Archiv der Kategorie: Ernährung

Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Ernährung bei Diabetes Typ 2

Der Schlüssel zur Blutzuckerkontrolle

Diabetes Typ 2 ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit, die durch Insulinresistenz und gestörte Blutzuckerregulation gekennzeichnet ist. Einer der mächtigsten Hebel im Management dieser Krankheit liegt in der richtigen Ernährung. Wie genau kann die richtige Nahrungswahl den Verlauf von Typ-2-Diabetes beeinflussen? Und welche Rolle spielen dabei Blutzuckerwerte und Insulinresistenz?

Diabetes Typ 2 verstehen

Typ-2-Diabetes ist keine reine Insulinmangelerkrankung, sondern entsteht vor allem durch die Unfähigkeit der Zellen, auf Insulin zu reagieren – ein Zustand, der als Insulinresistenz bekannt ist. Der Körper produziert weiterhin Insulin, aber die Zellen können die Glukose nicht effektiv aufnehmen, was zu erhöhten Blutzuckerwerten führt. Dies ist die zentrale Herausforderung, die Ernährung gezielt angehen kann.

Blutzuckerwerte und ihre Bedeutung

Der Schlüssel zur Kontrolle von Typ-2-Diabetes liegt in der Vermeidung starker Schwankungen der Blutzuckerwerte. Nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit steigt der Blutzuckerspiegel schnell an, was bei Menschen mit Typ-2-Diabetes problematisch ist. Eine ausgewogene Ernährung zielt darauf ab, diesen Anstieg zu verlangsamen und zu stabilisieren. Hierbei spielt der glykämische Index (GI) eine wesentliche Rolle – Lebensmittel mit niedrigem GI wie Vollkornprodukte, Gemüse und Hülsenfrüchte lassen den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen.

Insulinresistenz und Ernährung

Eine der Hauptursachen für Insulinresistenz ist Übergewicht, insbesondere viszerales Fettgewebe. Durch eine ballaststoffreiche, fettarme Ernährung und regelmäßige Bewegung kann die Insulinempfindlichkeit der Zellen verbessert werden. Besonders ungesättigte Fette aus Olivenöl, Nüssen und Fisch fördern die Insulinwirkung und helfen, den Fettstoffwechsel zu regulieren. Studien zeigen, dass eine Gewichtsreduktion von nur 5-10 % bereits zu einer deutlichen Verbesserung der Insulinresistenz führen kann. Ein gut durchdachter Ernährungsplan kombiniert also kohlenhydratarme Lebensmittel, gesunde Fette und Proteine, um den Stoffwechsel zu stabilisieren und die Insulinempfindlichkeit zu fördern.

Die besten Nahrungsmittel für Typ-2-Diabetiker

Für Menschen mit Typ-2-Diabetes sind bestimmte Lebensmittel besonders vorteilhaft. Zu den Top-Empfehlungen gehören:
– Vollkornprodukte: Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Haferflocken und Vollkornreis verlangsamen die Glukoseaufnahme.
– Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen und Bohnen bieten reichlich Ballaststoffe und Protein.
– Nicht-stärkehaltiges Gemüse: Spinat, Brokkoli und Zucchini haben wenig Kohlenhydrate und können in großen Mengen verzehrt werden.
– Gesunde Fette: Olivenöl, Avocados und Nüsse unterstützen die Herzgesundheit und verbessern die Insulinempfindlichkeit.

Fazit: Ernährung als Therapie

Die richtige Ernährung ist eine zentrale Säule im Management von Typ-2- Diabetes. Sie hilft nicht nur, die Blutzuckerwerte zu stabilisieren, sondern kann auch die Insulinresistenz verbessern und langfristige Komplikationen verhindern. Ein bewusster Umgang mit der Ernährung bei Diabetes bietet die Möglichkeit, den Verlauf der Krankheit positiv zu beeinflussen und die Lebensqualität deutlich zu steigern.

Das Unternehmen Vitadio Health Technologies GmbH ist spezialisiert auf die Erforschung, Entwicklung, Zulassung und Vermarktung digitaler Therapien. Der Healthtech-Spezialist wurde 2019 gegründet und hat mittlerweile zusätzlich zum Stammsitz in Prag auch einen Sitz in Berlin. Der Fokus des Unternehmens geht über die medizinischen Aspekte hinaus. So werden durch die digitalen Lösungen auch strukturelle Herausforderungen wie z.B. Ungleichheiten und Barrieren in der Gesundheitsversorgung behoben und abgebaut. Die erste Produktinnovation des Unternehmens ist eine first-in-class digitale Basistherapie. Die digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) Vitadio ist die erste und einzige dauerhaft zugelassene digitale Basistherapie für alle Typ-2-Diabetes-Patientinnen und -Patienten in Deutschland. Der multimodale Ansatz geht dabei auf die folgenden Themenbereiche ein: Edukation, Ernährungstherapie, Steigerung der körperlichen Aktivitäten, Stoffwechselkontrolle, Stressbewältigung und Resilienz sowie Gewichtsmanagement. Vitadio ist ein CE-zertifiziertes Medizinprodukt und konnte seine signifikante Wirksamkeit in randomisiert kontrollierten Studien belegen. Die digitale Basistherapie wird in Deutschland vollumfänglich von den Krankenkassen erstattet.

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Negative Folgen von Adipositas

Welchen Einfluss hat die Umgebung?

Wenn in einer Gegend mehr Menschen stark übergewichtig sind, verringern sich offenbar die negativen Folgen von Adipositas im gesundheitlichen und sozialen Bereich. Vermutlich ist der abschwächende Effekt zum Teil auf eine geringere Stigmatisierung zurückzuführen, hat eine Studie der Universität Mannheim gezeigt.

Laut WHO sind 60 Prozent aller erwachsenen Europäer entweder übergewichtig oder fettleibig (adipös). „Bisherige Forschungen haben gezeigt, dass adipöse Menschen häufiger arbeitslos sind, weniger Freund*innen haben und eine schlechtere physische und mentale Gesundheit aufweisen. Sie erleben außerdem Vorurteile und Diskriminierung“, so die Mannheimer Forschenden.

Für die aktuelle Studie wurden Archivdaten von mehr als 3,4 Millionen Menschen aus den USA und dem Vereinigten Königreich ausgewertet. Die Daten beinhalteten Informationen über Gewicht, Größe, Wohnort sowie soziale, gesundheitliche und wirtschaftliche Details der Teilnehmenden.  In Regionen mit hoher Adipositasrate waren die negativen Konsequenzen weniger ausgeprägt, steht in der Fachzeitschrift „Psychological Science“. So waren Betroffene seltener alleinstehend und in einem schlechten gesundheitlichen Zustand als in Regionen mit niedriger Adipositasrate.

„Es ist nachvollziehbar, dass Menschen mit Adipositas in Regionen mit niedrigen Adipositasraten stärker auffallen und deshalb ganz andere soziale Erfahrungen im Alltag machen“, erklärt Dr. Jana Berkessel von der Universität Mannheim. Die Studie zeigte, dass die Voreingenommenheit gegenüber stark Übergewichtigen in Gebieten mit hoher Adipositasrate geringer war. Außerdem gab es dort weniger Gelegenheiten für einen Vergleich mit schlanken Menschen, was Wohlbefinden und Selbstwertgefühl beeinträchtigen kann.

Weitere Studien sind jedoch nötig, um die Resultate zu untermauern. In Regionen mit geringer Adipositasrate wäre es wichtig, Vorurteile abzubauen und Betroffene beim Umgang mit Diskriminierung zu unterstützen. Wenn Adipositas stark verbreitet ist, sollte die Aufklärung über Gesundheitsrisiken im Fokus stehen. Denn unabhängig vom Wohnort besteht bei Adipösen ein größeres gesundheitliches Risiko.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1177/09567976241265037

Adipositas: Gesundheitliche und soziale Folgen hängen vom Wohnort ab: https://www.uni-mannheim.de/newsroom/presse/pressemitteilungen/2024/oktober/adipositas/

BMI-Rechner: Bin ich übergewichtig? https://www.bzfe.de/bmi-rechner/

Adipositas und Stigmatisierung: https://www.bzfe.de/fileadmin/resources/Ernaehrung_allgemein/eif_180708_praevention_therapie.pdf

Gewichtsstigmatisierung beginnt in der Jugend: https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2024/mai/gewichtsstigmatisierung-beginnt-in-der-jugend/

Wohlfühlgewicht. Das passende Körpergewicht finden:https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/wohlfuehlgewicht/

Bauchumfang entscheidend für das gesundheitliche Risiko: https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/bauchumfang-entscheidend-fuer-das-gesundheitliche-risiko/

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Redaktion:
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Verwendung von Jodsalz in Deutschland

Aufklärungsbedarf vor allem bei Jüngeren

Was essen die Menschen in Deutschland am liebsten? Worauf achten sie beim Einkauf? Was macht „gutes Essen“ für sie aus? Um Meinungen und Wünsche der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie aktuelle Trends zu erfassen, befragt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) jedes Jahr in einer repräsentativen Umfrage Personen ab 14 Jahren zu ihren Ess- und Einkaufsgewohnheiten.

In diesem Jahr gab es zusätzlich Fragen rund um die Verwendung von jodiertem Speisesalz im Haushalt. Die Ergebnisse sind:

  • 76 Prozent nutzen Jodsalz zu Hause.
  • 15 Prozent achten darauf, ob verarbeitete Lebensmittel mit Jodsalz hergestellt wurden.
  • 36 Prozent fänden es gut, wenn es mehr Lebensmittel mit Jodsalz gäbe.

Nur gut ein Drittel der jungen Menschen (36%) wusste, warum sie Jodsalz nutzen sollten. Dagegen waren 80 Prozent der älteren die Gründe dafür bekannt.

Dieser bessere Wissensstand könnte auf die Maßnahmen zur Jodmangelprophylaxe zurückzuführen sein, die es seit Anfang der 1980er-Jahre in Deutschland gab. Möglicherweise erinnern sich die älteren Befragten daran. Der einprägsame Slogan „Wenn Salz, dann Jodsalz“ wurde im September 2023 von der Bundesregierung und dem BMEL für ihre Informationsoffensive geprägt. Die Offensive soll für die Bedeutung von Jod für die Gesundheit und die Verwendung von jodiertem Speisesalz im Haushalt und in der Lebensmittelherstellung sensibilisieren.

Jod ist ein lebenswichtiges Spurenelement. Es ist Bestandteil der Schilddrüsenhormone, die eine wichtige Rolle im Stoffwechsel spielen. Sie regulieren unter anderem den Energiestoffwechsel, die Körpertemperatur, das Immunsystem und beeinflussen die Vorgänge im Gehirn. Da wir Jod nicht selbst bilden können, müssen wir es regelmäßig mit dem Essen aufnehmen. Wenn wir zu wenig Jod bekommen, kann das gesundheitliche Probleme verursachen und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit einschränken.

Deshalb empfiehlt auch das Bundeszentrum für Ernährung: Mahlzeiten zuhause am besten mit Jodsalz zu würzen. Achten Sie zusätzlich darauf, dass Sie jodreiche Lebensmittel wie Fisch, Milchprodukte oder Eier regelmäßig essen und achten Sie aufs Etikett. Wurde das betreffende Produkt mit Jodsalz hergestellt? Dann haben Sie gute Chancen, ausreichend Jod zu bekommen und so Ihre Leistungsfähigkeit gut zu unterstützen. Menschen, die auf tierische Lebensmittel ganz oder teilweise verzichten, können nach ärztlicher Beratung ein Jodsupplement nutzen.

Dr. Birgit Jähnig,
www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Wenn Salz, dann Jodsalz. Wie die Jodversorgung gelingen kann: bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/wenn-salz-dann-jodsalz

Informationsoffensive Jodsalz des BMEL: BMEL – Jodsalz

Der BMEL-Ernährungsreport 2024: bmel.de/DE/themen/ernaehrung/ernaehrungsreport-ueberblick.html

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Die Ernährungspyramide steht Kopf

In Verkaufsprospekten dominieren Süßes und Snacks

Mit der Werbung in ihren Verkaufsprospekten stellt der Lebensmittelhandel die Ernährungspyramide buchstäblich auf den Kopf: Nach einem aktuellen Marktcheck der Verbraucherzentrale Hamburg bewerben Supermärkte und Discounter in ihren Verkaufsprospekten zu selten Produkte aus Lebensmittelgruppen wie Obst, Gemüse und andere pflanzliche Lebensmittel, die laut Ernährungspyramide reichlich gegessen werden sollten. Stattdessen finden sich in den Prospekten oft Lebensmittel, die nur in Maßen oder sparsam verzehrt werden sollten, wie zum Beispiel Süßes, Snacks, Fleisch oder Wurst.

Für die Untersuchung wurden von Mai bis August 2024 insgesamt 3.457 Abbildungen in Werbeblättern von sechs Supermärkten und Discountern erfasst. So häufig kamen die verschiedenen Lebensmittelgruppen in den Abbildungen der Verkaufsprospekte vor:

  • 30 Prozent Genusswaren: Süßigkeiten, Süßes Gebäck, Salzige Snackwaren (Chips, Flips etc.), Alkohol, Süße Getränke, Süße Cerealien
  • 15 Prozent Fleisch- und Wurstprodukte
  • 15 Prozent Milch- und Milch-Alternativen
  • 14 Prozent Fertiggerichte und Convenience-Produkte
  • 11 Prozent Obst und Gemüse und verarbeitetes Obst
  • 5 Prozent Brot, Getreide, Kartoffeln und andere Beilagen
  • 3 Prozent Getränke: Wasser, Tee, Kaffee
  • Restliche 7 Prozent: Fett (Butter, Margarine, Öle), Fisch, Saft, Fleisch-Alternativen, Nüsse

Diese Verteilung unterscheidet sich sehr von der Ernährungspyramide des Bundeszentrums für Ernährung. Diese zeigt anschaulich, wie eine ausgewogene, abwechslungsreiche und nachhaltige Ernährung aussehen kann. In der Pyramide finden acht Lebensmittelgruppen auf sechs Ebenen Platz. Die Ampelfarben und die Pyramidenform zeigen beispielsweise Vorfahrt für Getränke, Obst und Gemüse sowie Brot, Getreide und Beilagen. Sie sind im grünen Bereich. Wichtig ist außerdem, weniger zucker- und salzhaltige Lebensmittel auszuwählen.

In den Werbeblättern aller Anbieter finden sich zudem nur wenige Lebensmittel mit Bio-Siegel (8 Prozent) oder Fair-Trade-Label (1 Prozent). „Die Unternehmen werben zwar oft mit schönen Worten und Bildern für ihr Nachhaltigkeitsengagement, in den Prospekten wird aber wenig davon geboten“, so die Verbraucherzentrale Hamburg.

Von allen untersuchten Lebensmitteln wurden 1.447 (42 Prozent) sichtbar als preisreduziert dargestellt. Über die Hälfte davon (844 Produkte / 58 Prozent) fallen in die Kategorien Süßes und Snacks, Fleisch sowie alkoholische Getränke. Bei jedem der untersuchten Händler zählen Süßigkeiten und Snacks zu den am häufigsten reduzierten Lebensmittelgruppen.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Ergebnisse des Marktchecks der Verbraucherzentrale Hamburg: www.vzhh.de/verkaufsprospekte

Alle Infos zur Ernährungspyramide: bzfe.de/bzfe-ernaehrungspyramide

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Getreide-ABC: Dinkel

Von Grünkern zum Trendgetreide

Dinkel (Triticum aestivum ssp. spelta) gehört zur großen Weizenfamilie. Es ist die dem klassischen Brotweizen am engsten verwandte Getreideart. Da man keine Wildformen kennt, geht die Wissenschaft davon aus, dass Dinkel aus einer Kreuzung von Weizen und Emmer auf natürliche Weise im Feld entstanden ist. Zwar ist Dinkel noch nicht so stark züchterisch verändert und beeinflusst worden, eine Einordnung unter „Urgetreide“ wäre aber kaum gerechtfertigt: Die ältesten Sorten die es gibt sind vielleicht 100 bis 200 Jahre alt, werden aber heute nicht mehr angebaut.

Im Mittelalter war Dinkel, auch „Schwabenkorn“ genannt, ein wichtiges Nahrungsmittel. Er verlor erst im frühen 20. Jahrhundert an Bedeutung, vor allem wegen des geringeren Kornertrags pro Fläche im Vergleich zu Weizen. Außerdem ist im Gegensatz zu Weizen noch ein weiterer Arbeitsschritt nötig, um das Korn aus den festsitzenden Hüllspelzen zu befreien. Die Verwendung beschränkte sich früher fast ausschließlich auf Grünkern; das ist unreifes, gedarrtes Dinkelkorn.

Erst in den letzten 20 bis 30 Jahren wurde Dinkel als hochwertiges, schmackhaftes und vielseitiges Getreide wiederentdeckt und erlebt seitdem eine Renaissance, Tendenz stark steigend. Das Kornertragspotenzial von modernen Dinkelsorten liegt heute auch bei 70 bis 85 Prozent von Winterweizen.

Grundsätzlich kann man bei nahezu allen Rezepten Weizenmehl durch Dinkelmehl ersetzen. Allerdings ist auch bei der Verarbeitung von Dinkelmehl das Know-how des Bäckers gefragt. Dinkel verfügt über einen höheren Klebergehalt als Weizen, allerdings mit anderen Eigenschaften: elastischer, mit weniger Dehnwiderstand und geringerer Teigstabilität. Dinkelteige sollten beispielsweise im Vergleich zu Weizenteigen weniger intensiv geknetet werden und die geringe Wasseraufnahmefähigkeit von Dinkelmehl muss mit Hilfe von Vorteigen oder Brühstücken gesteigert werden. Beim Backen mit Vollkornmehlen muss ohnehin mehr Flüssigkeit zugesetzt werden, ganz klassisch zum Beispiel über ein Brühstück. Dazu werden 10 bis 20 Prozent des Vollkornmehls mit der gewichtsgleichen Menge kochendem Wasser übergossen, so dass die Stärke teilweise verkleistert. Das aufgenommene Wasser erhöht dann die Teigausbeute. Dinkelmehl gibt es in den Mehltypen 630, 812 sowie 1050 und als Vollkornmehl.

Obwohl viele denken, dass sie keinen Weizen wohl aber Dinkel vertragen, konnten intensive wissenschaftliche Studien dieses Phänomen bisher nicht erklären. Möglicherweise hängt die Verträglichkeit eher mit dem Herstellungsprozess (Stichwort: lange Teigführung) als mit dem Getreide selbst zusammen.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Getreide – Vielfalt an Sorten und Produkten: bzfe.de/lebensmittel/lebensmittelkunde/getreide

Brot – vom Acker bis auf den Teller: bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/brot

Kann ich Weizenmehl durch Dinkelmehl ersetzen? bzfe.de/was-wir-essen-blog/blog-archiv/dinkelmehl-oder-weizenmehl

Dinkel und Grünkern – was ist der Unterschied? bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/dinkel-und-gruenkern

Getreide-ABC – Weizen: bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/getreide-abc-weizen

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Medical Cooking – Ayurvedische Ernährung

Neuer Ratgeber bei TRIAS

In der alten indischen Heilkunst des Ayurveda nährt Essen nicht nur den Körper, sondern aktiviert auch das für die Gesundheit so wichtige Verdauungsfeuer „agni“ und harmonisiert, entgiftet und erfrischt Körper und Geist. Nahrungsmittel und Gewürze wie Kurkuma, Ingwer oder Zimt gelten dort beispielweise als Heilmittel.

In dem Ratgeber „Medical Cooking: Ayurvedische Ernährung“ (Partner-Link*)(TRIAS Verlag, Stuttgart 2024) zeigt die auf Ayurveda spezialisierte Ärztin Dr. med. Hedwig Gupta, wie man mit nur wenigen Zutaten die heilende Wirkung der Gewürze nutzt.

Das Buch:

Dr. med. Hedwig Gupta. Medical Cooking: Ayurvedische Ernährung. (Partner-Link*) Die ayurvedische Ernährungstherapie verstehen und anwenden: Hilfe bei Entzündungen, Schlafstörungen, Migräne und Verdauungsbeschwerden. Mit über 90 Rezepten. TRIAS Verlag, Stuttgart. 2024. Buch EUR [D] 28,00 EUR [A] 28,80. EPUB EUR [D] 27,99 EUR [A] 27,99. ISBN Buch: 9783432118697. ISBN EPUB: 9783432118703

Buchinhalte:

  • Die Grundlagen: Lernen Sie, dass zu Ihrem Konstitutionstyp und den Beschwerden passende Essen auszuwählen, indem Sie die 5 Elemente, die unterschiedlichen Geschmäcker und Doshas in Einklang bringen.
  • Ganz praktisch: Alles über die geeignete Kombination von Lebensmitteln und Essenszeiten, den idealen ayurvedischen Tag und die Bedeutung der Jahreszeiten.
  • Die Rezepte: Über 90 einfache, köstliche wie wohltuende Gerichte, die in unsere westliche Welt passen. Wärmendes Frühstück, sättigende Gemüse- und Linsengerichte, gezielt eingesetzte Fleischmahlzeiten, Dips, Suppen und Chutneys. Zu jedem Gericht finden Sie die spezielle Wirkung und Varianten, sodass diese gezielt ausgewählt werden können.
  • Ayurveda-Kuren & Heilmittel: Kuren zur Entschlackung und zum Anregen des Stoffwechsels wie die Pippali-Treppenkur können Wunder wirken. Heilmittel wie warme Gewürzmilch vor dem Schlafen oder Granatapfelsaft mit Kreuzkümmel helfen bei vielen Alltagsbeschwerden.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier.

Über die Autorin:

Dr. med. Hedwig Gupta arbeitet seit über 25 Jahren auf dem Gebiet Ayurveda und Yogatherapie. Ihre Ausbildungen in diesem Bereich hat sie als Studentin bei Dr. OP Tiwari an der Banaras Hindu University, Varanasi, Indien, absolviert. Sie ist Fachärztin für Orthopädie mit Schwerpunkt Rheumatologie und führt die Zusatzbezeichnungen Akupunktur und Manuelle Medizin. Sie ist Mitbegründerin und Vorstandsmitglied der Deutschen Ärztegesellschaft für Ayurveda-Medizin (DÄGAM) der Deutschen Gesellschaft für Yogatherapie (DeGYT) und des Ayurveda-Dachverbandes Deutschland (ADAVED). Heute praktiziert sie in ihrem Gesundheitszentrum mit Praxis und pancakarma-Zentrum in Asperg in der Nähe von Stuttgart. Sie gibt ihr Wissen in Büchern, Fachartikeln und Vorträgen weiter und leitet die vidya sagar Akademie für Ayurveda und Yogatherapie in Asperg, eines der führenden Ausbildungsinstitute auf diesem Gebiet in Deutschland. Mehr erfahren Sie unter: https://www.dr-gupta.de/, https://www.vidya-sagar.de/ und https://verlag-vedische-wissenschaften.com/

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Bettina Ziegler | Alexandra Hofmann

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Probiotika unterstützt Mikrobiom-Reifung im Darm bei Frühgeborenen

Probiotika unterstützt Mikrobiom-Reifung im Darm bei Frühgeborenen

Bioresonanz-Redaktion erläutert neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Unterstützung der Darmgesundheit

Neue Studien zeigen, dass die Gabe von Probiotika bei Frühgeborenen die Reifung ihres Mikrobioms beschleunigen kann, was langfristige Auswirkungen auf ihre Entwicklung und Gesundheit haben könnte. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Erkenntnisse.

Der hohe Stellenwert des Darms für die Gesundheit

In der naturheilkundlichen Medizin spielt der Darm schon lange eine zentrale Rolle, wenn es um die Erhaltung unserer Gesundheit geht. Viele Therapeuten berufen sich auf eine Weisheit, die schon auf Paracelsus zurückgeht und sinngemäß abgewandelt als „im Darm liegt die Gesundheit“ bekannt ist. Auch die Wissenschaft widmet sich seit geraumer Zeit dem Darm in der Mikrobiom-Forschung. Welchen hohen Stellenwert der Darm hat, zeigt sich schon im frühen Kindesalter, wie neuere wissenschaftliche Erkenntnisse ergaben: Eine multizentrische klinische Studie untersuchte die Wirkung von Probiotika auf die Darmflora von Frühgeborenen.

Die Erkenntnisse der Wissenschaft zur Wirkung von Probiotika

Frühgeborene, die besonders anfällig für Störungen der Darmbesiedlung sind, erhielten in der Studie 28 Tage lang Probiotika. Die Behandlung begann innerhalb der ersten 72 Stunden nach der Geburt. Obwohl Probiotika die Besiedlung mit multiresistenten Bakterien nicht verhindern konnten, zeigte sich, dass sie die Reifung des Mikrobioms der Frühgeborenen beschleunigten. Diese schnellere Reifung führte zu einem Mikrobiom, das fast so ausgereift war, wie das von termingerecht geborenen Kindern, ein Zustand, der als Eubiose bezeichnet wird.

Weitere Langzeitstudien sind geplant, um die langfristigen Auswirkungen der frühen Probiotika-Behandlung auf die Gesundheit zu untersuchen. Erste Teilnehmer der Studie kommen nun in die Schule, was potenzielle Einblicke in Zusammenhänge zwischen Darmflora und Entwicklungsstörungen wie ADHS oder Asthma bieten könnte.

(Probiotika fördern die Reifung der Darmflora bei Frühgeborenen, Universitätsklinikum Würzburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

So gehen Anwender der Bioresonanz vor

Bioresonanz-Therapeuten berücksichtigen traditionell die energetische Regulation im Darm bei vielen Erkrankungen. Außerdem unterstützen Anwender der Bioresonanz nach Paul Schmidt das Darmmilieu mit speziellen bioenergetisch aufbereiteten Nahrungsergänzungen, wie der Beitrag der Bioresonanz-Redaktion beschreibt: Mit Nährstoffen die Verdauung unterstützen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
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Ernährungspyramide angepasst

Gesundheit, Ernährungsgewohnheiten und Nachhaltigkeit

Genussvoll essen und trinken. Dazu noch ausgewogen und abwechslungsreich. Wie das im Alltag gelingen kann, zeigt die seit Jahrzehnten in Deutschland verbreitete Ernährungspyramide des Bundeszentrums für Ernährung. Sie ist ein bewährtes und einfaches Modell zur Orientierung für den täglichen Speiseplan. So ist man mit allen Nährstoffen versorgt, beugt ernährungsmitbedingten Krankheiten vor und schützt dabei die Umwelt. Gleichzeitig bleibt viel Spielraum für persönliche Vorlieben und Bedürfnisse. Wer mag, kann damit das eigene Essverhalten überprüfen und falls sinnvoll anpassen.

Aufgrund der neuen lebensmittelbezogenen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), wurde die Ernährungspyramide angepasst. Vieles ist geblieben:

  • die dreieckige Form,
  • die Ampelfarben für eine erste quantitative Einordung und
  • die Bausteine für die einzelnen Lebensmittel-Portionen.

Zunächst fallen vielleicht die kleinen Stiländerungen auf. So ist die Ernährungspyramide nun frischer und auch barrierefrei illustriert, ohne ihren traditionellen Charakter zu verlieren. Bei genauerem Hinschauen zeigt sich, dass es auch inhaltliche Änderungen gibt, wie zwei neue Symbole: Hülsenfrüchte und Nüsse. Im Rahmen einer pflanzenbetonten und nachhaltigen Ernährung spielen sie eine wichtige Rolle und sind jetzt auch optisch hervorgehoben. Nüsse sind als eigene Gruppe in die Ernährungspyramide eingezogen, die Hülsenfrüchte teilen sich einen Baustein mit tierischen proteinreichen Lebensmitteln.

Auch bei den anderen Lebensmittelgruppen gibt es Änderungen. Die Bausteine für Öle und Fette sind nicht mehr rot, sondern gelb. Dadurch wird ihre Bedeutung als wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung betont. Gemüse und Obst sind nun eine gemeinsame Lebensmittelgruppe, da sie in den neuen DGE-Empfehlungen ebenfalls zusammengefasst sind. Bei den Milchprodukten sind es aus Gründen der Nachhaltigkeit zwei Portionen statt der bisherigen drei. Eine Fleischscheibe steht jetzt für Fleisch, Fisch, Wurst und Ei. Für die Extras sind Schokolade und Chips beispielhaft illustriert.

Ist die „Alte“ nun falsch? Nein. Wie auch die bisherigen DGE-Empfehlungen ist die bisherige Ernährungspyramide nicht falsch. Auch sie stellt eine gesundheitsförderliche und pflanzenbetonte Ernährung dar. Sie kann daher nach wie vor genutzt werden. Die aktualisierte Ernährungspyramide bildet die neuen DGE-Empfehlungen ab. Diese verbinden nicht nur die Aspekte Gesundheit und Ernährungsgewohnheiten, sondern auch das Thema Nachhaltigkeit findet Berücksichtigung. Die Reduktion der Umweltbelastung wurde bei den Empfehlungen mit einbezogen und es zeigte sich, dass eine gesundheitsfördernde und umweltschonende Ernährung Hand in Hand gehen. Dies verdeutlicht das neue Symbol „Gut für dich und die Umwelt“ neben der Ernährungspyramide, das als Denkanstoß dienen oder als Gesprächsanlass verwendet werden kann.

Wie die neuen DGE-Empfehlungen richtet sich die aktualisierte Ernährungspyramide an gesunde Erwachsene, die neben pflanzlichen Lebensmitteln auch Milch, Ei, Fisch und Fleisch essen. Menschen mit besonderen Nährstoffbedarfen können die Ernährungspyramide zur groben Orientierung bei der Lebensmittelauswahl und den Mengenverhältnissen nutzen, bis es speziellere Empfehlungen für sie gibt. Dazu gehören zum Beispiel Kinder, Jugendliche, ältere Personen und Menschen, die sich vegetarisch ernähren.

Die Webseite und die Materialien des BZfE werden nun Schritt für Schritt überarbeitet. Aktuell finden Sie auf www.bzfe.de grundlegende Informationen zur angepassten Ernährungspyramide. Tiefergehende Fachinformationen werden folgen. Die aktualisierte Ernährungs­pyramide kann man hier herunterladen: bzfe.de/bildlizenzen.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Alle Infos zur Ernährungspyramide: https://www.bzfe.de/bzfe-ernaehrungspyramide

FAQs zur Ernährungspyramide: https://www.bzfe.de/faq-ernaehrungspyramide

Lebensmittelbezogene Ernährungsempfehlungen der DGE: https://www.dge.de/wissenschaft/fbdg/

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Der Anti-Diabetes-Plan – Das Praxisbuch

Neuer Ratgeber bei TRIAS

„Diabetes ist heilbar – du kannst es schaffen!“ Davon ist der Arzt Dr. med. Rainer Limpinsel fest überzeugt. Obwohl selbst Mediziner erkrankte er mit 40 Jahren an Diabetes Typ 2 und ist heute ohne Medikamente gesund und in Topform.

In „Der Anti-Diabetes-Plan – Das Praxisbuch“ (Partner-Link*)(TRIAS Verlag, Stuttgart 2024), liefert er einen einfachen 12-Wochen-Plan gegen Diabetes, für perfekte Blutzuckerwerte, gegen Bauchfett und Fettleber und zum dauerhaften Abnehmen.

Das Buch:

Dr. med. Rainer Limpinsel. Der Anti-Diabetes-Plan – Das Praxisbuch. (Partner-Link*) Der 3 Monatsplan mit Rezepten, Übungen, Tipps und Tricks. TRIAS Verlag, Stuttgart. 2024. Buch EUR [D] 22,00 EUR [A] 22,70. EPUB EUR [D] 21,99 EUR [A] 21,99. ISBN Buch: 9783432119274. ISBN EPUB: 9783432119281

  • Der 12-Wochen-Plan: Leser*innen erhalten jede Woche eine neue Aufgabe, die sie abhaken, wenn sie erledigt ist. Die Aufgaben sind zum Teil ganz einfach: Iss Vollkornsauerteigbrot, mache jeden Tag 3 Minuten Gymnastik, trinke vor jeder Mahlzeit ein großes Glas Wasser, lasse Fertiggerichte weg. Oder etwas schwerer: tausche Bier gegen Wein oder Wasser, faste eine Woche etc.
  • Tipps & Tricks: Limpinsel stellt die 13 effektivsten Gymnastikübungen für zu Hause – ganz ohne Fitness-Studio.
  • Rezepte: Hier lautet die DeviseFertiggerichte weg, selbst kochen, dreimal am Tag so richtig satt essen. Auch so deftige Gerichte wie Grünkohl mit Mettwürstchen, Gulasch und Frikadellen stehen auf dem Speiseplan.

Hinter dem 12-Wochen-Plan steckt die Idee, dass Leser*innen nicht alle Gewohnheiten auf einmal umkrempeln müssen, sondern sich entspannt Woche für Woche ihrem Ziel nähern. Die eigenen Erfahrungen und unterhaltsame Erlebnisse des Autors, seine Kompetenz als Betroffener und Arzt begleiten sie dabei auf ihrem Weg in Richtung Gesundheit.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier.

Über den Autor:

Dr. med. Rainer Limpinsel studierte Medizin, promovierte in Bochum und war in Witten in der Chirurgie tätig. 2007 erkrankte er an Diabetes Typ 2, wovon er sich innerhalb eines Jahres selbst heilte. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift „Besser leben mit Diabetes“ und Autor mehrerer Ratgeber zu den Themen Diabetes, Ernährung und Abnehmen. Seine Hobbys sind seine Therapie – er ist passionierter Radfahrer, Ernährungsfreak und Musiker.

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Bettina Ziegler | Alexandra Hofmann

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Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Alkoholkonsum im Alter

Schon geringe Mengen ein Risiko?

Auch wenn ältere Menschen nicht viel Alkohol trinken, haben sie offenbar eine geringere Lebenserwartung und eine erhöhte Krebssterblichkeit. Das lassen Resultate einer Untersuchung der Universidad Autónoma de Madrid vermuten, für welche Daten von mehr als 135.000 Menschen ab 60 Jahren aus der UK-Biobank-Studie ausgewertet wurden.

Lange Zeit galt Alkohol in Maßen als akzeptabel oder sogar für die Gesundheit förderlich. Nach Ansicht der Forschenden ist diese Annahme auf eine Verzerrung von Studiendaten zurückzuführen. Bislang wurden bei der Auswertung Abstinenzler als Referenzgruppe genommen. Für die aktuelle Studie wurde deswegen ein gelegentlicher Alkoholkonsum (höchstens 2,86 g reiner Alkohol täglich) mit einem geringen (bis 20 g für Männer, bis 10 g für Frauen), moderaten (20 bis 40 g für Männer, 10 bis 20 g für Frauen) und hohen Konsum (mehr als 40 g für Männer, mehr als 20 g für Frauen) verglichen. Zum besseren Einordnen: 0,5 Liter Bier, sowie 0,2 Liter Wein enthalten bereits etwa 20 g Alkohol.

Ältere Menschen mit geringem Konsum hatten im Vergleich zu denen mit gelegentlichem
Konsum ein um sechs Prozent höheres Sterblichkeitsrisiko und eine um elf Prozent höhere Krebssterblichkeit. Ein moderater bzw. hoher Konsum ließ das Sterblichkeitsrisiko um 10 bzw. 33 Prozent ansteigen. Senioren mit chronischen Erkrankungen und aus ärmeren Verhältnissen hatten ein höheres Gesundheitsrisiko durch Alkoholkonsum, ist im Fachjournal „JAMA Network Open“ zu lesen. Da es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, sind aber keine ursächlichen Zusammenhänge nachweisbar.

Die Studienergebnisse decken sich mit dem neuen Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zum Thema Alkohol. Demnach gibt es keine risikofreie Menge für einen unbedenklichen Konsum, sodass kein oder möglichst wenig Alkohol getrunken werden sollte.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:


jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle

Alkohol – Zufuhr in Deutschland, gesundheitliche sowie soziale Folgen und Ableitung von

Handlungsempfehlungen: dge.de/wissenschaft/stellungnahmen-und-fachinformationen/positionen/alkohol

Ein Gläschen für die Gesundheit? Der Mythos ist nicht wahr: bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/ein-glaeschen-fuer-die-gesundheit

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