Archiv der Kategorie: Immunsystem

Wie sich Immunzellen gegen HIV wehren

Heidelberger Virologen entschlüsseln natürlichen Blockademechanismus in den Zielzellen des HI-Virus / Veröffentlichung im internationalen Fachjournal „Nature Medicine“

Wissenschaftler um die Virologen Professor Dr. Oliver T. Fackler und Professor Dr. Oliver T. Keppler vom Universitätsklinikum Heidelberg haben einen Mechanismus aufgeklärt, mit dem sich das menschlichen Immunsystem vor HI-Viren schützt: Ein Protein stoppt in ruhenden Immunzellen, den sogenannten T-Helferzellen, die Vermehrung des Virus, indem es die Übersetzung des Viren-Erbgut in eine für die Zelle lesbare Version verhindert. Die bahnbrechenden Ergebnisse geben neue Einblicke in die molekularen Hintergründe der Immunschwächekrankheit AIDS und könnten Ansatzpunkte für neue Therapien eröffnen. Die Studie wurde jetzt, vorab online, im internationalen Fachjournal Nature Medicine veröffentlicht.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news498395

Quellen: Universitätsklinikum Heidelberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

MDC-Forscher lösen Rätsel um die Entstehung von Tumoren aus Immunzellen

In den Keimzentren der Lymphorgane werden B-Zellen, die Antikörperproduzenten des Körpers, geschult, um gezielt Erreger zu bekämpfen. Aus diesen B-Zellen gehen aber auch Tumore des Lymphgewebes (Lymphome) hervor.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news497652

Quellen: Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, Informationsdienst Wissenscaft (idw)

 

Neue Waffe gegen die Krankenhauskeime?

Studie weist MRSA-Schutz durch Vitamin B3 nach

Vitamin B3 schützt vor gefährlichen Keimen: Eine Forschergruppe um den Krebsforscher Privatdozent Dr. med. Nils Thoennissen von Universität Münster und seinen neuseeländischen Kollegen Dr. Pierre Kyme, PhD, hat in den USA herausgefunden, dass hohe Dosen von Nicotinamid (Vitamin B3) bei der Bekämpfung bestimmter Bakterien, die als „Krankenhauskeime“ gefürchtet sind, helfen. Die Ergebnisse hat das Team nun im „Journal of Clinical Investigation“ veröffentlicht.

Mehr dazu unter http://www.idw-online.de/de/news497219

Quellen: Westfaelische Wilhelms-Universität Münster, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Warum Kontaktallergene nur manche Menschen krank machen

Freiburger Forscher entschlüsseln Schutzfunktion des Immunsystems

Das allergische Kontaktekzem ist eine akute oder chronische entzündliche Hauterkrankung, die durch eine Überempfindlichkeitsreaktion auf bestimmte Chemikalien oder Metallionen, sogenannte Kontaktallergene, ausgelöst wird. Aktuell sind mehr als 4000 verschiedene Kontaktallergene bekannt.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news496968

Quellen: Universitätsklinikum Freiburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

UDE: Silber ist doch kein gut verträglicher Bakterienkiller

Das seit Langem wegen seiner antibakteriellen Wirkung medizinisch eingesetzte Silber schädigt in der benötigten Dosis auch menschliche Gewebezellen. Zusätzlich schwächt ein Bluteiweiß die Wirkung auf Bakterien. Das belegte jüngst ein Team um Prof. Dr. Stephan Barcikowski vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) in drei aufeinander aufbauenden Veröffentlichungen.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news495758

Quellen: Universität Duisburg-Essen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Hepatitis C-Viren nutzen Überlebensstrategie infizierter Zellen für eine chronische Infektion aus

Wissenschaftler des Universitätsklinikums und der Universität Heidelberg zeigen: Viren profitieren vom Wechselspiel aktiver und passiver Phasen der Eiweißproduktion in infizierten Zellen / Veröffentlichung in der Fachzeitschrift „Cell, Host & Microbe“

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news494728

Quellen: Universitätsklinikum Heidelberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Chlamydiose – Eine Geschlechtskrankheit, die oft unentdeckt bleibt

Eine der am häufigsten übertragenen Geschlechtskrankheiten ist die Chlamydiose, eine Infektion mit dem Bakterium Chlamydia trachomatis. Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (http://www.jameda.de), informiert über die Geschlechtskrankheit und ihre Verbreitung, Symptome, Behandlung sowie Vorbeugung gegen die Infektion.

Chlamydia trachomatis wird von Schleimhaut zu Schleimhaut übertragen

Chlamydien bilden eine Familie von Bakterien, die beim Menschen unterschiedliche Erkrankungen auslösen können. Für Infektionen im Genitalbereich und Entzündungen der Bindehaut ist die Art Chlamydia trachomatis verantwortlich, speziell ihre Erscheinungsformen D bis K. Die Bakterien werden beim Geschlechtsverkehr von Schleimhaut zu Schleimhaut übertragen. Auch bei der Geburt können sie von der infizierten Mutter auf das Neugeborene übergehen.

Zwei Drittel der Infizierten sind unter 25

Der Erreger ist sehr weit verbreitet, weltweit stecken sich jedes Jahr etwa 90 Millionen Menschen an. In Deutschland ist die Infektion mit Chlamydia trachomatis nicht meldepflichtig, so dass keine genauen Zahlen vorliegen. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Zahl der Neuansteckungen auf 300 000 pro Jahr. Betroffen sind hier vor allem sexuell aktive Menschen mit wechselnden Partnern, zwei Drittel der Infizierten sind unter 25 Jahre. Oft haben sich die Erkrankten gleichzeitig mit Gonokokken (Tripper) angesteckt.

Symptome wie Ausfluss und Brennen beim Wasserlassen treten meist nicht auf

Eine Chlamydien-Infektion bleibt oft unerkannt, da in den meisten Fällen keine Symptome auftreten. 80 % der Frauen und 50 % der Männer haben keine Beschwerden. Krankheitszeichen zeigen sich eine bis drei Wochen nach der Infektion: Ein eitriger schleimiger Ausfluss aus Vagina, Harnröhre oder After, Brennen beim Wasserlassen, Unterleibsschmerzen oder Blutungsstörungen. Wird ein Neugeborenes bei der Geburt angesteckt, kommt es meist zu einer Entzündung der Augenbindehaut, selten treten eine Mittelohr- oder Lungenentzündung auf. Unbehandelt kann eine Chlamydiose zu Unfruchtbarkeit bzw. zu Blindheit führen. Das Risiko für eine Frühgeburt und ein geringes Geburtsgewicht des Neugeborenen ist durch eine Chlamydien-Infektion erhöht.

Behandlung mit Antibiotika, um ernste Folgeschäden zu vermeiden

Eine Erkrankung mit Chlamydien kann sehr gut mit Antibiotika behandelt werden. Wirksam sind Tetrazykline, Makrolide und Chinolone. Wichtig ist die konsequente Einnahme nach Anweisung des Arztes, um ein Wiederaufleben der Keime zu verhindern. Auch die letzten Sexualpartner sollten untersucht und behandelt werden, da sonst eine Wiederansteckung und eine Weitergabe der Keime drohen.

Vorbeugung durch Safer Sex und Chlamydien-Test

Die Benutzung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr schränkt die Ansteckung deutlich ein. Im Rahmen der Vorsorge für Schwangere wird routinemäßig ein Test auf Chlamydien durchgeführt, die Behandlung erfolgt dann meist mit dem Antibiotikum Erythromycin. Frauen unter 25 Jahren können sich einmal im Jahr beim Frauenarzt auf Chlamydien untersuchen lassen.

Bemerken Sie Beschwerden, die auf eine Chlamydien-Infektion hinweisen, sollten Sie so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen. Gut bewertete Ärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten finden Sie z.B. auf jameda (http://www.jameda.de/aerzte/hautaerzte-dermatologen-geschlechtskrankheiten/fachgebiet/).

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt:jameda GmbH, Elke Ruppert, Klenzestraße 57b, 80469  München, presse@jameda.de, 089/2000 185 85, http://www.jameda.de

 

 

Sauer macht lustig …und hilft gegen Malaria

Limettensaft gegen Malariaerreger

Malaria ist ein großes Problem in tropischen Ländern und bleibt eine der Hauptursachen der Kindersterblichkeit in diesen Ländern. Laut Schätzungen sterben jährlich zwischen 1.5 und 3 Millionen Kindern pro Jahr an Malaria trotz umfangreicher Hilfsprogramme seitens der Weltgesundheitsorganisation. Ein großes Problem stellt dabei die zunehmende Resistenz der Malaria-Erreger gegen die herkömmlichen Medikamente dar. Die vorliegende Studie untersucht deshalb, inwieweit die Wirkung einer konventionellen Malariatherapie durch lokale Pflanzenextrakte verbessert werden kann.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/sauer-macht-lustig-und-hilft-gegen-malaria.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Haut und Immunsystem beeinflussen Salzspeicherung und regeln den Blutdruck

Bluthochdruck ist die Ursache für zahlreiche Herz-Kreislauf-Krankheiten, die die häufigste Todesursache in Industrieländern sind. Schon lange gilt hoher Salzkonsum als Risikofaktor, nicht jede Art von Bluthochdruck ist jedoch vom Salzkonsum abhängig. Das hat lange Zeit Rätsel aufgeworfen. Neue Erkenntnisse von Prof. Jens Titze (University of Vanderbilt, USA und Universität Erlangen) geben jetzt jedoch Hinweise auf bisher unbekannte Mechanismen. Danach spielen die Haut und das Immunsystem eine wichtige Rolle bei der Regulation des Salzhaushalts und des Bluthochdrucks, wie er auf dem 1. ECRC „Franz-Volhard“ Symposium am Max-Delbrück-Centrum (MDC) am 7. September 2012 in Berlin-Buch berichtete.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news494970

Quellen: Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Acerola-Kirsche – der tropische Vitamin-C-Schatz

In den kalten Herbst- und Wintertagen sind unsere Abwehrkräfte besonders gefordert. Eine ausreichende Vitamin-C-Versorgung wird jetzt besonders wichtig. Eine große Portion Vitamin-C bietet die Exotenfrucht Acerola – sie gedeiht zwar nicht bei uns, ist aber auch in Form von CEROLA Vitamin-C-Talern von Dr. Grandel erhältlich.

Hierzulande hat sie kaum einer selbst gesehen – die Acerola-Frucht. Denn die Kirsch-ähnliche Steinfrucht wächst auf weitentfernten Kontinenten wie in den Südamerikanischen Tropen oder in der Karibik und mag keine langen Transportwege. Das Besondere an ihr ist der Reichtum der in ihr vorkommenden Ascorbinsäure – besser bekannt als Vitamin C. Damit auch wir was von ihrem wertvollen Vitamin C haben, hat Dr. Grandel die Acerola-Kirsche in Form der CEROLA Vitamin-C-Taler verarbeitet.

Unter bestimmten Bedingungen, wie bei nasskaltem Wetter, bei Stress, Müdigkeit oder körperlichen Belastungen kann der Vitamin-C-Bedarf erhöht sein. Weil das Vitamin C ein wasserlösliches Vitamin ist, wird es nicht lange im Körper gespeichert und muss dem Organismus von außen regelmäßig zugeführt werden. Das Vitamin C hat viele Aufgaben im Körper: Es trägt zu einem funktionierenden Immun- und Nervensystem bei, zum Zellschutz und zu einem normalen Energie-Stoffwechsel. Dazu kann es zur Verminderung von Müdigkeit und Erschöpfung beitragen. Vitamin C ist außerdem wichtig für eine normale Funktion von Knochen, Zähnen, Zahnfleisch, Haut und Blutgefäßen.

Der Tagesbedarf an Vitamin C eines Erwachsenen beläuft sich auf etwa 100 mg/Tag. Schwangere, stillende Mütter, Sportler und Raucher, aber auch Menschen in stressreichen Phasen haben einen erhöhten Tagesbedarf an Vitamin C.

Ein ½ CEROLA Vitamin-C-Taler von Dr. Grandel beinhaltet 250mg Vitamin C, was einem Vitamin-C-Gehalt von etwa zehn Zitronen entspricht. Die Aufnahme dieses essentiellen Vitamins beginnt bereits beim Lutschen des Talers über die Mundschleimhaut. Dank des Acerola-Fruchtpulvers und der Beifügung von ausgewählten Beeren-Extrakten, ist der CEROLA Taler wohltuend armoatisch und exotisch im Geschmack. CEROLA Vitamin-C-Taler von Dr. Grandel (100g – 32 Taler / für 16,90€) ist in Reformhäusern und in Apotheken erhältlich sowie online unter www.grandel.de.

Zutaten: Acerola-Zubereitung (78,3 %; hergestellt aus Acerola-Fruchtsaft (285 g/100 g ), Rohrzucker, Traubenzucker, Vitamin C, Maniokstärke), Rohrzucker, Vitamin C, Trennmittel Magnesiumstearat, Himbeer-Extrakt mit natürlichen Aromen, Citrusfrüchte-Extrakt (0,18 %), Hagebutten-Extrakt, Extrakt aus schwarzen Johannisbeeren, Extrakt aus grünem Pfeffer. Glutenfrei – milchzuckerfrei – hefefrei.

Quelle, Pressekontakt: m + w project, Reisingerstraße 13, 80337 München, Telefon: 089-30 76 75 00, Fax: 089-30 76 75 09, E-Mail : project@mw-project.de