Archiv der Kategorie: Diabetes

Diabetes-Risiko bei übergewichtigen Kindern durch Fettgewebsveränderung erhöht

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Übergewichtige und adipöse Kinder weisen bereits ab einem Alter von sechs Jahren krankhafte Veränderungen des Fettgewebes auf.

Dies zeigte sich in Untersuchungen des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) Adipositas Erkrankungen an Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis 18 Jahren an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Leipzig. Erstmals konnte so bereits bei Kindern gezeigt werden, dass solche Fettgewebsveränderungen im Zusammenhang stehen mit einer beginnenden Insulinresistenz.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news615767

Quelle: Universität Leipzig, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Künstliche Süßstoffe könnten Diabetesrisiko erhöhen

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Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie warnt: Künstliche Süßstoffe könnten Diabetesrisiko erhöhen

Synthetische Süßstoffe wie Aspartam und Saccharin sind Ersatzstoffe für Zucker und übertreffen sogar noch seine Süßkraft. Im Gegensatz zu Zucker enthalten sie keine Kalorien. Sie machen oder halten deshalb aber noch lange nicht schlank. Über eine Störung der Darmbakterien können sie sogar den Blutzucker erhöhen und damit das Diabetesrisiko steigern, zeigen Forschungsergebnisse aus Tierversuchen und an freiwilligen Versuchspersonen. Künstliche Süßstoffe sind nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) deshalb kein geeignetes Mittel, um das Gewicht zu halten oder gar um abzunehmen.

Mehr Infos dazu unter: http://idw-online.de/de/news605195

Quelle: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Eine Typ-2-Diabetes-Erkrankung

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Menschen, deren Eltern an Typ-2-Diabetes erkrankt sind, können ein um bis zu 2,9fach erhöhtes Risiko für diese Krankheit haben. Dies lassen zumindest Ergebnisse der Potsdamer EPIC*-Studie annehmen – einer großen Bevölkerungs-Langzeitstudie mit mehr als 27.000 Studienteilnehmern. Das Forscherteam um Matthias Schulze und Kristin Mühlenbruch vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) veröffentlichte seine Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift Diabetes Research and Clinical Practice (Mühlenbruch et al., 2014; http://dx.doi.org/10.1016/j.diabres.2014.03.013).

Mehr Infos dazu http://idw-online.de/de/news581376

Quelle: Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Buchtipps zum Thema Diabetes, bitte hier klicken

Übergewicht und Diabetes schon im Mutterleib vorprogrammiert?

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Wissenschaftler um Dr. Hubert Preißl und Prof. Andreas Fritsche vom Universitätsklinikum Tübingen und dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) haben aktuell in Diabetologia (Journal of the European Association for the Study of Diabetes) eine Studie veröffentlicht, die erstmals einen Nachweis für einen Zusammenhang von mütterlicher Insulinwirkung (=Insulinsensitivität) mit der Hirnreaktion des Kindes im Mutterleib auf einen von der Mutter getrunkenen Zuckersaft liefert. Dies könnte bedeuten, dass das Risiko für späteres Übergewicht und Diabetes im Mutterleib vorprogrammiert wird.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news579661

Quelle: Universitätsklinikum Tübingen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Anmerkung: Menschen, die darunter leiden, haben trotzdem eine Chance, gesund abzunehmen. Wichtig dafür sind entsprechende Lebensmittel und eine angepasste Lebensweise. Mehr Infos dazu unter: https://www.gesund-essen-zum-abnehmen.de/

Buchtipps dazu, mit Rezensionen, gibt es hier: http://www.gesundheit-ratgeber-buecher.de/category/abnehmen-gewichtskontrolle/

DNA-Kontrollfehler erhöht Risiko für Typ-2-Diabetes

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Warum erkranken manche Menschen an Krebs, andere nicht? Wer ist anfällig für Altersdiabetes? Viele Krankheiten sind eng mit unserer DNA gekoppelt; bestimmte DNA-Marker signalisieren ein erhöhtes Krankheitsrisiko, zum Beispiel für Brustkrebs. Allerdings ist meist unklar, welche DNA-Varianten tatsächlich eine Krankheit auslösen – und auf welchem Weg. Mit einem neuen Verfahren haben Wissenschaftler jetzt eine Variante identifiziert, die unmittelbar an der Entstehung von Diabetes Typ 2 beteiligt ist. Die Arbeit ist in der aktuellen Ausgabe von Cell erschienen.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news569493

Quelle: Technische Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Richtig trinken bei Diabetes

Pressemeldungen Gesundheit

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Auch Diabetiker können genussvoll essen und trinken. Aber sie müssen sich mehr als andere mit ihren Ernährungs- und Trinkgewohnheiten beschäftigen, denn Kohlenhydrate, wie Zucker, in Speisen und Getränken beeinflussen den Blutzuckerspiegel. Die Ernährungsexpertin der Siemens-Betriebskrankenkasse SBK, Elisabeth Lenz, erläutert, was Diabetiker beim Trinken beachten müssen, bei welchen Durstlöschern zugelangt werden darf und welche lieber nur in Maßen genossen werden sollten.

Ein erhöhtes Durstgefühl – oft das erste Symptom von Diabetes

Ein erhöhtes Durstgefühl und vermehrtes Wasserlassen sind häufige Anzeichen eines nicht erkannten Diabetes. Da die Körperzellen den Zucker aus der Nahrung nicht richtig oder gar nicht aufnehmen können, bleibt er im Blut. Um den Zuckerüberschuss im Blut zu kompensieren, produzieren die Nieren mehr Harn. Der vermehrte Harndrang führt wiederum zu einem gesteigerten Durstgefühl, da der Körper extrem viel Wasser verliert. „Betroffene haben also einen großen Durst und müssen sehr oft auf die Toilette“, erläutert Elisabeth Lenz.

Welche Getränke sind bei Diabetes erlaubt?

Ist die Krankheit erst einmal erkannt, gibt es einige Regeln beim täglichen Trinken, die Diabetiker beachten sollten. Grundsätzlich sollten Betroffene etwas mehr trinken, als Nicht-Diabetiker. Am besten sind 1,5 bis 2 Liter reines Wasser am Tag, weiß Elisabeth Lenz. Beim Kauf von Mineralwasser sollte drauf geachtet werden, dass der Natriumgehalt nicht mehr als 300 Milligramm pro Liter Wasser beträgt. Auch reine Fruchtsäfte dürfen verwendet werden, wenn diesen kein Zucker zugesetzt wurde und der Fruchtanteil 100% beträgt. Jedoch sollten die Säfte mit Wasser zu Fruchtsaftschorlen gemischt werden, damit der Anteil an Kohlenhydraten, den die Fruchtsäfte enthalten, gesenkt wird. Auch ein maßvoller Kaffeegenuss ist für Diabetiker unbedenklich. Auf den Zucker im Heißgetränk sollte aber verzichtet werden, das gilt auch für Tees.

Alkohol nur in Maßen

Aufgrund des hohen Anteils an Kohlenhydraten und Kalorien, war Alkohol früher für Diabetiker tabu. Heute weiß man, alkoholische Getränke können in Maßen genossen werden. Ein Glas leichter, trockener Rot-/ Weißwein oder Bier schadet nicht. Zuckerhaltige Cocktails und Longdrinks sollten aber nicht auf der Getränkekarte stehen, da sie zu viele Kohlenhydrate enthalten, die in Kombination mit Alkohol eine gefährliche Wirkung haben können. Der Grund: Der Zucker im Getränk lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen. Wer Insulin spritzt, um den hohen Wert auszugleichen, riskiert eine Unterzuckerung, denn der Alkohol hemmt die Zuckerfreisetzung aus der Leber und lässt so den Blutzuckerwert abfallen. Grundsätzlich sollten Diabetiker den richtigen Umgang mit Alkohol immer mit ihrem behandelnden Arzt besprechen, rät Elisabeth Lenz.

Über die SBK: Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK ist Deutschlands größte Betriebskrankenkasse. Die geöffnete, bundesweit tätige gesetzliche Krankenkasse versichert mehr als 1 Million Menschen und betreut über 100.000 Firmenkunden in Deutschland – mit mehr als 1.500 Mitarbeitern in über 100 Geschäftsstellen. Seit über 100 Jahren steht für die SBK der Mensch immer im Mittelpunkt. Sie unterstützt heute ihre Kunden bei allen Fragen rund um die Themen Versicherung, Gesund bleiben und Gesund werden. Dies bestätigen auch die Kunden. So hat die SBK 2013 den Deutschen Servicepreis erhalten, wurde zum zweiten Mal in Folge „Deutschlands beliebteste gesetzliche Krankenkasse“ und zudem „Bester Krankenversicherer 2013“. Beim Kundenmonitor Deutschland belegte die SBK 2013 zum siebten Mal in Folge Platz 1 bei der Kundenzufriedenheit. 2013 platzierte sich die SBK im Wettbewerb „Deutschlands beste Arbeitgeber“ ebenfalls zum sechsten Mal in Folge unter den besten 100 Unternehmen und gehört auch 2013 wieder zu Europas besten Arbeitgebern.

Links: www.sbk.org, www.facebook.com/sbk, www.twitter.com/Siemens_BKK

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: serviceplan public relations gmbh & co. kg, Sarah Fabry, Brienner Str. 45 a-d, 80333 München, 089 2050 4172, http://www.serviceplan-pr.com/, s.fabry@serviceplan.com

Pressekontakt: Siemens-Betriebskrankenkasse SBK, Franz Billinger, Heimeranstraße 31, 80339 München, franz.billinger@sbk.org, +49 (0) 89 62700-488, http://www.sbk.org

 

Indische Pflanze als Blutzuckersenker?

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Salacia-Extrakt zeigt sich in einer Studie erfolgreich

In der Ayurvedischen Medizin werden die zur Salacia-Gattung gehörenden Arten wie z.B. die Kletterpflanze Salacia reticulata traditionell in der Diabetes-Behandlung eingesetzt. Diverse Studien haben gezeigt, dass die Pflanze den Blutzucker senkt und durch ihren appetithemmenden Effekt zur Gewichtsreduktion beiträgt. Vor allem die Blätter und die Wurzel dieser Pflanze werden verwendet.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/indische-pflanze-als-cholesterinsenker.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Melatonin und Diabetes

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Melatonin und Diabetes – wie das „Schlafhormon“ Melatonin und die Zuckerkrankheit zusammenhängen

Mit derzeit nahezu 10 Millionen Erkrankten in Deutschland gehört der Diabetes mellitus zu den gefährlichsten Stoffwechselkrankheiten. An Behandlungsmöglichkeiten wird derzeit intensiv geforscht. Bereits seit Jahren befasst sich das Akademie-Projekt „Zeitstrukturen endokriner Systeme“ der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig intensiv mit den Wechselbeziehungen zwischen dem Hormon der Zirbeldrüse, Melatonin, und den Hormonen der Bauchspeicheldrüse, Insulin und Glukagon. Im Rahmen der Projektarbeit konnte nachgewiesen werden, dass es wichtige Wechselbeziehungen zwischen diesen Hormonen gibt.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news550783

Quellen: Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Insulinabbau in der Leber lässt auf das Risiko für Stoffwechselerkrankungen schließen

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Das metabolische Syndrom ist durch Übergewicht, Bluthochdruck, einen gestörten Fettstoffwechsel und eine Insulinunempfindlichkeit der Körperzellen charakterisiert. Menschen, die an dem „tödlichen Quartett“ leiden, erkranken häufiger an Diabetes, Herz-Kreislauf- sowie bestimmten Krebs-Erkrankungen. Wie Wissenschaftler um Natalia Rudovich und Andreas F. H. Pfeiffer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung nun zeigen, lässt die Geschwindigkeit, mit der die Leber Insulin abbaut, sehr frühzeitig auf das Risiko für ein metabolisches Syndrom schließen – und zwar unabhängig von anderen Faktoren. Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift Diabetes Care.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news551696

Quelle: Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Diabetes in der Familie erhöht das Risiko für Prädiabetes

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Wenn nahe Verwandte an Typ-2-Diabetes leiden, erhöht sich das Risiko für Prädiabetes um 26%, wie von einer Gruppe von Wissenschaftlern vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) festgestellt wurde.

Einen besonders deutlichen Zusammenhang konnten die Forscher bei schlanken Personen messen. Prof. Dr. Andreas Fritsche und seine DZD-Kollegen veröffentlichten die Ergebnisse der mehr als 8000 Teilnehmer umfassenden Studie jetzt in der Fachzeitschrift „Diabetologia“.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news547990

Quellen: Deutsches Zentrum für Diabetesforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)