oder unterwegs im Gehen zu essen, lässt die Mahlzeit zur Nebensache werden. Es lohnt, sich einen Moment Zeit zu nehmen und zur Ruhe zu kommen. Dann kann man den Geruch und Geschmack des Essens und das Gefühl im Mund bewusst wahrnehmen. Das kann eine kleine Auszeit im Alltag sein.

Langsames Essen kann noch mehr Vorteile haben: Die Hunger- und Sättigungssignale des Körpers werden besser wahrgenommen. Denn wer zu schnell und nebenbei Mahlzeiten zu sich nimmt, isst meist mehr. Denn die Regelkreise von Hunger und Sättigung brauchen Zeit, um zu reagieren. Essen Sie also langsam und legen Sie das Besteck zwischendurch ab. Kauen Sie jeden Bissen so lange, bis er leicht rutscht. Damit tun Sie auch Ihrem Magen etwas Gutes, denn das Essen wird besser vertragen.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Achtsam und bewusst essen – eine Frage der Haltung: bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungsberatung/beratungspraxis/achtsam-essen-haltung-oder-methode

Methoden und Übungen für mehr Achtsamkeit:
bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungsberatung/beratungspraxis/achtsam-essen-haltung-oder-methode/methoden-und-uebungen-fuer-mehr-achtsamkeit

Essen & Trinken – bewusst & achtsam: ble-medienservice.de/1689-1-dl-essen-trinken-bewusst-achtsam.html

Wie Emotionen unser Essen beeinflussen: bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/wie-emotionen-unser-essen-beeinflussen

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