Archiv der Kategorie: Immunsystem

Molekulare Signatur der Hantavirus-Infektion beim Menschen entschlüsselt

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Labor Berlin GmbH ist es gelungen, die molekulare Signatur der Viren aufzuklären, die in Deutschland zu immer größeren Ausbrüchen von Hantavirus-Erkrankungen führen.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news494209

Quellen: Charité-Universitätsmedizin Berlin, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Entdeckung von Immunzellen, die vor Multipler Sklerose schützen

Mainzer Wissenschaftler publizieren Forschungsergebnisse in „Immunity“

Von bestimmten Zellen des Immunsystems, den sogenannten dendritischen Zellen, dachte man bislang, dass sie zum Ausbruch und zur Entwicklung von Multipler Sklerose (MS) beitrügen. Forschungsergebnisse, die Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Immunity“ publiziert haben, legen nun das Gegenteil nahe: Die dendritischen Zellen haben eher eine Schutzfunktion. Diese Erkenntnis könnte auch Einfluss auf zukünftige Therapiekonzepte haben.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news492801

Quellen: Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Helicobacter pylori – Ein Krebserreger und seine Giftspritze

Helicobacter pylori befällt den Magen des Menschen und kann verschiedene Leiden auslösen – auch Magenkrebs. Nun wurde das molekulare Werkzeug des Erregers entschlüsselt, was therapeutische Ansätze eröffnen könnte.

Mehr Infos unter http://www.idw-online.de/de/news492614

Quellen: Ludwig-Maximilians-Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

TNIK aktiviert Immunsystem und Krebsentstehung

TNIK ist ein neu identifiziertes Protein, das in gesunden B-Zellen des Immunsystems die Aktivierung der Immunantwort vermittelt. Nach einer Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus fördert TNIK jedoch statt der Abwehr die unkontrollierte Zellteilung und damit die Tumorentstehung. Diese Erkenntnisse veröffentlichten Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München im renommierten Fachjournal PLoS Biology.

In der gesunden Zelle steuert TNIK Immunantwort, Zellteilung und Zelltod. Das neu gefundene Protein ist der zentrale Bestandteil eines Komplexes, der diese Prozesse über den NF-κB-Signalweg* reguliert. Die Steuerung des Immunsystems übt TNIK durch die Aktivierung der B-Zellen* aus. Werden diese mit dem Epstein-Barr-Virus* (EBV) infiziert, übernimmt das Virus die Steuerung der Zellen und aktiviert – ebenfalls über TNIK – die unkontrollierte Zellteilung, was zur Entstehung EBV-induzierter Karzinome und Lymphome führt. Mit der Veröffentlichung dieser Zusammenhänge haben die Wissenschaftler um Dr. Arnd Kieser in der Abteilung Genvektoren des Helmholtz Zentrums München nicht nur einen zellulären Steuerungsmechanismus erklärt, sondern zugleich herausgefunden, wie EBV-abhängige Tumore entstehen.

„Im nächsten Schritt wollen wir untersuchen, wie wir TNIK und den TNIK-Signalkomplex als Angriffspunkt für neue Krebsmedikamente nutzen können“, sagt Kieser. Das Verständnis der Entstehungsmechanismen von Volkskrankheiten und die Ableitung neuer Angriffspunkte für Diagnose, Therapie und Prävention ist Ziel des Helmholtz Zentrums München.

Weitere Informationen

Hintergrund:

* Der NF-κB-Signalweg ist einer der meist-untersuchten Signalwege in Zellen. Er übernimmt unter anderem die Steuerung von Zellteilung, Zelltod und Immunantwort.

* Die B-Zellen oder B-Lymphozyten des Immunsystems

* Das Epstein-Barr-Virus (EBV) ist ein weit verbreitetes humanes Herpesvirus, das das Pfeifersche Drüsenfieber auslöst. Bei immunsupprimierten Personen löst EBV häufig Lymphome und Karzinome aus.

Original-Publikation:

Shkoda A et al (2012) The Germinal Center Kinase TNIK Is Required for Canonical NF-κB and JNK Signaling in B-Cells by the EBV Oncoprotein LMP1 and the CD40 Receptor. PLoS Biol 10(8): e1001376

Link zur Fachpublikation: http://www.plosbiology.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pbio.1001376

Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören. www.helmholtz-muenchen.de

Quelle:   Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg, www.helmholtz-muenchen.de

Scharlach – eine weit verbreitete Kinderkrankheit

Die Stiftung Kindergesundheit informiert über eine weit verbreitete Kinderkrankheit und ihre richtige Behandlung. Nach wie vor zählt Scharlach zu den häufigsten Infektionskrankheiten bei Kindern – zum Glück nicht mehr zu den gefährlichsten. Scharlach kommt heute seltener vor als noch vor 50 Jahren, verläuft leichter und lässt sich mit Antibiotika so gut behandeln, dass praktisch kein Kind mehr an dieser Krankheit sterben muss.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news492243

Quellen: Stiftung Kindergesundheit, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Altersschwache Abwehrkräfte

Braunschweiger Forscher zeigen Spätfolgen von chronischer Virus-Infektion

Das Cytomegalie-Virus (CMV) ist ein Mitglied der Familie der Herpes-Viren. Obwohl die meisten Menschen CMV ein Leben lang in sich tragen, macht es nur die wenigsten krank. Jetzt haben Forscher vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) zusammen mit Kollegen aus den USA herausgefunden, dass die Anwesenheit von CMV trotzdem Spätfolgen hat: Im Alter konzentrieren sich immer mehr Zellen des Immunsystems auf CMV, und daraufhin wird die Abwehrkraft gegen verschiedene andere Viren geschwächt. Diese Forschungsergebnisse erklären, warum Senioren oft anfälliger für Infektionskrankheiten sind als junge Menschen.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news491656

Quellen: Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Wie unser Immunsystem funktioniert

Ein neues Portal zeigt wie unser Immunsystem funktioniert. Tipps und Tricks rund um Gesundheit helfen dabei eine Erkältung besser zu überstehen.

Unser Immunsystem besteht aus einer angeborenen und adaptiven Immunabwehr. Während die angeborene schnell verfügbar ist und seit der Geburt festgelegt ist, kann die adaptive Immunabwehr sich während unseres Lebens verändern. Da Viren mutieren ist dies notwendig, um den Körper vor sich verändernden Gewebeschädigungen und Eindringlingen zu schützen. Doch wie funktioniert die Immunabwehr? Wie läuft die Immunreaktion bei einem Befall mit Viren ab? Genau darum geht es auf der neuen Webseite http://www.xn--immunsystem-strken-ytb.org/. Ziel ist es das Zusammenspiel zwischen Fresszellen (sogenannten Makrophagen), B-Lymtphozyten, T-Lymtphozyten und Antikörpern zu verstehen. Lesern der Seite (auch ohne Grundkenntnisse in der Medizin) sollen die Abläufe im Körper erklärt werden. Von Befall mit einem Virus bis hin zur Tötung dieser durch Abwehrzellen finden Leser auf Immunsystem-stärken.org viele Informationen.

Ferner geht es um die Stärkung des Immunsystems. So haben Studien ergeben, dass eine gesunde Ernährung sehr wichtig für unsere Immunabwehr ist. Aber auch Schlaf und Bewegung tun ihren guten Dienst. Dauerstress und Genussmittel (Nikotin, Alkohol) sollen sich dagegen negativ darauf auswirken. Diese Thematik wird auf der Gesundheitsseite ebenfalls behandelt.

Im Ratgeber finden Leser viele Tipps rund um Erkältungen. Denn nahezu jeder Mensch in Deutschland leidet im Jahr drei bis fünf Mal an einem grippalen Infekt. Nebenwirkungen wie Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Husten und Schnupfen sind lästig. Zwar gibt es keine wirklichen Medikamente gegen eine Erkältung, es gibt aber Produkte und Hausmittel, die dabei helfen eine Erkältung bzw. dessen Symptome effektiv zu lindern. Diese werden vorgestellt.

In Zukunft wird der Bereich „Produkte“ weiter ausgebaut. Auch der Ratgeber zu Erkältungen soll mit weiteren Inhalten gefüllt werden, so dass Immunsystem-Stärken.org eine gute Anlaufstelle für Menschen wird, die natürlich ihr Immunsystem stärken möchten.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Internetdienstleistungen Matern Konstantin Matern Kollwitzweg 12, 31275 Lehrte, info@webkoma.de 051325992222http://www.xn--immunsystem-strken-ytb.org/

 

Akuter Stress verändert Kontrolle der Genaktivität

In belastenden sozialen Situationen verändern sich Methylierungsmuster (leuchtende Kugeln) der Erbsubstanz.

Akuter Stress verändert die Methylierung der Erbsubstanz und damit die Aktivität bestimmter Gene. Das berichten Forscher der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit Kollegen aus Basel, Trier und London erstmals in der Zeitschrift Translational Psychiatry. „Damit liefern wir einen neuen Ansatz, wie Stress mit einem höheren Risiko für psychische oder körperliche Krankheiten zusammenhängen könnte“, sagt Prof. Dr. Gunther Meinlschmidt von der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des LWL-Universitätsklinikums der RUB. Das Team untersuchte Gen-Abschnitte, die für die biologische Stressregulation bedeutsam sind.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news491910

Quellen: Ruhr-Universität Bochum, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Hilfe bei Zeckenbiss

Hilfe aus der Homöopathie Hausapotheke

Gehen Sie gerne im Wald spazieren? Oder über saftig grüne Wiesen? Vielen ist es vergangen, seit immer mehr Regionen von Zecken besiedelt sind. Und mancherorts ist es eine richtige Plage geworden.

Auf was Sie achten sollten, wenn Sie von einer Zecke gebissen wurde, und welche Mittel aus Naturheilkunde und Homöopathie helfen, dazu erfahren Sie mehr auf www.hausapotheke-natur.de

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

 

Honig wirkt gegen resistente Bakterien

Weitere Studien müssen folgen

Multiresistente Keime (sogenannte MRSA-Keime) können lebensgefährlich werden. Vor allem in Krankenhäusern besteht erhöhte Infektionsgefahr. Ist Honig ein wirksames Mittel im Kampf gegen diese Keime?

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/honig-wirkt-gegen-mikroorganismen.html

Quelle: Carstens-Stiftung