Welche Gene spielen eine Rolle bei Koronaren Herzerkrankungen?

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Zwei in der November-Ausgabe des renommierten Fachjournals Nature Genetics veröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten berichten über neue Genvarianten, die einen Einfluss auf den Fettstoffwechsel haben und mit einem erhöhten Risiko verbunden sind, an der Koronaren Herzkrankheit zu erkranken. In beide Arbeiten sind Daten aus der Ludwigshafen Risk and Cardiovasuclar Health-Studie (LURIC-Studie) eingegangen, die von Dr. Marcus Kleber und Prof. Dr. Winfried März an der Medizinischen Fakultät Mannheim durchgeführt wird.

Mehr Infos dazu unter: http://idw-online.de/de/news567475

Quelle: Universitätsmedizin Mannheim, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Blutdrucksenker Leinsamen?

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Eine Ernährung reich an Leinsamen erweist sich laut Studie als gut für die Herzgesundheit

Leinsamen enthält reichlich gesunde Omega-3-Fettsäuren, allen voran Alpha-Linolensäure, sowie Ballaststoffe und Lignane, die eine potente Kombination zur Erhaltung der Herzgesundheit darstellen. Insbesondere für Patienten mit hohem Blutdruck und Arteriosklerose – eine Kombination, die häufig schwerwiegende Ereignisse wie Herzinfarkt und Schlaganfall hervorruft, könnten von der gefäßerweiternden Wirkung einer gesunden Ernährung mit Leinsamen ihre Vorteile ziehen.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/blutdrucksenker-leinsamen.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Wie das „gute Cholesterin“ Entzündungen stoppt

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Das Lipoprotein hoher Dichte (HDL), umgangssprachlich als „gutes Cholesterin“ bekannt, schützt vor gefährlichen Ablagerungen in den Arterien.

Eine wichtige Funktion des HDL’s ist seine anti-inflammatorische Eigenschaft. Ein internationales Forscherteam unter Federführung des Instituts für Angeborene Immunität am Bonner Universitätsklinikum und des LIMES-Instituts der Universität Bonn hat nun einen zentralen Schalter gefunden, über den das HDL die Entzündungsreaktionen steuert. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe von „Nature Immunology“ vorgestellt.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news565415

Quelle: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Volles Haar durch Pflanzenkraft

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Ein Färberdistel-Extrakt zeigt sich im Tierversuch als erfolgreiches Haarwuchsmittel 

Die Färberdistel (Carthamus tinctorius), auch Saflor oder Falscher Safran genannt, wurde im alten Ägypten zum Färben von Geweben verwendet, weswegen sie damals den Namen „Färberpflanze“ erhielt. Aus den Blüten der Distel aus der Familie der Korbblütler werden auch heute noch Farbstoffe gewonnen, wie z.B. das Saflorrot. Besonders in der traditionellen Medizin asiatischer Länder gilt die Färberdistel als Arzneipflanze.

Wissenschaftler ermittelten, dass ein Extrakt aus den Blüten der Färberdistel das Zellwachstum und die -erneuerung in der Haarwurzel anregt.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/volles-haar-durch-pflanzenkraft.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Können spezielle Johanniskrautextrakte gegen Alzheimer helfen?

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Demenzerkrankungen stellen zunehmend eine große Herausforderung für die Gesundheits- und Pflegesysteme der westlichen Welt dar.

Im Jahre 2050 werden nach Hochrechnungen zwischen 106 und 360 Millionen Patienten weltweit zu betreuen sein. Unter den Demenzerkrankungen macht mit mehr als 2/3 aller Erkrankten die Alzheimer Demenz aus. Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung des höheren Lebensalters, deren Ursache bis auf wenige familiäre Fälle (<1 Prozent) bisher nicht geklärt ist. Das Alter ist bisher der größte Risikofaktor, wobei das Risiko zusätzlich weiter erhöht wird, wenn die Mutter und/oder Großmutter an der Erkrankung litten.

Das Forscherteam um den Arzt und Molekularbiologen Prof. Jens Pahnke von der Klinik für Neurologie (Dir. Prof. H.-J. Heinze) der Universität Magdeburg und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) hat nach neuen Wirkstoffen gesucht, um den von ihnen im Jahre 2011 veröffentlichten Reinigungsmechanismus des Gehirnes zu aktivieren.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news565434

Quelle: Universitätsklinikum Magdeburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Richtig trinken bei Diabetes

Pressemeldungen Gesundheit

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Auch Diabetiker können genussvoll essen und trinken. Aber sie müssen sich mehr als andere mit ihren Ernährungs- und Trinkgewohnheiten beschäftigen, denn Kohlenhydrate, wie Zucker, in Speisen und Getränken beeinflussen den Blutzuckerspiegel. Die Ernährungsexpertin der Siemens-Betriebskrankenkasse SBK, Elisabeth Lenz, erläutert, was Diabetiker beim Trinken beachten müssen, bei welchen Durstlöschern zugelangt werden darf und welche lieber nur in Maßen genossen werden sollten.

Ein erhöhtes Durstgefühl – oft das erste Symptom von Diabetes

Ein erhöhtes Durstgefühl und vermehrtes Wasserlassen sind häufige Anzeichen eines nicht erkannten Diabetes. Da die Körperzellen den Zucker aus der Nahrung nicht richtig oder gar nicht aufnehmen können, bleibt er im Blut. Um den Zuckerüberschuss im Blut zu kompensieren, produzieren die Nieren mehr Harn. Der vermehrte Harndrang führt wiederum zu einem gesteigerten Durstgefühl, da der Körper extrem viel Wasser verliert. „Betroffene haben also einen großen Durst und müssen sehr oft auf die Toilette“, erläutert Elisabeth Lenz.

Welche Getränke sind bei Diabetes erlaubt?

Ist die Krankheit erst einmal erkannt, gibt es einige Regeln beim täglichen Trinken, die Diabetiker beachten sollten. Grundsätzlich sollten Betroffene etwas mehr trinken, als Nicht-Diabetiker. Am besten sind 1,5 bis 2 Liter reines Wasser am Tag, weiß Elisabeth Lenz. Beim Kauf von Mineralwasser sollte drauf geachtet werden, dass der Natriumgehalt nicht mehr als 300 Milligramm pro Liter Wasser beträgt. Auch reine Fruchtsäfte dürfen verwendet werden, wenn diesen kein Zucker zugesetzt wurde und der Fruchtanteil 100% beträgt. Jedoch sollten die Säfte mit Wasser zu Fruchtsaftschorlen gemischt werden, damit der Anteil an Kohlenhydraten, den die Fruchtsäfte enthalten, gesenkt wird. Auch ein maßvoller Kaffeegenuss ist für Diabetiker unbedenklich. Auf den Zucker im Heißgetränk sollte aber verzichtet werden, das gilt auch für Tees.

Alkohol nur in Maßen

Aufgrund des hohen Anteils an Kohlenhydraten und Kalorien, war Alkohol früher für Diabetiker tabu. Heute weiß man, alkoholische Getränke können in Maßen genossen werden. Ein Glas leichter, trockener Rot-/ Weißwein oder Bier schadet nicht. Zuckerhaltige Cocktails und Longdrinks sollten aber nicht auf der Getränkekarte stehen, da sie zu viele Kohlenhydrate enthalten, die in Kombination mit Alkohol eine gefährliche Wirkung haben können. Der Grund: Der Zucker im Getränk lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen. Wer Insulin spritzt, um den hohen Wert auszugleichen, riskiert eine Unterzuckerung, denn der Alkohol hemmt die Zuckerfreisetzung aus der Leber und lässt so den Blutzuckerwert abfallen. Grundsätzlich sollten Diabetiker den richtigen Umgang mit Alkohol immer mit ihrem behandelnden Arzt besprechen, rät Elisabeth Lenz.

Über die SBK: Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK ist Deutschlands größte Betriebskrankenkasse. Die geöffnete, bundesweit tätige gesetzliche Krankenkasse versichert mehr als 1 Million Menschen und betreut über 100.000 Firmenkunden in Deutschland – mit mehr als 1.500 Mitarbeitern in über 100 Geschäftsstellen. Seit über 100 Jahren steht für die SBK der Mensch immer im Mittelpunkt. Sie unterstützt heute ihre Kunden bei allen Fragen rund um die Themen Versicherung, Gesund bleiben und Gesund werden. Dies bestätigen auch die Kunden. So hat die SBK 2013 den Deutschen Servicepreis erhalten, wurde zum zweiten Mal in Folge „Deutschlands beliebteste gesetzliche Krankenkasse“ und zudem „Bester Krankenversicherer 2013“. Beim Kundenmonitor Deutschland belegte die SBK 2013 zum siebten Mal in Folge Platz 1 bei der Kundenzufriedenheit. 2013 platzierte sich die SBK im Wettbewerb „Deutschlands beste Arbeitgeber“ ebenfalls zum sechsten Mal in Folge unter den besten 100 Unternehmen und gehört auch 2013 wieder zu Europas besten Arbeitgebern.

Links: www.sbk.org, www.facebook.com/sbk, www.twitter.com/Siemens_BKK

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: serviceplan public relations gmbh & co. kg, Sarah Fabry, Brienner Str. 45 a-d, 80333 München, 089 2050 4172, http://www.serviceplan-pr.com/, s.fabry@serviceplan.com

Pressekontakt: Siemens-Betriebskrankenkasse SBK, Franz Billinger, Heimeranstraße 31, 80339 München, franz.billinger@sbk.org, +49 (0) 89 62700-488, http://www.sbk.org

 

Homöopathie für den Hebammenalltag

Pressemeldungen Gesundheit

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Hebamme Ingeborg Stadelmann hat auf Grundlage ihres Buches Homöopathie für den Hebammenalltag eine App entwickelt. Die App ist  geeignet für jede homöopathisch arbeitende Hebamme. Die App beinhaltet bewährte Indikationen rund um die Geburtshilfe und ein funktionales Kurzrepertorium für den Hebammenalltag.

„Diese Ratgeber-App hilft Hebammen, im Praxisalltag schnell und sicher die passende homöopathische Arznei zu finden,“ so die erfahrene Hebamme und Buchautorin Ingeborg Stadelmann.

Im Mittelpunkt stehen häufige und bewährte Indikationen rund um die Geburtshilfe. Die Auswahl erfolgt über die Hauptkapitel Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, Stillzeit und der Säugling.

Das Kurzrepertorium dient dem schnellen Überblick bei der Arzneifindung. Es kann aber das Nachschlagen des Arzneimittelbildes bei der entsprechenden Indikation auf keinen Fall ersetzen, auch bezieht es sich nur auf die in der App erwähnten Arzneien. Die Wahl des Similes erfolgt grundsätzlich nach der Kunst der Repertorisation, d.h. die Symptome zeigen den Weg zum Simile. Um das passende Mittel zu finden, müssen drei bis vier der Krankheitssymptome mit dem Arzneimittelbild übereinstimmen.

In der Dokumentation können neue Patienten und Behandlungen mit verwendeten Arzneien und aufgetretenen Symptomen hinzugefügt werden. Umfangreiche Grundlagen der Homöopathie ergänzen die App mit Themen zur Homöopathie.

Ingeborg Stadelmann, selbst Mutter von drei Kindern, sammelte ihre ersten erfolgreichen Erfahrungen mit der Homöopathie in der Hausgeburtshilfe. Diese App dient der Aufklärung, Information und Selbsthilfe. Jede Leserin und jeder Leser ist aufgefordert, in eigener Verantwortung zu entscheiden, ob und inwieweit homöopathische Arzneien eingesetzt werden können. Die App soll jedoch medizinischen Rat nicht ersetzen. Im Zweifelsfall oder bei bereits bestehender Erkrankung muss für eine korrekte Diagnose und entsprechende Behandlung stets ein Arzt oder Heilpraktiker zugezogen werden.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt:, Der App Verlag, Peter Felser, Albert-Einstein-Straße 10, 87437 Kempten,  49 (0)831 697 2 48 23, http://www.appverlag.com/, info@appverlag.com

 

Salzreduktion schützt vor Herzschwäche

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Wer viel Kochsalz konsumiert, hat ein erhöhtes Risiko, eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) zu entwickeln.

Das zeigt die Auswertung von Daten aus einer großen Bevölkerungsstudie, die von einer Kölner Forschergruppe auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Amsterdam präsentiert wurden. „Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Reduktion der Natrium-Aufnahme von einem hohen auf ein moderates Niveau das Risiko, im späteren Leben eine Herzinsuffizienz zu entwickeln, vermindern könnte“, fasste Studienautor Priv.-Doz. Dr. Roman Pfister vom Herzzentrum der Universitätsklinik Köln zusammen.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news549333

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Probiotika gegen Antibiotika

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Können Probiotika die Nebenwirkungen von Antibiotika lindern?

Antibiotika greifen unter Umständen nicht nur unerwünschte Krankheitserreger an, sondern können auch die natürliche Darmflora beeinflussen und zu Durchfall führen.

Eine beliebte Methode zur Erhaltung der natürlichen Darmflora ist die Einnahme von „guten“ Darmbakterien in Form von Probiotika.

Die Studienlage hierzu war bisher belastet durch überwiegend kleine Studien oder Studien schlechter Methodik. Jetzt ist die Einnahme von Probiotika in einer großen, multizentrischen Studie untersucht worden.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/probiotika-gegen-antibiotika.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Neues Gen für Osteoporose gefunden

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Osteoporose (Knochenschwund) gehört laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den zehn bedeutendsten Erkrankungen der Gegenwart.

In Deutschland leiden etwa acht Millionen Menschen an einer Osteoporose. Das entspricht etwa zehn Prozent der Gesamtbevölkerung.

Im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit hat die Arbeitsgruppe um Prof. Brunhilde Wirth aus dem Institut für Humangenetik der Uniklinik Köln ein neues Krankheitsgen identifiziert. Dieses Ergebnis wurde nun (02.10.2013) im New England Journal of Medicine publiziert.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news554684

Quellen: Uniklinik Köln, Informationsdienst Wissenschaft (idw)