Archiv der Kategorie: Forschung und Wissenschaft

Fichtenextrakt hilft bei Alzheimer

Studie mit klarem Ergebnis

Die Alzheimer-Erkrankung ist weltweit die häufigste Form der Demenzerkrankungen. Eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Krankheit spielen wahrscheinlich Ablagerungen kleiner, entarteter Eiweiß-Moleküle (Beta-Amyloid-Peptide) im Gehirn, sogenannter Plaques. Ratten mit solchen Ablagerungen im Gehirn wurden jetzt mit einem Fichtenextrakt (Picea abies) behandelt und zeigten danach verbesserte kognitive Fähigkeiten (1).

Mehr dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/fichtenextrakt-hilft-bei-alzheimer.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Herzpatienten mit Nierenproblemen haben schlechte Aussichten

Herzschwäche-Patienten, die darüber hinaus auch an einer Niereninsuffizienz leiden, haben eine deutlich schlechtere Krankheits-Prognose als ihre Leidensgenossen mit funktionstüchtigen Nieren. Das zeigen an sieben deutschen Kliniken ausgewerteten Daten des „EVITA-HF-Registers“, die auf der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und der Jahrestagung der Arbeitsgruppe Rhythmologie in Hamburg präsentiert wurden.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news501368

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Kaffee bringt den Darm wieder in Schwung

Studie der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg: Kaffeetrinken regt nach einer Dickdarmentfernung die Darmtätigkeit schneller als Wasser an und wird gut vertragen / Veröffentlichung in „British Journal of Surgery“

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news500925

Quellen: Universitätsklinikum Heidelberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Diät mit wenig Kohlehydraten

Besser für die Herzfunktion von Diabetikern als fettarme Kost

Eine kohlehydratarme, eiweißreiche Diät wirkt sich bei übergewichtigen Diabetikern deutlich besser auf die diastolische Herzfunktion und die Insulinresistenz aus als eine häufig empfohlene fettarme Kost. Das zeigt eine in München, Isny und Mainz durchgeführte aktuelle Studie. „Damit könnte diese Ernährungsform die Entwicklung einer Diabetes-bedingten Herzmuskelschwäche und des metabolischen Syndroms verhindern oder zumindest verzögern“, so Studienautorin Dr. Helene von Bibra vom Städtischen Krankenhaus Bogenhausen, München.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news501366

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Tot oder lebendig?

Die trickreiche Jagd nach krankmachenden Bakterien

Forscherinnen und Forscher der Universitäten Gießen und Bonn entschlüsseln, wie das Immunsystem lebende von toten Erregern unterscheidet und damit deren Gefährlichkeit prüft – Veröffentlichung im renommierten EMBO Journal

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news501321

Quellen: Justus-Liebig-Universität Gießen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Körpereigenes Recycling

Forscher entdecken „molekulare Notbremse“, die die Selbstverdauung reguliert

Bekommen Zellen nicht genug Nährstoffe, verdauen sie verstärkt eigene Bestandteile und recyceln sie für ihren Stoffwechsel. Dieser Prozess, Autophagie genannt, spielt auch für die Immunabwehr eine Rolle. Dann wird die Verdauungsmaschinerie allerdings angeworfen, um eingedrungene Krankheitserreger zu elimieren. Forscher um Prof. Ingo Schmitz vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) haben jetzt herausgefunden, dass eine „molekulare Bremse“ die Autophagie regulieren muss, damit sie nicht aus dem Ruder läuft. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der Fachzeitschrift Cell Death & Differentiation.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news501280

Quellen: Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Prostatakrebs – Traditioneller Naturstoff hemmt Metastasen

Bei Arthrose und anderen Leiden ist die Gelbwurzel seit Jahrtausenden als Heilmittel bekannt. Sie enthält einen Wirkstoff, der Entzündungen hemmt und auch der Bildung von Metastasen vorbeugen kann, wie neue Ergebnisse nun zeigen.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news501201

Quellen: Ludwig-Maximilians-Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Achtsamkeit hilft gegen Schmerz und Burnout – Burnout ist eine krankmachende Entwicklung!

So genannte Achtsamkeitsübungen können sowohl bei chronischen Schmerzen als auch bei Burnout eine wirksame Hilfe sein.
Burnout an sich ist eine krankmachende Entwicklung. Im Zentrum steht eine gestörte Stressverarbeitung, aber auch der Verlust eines tragenden Lebenssinns. Beide Aspekte sollten in einer Therapie berücksichtigt werden. Der Patient muss sich seiner eigenen Werte wieder bewusst werden und Verantwortung dafür übernehmen.
Auch chronische Schmerzen sind häufig gekoppelt an Stress und emotionale Beeinträchtigungen wie zum Beispiel Ängste und Depressionen.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news501358

Quellen: Deutsche Schmerzgesellschaft e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Kaiserschnitt oder natürliche Geburt – keine schwierige Entscheidung?

Ein Kaiserschnitt scheint heutzutage ein sehr risikoarmer Eingriff zu sein – allerdings wurden die postoperativen Probleme für Mutter und Neugeborenes lange Zeit vernachlässigt. Dies betonte Prof. Dr. med. Frank Louwen, Frankfurt, auf dem 59 Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in München.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news500789

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

»Schmerz alleine ist kein Grund für eine Operation«

Ständige Schmerzen im Rücken oder den Gelenken – verständlich, dass viele Patienten sich von einer Operation ein schnelles Ende der Pein erhoffen. Dies kann auch der Fall sein – vorausgesetzt die Indikation wurde korrekt gestellt. »Doch Schmerz alleine ist keine Indikation für eine Operation«, warnt Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Göppingen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie und Leiter der 15. Südwestdeutschen Schmerztage. Bei den meisten der mehr als 600 Patienten mit Rückenschmerzen, die vor einer geplanten OP eine zweite Meinung in einem spezialisierten Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie einholten, rieten die Experten von einer Operation ab.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news500711

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)