Archiv der Kategorie: Ernährung

Adipositas bei Kindern

Gesunder Lebensstil der Mutter senkt offenbar das Risiko

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWenn die Mutter ein normales Körpergewicht und gesunde Lebensgewohnheiten hat, haben Kinder und Jugendliche ein bis zu 75 Prozent geringeres Risiko für Adipositas. Das lassen die Ergebnisse einer Studie der Harvard T.H. Chan School of Public Health in den USA vermuten. An der Untersuchung nahmen knapp 17.000 Mütter und ihre 24.000 Kinder im Alter von 9 bis 18 Jahren teil.

Die US-amerikanischen Wissenschaftler bestimmten unter anderem den Körpermassenindex (BMI) der Probanden. Der BMI gibt das Verhältnis von Gewicht (in kg) zur Körpergröße (in m zum Quadrat) an. Des Weiteren machten die Teilnehmer in Fragebögen Angaben zu ihrer Gesundheit und der Ernährungs- und Lebensweise. In den folgenden fünf Jahren entwickelten 1.282 Heranwachsende eine Fettleibigkeit (Adipositas), bei der der BMI mindestens bei einem Wert von 30 liegt. Das ist bedenklich, da eine zu hohe Körpermasse die Entstehung weiterer Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Beschwerden begünstigt.

Offenbar führt ein gesunder Lebensstil der Mutter dazu, dass der Nachwuchs seltener eine Adipositas entwickelt. Am geringsten war das Risiko, wenn alle fünf von den Wissenschaftlern festgelegte Faktoren erfüllt waren: ein normales Körpergewicht, regelmäßige Bewegung, Nichtrauchen, ein maßvoller Alkoholkonsum und eine „gesunde“ Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkorn, aber wenig rotem Fleisch und gesüßten Getränken. Allein ein Körpergewicht im „Normalbereich“ der Mutter senkte das kindliche Adipositasrisiko um 56 Prozent – unabhängig von Alter, Herkunft, Krankheitsgeschichte und sozialem Hintergrund. Die Ernährungsweise der Mutter hatte dagegen keinen nachweisbaren Einfluss, ist im British Medical Journal (BMJ) zu lesen. Das liege vermutlich daran, dass die Ernährung der Mädchen und Jungen auch von anderen Faktoren wie dem Schulessen und dem Nahrungsangebot in der Wohnumgebung abhängt.

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Da es sich um eine reine Beobachtungsstudie handelt, können zwar keine ursächlichen Beziehungen nachgewiesen werden. Die Ergebnisse legen jedoch nahe, dass der Lebensstil der Mutter die Gewohnheiten der Kinder prägt und auf verschiedenen Ebenen deren Gesundheit und Körpergewicht beeinflusst. Daher sollten sich Eltern ihrer Vorbildfunktion bewusst sein.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://dx.doi.org/10.1136/bmj.k2486

BMI-Rechner: https://www.bzfe.de/inhalt/bmi-rechner-5423.php

https://www.bzfe.de/inhalt/ernaehrung-und-bewegung-3665.html

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Kinderernährung im Wandel

Weniger Süßes, aber auch weniger Gemüse

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenKinder und Jugendliche konsumieren weniger Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke als noch vor zehn Jahren. Aber auch gesundes Gemüse steht im Teenageralter seltener auf dem Speiseplan. Das zeigen Daten aus der zweiten Folgeerhebung der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS).

An der KiGGS-Welle 2 nahmen in den Jahren 2014 bis 2017 über 13.000 Jungen und Mädchen im Alter von 3 bis 17 Jahren teil und wurden unter anderem detailliert zu ihrem Ernährungsverhalten befragt. Die Ergebnisse sind in einem aktuellen Fokus-Beitrag im Journal of Health Monitoring veröffentlicht, der Online-Zeitschrift des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu Gesundheitsthemen.

Mehr als 15 Prozent der 3- bis 17-Jährigen in Deutschland sind übergewichtig und fast 6 Prozent adipös. Der Anteil ist in den vergangenen zehn Jahren zwar nicht gestiegen, stagniert aber auf einem hohen Niveau. Die Folgen sind weitgreifend, da sich Gewichtsprobleme meist bis ins Erwachsenenalter fortsetzen. Ein wichtiger Faktor bei der Entstehung von Übergewicht ist das Ernährungsverhalten, das die Wissenschaftler genauer untersucht haben.

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Das Fazit: Jüngere Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren und Mädchen konsumieren geringere Mengen an zuckerhaltigen Getränken, Süßwaren sowie süßen Aufstrichen und mehr Obst und Gemüse als ältere Kinder ab 11 Jahren und Jungs. Im Vergleich zur Basiserhebung (2003 bis 2006) ist der Konsum von Süßigkeiten (im Mittel 69 g täglich) und zuckerhaltigen Getränken (0,5 l) bei 3- bis 17-Jährigen gesunken. Allerdings wird im Jugendalter auch weniger Gemüse gegessen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen. Der Anteil der Mädchen und Jungen, die diese Empfehlung erreichen, ist in den vergangenen zehn Jahren gestiegen. Allerdings ist er mit insgesamt 14 Prozent sehr gering.

Im Kindes- und Jugendalter werden die Weichen für das Gesundheitsverhalten im späteren Leben gestellt, betonen die Wissenschaftler des RKI. Es sei wichtig, dass sich Eltern ihrer Vorbildfunktion bewusst sind. Sie bestimmen zum Beispiel durch ihr Einkaufsverhalten und gemeinsame Mahlzeiten das Ernährungsverhalten ihrer Kinder. Ziel sei es, auch die Wohnumgebung gesünder zu gestalten und die Heranwachsenden in einem aktiven Lebensstil zu unterstützen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/JoHM/JoHM_node.html

https://www.bzfe.de/inhalt/wenn-kinder-kein-gemuese-moegen-30462.html

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Ertrag-pro-Fläche-Bilanz spricht für Palmöl

Zertifizierung fördert Standards der Plantagen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenOb Hautcreme, Brotaufstrich oder Biodiesel: Der natürliche Rohstoff Palmöl ist in vielen Produkten enthalten, die wir täglich nutzen. Der Flächenbedarf für den landwirtschaftlichen Anbau ist bei einem jährlichen Verbrauch von weltweit 65 Mio. Tonnen entsprechend groß. Trotzdem sind es Vorurteile, wenn ausgerechnet dem Palmölanbau die Schuld für Entwaldung und Flächenrodungen angelastet wird.

Denn Fakt ist: Gegenüber vergleichbaren Pflanzen erwirtschaften Ölpalmen auf einer identischen Anbaufläche den achtfachen Ertrag. Diese Ertrag-pro-Fläche-Bilanz ist besonders wichtig, weil Palmöl in zahlreichen bevölkerungsreichen Ländern im asiatischen Raum zu den Grundnahrungsmitteln gehört.

Jede Rohstoff-Alternative würde dort ein Vielfaches der Anbaufläche benötigen. Darüber hinaus fördern mittlerweile mehrere europäische Länder die ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit der Palmöl-Plantagen. So verwendet in Deutschland bereits rund die Hälfte der Unternehmen Palmöl, das nach strengen Qualitätsstandards zertifiziert ist.

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Schlecht gelaunt mit leerem Magen

Weckt Hunger die Diva in uns?

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWerden wir zur Diva, wenn wir hungrig sind? Das jedenfalls vermittelt ein bekannter Werbespot. Ein Biss in den Schokoriegel soll den emotionalen Frieden wiederherstellen. Aber so einfach ist das leider nicht. Hunger allein führt nicht automatisch zu einer gereizten Stimmung, hat eine aktuelle Studie aus den USA gezeigt. Es ist vielmehr ein Zusammenspiel zwischen Biologie, Persönlichkeit und bestimmten Umwelteinflüssen, das einem Hungrigen auch die Laune verderben kann.

Die Wissenschaftler der Universität von North Carolina führten zwei Online-Experimente mit mehr als 400 Teilnehmern durch. Zunächst machten die Probanden Angaben, wie hungrig sie sich fühlten. Anschließend wurde ihnen ein Bild gezeigt, das positive, negative oder neutrale Gefühle auslösen sollte.

Danach hatten die Versuchspersonen die Aufgabe, ein Piktogramm anhand einer 7-stufigen Skala von angenehm bis unangenehm einzuordnen. Das Ergebnis: Hungrige Menschen, die zuvor ein eindeutig negatives Bild gesehen hatten, bewerteten im Anschluss das Piktogramm im Vergleich zur „gesättigten“ Gruppe eher negativ. Bei einem neutralen oder positiven Bild gab es keine Unterschiede. Offenbar liefert erst das negative Bild den Kontext für die negative Bewertung, kommentieren die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Emotion“. Das bedeutet im realen Leben: Es kommt auch auf die jeweilige Situation und das Umfeld an, ob uns der Hunger auf die Palme bringt.

 Psychische Probleme – Ansatz der Bioresonanz

Ein weiterer Faktor ist das Bewusstsein über die eigenen Gefühle, wie ein weiteres Experiment mit mehr als 200 Teilnehmern vermuten lässt. Vor dem Versuch sollte sich ein Teil der Probanden in einer Schreibübung mit seinen Emotionen beschäftigen. Anschließend erwartete die gesamte Gruppe ein inszeniertes, negatives Erlebnis. Hungrige Personen reagierten in der belastenden Situation gestresster und wurden häufiger von ihren negativen Emotionen überwältigt, wenn sie sich vor dem Experiment nicht mit ihrem gegenwärtigen Gefühlszustand auseinandergesetzt hatten. Eine erhöhte Achtsamkeit führte dazu, dass Menschen trotz Hunger gelassener reagieren konnten. Weitere Studien sollen folgen, um von Hunger ausgelöste emotionale Zustände noch besser verstehen zu können. Vermutlich gibt es neben dem Kontext und dem „Selbstbewusstsein“ noch weitere Faktoren, die uns bei leerem Magen zur Diva werden lassen – oder auch nicht.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://dx.doi.org/10.1037/emo0000422

https://www.youtube.com/watch?v=DFgnzqVXA0c

Broschüre „Der Kopf isst mit – Zusammenspiel zwischen Essen und Psyche“
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Was Hänschen nicht lernt

Mit Kindern Lebensstil trainieren

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenBabyspeck ist süß, Erwachsene haben dagegen am Übergewicht schwer zu tragen. Babys und Kleinkinder dürfen durchaus ein bisschen pummelig sein. Das sieht nicht nur niedlich aus, sondern ist auch sinnvoll, um erste Kinderkrankheiten gut zu überstehen. Sobald der Nachwuchs aus dem Kleinkind-Alter heraus ist, sollte jedoch auf ein mögliches Übergewicht geachtet werden.

Eltern, die ihr kleines Pummelchen dann immer noch süß finden, schaffen für ihr Kind eventuell ein Problem fürs Leben.

Eine Studie von niederländischen Forschern hat gezeigt, dass Eltern hier oft wenig selbstkritisch sind. Befragt wurden 800 Eltern von insgesamt 439 vier- bis fünfjährigen Kindern. Von diesen Kindern waren fünf Prozent übergewichtig und weitere vier Prozent sogar adipös. Die Eltern sollten das Gewicht ihrer Kinder beurteilen. Dabei zeigte sich, dass 75 Prozent der Eltern übergewichtiger Kinder ihren Nachwuchs als normalgewichtig einstuften. Und selbst bei den adipösen Kindern hielten 39 Prozent der Väter und 50 Prozent der Mütter das Gewicht für gut und problemlos.

 Wegweiser Abnehmen

Damit werden oft die Weichen für lebenslanges Übergewicht gestellt. Gewichtsprobleme bei Kindern und Jugendlichen sind beharrlich. Die meisten der übergewichtigen Kinder werden auch als Erwachsene zu viele Pfunde auf die Waage bringen. Die aktuelle KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts hat dies eindrucksvoll bestätigt. Hier wurden zwei- bis sechsjährige Kinder über einen Zeitraum von elf Jahren beobachtet. Die Mehrheit der Mädchen und Jungen ohne Übergewicht hatten auch als Jugendliche kein Gewichtsproblem. Von den Kindern mit Übergewicht behielten 24 Prozent ihr Übergewicht und 29 Prozent entwickelten sogar eine Adipositas. Das Fazit der Forscher: Es ist notwendig, der Entstehung von Gewichtsproblemen bereits im Kindergarten und auch im Schulalter vorzubeugen. Deshalb ist es wesentlich für die Gesundheit des Nachwuchses, zum einen auf eine ausgewogene Ernährung, zum anderen auf genügend Bewegung im Alltag zu achten. Auch dazu liefert die Studie besorgniserregende Zahlen. Rund 75 Prozent der Mädchen und 70 Prozent der Jungen erreichen nicht die WHO-Empfehlung von mindestens 60 Minuten körperlicher Aktivität pro Tag. Ein ausbalancierter Lebensstil sollte deshalb dem Nachwuchs möglichst frühzeitig vermittelt werden. Tipps dazu bietet ein Internetportal wie www.komm-in-schwung.de Das Portal gibt Eltern wie Erziehern Anregungen, wie sie dem jeweiligen Alter des Nachwuchses entsprechende Bewegungseinheiten in den Alltag integrieren können.

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Sauer und scharf stimulieren das Immunsystem

Antibakterielle Wirkung beginnt im Mund

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenUnser Speichel spielt bekanntlich eine elementare Rolle bei der Nahrungsaufnahme. Er ist zudem die erste Sperranlage gegen eindringende Krankheitserreger von außen. Daher sind im Speichel verschiedene, antimikrobiell wirkende Stoffe enthalten. Die Zusammensetzung des Speichels wird beeinflusst durch Alter, Gesundheitszustand aber auch dadurch, was jemand isst und trinkt.

Über die Effekte einzelner Lebensmittelinhaltsstoffe ist jedoch noch wenig bekannt. Nun hat ein Wissenschaftlerteam des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München (TUM) in einer Humanstudie herausgefunden, dass Zitronensäure und scharf schmeckendes 6-Gingerol aus Ingwer die molekularen Abwehrkräfte im menschlichen Speichel stimulieren. Untersucht wurde der Einfluss auf die Speichelzusammensetzung von:

  • Zitronensäure (sauer),
  • Aspartam (süß),
  • Iso-alpha-Säuren (bitter),
  • Natriumglutamat (umami),
  • Kochsalz (salzig),
  • 6-Gingerol (scharf) sowie
  • die im Szechuanpfeffer enthaltenen Substanzen Hydroxy-alpha-Sanshool (kribbelnd) und Hydroxy-beta-Sanshool (betäubend)

Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass alle untersuchten Substanzen die Proteinzusammensetzung des Speichels in mehr oder weniger großem Umfang „modulieren“. Die durch Zitronensäure ausgelösten Veränderungen ließen den Lysozym-Spiegel im Speichel um das bis zu Zehnfache ansteigen. Lysozym ist ein Enzym, das die Zellwände von Bakterien zerstört. 6-Gingerol steigerte die Aktivität eines Enzyms, wodurch sich die Menge des antimikrobiell und fungizid wirkenden Hypothiocyanats im Speichel in etwa verdreifachte.

 Vom Schmerz zur Heilung

„Unsere Erkenntnisse zeigen, dass geschmacksgebende Stoffe bereits im Mundraum biologische Wirkungen besitzen, die weit über ihre bekannten sensorischen Eigenschaften hinausgehen“, so Professor Thomas Hofmann von der TUM. Diese Erkenntnisse könnten doch dazu geeignet sein, das eigene Rezept-Repertoire zu erweitern – etwa durch Gerichte der chinesischen Küche, in der sowohl Zitronen als auch Ingwer eine große Rolle spielen.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:
https://www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/detail/article/34714/

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Was bedeuten die 10 Regeln der DGE?

Hintergrundinfos und in Leichter Sprache

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenVollwertig essen und trinken hält gesund, fördert Leistung und Wohlbefinden. Wie sich das umsetzen lässt, hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in 10 Regeln formuliert. Sie lauten beispielsweise: Lebensmittelvielfalt genießen, Gemüse und Obst – nimm „5 am Tag“, Vollkorn wählen oder Gesundheitsfördernde Fette nutzen. Doch welche Empfehlungen verbergen sich hinter diesen Regeln genau? Die DGE hat die 10 Regeln nun in einer ausführlicheren Version ansprechend gestaltet auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

Die ausführlichere Version enthält Hintergrundinformationen zu den empfohlenen Lebensmittelmengen und wie sie erreicht werden können. Sie ergänzen die aktualisierten 10 Regeln, die überwiegend auf die Lebensmittelqualität fokussierten und kurze alltagstaugliche Tipps für Verbraucher formulierten. Auch präventive Aspekte werden ausführlicher dargestellt und durch Tipps zur Nachhaltigkeit, praktische Tipps sowie weiterführende Links zu DGE- und externen Inhalten ergänzt.

Zum ersten Mal veröffentlicht die DGE die 10 Regeln auch in Leichter Sprache. Gemeinsam mit Special Olympics Deutschland, der vom Internationalen Olympischen Komitee offiziell anerkannten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, will die DGE Menschen mit geistiger Behinderung stärker an der eigenen Gesundheitsfürsorge beteiligen. Dadurch können sie selbstbestimmter leben und sich gesundheitsfördernd ernähren und bewegen.

Sie finden die 10 Regeln unter:
https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/?

Und die 10 Regeln in Leichter Sprache hier:
https://www.dge.de/uploads/media/LS-10-Regeln-der-Ernaehrung.pdf

www.bzfe.de

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Nahrungsergänzungsmittel belastet

Von Borretsch- bis Wasserdost-Präparaten

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenBestimmte Pflanzen wie Borretsch und Wasserdost haben eine besondere Strategie entwickelt, um sich gegen Fressfeinde zu wehren. Sie bilden sogenannte Pyrrolizidinalkaloide, die Insekten den Appetit verderben, jedoch auch für den Menschen nicht gesund sind. Nahrungsergänzungsmittel, die aus solchen Pflanzen hergestellt werden, können mit diesen Schadstoffen belastet sein.

Daher rät das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) von dem Verzehr dieser Produkte ab.

Pyrrolizidinalkaloide (PA) sind sekundäre Pflanzenstoffe, die im menschlichen Körper die Leber schädigen können und im Tierversuch erbgutverändernd und krebsauslösend wirken. Sie gelangen unter Umständen über PA-bildende Wildkräuter auf den Anbauflächen von Nutzpflanzen in die Lebensmittelkette. Betroffen sind unter anderem Kräutertee, Rooibostee, Schwarzer und Grüner Tee sowie Honig. Wer die Vielfalt der Lebensmittel nutzt und abwechslungsreich isst, kann das gesundheitliche Risiko aber deutlich verringern. So sollten Kinder zum Beispiel nicht nur Kräutertee, sondern auch andere Getränke wie Wasser und Saftschorlen trinken.

 Naehrstoffe_Spirulina

Besonders hoch belastet sind Nahrungsergänzungsmittel, die aus PA-bildenden Pflanzen hergestellt werden. In Einzelfällen kann der Gehalt so hoch sein, dass bereits nach kurzfristigem Verzehr toxische Wirkungen möglich sind. Auch geringe Mengen führen, insbesondere bei regelmäßigem Verzehr, zu einem erhöhten gesundheitlichen Risiko. Das hat eine aktuelle Analyse von 191 Nahrungsergänzungsmitteln der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt. Mehr als die Hälfte war mit den Schadstoffen belastet, wobei die Gehalte unterschiedlich hoch waren. Der maximal gemessene Wert wurde bei einer Kapsel mit Wasserdost festgestellt. Wasserdost gehört zu den Korbblütlern und ist eine Pflanze, die PA bildet. Weitere Beispiele für PA-Bildner in Nahrungsergänzungsmitteln sind Huflattich, Beinwell, Borretsch, Lungenkraut, Steinsamen und Pestwurz. Auch Johanniskrauthaltige Präparate wurden bemängelt, was vermutlich auf Verunreinigungen mit PA-bildenden Wildkräutern zurückzuführen war. Johanniskraut selbt ist nicht als PA-bildende Pflanze bekannt. In ölbasierten Extrakten von PA-bildenden Pflanzen waren die Schadstoffe nicht nachweisbar.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://www.bfr.bund.de

Fragen und Antworten zu Pyrrolizidinalkaloiden in Lebensmitteln des BfR:
http://www.bfr.bund.de/pyrrolizidinalkaloiden_in_lebensmitteln

https://www.bzfe.de/inhalt/nahrungsergaenzung-31791.html

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Wie Diabetiker ihren Blutzuckerspiegel natürlich senken können

Neues Buch von Diabetesberater Sven-David Müller klärt Diabetiker über naturheilkundliche Methoden der Blutzuckersenkung auf

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenUnter dem Titel „Blutzucker natürlich senken“ ist jetzt ein neues Buch von Sven-David Müller, Diabetesberater der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) im Mainz Verlag erschienen. In seinem neuen Buch informiert Sven-David Müller auch, dass die Pharmalobby verhindern möchte, dass Diabetiker über naturheilkundliche Maßnahmen zur Blutzuckersenkung informiert werden.

Für seine Aufklärungsleistungen im Diabetesbereich erhielt Sven-David Müller im Jahr 2005 das Bundesverdienstkreuz. Als staatlich geprüfter Diätassistent und Diabetesberater war Sven-David Müller zehn Jahre an der Universitätsklinik Aachen tätig und freut sich, dass das neue Buch für Diabetiker in einem Aachener Verlagshaus erscheint.

Eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien hat Sven-David Müller, Master of Science in Applied Nutritonal Medicine (Angewandte Ernährungsmedizin) und staatlich geprüfter Diätassistent, für seinen neuen Ratgeber ausgewertet und im Buch „Blutzucker natürlich senken“ zusammengefasst. Wissenschaftlich gesichert ist die blutzuckerregulierende Wirkung von Mineralstoffen wie Zink, Chrom und Magnesium sowie bestimmten sekundären Pflanzenstoffen, die in Zimt vorkommen. Inzwischen gibt es wässrige Zimtextrakte, die cumarinfrei sind und Stiftung Warentest bestätigt, dass Ceylon-Zimt in Punkto Cumarin unkritisch ist. Wer seinen Blutzuckerspiegel durch Zimt um bis zu 20 Prozent senken möchte, braucht täglich gerade mal ein Gramm Ceylon-Zimt, erläutert Sven-David Müller. In 45 Rezepten setzt der Autor natürliche Blutzuckerregulatoren ein und zeigt auf, wie beispielsweise problemlos und mit höchstem Genusswert Ceylon-Zimt in Gerichte kommt. Studien weisen auch den blutzuckerregulierenden Effekt von Momordica charantia (Bittermelone) nach. Diabetiker profitieren massiv von einer gesunden Darmflora, denn bei negativen Veränderungen des Mikrobioms kommt es zu Entzündungen, die die Blutzuckerwerte erhöhen.

 Diabetes mellitus, erhöhter Blutzucker – was ist mit Bioresonanz möglich

Daher sollte Diabetiker täglich Nahrungsprobiotika in Form von Joghurt aufnehmen und medizinisch relevante Probiotika über entsprechende Präparate mit mindestens einer Milliarde im menschlichen Darmtrakt physiologisch vorkommender probiotischer Keim pro Gramm aus der Apotheke ein- bis zweimal aufnehmen. Zudem sind bestimmte Ballaststoffe, die auch als Präbiotika bezeichnet werden, wichtig, da sie einerseits die Blutzuckersteigerung nach kohlenhydrathaltigen Mahlzeiten verlangsamen und andererseits als Substrat für die Bakterien einer gesunden Darmflora (Mikrobiom) zur Verfügung stehen.

Bei Sven-David Müller wurde im Februar 1976 Diabetes mellitus Typ 1 diagnostiziert. Er ist insulinpflichtig und setzt seit seiner Tätigkeit in der Diabetesberatung an der Universitätsklinik Aachen selbst auf die zusätzliche Therapie mit Zink und Chrom. „Zimt verwende ich zusätzlich erst seit Bekanntwerden verschiedener Studien, die die Wirkung von Zimt bei Diabetikern eindrucksvoll wissenschaftlich beweisen“, erläutert Sven-David Müller Und er kritisiert, dass es im Sinne der Diabetiker außerordentlich bedauerlich ist, dass viele Ärzte naturheilkundlichen Maßnahmen bei Diabetes mellitus so kritisch gegenüberstehen. Dabei sollen die natürlichen Blutzuckersenker Insulin und Tabletten nicht ersetzen, sondern ergänzen und die Blutzuckereinstellung verbessern. Mediziner, Fachgesellschaften oder die Pharmaindustrie, wehren sich nach Aussagen von Sven-David Müller mit Händen und Füßen gegen Zimt und Co in der Diabetestherapie. „Diese Gegenwehr ist nicht nachvollziehbar, denn niemand empfiehlt Diabetikern, die an naturheilkundlicher Zusatztherapie interessiert sind, auf eine diabetesgerechte Ernährungsweise, Schulung und Medikamente zu verzichten“, so Müller. Die Bestellung des Buches „Blutzucker natürlich senken“ ist unter  https://www.verlag-mainz.de/blutzucker-natuerlich-senken?search=blutzucker&description=true möglich.

Bibliografische Daten: Blutzucker natürlich senken, 98 Seiten, Mainz Verlag Aachen, ISBN 978-3-86317-030-1, Preis: 14,80 Euro.

Kontakt:

Sven-David Müller, MSc., Medizinjournalist/Gesundheitspublizist, Master of Science in Applied Nutritional Medicine, staatlich geprüfter Diätassistent, Diabetesberater Deutsche Diabetes Gesellschaft, Zentrum und Praxis für Ernährungskommunikation, Diätberatung und Gesundheitspublizistik (ZEK), Vorsitzender Deutsches Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V.

Berliner Straße 11c, 15517 Fürstenwalde/Spree, 0173-8530938

www.svendavidmueller.de

www.dkgd.de

www.muellerdiaet.de

 

Ohne Balance hilft keine Diät

Lebensweise entscheidet über das Gewicht

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Flut der Diät-Ratgeber in Büchern oder auf Internet-Portalen ist mittlerweile unüberschaubar. Da gerät schon die Auswahl eines individuell passenden Wegs zur schlanken Linie zur schweißtreibenden Mammutaufgabe. Aber ist diese aufwändige Diät-Suche überhaupt notwendig?

Forscher der Stanford Universität haben jetzt herausgefunden, dass weder die genetische Veranlagung noch z. B. die Frage, ob eher auf Fett oder auf Kohlenhydrate verzichtet wird, eine Rolle spielen. Entscheidend für einen Gewichtsverlust sei allein die Menge der zugeführten Kalorien.

Aber ebenso wichtig wie die Ernährung ist natürlich die richtige Balance in der persönlichen Lebensweise. Die täglich verzehrten Kalorien müssen in einem stimmigen Verhältnis zum Verbrauch, also zur körperlichen Aktivität stehen. Das gilt für Erwachsene mit einem vorwiegend sitzenden Tagesablauf, der durch Sport und Spaziergänge ausgeglichen werden sollte. Das gilt aber auch für Kinder, die frühzeitig auf einen gesunden und bewegungsfreudigen Lebensstil vorbereitet werden sollten. Tipps dafür gibt es auf Portalen wie www.familienaufstand.de, www.komm-in-schwung.de sowie www.kindergesundheits-info.de.

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