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Wenn die Knochen dünn und brüchig werden

Wissenswertes über Osteoporose und was dagegen hilft

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenVerbraucherinformation der DKV. Osteoporose ist weltweit die häufigste Knochenerkrankung. Auch in Deutschland ist sie verbreitet: Nach Expertenschätzungen sind mehr als sechs Millionen Menschen hierzulande betroffen, Tendenz steigend. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, klärt über Osteoporose und mögliche Therapiemaßnahmen auf. Außerdem weiß er, wie jeder sein Osteoporose-Risiko verringern kann.

Was ist Osteoporose?

Osteoporose bedeutet wörtlich übersetzt „poröser Knochen“ und wird daher im Volksmund häufig als Knochenschwund bezeichnet. Es handelt sich um eine Stoffwechselkrankheit, bei der der Körper verstärkt Knochensubstanz abbaut. In der Regel nimmt die Knochenmasse bis zum 30. Lebensjahr zu. Ab dann verlieren gesunde Menschen pro Jahr 0,5 bis 1 Prozent. „Das ist aber völlig normal“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. „Bei Osteoporose-Patienten geht die Knochendichte, also die Knochenmasse pro Volumeneinheit, pro Jahr im Extremfall bis zu sechs Prozent zurück.“ Als Folge können dann bereits bei geringen Belastungen oder einfachen Stürzen die Knochen brechen.

Ursachen und Risikofaktoren

Ärzte unterscheiden zwei Formen der Osteoporose: die primäre und die sekundäre. Die primäre Form tritt in 95 Prozent der Fälle auf. Sie entsteht einerseits bei Frauen in den Wechseljahren durch einen Mangel an Östrogen, das für den Knochenaufbau wichtig ist.

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Andererseits kann sich bei Männern und Frauen gleichermaßen mit zunehmendem Alter der Knochenabbau erhöhen, besonders ab dem 70. Lebensjahr. Mediziner sprechen dann auch von seniler Osteoporose. In den übrigen Fällen liegt eine sekundäre Osteoporose vor. Hier tritt der Knochenschwund als Folge anderer Erkrankungen – etwa Arthrose, Schilddrüsenüberfunktion – oder aufgrund einer dauerhaften Einnahme von Medikamenten, wie Kortison oder Antidepressiva, auf. Zusätzlich begünstigen weitere Faktoren beide Formen der Osteoporose: Beispielsweise sind Frauen aufgrund ihrer feiner gebauten Knochen generell häufiger betroffen. Auch die erbliche Veranlagung spielt eine Rolle. „Hatte ein Elternteil bereits mit Knochenschwund zu kämpfen, ist das Risiko für die Kinder erhöht“, weiß Reuter. Nicht zuletzt kann auch ein ungesunder Lebensstil mit wenig Bewegung, ungesunder Ernährung, Rauchen oder Übergewicht Osteoporose begünstigen.

Symptome und Diagnose

Das Tückische an dieser Krankheit ist, dass sie schleichend auftritt und lange ohne Symptome bleibt. „Ein ungewollter Gewichtsverlust um mehr als zehn Prozent oder Knochenbrüche bei geringen Belastungen können erste Anzeichen sein“, so Reuter. Häufig kommt es dann zu einem Oberschenkelhalsbruch oder zu einer Fraktur von Wirbelkörpern. Um derart schwerwiegende Folgen zu vermeiden, ist es wichtig, die Krankheit so früh wie möglich zu erkennen. Ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik ist die Knochendichtemessung (DXA). Röntgenstrahlen durchleuchten dabei die Lendenwirbelsäule und den Oberschenkelhals. So ermitteln die Ärzte den sogenannten T-Wert. „Er gibt an, um wie viele Einheiten die Knochendichte vom Standard T-Wert 0 – dem Wert einer 30-jährigen Person – abweicht. Ab einem T-Wert von -2,5 liegt eine Osteoporose vor“, erklärt Reuter.

Präventions- und Therapiemaßnahmen

Um der Krankheit vorzubeugen, rät der DKV Experte zu einem gesunden Lebensstil. Die Basis dafür ist eine ausgewogene Ernährung. Vor allem Kalzium und Vitamin D sind wichtig für starke Knochen. „Gute Kalzium-Lieferanten sind zum Beispiel Milchprodukte, Spinat oder Brokkoli“, so Reuter. „Gute Quellen für Vitamin D sind fettreicher Fisch, Eier oder Butter. Zudem ist Sonnenlicht sehr hilfreich. Denn mithilfe der Sonne bildet der Körper Vitamin D von selbst.“ Darüber hinaus ist regelmäßige Bewegung wichtig. Spazieren gehen etwa oder Schwimmen wirken sich positiv auf die Knochenstruktur aus und fördern Muskelkraft und Koordination. Da Rauchen dem Knochenaufbau schadet, besser ganz darauf verzichten. Wer bereits die Diagnose Osteoporose erhalten hat, sollte spätestens dann auf eine gesunde Lebensweise setzen. Bei einer fortgeschrittenen Osteoporose verschreiben Ärzte den Patienten meist Medikamente, die die Knochen stärken und den Abbau aufhalten. Schmerzen lassen sich beispielsweise durch Medikamente mit den Wirkstoffen Ibuprofen oder Diclofenac lindern. Auch physikalische Therapiemaßnahmen wie Massagen sowie Kälte- oder Wärmebehandlungen können helfen. „Wer Symptome bei sich bemerkt, sollte in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Je früher die Krankheit erkannt und behandelt wird, desto weniger beeinträchtigt sie den Alltag und das Lebensgefühl“, schließt der DKV Experte ab.

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Orangensaft beeinflusst Harnsäure

Bioresonanz-Redaktion empfiehlt achtsamen Umgang mit Fruchtsäften

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenFruchtsäfte sind in die Schusslinie von Gesundheitskritikern geraten. Gicht und Übergewicht würden dadurch gefördert, heißt es. Schuld sei der darin enthaltene Zucker. Sogar vor Fettleber wird im Zusammenhang mit Fruchtsäften gewarnt.

Zwischenzeitlich widerlegten gleich zwei Studien der Universitäten Kiel und Hohenheim diese pauschalen Verurteilungen. Mehr noch kehrten sie die Kritik ins Positive um: „Orangensaft könne den Harnsäurespiegel sogar senken und somit Gicht entgegenwirken.“ (Quelle: Christian-Alberts-Universität zu Kiel, Informationsdienst Wissenschaft (idw)). Dieser überzeuge durch die zahlreichen Inhaltsstoffe, wie Mineralien, Vitamine, Polyphenole und Ballaststoffe. Vor allem das Vitamine C fördere die Ausscheidung von Harnsäure.

Kritische Analyse der Diskussion

Da drängt sich natürlich die kritische Frage auf, wie es zu so kontroversen Meinungen kommen kann. Entscheidend dürfte wieder einmal mehr der richtige Umgang mit den Fruchtsäften und vor allem die richtige Dosis sein. Wer zu hohe Mengen zuckerhaltige Getränke zu sich nimmt, wird sicherlich keine Vorteile daraus haben. Deshalb empfehlen die Forscher auch den Verzehr von höchstens einem Glas Saft pro Tag.

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Neben dem achtsamen Umgang mit Fruchtsäften empfehlen die Gesundheitsexperten unserer Bioresonanz-Redaktion, bei der Regulation des Harnsäurespiegels nicht nur auf Orangensaft zu setzen. Die Ursachen gestörter Harnsäureverhältnisse sind vielseitig und sollten ganzheitlich gelöst werden. Dazu gehört es, den gesamten Säure-Basen-Haushalt zu verbessern.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Mit Bakterien gegen Allergien und Hautkrankheiten

Bakterien auf der Haut und im Darm können der Schlüssel zur erfolgreichen und nachhaltigen Behandlung allergischer Erkrankungen sein.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenZu diesem Ergebnis kommt Prof. Dr. Christine Lang, Mikrobiologin und Head of Scientific Board bei der BELANO medical AG, nach der jüngsten Allergie- und Endoskopie-Tagung in Erlangen. „Wir sind in der Forschung heute so weit, dass wir bewusst probiotische und mikrobiotische Produkte einsetzen, um die Balance gesunder Bakterien im Körper herzustellen und damit gleichzeitig die Zahl pathogener Keime zu reduzieren.“ Dies sei in mehreren Vorträgen und Gesprächen bei der Tagung zum Ausdruck gekommen.

Eine der herausragenden Bakterien-Gattungen ist hierbei der so genannte Lactobacillus: ein Milchsäurebakterium, das die Vereinigung Allgemeiner und Angewandter Mikrobiologie (VAAM) aufgrund seiner positiven Eigenschaften für die menschliche Gesundheit Anfang 2018 zur „Mikrobe des Jahres“ wählte.

Lactobacillen bilden aus Kohlenhydraten und Zucker Milchsäure. Diese lässt den pH-Wert im Dünndarm so weit sinken, dass sich schädliche Bakterien oder Pilze nicht vermehren können. Dank bestimmter Enzyme sorgen sie bei der Verdauung im Darm für eine positive Verwertung von Kohlenhydraten und Ballaststoffen. „Wir wissen, dass diese Prozesse in der Darmflora und damit auch die Art der Ernährung positive Auswirkungen auch auf psychische Prozesse und auf unsere Hautgesundheit haben können“, betont Lang.

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Derzeit arbeiten Unternehmen wie BELANO medical daran, diese wissenschaftlichen Erkenntnisse für biobasierte und mikrobiotische Produkte zu nutzen. So wird zum Beispiel in einer medizinischen Hautpflege ein natürlicher Lactobacillus-Extrakt verwendet, der das Wachstum gesunder Bakterien auf der Haut stimuliert. Die Produkte wurden speziell für Betroffene mit Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte) oder Akne entwickelt. Ähnliche Überlegungen gibt es auch für Produkte zur Wund-Versorgung oder zur Anwendung bei Entzündungen.

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Christine Lang ist Professorin für Mikrobiologie an der TU Berlin und Vorsitzende des Bioökonomierates der Bundesregierung. Vor 17 Jahren hat sie das Forschungs-Unternehmen Organobalance gegründet, das sich auf die Erforschung von Milchsäurebakterien spezialisiert hat.

Die BELANO medical AG ist aus dem Biotechnologie-Unternehmen Organobalance hervorgegangen. Sie nutzt die Ergebnisse aus der Erforschung positiv wirkender Mikroorganismen für Medizin- und Pflegeprodukte. Dabei werden neuartige Therapieansätze für Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapie-Optionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Erkrankungen und Indikationen entstehen. Ziel ist es, diese patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Distributoren und anderen Partnern wie zum Beispiel der Evonik Nutrition & Care GmbH.

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Listeriose

Vor allem Schwangere und Ältere sind gefährdet

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenListeriose ist eine bakterielle Erkrankung, die durch den Verzehr bestimmter Lebensmittel verursacht wird. Sie kommt im Vergleich zu einer Infektion mit Salmonellen oder Campylobacter zwar nur selten vor, aber die Tendenz ist steigend. Außerdem kann die Infektion einen schweren Verlauf nehmen.

Daher sollten vor allem Risikogruppen wie Schwangere und Personen, die ein geschwächtes Immunsystem aufweisen, vorsichtig sein und bestimmte Regeln beachten. Für gesunde Menschen ist die Listeriose in der Regel ungefährlich.

Listerien sind in der Umwelt weit verbreitet, meldet das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Verbraucher können sich in erster Linie über Lebensmittel infizieren, die mit dem Bakterium Listeria monocytogenes verunreinigt sind. Das können rohe tierische Nahrungsmittel, aber auch bereits erhitzte Erzeugnisse und Fertigprodukte sein. Selbst Obst, Gemüse, Kräuter und Salate kommen unter Umständen bei Anbau und Ernte mit dem Erreger in Kontakt. Da die Mikroorganismen nicht zum Verderb führen, kann man ihr Vorkommen nicht am Aussehen oder Geruch der Lebensmittel erkennen. Durch Erhitzen auf über 70 Grad Celsius werden die Keime aber abgetötet.

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Um eine Infektion zu vermeiden, sollten Risikogruppen leicht verderbliche Lebensmittel unter möglichst hygienischen Bedingungen und aus frischen Zutaten zubereiten. Das gilt unter anderem für frisch gepresste Säfte und Smoothies, Sandwiches und belegte Brötchen, aber auch Backwaren mit Pudding- oder Cremefüllungen, die vor dem Verzehr nicht mehr erhitzt werden. Langes Aufbewahren von Lebensmitteln, auch im Kühlschrank, erhöht die Listeriosegefahr. Frisches Obst und Gemüse, Blattsalate und frische Kräuter sollten vor dem Verzehr sorgfältig gewaschen werden. Leicht verderbliche Lebensmittel in Fertigverpackungen wie Wurst- und Käseaufschnitt sollten innerhalb weniger Tage verbraucht werden. Rohmilchprodukte, rohes Fleisch, Rohwürste wie Mettwurst, Sushi und Räucherlachs, rohe Sprossen und Keimlinge sind für Risikogruppen aus Vorsorgegründen zu meiden.

Eine gute Küchenhygiene schützt vor vielen Lebensmittelinfektionen. Besonders wichtig ist gründliches Händewaschen – vor der Essenszubereitung, nach der Verarbeitung von rohen Lebensmitteln und vor dem Essen. Verarbeiten Sie rohe und ungewaschene Lebensmittel immer getrennt von fertigem Essen zu. Es ist auch wichtig, Arbeitsflächen zu reinigen und Schwämme sowie Lappen regelmäßig zu ersetzen. Regeln für einen hygienischen Umgang mit Lebensmitteln finden Sie u.a. hier: https://www.bzfe.de/inhalt/lebensmittel-hygienisch-zubereiten-27464.html

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bfr.bund.de/cm/350/verbrauchertipps-schutz-vor-lebensmittelinfektionen-mit-listerien.pdf

Netzwerk „Gesund ins Leben“:
https://www.gesund-ins-leben.de/inhalt/essen-und-trinken-in-der-schwangerschaft-29418.html

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Senioren fit machen

Gemeinsam zu mehr Ernährungskompetenz

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenGesund alt werden klappt am besten mit einer ausgewogenen Ernährung. Dann drohen weder Übergewicht noch Mangelernährung, zwei konträre Phänomene, die bei älteren Menschen immer häufiger die Regel sind. Tatsächlich sind viele Seniorinnen und Senioren bereits mit der Frage überfordert, wie eine solche Ernährung überhaupt aussieht.

Das hängt auch mit dem Wust an Informationen zusammen, der heute über klassische und neue Medien verbreitet wird. „Vielen älteren Menschen fällt es schwer, vertrauenswürdige Ernährungsinformationen zu finden und diese bei ihren alltäglichen Gewohnheiten, wie beim Einkaufen und bei der Zubereitung von Lebensmitteln, umzusetzen“, betonte Professor Holger Hassel auf einer Veranstaltung des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) in Bonn.

Wie lässt sich die Ernährungskompetenz dieser Menschen verbessern? „Der beste Motor ist die Einbindung in eine soziale Gruppe“, hat Hassel festgestellt. Das zeigten zum Beispiel die ersten Ergebnisse der noch laufenden Studie „GeWinn – gesund älter werden mit Wirkung“. Dieses Projekt setzt auf die Qualifizierung besonders engagierter Senioren, die quasi als „Peers“ die Gruppen leiten. Dabei kommen auch neue Medien wie Smartphone und Tablet-PCs zum Einsatz, um den Zugang zu und den Umgang mit Ernährungs- und Gesundheitsthemen im Internet zu erlernen.

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Ideal sei das Zusammenbringen von Jung und Alt wie in der „Macy-Studie“. „Bei dieser Studie haben viele Senioren nur deshalb mitgemacht, weil sie der Kontakt zu den Jugendlichen reizte“ so Hassel. In solchen Mehrgenerationen-Projekten profitieren junge und ältere Menschen wechselseitig von den jeweiligen Erfahrungen und Fähigkeiten. Dazu gehörten in der Macy-Studie ganz praktische Inhalte wie der Einbau von mehr Obst und Gemüse in den Speiseplan. Oder das gemeinsame Zubereiten alter und neuer Lieblingsgerichte: „Milchreis mit Früchten“ bei den Senioren contra „Wraps“ bei den Jugendlichen. Dazu gehörten aber auch sensible Themen wie Körperzufriedenheit und Schlankheitsideal, die sich im Laufe eines Lebens ändern.

Diese Best-Practice-Beispiele zeigen, wie es gelingen kann, die heutige Generation 60plus gleichzeitig fit im Umgang mit Lebensmitteln sowie mit den neuen Medien zu machen. Die Notwendigkeit dahinter sieht auch Bundesernährungsministerin Julia Klöckner. Sie sprach sich auf dem BZfE-Forum ausdrücklich dafür aus, die Ernährungskompetenz von Senioren stärker zu fördern. Dazu setzt sie auf eine Stärkung des Ehrenamtes. Und dazu diene das Projekt „Im Alter IN FORM – Gesunde Ernährung, mehr Bewegung, aktive Teilnahme in Kommunen fördern.“

Gabriela Freitag-Ziegler, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Zur noch laufenden GeWinn-Studie:
www.gesund-aelter-werden-mit-wirkung.de/

Zum Projekt „Im Alter IN FORM – Gesunde Ernährung, mehr Bewegung, aktive Teilnahme in Kommunen fördern.“ https://www.im-alter-inform.de/

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Mehr Offenheit für integrative Medizin mit Homöopathie

Chefarzt Prof. Dr. Andreas Michalsen (Berlin): Naturheilkunde und Schulmedizin gehören zusammen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIn einem Interview mit dem Netzwerk „Gesundheitsstadt Berlin“ schildert der Chefarzt am Immanuel Krankenhaus in Berlin und Professor für Klinische Naturheilkunde, Prof. Dr. Andreas Michalsen, dass sich seiner Wahrnehmung nach immer mehr Ärzte naturheilkundlichen Ansätzen öffnen.

In seinem Buch „Heilen mit der Kraft der Natur“ zeigt sich der Mediziner überzeugt, dass Naturheilkunde – dazu gehört auch die Homöopathie – und konventionelle Medizin zusammengehören. Zwar gebe es noch immer die „ewig gestrigen“ Kollegen, die alternative Heilmethoden als Scharlatanerie abtun. Doch eine Integration naturheilkundlicher Verfahren sei für ihn ein guter Weg – und das Lager der Skeptiker werde immer kleiner.

Naturheilkunde, Homöopathie und konventionelle Medizin – voneinander lernen macht Sinn

Michaelsen schildert, dass die strickte, dogmatische Haltung in der modernen Zeit nicht mehr gut ankomme. Vielmehr gehe es zunehmend darum, im Sinne einer integrativen Medizin voneinander zu lernen, ohne zu belächeln oder zu diffamieren. Zugleich hätten beide Methoden ihre Berechtigung und ihre Notwendigkeit. Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen sei die konventionelle Medizin segensreich. Bei chronischen Beschwerden jedoch gerate sie an ihre Grenzen und könne von der Naturheilkunde lernen. Diese Sichtweise setze sich auch unter den medizinischen Kollegen zunehmend durch.

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Für die geringe Studienlage in der Naturheilkunde bzw. zur Homöopathie hat der Professor eine einfache, ökonomische Erklärung: 90 Prozent der Studien würden von der Pharmaindustrie finanziert. Weil jedoch in der Naturheilkunde nichts patentierbar sei, fallen die finanzielle Förderung und das Interesse an neuen Erkenntnissen in diesem Bereich gering aus. Er nennt das Beispiel der Kniearthrose. Warum sollte überprüft werden, ob alternative Verfahren hier eingesetzt werden könnten, wenn an einer Endoprothese mit Titan Industrie, Ärzte und Krankenhaus gut verdienen, fragt der Arzt.

Michalsen: Weitere Forschung über Homöopathie ist wichtig

Zwar könne er sich selbst nicht erklären, warum homöopathische Arzneimittel in hoher Verdünnung Wirkung entfalten sollen. Andererseits verweist Michaelsen auf Daten der Versorgungsforschung die zeigen, dass Homöopathie bei bestimmten Erkrankungen gut helfen kann. Welche neurobiologischen Prozesse hinter der Wirkung der Homöopathie steckten, sei ein sehr spannendes Feld, das dazu beitragen könnte, die Erfolge dieser Behandlungsform besser zu erklären. Insofern halte er weitere Forschung in diesem Kontext für wichtig.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Zahlreiche Risiken für Leib und Leben: Diabetes

Wie man sich davor schützen kann

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIn Deutschland sterben jeden Tag etwa 67 Personen an Diabetes, 24.400 pro Jahr (9400 Männer, 15.000 Frauen). 6 Millionen sind erkrankt. Unter Hinzunahme der latenten, noch nicht diagnostizierten Fälle schätzt man sogar das Doppelte. Viele erblinden durch eine Spätfolge der Krankheit: Blutungen in den Augenhintergrund. 80 % aller Blinden in Deutschland sind Diabetiker!

Viele erkranken an Diabetes-Gangrän (Absterben von Gewebsbezirken durch völligen Verschluss der sie versorgenden Blutgefäße) und müssen ihre Beine deshalb amputieren lassen (ca. 40.000 pro Jahr in Deutschland). Bei Vielen kommt es auch zu Nierenversagen; sie können nur bei regelmäßigem Anschluss an eine künstliche Niere zur Dialyse überleben.

Ferner besteht ein stark erhöhtes Risiko, von Nervenerkrankungen, Leberfunktionsstörungen, Arterienverkalkung, Herzinfarkt und Parodontose heimgesucht zu werden. Manche leiden an mehreren dieser degenerativen Erkrankungen gleichzeitig.

Leider schützt, wie die Erfahrung zeigt, auch die genaue Einstellung des Diabetikers nicht vor solchen Folgeschäden.

Die Einstellung von Diabetikern ist außerdem schwieriger, als gemeinhin angenommen wird. Wie der Präsident des Deutschen Diabetikerbundes im DAK-Magazin 2/1979 mitteilte, sind nach Anhaltspunkten für die ärztliche Gutachtertätigkeit im Versorgungswesen über die Minderung der Erwerbsfähigkeit bei Diabetes von der Gesamtzahl der Diabetiker
10-20 % gut ausgleichbar durch Diät oder orale Antidiabetika ohne Komplikationen;
30 % mit Insulin und Diät ausgleichbar ohne Komplikationen;
40-60 % mit Insulin schwer einstellbar.

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Ein Diabetes-Forscher schätzt, dass die Hälfte aller Diabetiker noch nie beraten worden sei, wie ihre Ernährung auszusehen hätte; 80 % der Diabetiker seien übergewichtig, und Fettsucht sei auch meist der Auslöser für ihre Krankheit gewesen. Hinzugefügt werden muss, dass, wenn überhaupt beraten wird, diese Beratung meistens auch noch das Falsche rät!

Die Zahnärztlichen Mitteilungen berichten Mitte Juli 1999 unter der Überschrift ‚Typ-II-Diabetes: Alterszucker schon bei Kindern‘ über dessen alarmierend ansteigende Häufigkeit – natürlich ohne auf die in diesem Buch beschriebene, bereits über 20 Jahre vorher entdeckte und publizierte Heilungsmöglichkeit hinzuweisen. Berichtet wird nur über weitere pharmazeutische Entwicklungen (‚Insulinsensitizer‘).

Im März 2000 veröffentlichten Mediziner der John Hopkins Universität, Baltimore, eine Studie, aus welcher ein zweieinhalb mal höheres Diabetes-Risiko von an Bluthochdruck erkrankten Menschen hervorgeht. Nahmen solche dann Betablocker gegen ihren Bluthochdruck ein, erhöhte sich das Diabetes-Risiko zusätzlich um weitere 28 Prozent.

Dieser Text stammt aus dem Buch
Dr. Johann Georg Schnitzer
Diabetes heilen – biologische Heilbehandlung der Zuckerkrankheit und ihrer Spätfolgen
224 Seiten; à EUR 30,- / SFr 49,50

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Atlas des menschlichen Fettgewebes

Leipziger Wissenschaftler sind Lipiden auf der Spur

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWeltweit bringen immer mehr Menschen zu viele Pfunde auf die Waage. Jeder Fünfte ist sogar adipös, also stark übergewichtig. Das kann schwere Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Nieren- und Leberbeschwerden zur Folge haben. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, die Ursachen von Adipositas auch auf molekularer Ebene zu verstehen.

Im Rahmen eines Forschungsprojekts arbeitet Mike Lange vom Institut für Bioanalytische Chemie der Universität Leipzig an einem Atlas des weißen Fettgewebes.

Dieses spielt eine wichtige Rolle für die Speicherung und Verstoffwechselung von Lipiden. Adipositas wird mit der metabolischen Umgestaltung des weißen Fettgewebes in Verbindung gebracht. Nun sollen die zugehörigen Lipide identifiziert werden. Dazu werden die einzelnen Fette mithilfe der Ultrahochleistungs-Flüssigchromatographie voneinander getrennt, ihre Masse und die molekularen Eigenschaften bestimmt. Die Daten werden digital verknüpft. Auf diese Weise möchten die Wissenschaftler nicht nur eine Übersicht aller Lipide im weißen Fettgewebe erstellen, sondern auch dem Zusammenspiel der beteiligten Biomoleküle auf den Grund gehen.

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Dieses Wissen könnte in Zukunft die Therapie und Prävention von Adipositas verbessern. Mit den gewonnenen Daten wäre es möglich, die Zusammensetzung des Fettgewebes verschiedener Patienten zu vergleichen. So fragen sich die Wissenschaftler, welche Lipide bei Menschen mit Adipositas stärker ausgeprägt sind. „Die Forschung hat gezeigt, dass Patienten mit einem höheren Anteil an viszeralem Fettgewebe, das sich um Organe herum bildet, ein höheres Risiko für Folgeerkrankungen haben. Bislang ist aber nicht im Detail verstanden, warum das so ist“, erläutert Mike Lange. Der aktuelle Stand des Forschungsprojekts wurde Ende September auf dem 7. Europäischen Lipidomics-Treffen in Leipzig vorgestellt.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.uni-leipzig.de

Mehr zum Thema Übergewicht und Adipositas:
https://www.bzfe.de/inhalt/uebergewicht-3173.html
https://www.bzfe.de/inhalt/extreme-adipositas-ein-zunehmendes-problem-28033.html

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Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Wie die Schulmedizin die Bioresonanz nutzen kann

Vorurteile überwinden, Berührungsängste abbauen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEin Arzt setzte in seiner Klinik die Bioresonanz bei Herzinsuffizienz-Patienten ein und beobachtete Erstaunliches. Die Redaktion beleuchtet die Veränderungen in der Medizin.

Patientin mit Herzinsuffizienz kann wieder Treppensteigen

Eine Patientin mit Herzinsuffizienz litt bereits bei mäßiger Belastung unter Schwäche und Kurzatmigkeit. Das ist selbst unter optimaler medikamentöser Einstellung bei einer solchen Erkrankung keine Seltenheit. In dem Wunsch, noch mehr für die Patientin zu tun, setzte der Arzt die Bioresonanz nach Paul Schmidt ein. Nach sechs Monaten konnte die Patientin über viele Etagen Treppensteigen ohne Belastungsatemnot. Mehr noch verbesserte sich der Herzinsuffizienzmarker, wie er zur Verlaufskontrolle der Herzinsuffizienz genutzt wird, gravierend. Kein Einzelfall, wie der Arzt bestätigt.

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Therapiekombinationen gewinnen an Bedeutung

Immer öfter kombinieren Mediziner verschiedene Therapieformen, um ihren Patienten zu helfen. Sie überwinden Vorurteile sowie Berührungsängste und kombinieren schulmedizinische und alternativmedizinische Verfahren. Der Begriff Komplementärmedizin macht die Runde. Was nichts anderes bedeutet, als die gegenseitige Ergänzung von medizinischen Therapieverfahren. Beispiel: schon seit Jahrzehnten bemüht sich die Carstens-Stiftung darum, die Naturheilkunde und Homöopathie in der klinischen Medizin zu etablieren. Renommierte Krankenhäuser nutzen das, wie das Immanuel Krankenhaus in Berlin oder die Kliniken Essen-Mitte. Was für die Homöopathie gilt, macht sich zunehmend auch in anderen Therapieverfahren bemerkbar.

Die Kombination mit Bioresonanz

Inzwischen wird auch das mit rund 35 Jahren noch junge Therapieverfahren der Bioresonanz nach Paul Schmidt von klinischen Medizinern eingesetzt. Wie beispielsweise in der Paul Schmidt Klinik in Bad Heiligenstadt. Dort kombinieren die Ärzte verschiedene Verfahren mit der Bioresonanz. Wie schon erwähnt, wird in einem Klinikum die Bioresonanz nach Paul Schmidt bei Patienten mit Herzinsuffizienz ergänzend eingesetzt, erläutert die Redaktion im Beitrag Bioresonanz kommt auch in der Schulmedizin zum Einsatz. Das sind nur ein paar von vielen Beispielen weltweit.

Der Trend dürfte klar sein: die Kombination verschiedener Verfahren aus Schulmedizin und Alternativmedizin schreitet voran. Die Patienten wissen es zu schätzen.

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Datenbank zur Forschung über die Homöopathie

CORE Hom Projekt sammelt Daten über die Studien zur Homöopathie und macht sie öffentlich zugänglich

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie geringe Studienlage wird immer wieder zitiert, wenn es um die wissenschaftlich belegte Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel geht. Dabei gibt es mittlerweile zahlreiche und umfangreiche wissenschaftliche Arbeiten, die sich im Rahmen von klinischer Forschung und Grundlagenforschung mit der Homöopathie beschäftigen.

Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung stellt dazu eine kostenfreie Datenbank zur Verfügung. Hier finden sich unabhängige Informationen aus der Forschung zu Komplementärmedizin, Naturheilkunde und Homöopathie mit insgesamt 96.000 Datensätzen an erfasster Fachliteratur. Allein 30.000 Arbeiten beschäftigen sich mit klinischer Forschung, 9.000 Publikationen mit Grundlagenforschung. Die Stiftung spricht von einem in dieser Form und in diesem Umfang einzigartigen Recherche-Instrument – sowohl für Forscher, als auch für Ärzte, Therapeuten und Studenten.

Datenbank bündelt vier themenbezogene Datenbanken zur Homöopathie und Komplementärmedizin

Die Datenbank ist nach Angabe ihrer Initiatoren die derzeit größte Datensammlung im Bereich der Komplementärmedizin und steht nach einer einmaligen Registrierung kostenfrei zur Online-Recherche zur Verfügung. So könne sie sowohl für Forschung oder Dissertationen oder für einen Überblick zur Studienlage genutzt werden. Abrufbar sind sowohl die Fachliteratur, registrierte Studien sowie Experimente und Kasuistiken. Mit dem Portal können Nutzer auf insgesamt vier Datenbanken zugreifen, die regelmäßig aktualisiert werden, darunter die größte Datenbank mit dem Titel CAM-Quest. Dazu gehören auch Buchbeiträge, Artikel aus Zeitschriften, Dissertationen sowie vergriffene Literatur und Kongressbeiträge.

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Auch veterinärmedizinische Studien zur Homöopathie sind abrufbar

In der Datenbank Homepathic Basic Research experiments (HomBRex), der weltweit einzigen wissenschaftlichen Datenbank mit Informationen zu Versuchsparametern, finden sich derzeit 2.200 Experimente, die im Rahmen der Grundlagenforschung zur Homöopathie durchgeführt wurden. Dazu gehören physikalisch-chemische, wie Experimente mit biologischen Modellen. Zudem kann über die Datenbank mit dem Titel „Clinical Outcome Research in Homeopathy“ auf 1.200 randomisierte Doppelblindstudien, Outcome- sowie Beobachtungsstudien und größere Fallserien zugegriffen werden. Die Datenbank ist auf Basis einer Kooperation mit dem britischen Homeopathy Research Institute (HRI) entstanden. Darüber hinaus können in der Datenbank HomVetCR (Clinical Research on Veterinary Homeopathy) 445 Studien zur Homöopathie in der Veterinärmedizin abgerufen werden.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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