Archiv der Kategorie: Lungenkrankheiten

Lungenkrebs – Rauchen als Ursache Nr.1

Der Welt-Nichtraucher-Tag am 31. Mai gibt Anlass, vor den gesundheitlichen Schäden durch Nikotinkonsum zu warnen. Eine gefürchtete Folgeerkrankung des Rauchens ist der Lungenkrebs, bei dem die Chancen auf längeres Überleben oder gar Heilung sehr gering sind. Über Ursachen, Vorbeugung und Behandlung von Lungenkrebs informiert Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (http://www.jameda.de).

Lungenkrebs ist die vierthäufigste Todesursache in Deutschland

An Lungenkrebs erkranken jährlich etwa 50.000 Menschen in Deutschland. Männer sind häufiger betroffen, doch auch Frauen erkranken aufgrund ihres Rauchverhaltens zunehmend. Der Verlauf einer Tumorerkrankung ist abhängig von den Tumoreigenschaften, dem Allgemeinzustand sowie von Alter und Geschlecht des Patienten. Patienten mit kleinzelligem Lungentumor überleben mit Therapie im Durchschnitt 4-12 Monate. Liegt ein nichtkleinzelliges Karzinom vor, leben 30-60% der Erkrankten länger als fünf Jahre.

90 Prozent der Erkrankten sind oder waren Raucher

Tabakrauch enthält eine Vielzahl krebserregender Stoffe wie Cadmium, Benzpyren und Benzol. Die Anzahl der gerauchten Zigaretten, die Inhalationstiefe und wie lange geraucht wird, bestimmen dabei die Wahrscheinlichkeit für eine Erkrankung an Lungenkrebs. Schadstoffe wie Asbest, Arsen und Dieselruß können ebenfalls Lungentumore verursachen, auch erbliche Faktoren spielen eine Rolle: Ist ein Elternteil an Lungenkrebs erkrankt, steigt das Risiko für das Kind um das 2-3fache.

Trockener Husten kann ein Alarmzeichen sein

Ein Lungenkarzinom im Anfangsstadium zeigt keine auffälligen Symptome und wird deshalb oft nur zufällig entdeckt. Treten Warnsignale wie wochenlanger trockener Husten auf, ist die Krebserkrankung meist bedrohlich fortgeschritten. Betroffene leiden im weiteren Verlauf unter schneller Gewichtsabnahme, Atemnot, blutigem Auswurf und Fieber. Metastasen im Gehirn führen zu neurologischen Schäden, Krebsansiedelungen in den Knochen zu starken Schmerzen.

Je früher der Rauchstopp, desto stärker sinkt das Krebsrisiko

Wer zwei Schachteln Zigaretten oder mehr am Tag raucht, erhöht sein Lungenkrebsrisiko um das 12-25fache. Nur ein konsequenter Rauchstopp kann das Risiko über die Jahre auf ein niedriges Niveau senken. Hört man beispielsweise mit 60 Jahren auf zu rauchen, ist das Risiko im Alter von 75 Jahren auf 10% gesunken, ein Rauchstopp mit 40 verringert es auf 3%. Bemerken Sie Anzeichen, die auf eine Lungenkrebserkrankung hindeuten, sollten Sie so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen. Gut bewertete Ärzte finden Sie z.B. auf jameda (http://www.jameda.de/aerzte/pneumologen-lungenaerzte/fachgebiet/)

Quellen.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: jameda GmbH, Elke Ruppert, Klenzestraße 57b, 80469  München, presse@jameda.de, 089/2000 185 85, http://www.jameda.de

 

 

Veränderte Genaktivität signalisiert Lungenkrebs im Frühstadium

Unklare Krankheitssymptome der Lunge und der Atemwege müssen durch Computertomographie abgeklärt werden. Wie bösartig sind die Knoten, die dabei entdeckt werden? Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, der Thoraxklinik Heidelberg und dem NCT Heidelberg suchen nach Biomarkern, um solche Befunde besser beurteilen zu können. Sie prüften Zellen aus der Umgebung der verdächtigen Knoten auf krebstypische Genveränderungen. Dabei fiel das Gen Tenascin-C auf, das in Zellen in der Umgebung bösartiger Knoten deutlich aktiver ist als in unauffälligen Proben. Die Forscher prüfen nun, ob anhand der gesteigerten Genaktivität Lungenkrebs besser diagnostiziert werden kann.

Mehr Infos dazu http://www.idw-online.de/de/news481328

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Telemedizin: Erste flächendeckende Betreuung von COPD-Patienten in Deutschland

Mehr Sicherheit für Schwerkranke

– Bosch Healthcare, Techniker Krankenkasse und Robert-Bosch-Krankenhaus wollen Lebensqualität der Patienten verbessern
– Programm A.T.e.m. beginnt mit besonders gefährdeten Betroffenen
– Telemedizinsystem von Bosch in den USA seit Jahren erfolgreich

Bosch Healthcare, die Techniker Krankenkasse (TK) und das Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) in Stuttgart haben das Betreuungsprogramm „Alltag mit Telemedizin erfolgreich meistern“ (A.T.e.m.) gestartet, mit dem schwerkranke Patienten, die an Chronisch Obstruktiver Atemwegserkrankung (COPD) leiden, erstmals deutschlandweit betreut werden können. Die Betroffenen übermitteln dabei täglich wichtige Informationen wie Sauerstoffsättigung, Atemprobleme sowie Angaben zum allgemeinen Befinden an das Telemedizinische Zentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses, wo sie von pneumologisch geschultem Fachpersonal ausgewertet werden. Sollte sich der Gesundheitszustand verändern, treten die Betreuer mit den Patienten oder dem behandelnden Arzt in Verbindung. Zudem erhalten die Betroffenen umfangreiche Hinweise, wie sie mit ihrer Krankheit umgehen und die Lebensqualität im Alltag verbessern können.

Quelle: Pressestelle, Techniker Krankenkasse, Bramfelder Straße 140, 22305 Hamburg, Tel. 040 – 69 09-1783, Fax 040 – 69 09-1353 mailto:pressestelle@tk.de, http://www.presse.tk.de

Mit Akupunktur gegen Atemnot bei COPD

Im Rahmen einer prospektiven, placebokontrollierten Studie untersuchten japanische Wissenschaftler die Wirkung von einmal wöchentlich durchgeführter Akupunktur auf die besonders während körperlicher Belastung auftretende Atemnot bei Patienten, die an chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) leiden.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/mit-akupunktur-gegen-atemnot-bei-copd.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Cholesterin schützt vor lebensbedrohlichen Folgen einer Lungenentzündung

Bei einer von Pneumokokken verursachten Lungenentzündung wird als Fernwirkung in der Leber die Produktion von Cholesterin erhöht, das die infektionsbedingten Schädigungen des Lungengewebes mindert.

Mehr Infos dazu unter: http://www.idw-online.de/de/news473712

Quellen: Universitätsklinikum Jena, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

DGIM: Neue Therapien gegen Volkskrankheit Lungenentzündung

In Deutschland erkranken jährlich etwa 750 000 Menschen an einer Lungenentzündung oder Pneumonie. Davon müssen 240 000 Fälle stationär behandelt werden, jeder zehnte Betroffene stirbt trotz Antibiotikatherapie. Die ambulant erworbene Pneumonie oder „community acquired pneumonia“ (CAP) entspricht in ihren Ausmaßen einer Volkskrankheit wie Herzinfarkt und Schlaganfall, stellt die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) fest. Um der Krankheit in Zukunft wirksamer begegnen zu können, entwickeln Experten derzeit neue Behandlungsansätze. Diese stellen sie auf dem 118. Internistenkongress in Wiesbaden vor.

Mehr Infos unter http://www.idw-online.de/de/news469620

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Interaktion von biochemischen Mechanismen bei Fibrose

Wenn in Leber, Lunge oder anderen Organen die Bindegewebsbildung so überhand nimmt, dass die Funktion spürbar nachlässt und schließlich völlig ausfällt, ist oft mehr als ein Regelkreis des Körpers nicht mehr intakt. Für zwei aus der Spur geratene Signalketten ist nun nachgewiesen, dass sie sich gegenseitig verstärken und Einflüsse zurückdrängen, die das Gewebewachstum normalerweise in Grenzen halten.

Mehr Infos unter http://idw-online.de/de/news467994

Quellen: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Atemlosigkeit: Zeit, die Symptome zu erkennen – Zeit, zu reagieren

Um die Bekanntheit für die lebensbedrohliche Herz-Lungenerkrankung Pulmonale Hypertonie (Lungenhochdruck) zu erhöhen und das Bewusstsein der Öffentlichkeit dafür zu stärken, wird zum Tag der Seltenen Erkrankungen die europaweite Kampagne „Breathtaking“ – ,“Atemlosigkeit“ – gestartet.

Zum Tag der Seltenen Erkrankungen, am 29. Februar, will eine Kampagne auf eine wenig bekannte, lebensbedrohliche Erkrankung aufmerksam machen: Pulmonale Hypertonie (PH). Im Besonderen auf die seltene Form Arterielle Pulmonale Hypertonie (PAH). Überall in Europa finden Veranstaltungen statt, um die Kampagne zu stärken und damit ein Bewusstsein für eine Erkrankung zu schaffen, die zu Herzversagen und letztendlich zum Tode führen kann.

In Deutschland startet der Selbsthilfeverein pulmonale hypertonie e. v. aus Rheinstetten deshalb eine Plakataktion mit dem Titel „Atemlosigkeit, blaue Lippen, Erschöpfung“. Vom 24. Februar bis zum 12. März werden insgesamt 1.500 Poster in den Städten Karlsruhe, Frankfurt, Leverkusen, Berlin, München und Hamburg auf PH aufmerksam machen. „Die Aktion soll dazu beitragen, die Bekanntheit dieser tückischen Krankheit zu steigern“, erklärt Heinrich Kowalski, 2. Vorsitzender von pulmonale hypertonie e.v. „Ziel ist es, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und Betroffenen durch Verständnis sowie Aufklärung beizustehen.“

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: pulmonale hypertonie e.v., Heinrich Kowalski, 2. Vorsitzender ph e.v., Wormser Str. 20, 76287 Rheinstetten, 0721-3528 381, www.phev.de, info@phev.de

Pressekontakt: Durian GmbH, Michaela Düngen, Tibistr. 2, 47051 Duisburg, duengen@durian-pr.de, 0203-346783-0, http://www.durian-pr.de

 

Wenn die Atemwege erkranken

Die Atemwege des Menschen führen von Nase und Mund über die Luftröhre hinunter am Kehlkopf vorbei durch die Bronchien bis zu den Lungenbläschen. Auf diesem Weg erwärmen, befeuchten und reinigen Schleimhäute die Atemluft. Können sich dennoch Keime dort ansiedeln, kommt es zu einer Entzündung der Schleimhäute und die Atemwege erkranken. Die verschiedenen Formen der Atemwegserkrankungen und wie man die Symptome lindert, erklärt Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (http://www.jameda.de).

Husten, Schnupfen, Heiserkeit

Eine harmlose Erkältung beginnt meist mit Halsschmerzen, die bald in Schnupfen und Husten übergehen. Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber können ebenfalls auftreten. Die Erreger eines solchen grippalen Infekts sind zum größten Teil Rhinoviren, die man nicht ursächlich bekämpfen kann. Am besten lindert man die Symptome des Infekts mit den typischen Erkältungsmitteln wie einem abschwellenden Nasenspray und fiebersenkenden Schmerzmitteln. Schleimlösende Medikamente befreien Nase und Bronchien. Ausreichendes Trinken, Inhalieren, Nasenspülungen und viel Schlaf lassen den Infekt meist nach sieben bis zehn Tagen verschwinden.

Influenza – die „echte“ Grippe

Die Grippe ist eine schwere Erkrankung, an der jedes Jahr bis zu 10.000 Menschen in Deutschland sterben. Ausgelöst wird sie durch die Influenza-Viren vom Typ A und B. Die Krankheitszeichen sind starke, plötzlich auftretende Kopf- und Gliederschmerzen sowie hohes Fieber. Der Patient fühlt sich „mit einem Schlag“ krank und kraftlos. Oft tritt ein trockener Husten auf. Wird der Patient spätestens 48 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome mit einem Neuraminidasehemmer behandelt, kann der Verlauf der Grippe abgemildert werden. In der Regel dauert die Grippe sieben bis vierzehn Tage, doch es können Monate vergehen, bis man sich wieder völlig erholt hat. Die Impfung gegen Influenza muss jedes Jahr wiederholt werden.

Bronchitis

Durch das Röhrensystem der Bronchien strömt die Atemluft bis in die Lungenbläschen. Sind die Schleimhäute der Bronchien von Erregern befallen, spricht man von einer Bronchitis. Meist sind Viren die Auslöser. Der Körper reagiert mit einem anfangs trockenen Husten, der später produktiv wird und Schleim aus den Bronchien auswirft. Der Patient sollte inhalieren, für Wärme auf der Brust sorgen, beispielsweise mit einer Rotlichtlampe. Schleimlösende Arzneimittel unterstützen das Abhusten. Meist heilt eine Bronchitis nach zwei bis drei Wochen ohne Komplikationen aus. Ein Test des ausgeworfenen Schleims zeigt eine bakterielle Bronchitis an, die mit einem Antibiotikum behandelt wird.

Lungenentzündung

An Lungenentzündung (Pneumonie) erkranken jährlich über 700.000 Menschen in Deutschland. Im Gegensatz zur Bronchitis ist bei einer Lungenentzündung auch das Lungengewebe mit den Lungenbläschen angegriffen. Bei einer typischen Pneumonie klagt der Patient über Husten, Fieber, Kopf- sowie Gliederschmerzen und starke Atembeschwerden. Andere Erkältungssymptome wie Halsschmerzen und Schnupfen können fehlen. Die Erreger sind oft Bakterien, z. B. Pneumokokken, die man gut mit einem Antibiotikum bekämpfen kann. Lässt man sich gegen Pneumokokken impfen, hält dieser Schutz fünf Jahre.

Im Zweifel einen Arzt aufsuchen

Generell gilt bei allen Erkrankungen der Atemwege: Tritt nach wenigen Tagen keine Verbesserung ein oder verschlimmern sich die Symptome, sollten Patienten einen Arzt aufsuchen. Bei der Suche nach guten Allgemeinmedizinern hilft bspw. die Arztsuche von jameda: http://www.jameda.de/aerzte/hausaerzte/fachgebiet/

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: jameda GmbH, Elke Ruppert, Klenzestraße 57b, 80469  München, presse@jameda.de, 089/2000 185 85, http://www.jameda.de

 

Lungenkrankheiten – Bedeutung der Genetik

Auch Lungenkrankheiten haben eine genetische Grundlage

Forscher der Universität Greifswald haben in einer groß angelegten Studie, an der weitere 171 Forscher international beteiligt waren, die genetischen Grundlagen für die Entstehung der Lungenkrankheiten erforscht. Dazu gehört auch die Anfälligkeit für die berüchtigte chronischer Erkrankung der COPD (chronic obstructive pulmonary disease, chronisch obstruktive Lungenerkrankung), an der mehrere Millionen Menschen bislang unheilbar leiden. Und die bei den Todesursachen weltweit an vierter Stelle stehen.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news458914

Quellen: Universität Greifswald, www.idw-online.de