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Die Brennnessel - Vom Unkraut zur gefragten Heilpflanze der modernen Phytotherapie

Die Brennnessel – Vom Unkraut zur gefragten Heilpflanze der modernen Phytotherapie

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert, warum die Brennnessel in der Phytotherapie so beliebt ist und welche spannende Ergänzung möglich ist

Sie wächst an Wegesrändern, in Gärten und auf Wiesen – und wird dennoch oft unterschätzt: Die Brennnessel (Urtica dioica) hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der beliebtesten Heilpflanzen der europäischen Phytotherapie entwickelt. Was früher als lästiges Unkraut galt, wird heute von Forschern und Therapeuten gleichermaßen geschätzt. Der Grund: Die Pflanze vereint eine lange Tradition mit einer bemerkenswerten wissenschaftlichen Datenlage.

Sowohl die Blätter als auch die Wurzel kommen medizinisch zum Einsatz und werden in Europa als pflanzliche Arzneimittel anerkannt. Die wissenschaftliche Bewertung erfolgt unter anderem durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), die für Brennnesselkraut, Brennnesselblätter und Brennnesselwurzel eigene Monografien veröffentlicht hat. (1,2)

Natürliche Unterstützung für Harnwege und Prostata

Besonders bekannt ist die Brennnesselwurzel für ihre Anwendung bei gutartiger Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH). Millionen Männer leiden mit zunehmendem Alter unter häufigem Harndrang, nächtlichem Wasserlassen oder einem abgeschwächten Harnstrahl.

Mehrere klinische Studien und systematische Übersichtsarbeiten zeigen, dass Brennnesselwurzel-Extrakte die Beschwerden der unteren Harnwege lindern können. Patienten berichteten über eine Verbesserung des internationalen Prostata-Symptom-Scores (IPSS), eine bessere Harnflussrate und eine insgesamt höhere Lebensqualität. Gleichzeitig gilt die Anwendung als gut verträglich. (3, 4, 5)

Entzündungshemmende Eigenschaften im Fokus

Ein weiterer Grund für die Popularität der Brennnessel sind ihre entzündungshemmenden Inhaltsstoffe. Die Pflanze enthält unter anderem Flavonoide, Phenolsäuren, Lignane und weitere bioaktive Verbindungen, die in Labor- und präklinischen Untersuchungen entzündungsfördernde Signalwege beeinflussen können.

Forscher sehen darin eine mögliche Erklärung dafür, warum Brennnesselpräparate traditionell auch bei rheumatischen Beschwerden und Gelenkproblemen eingesetzt werden. Zwar sind weitere hochwertige klinische Studien erforderlich, doch die bisherigen Ergebnisse gelten als vielversprechend. (6)

Mehr als nur Heilpflanze

Neben ihren medizinischen Eigenschaften punktet die Brennnessel durch ihre außergewöhnliche Nährstoffdichte. Die Blätter enthalten relevante Mengen an Mineralstoffen wie Kalium, Calcium und Eisen sowie verschiedene Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Dadurch findet die Pflanze nicht nur in Arzneimitteln, sondern auch zunehmend in funktionellen Lebensmitteln, Tees und Nahrungsergänzungen Verwendung.

Damit zeigt die Brennnessel eindrucksvoll, dass moderne Phytotherapie weit mehr ist als überliefertes Volkswissen. Sie verbindet jahrhundertealte Erfahrung mit aktueller Forschung – und bleibt gerade deshalb eine der wichtigsten Heilpflanzen Europas.

Wie Bioresonanz – Experten das nutzen

Auch in der Bioresonanz-Praxis kommt die Phytotherapie zum Einsatz. Neben der klassischen Form, gibt es dort eine Besonderheit, wie die Bioresonanz-Redaktion in diesem Beitrag erläutert: Phytotherapie – ihre Bedeutung und Ergänzungsmöglichkeiten mit der Bioresonanz.

Wissenschaftliche Quellen:

1. European Medicines Agency (EMA): Urticae radix (Brennnesselwurzel) – Europäische Monografie und Bewertungsberichte.
2. European Medicines Agency (EMA): Urticae herba (Brennnesselkraut) – Wissenschaftliche Bewertung und Anwendungsgebiete.
3. Men C. et al. (2016): The Efficacy and Safety of Urtica dioica in Treating Benign Prostatic Hyperplasia: A Systematic Review and Meta-Analysis.
4. Journal of Herbal Medicine (2025): Urtica dioica for benign prostatic hyperplasia. Systematische Übersichtsarbeit.
5. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH): Übersicht zu Brennnessel und Prostatabeschwerden.
6. Alencar et al. (2022): Urtica dioica-Derived Phytochemicals for Pharmacological and Therapeutic Applications. Überblick über Inhaltsstoffe und pharmakologische Wirkungen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Mit Granatapfel und Co. gegen Viren im Mund

In-vitro-Studie bestätigt Pilotstudie in puncto viruzidaler Wirkung von pflanzlicher Lutschpastille

Derzeit wird in vielen Medien über pflanzliche Extrakte berichtet, deren Wirksamkeit gegen das Coronavirus in mehreren In-vitro-Studien bestätigt wurde. Nun wurde eine Extrakt-Kombination aus Granatapfel, Kurkuma und Ingwer sowohl im Reagenzglas als auch direkt am Menschen untersucht. Sie ist in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel in Form einer Lutschpastille unter dem Namen Phytorelief in Apotheken erhältlich und wird vom international aufgestellten Unternehmen AlchemLifeTM hergestellt.

Laut der in der Türkei durchgeführten In-vitro-Studie verzögert die Lutschpastille von AlchemLifeTM die Infektionsaktivität des SARS-CoV-2-Virus um 41 Stunden. Ebenso deutlich war das Ergebnis einer bereits im letzten Jahr publizierten Pilotstudie, bei der direkt die Wirkung im Speichel von Menschen untersucht wurde. An der Universität von Chieti-Pescara hatte das Team der renommierten Wissenschaftler Giovanni Belcaro und Ezio Bombardelli festgestellt, dass die Lutschpastille das Virus eindämmen kann und von allen untersuchten pflanzlichen und synthetischen bzw. chemischen Viruziden zudem am längsten wirksam ist.

Über 85 Jahre Erfahrung

Die Alchem GroupTM wurde 1935 gegründet und hat damit mehr als 85 Jahre Erfahrung in Sachen aktive pharmazeutische Rohstoffe. Mit der Niederlassung in Deutschland sollen künftig an einem kooperativen Forschungs- und Produktions-Standort bei Stuttgart mit einem Team erfahrener Wissenschaftler die bisherigen Produkte weiterentwickelt sowie neue Ansätze verfolgt werden.

Petrick verweist auf die Kombination von uraltem Wissen um die Wirkstoffe in Pflanzen mit modernsten Verfahren bei der Alchem GroupTM, die Weltmarktführer im Bereich Phytotechnologie ist. Man achte auf perfekte Bedingungen in den Plantagen, die sich an idealen Standorten auf der ganzen Welt befinden, und habe spezielle Technologien zur Extraktion der entscheidenden Substanzen entwickelt. Wichtig sei laut Petrick zudem die genaue Rezeptur: „Es gilt nicht, viel hilft viel, sondern es müssen bestimmte Verhältnismäßigkeiten und Standardisierungen eingehalten werden.“

Zusätzlich wurden zwei weitere, umfassendere Human-Studien mit Covid-19-Patienten in Italien und Indien durchgeführt, deren Ergebnisse in Kürze erwartet werden. Für Emma Petrick, Geschäftsführerin der gerade gegründeten AlchemLife Deutschland GmbH sind dies sehr ermutigende Ergebnisse. Weitere Untersuchungen würden folgen, so die Pharma-Expertin, die sich auf die Weiterentwicklung von Nahrungsergänzungsmitteln und deren Anpassung an den deutschsprachigen Markt spezialisiert hat.

Die Pharmostika Vertriebs UG ist ein Unternehmen, dass sich auf die Entwicklung und Weiterentwicklung von Nahrungsergänzungsmitteln und Hilfsmitteln spezialisiert hat und weltweit als Unternehmensberatung für pharmazeutische Marktführer arbeitet.

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Phytotherapie bei Harnwegsinfekten

Erfahrungen zweier Pflegefachfrauen

Das Interesse an komplementärmedizinischen Zusatzbehandlungen von Harnwegsinfekten ist groß (vgl. Wenn das Wasserlassen schmerzt, Mit Laktobazillen gegen Scheidenpilz), die Anzahl verfügbarer und vielversprechender Therapien aber zahlenmäßig noch klein. Zwei Pflegefachfrauen aus der Schweiz haben nun kürzlich ihre Erfahrungen mit Heilpflanzenanwendungen zu diesem Thema zusammengetragen (1).

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/phytotherapie-bei-harnwegsinfekten.html

Quelle: Carstens-Stiftung