Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Warum kam das Jod eigentlich ins Salz?

Die Entdeckung des Jodmangels

Wer im Supermarkt Speisesalz kauft, findet oft mit Jod angereichertes Salz, kurz „Jodsalz“. Warum wird gerade das Lebensmittel Salz mit Jod angereichert? Dahinter verbirgt sich eine wichtige staatliche Gesundheitsmaßnahme und eine längere (Medizin-)Geschichte. Aber fangen wir vorne an.

Jod ist ein lebenswichtiges Spurenelement und muss regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Es ist unverzichtbar für die Bildung der Schilddrüsenhormone, die im Körper zahlreiche Stoffwechselvorgänge steuern. Sie sind von großer Bedeutung für das Wachstum, die körperliche und geistige Entwicklung sowie das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit. Das ist heute bekannt, aber das war nicht immer so.

Vor allem in den Deutschen, Österreichischen und Schweizer Alpenregionen war der Kropf früher sehr weit verbreitet. Er ist Zeichen eines chronischen Jodmangels und entsteht, wenn der Körper versucht, einem drohenden Hormonmangel durch fehlendes Jod über den Aufbau von mehr Schilddrüsengewebe entgegenzuwirken.

Warum trat und tritt Jodmangel vor allem in den europäischen Alpenregionen auf? Das Schmelzwasser der letzten Eiszeit wusch den Mineralstoff Jod im Laufe der Jahrtausende aus den Böden aus. Die Folge: Pflanzen, die auf diesen Böden wachsen, sind arm an Jod und liefern Menschen und Tieren, die sie essen, so gut wie kein Jod. Tierische Lebensmittel wie Milch und Eier sind heute nur deshalb Jodquellen für den Menschen, weil dem Futter im Sinne der Tiergesundheit Jod zugesetzt wird.

Es dauerte sehr lange, bis man herausfand, warum überhaupt ein Kropf und andere – deutlich schwerere – Mangelkrankheiten wie etwa Kretinismus entstehen. Letzterer zeichnet sich durch geistige und körperliche Entwicklungsstörungen, Kleinwuchs und Missbildungen aus.

Zwar gab es die ersten Berichte darüber, dass die Gabe von Jod die Schilddrüse abschwellen lässt, bereits kurz nach der Entdeckung des Spurenelements in den 1820er-Jahren. Doch zu jener Zeit herrschte die medizinische Auffassung vor, dass es sich bei einer Krankheit um ein „Zuviel“ eines Stoffes handeln müsse (zum Beispiel bei Infektionen zu viele Bakterien) – nicht um ein „Zuwenig“, wie es später die moderne Jodmangeltheorie beschrieb.

Es dauerte noch gut 100 Jahre bis neben der Quantität, also der ausreichenden Energieversorgung, auch die Qualität der Ernährung und mit ihr Vitamine und Mineralstoffe in den Fokus rückten. Von einem Schweizer Landarzt stammte dann zuerst die Idee, dass Jod als Nahrungsbestandteil fehlen könnte. Aufgrund der Beobachtung seiner Patientinnen und Patienten gelangte er zu dem Schluss, dass ein Kind, das entwicklungsgeschädigt zur Welt käme, schon im Bauch der Mutter an Jodmangel leiden müsse.

Ein weiterer Schweizer Hausarzt schloss sich dieser Theorie an, passte sie an und untermauerte sie: Ab 1918 führte er systematisch Tests durch. In einem abgelegenen, stark von Jodmangel betroffenen Bergdorf wählte er mehrere Familien aus, die er mit Jodsalz versorgte. Einige Monate später kontrollierte er die Ergebnisse und stellte fest: Die Schilddrüsen der Betroffenen waren deutlich kleiner als zuvor. Die Tests wurden in weiteren Dörfern mit positiven Ergebnissen durchgeführt.

In der Folge begannen sich die Schweizer Bundesbehörden für die Jodversuche zu interessieren. In einer „Kropfkommission“ wurde beraten, ob und wie das Jodsalz im ganzen Land verteilt werden sollte. Schließlich empfahl die Schweizer Kropfkommission 1922 den Kantonen offiziell, jodiertes Speisesalz zu verwenden. Die erste systematische Nahrungsmittelanreicherung weltweit war geboren. Salz wird und wurde als Trägermedium gewählt, weil Haushalte es üblicherweise täglich nutzen. Es ist preiswert, haltbar, überall verfügbar und wird nur in kleinen Mengen verwendet.

Hierzulande ist Jodsalz seit 1959 verfügbar, zunächst als diätetisches Lebensmittel. Jodsalz-Verpackungen waren durch den Aufdruck „nur bei ärztlich festgestelltem Jodmangel“ gekennzeichnet. Nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Deutschland als Jodmangelgebiet eingestuft hatte, begann 1981 eine breit angelegte Jodmangelprophylaxe. Seit Ende der 1980er-Jahre gilt Jodsalz als „Lebensmittel des allgemeinen Verzehrs“ und kann im Privathaushalt, in der Lebensmittelherstellung und im Außer-Haus-Verzehr verwendet werden.

In erster Linie verwendet man Kalium- oder Natriumjodat zur Salzanreicherung. Der gesetzlich festgelegte Jodgehalt liegt in Deutschland zwischen 15 und 25 Milligramm (mg) Jod pro Kilogramm (kg) Speisesalz. Die Jodmenge ist so gewählt, dass bei einer üblichen Salzaufnahme gesundheitliche Beeinträchtigungen für gesunde Menschen und Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen jeden Alters sehr unwahrscheinlich sind.

Salzspezialitäten wie z. B. Himalaya-, Hawaii- oder Meersalz sowie Fleur de Sel tragen übrigens kaum zur Jodversorgung bei. Nicht jodiertes Speisesalz enthält im Durchschnitt rund 2 mg Jod pro kg Salz. Das reicht nicht aus, um die Deckung des Jodbedarfs nennenswert zu unterstützen. Jodiertes Speisesalz bietet etwa die 10-fache Menge des lebensnotwendigen Spurenelements. Es gilt also: Wenn Salz, dann Jodsalz.

Rüdiger Lobitz und Dr. Birgit Jähnig, bzfe.de

Weitere Informationen:

BZfE: Wenn Salz, dann Jodsalz – Weniger Salz, mehr Kräuter und Gewürze für die Gesundheit

BMLEH: Wenn Salz, dann Jodsalz

BMLEH: Jod – ausgewählte Zahlen und Fakten

DGE: Referenzwerte Jod

Arbeitskreis Jodmangel

Spektrum.de: Kleine Geschichte von drei Schweizer Ärzten, die den Kropf ausmerzten

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Der Rücken-Doc: Spinalkanalstenose

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Wenn der Wirbelkanal, durch den das Rückenmark verläuft, verengt ist, spricht man von einer Spinalkanalstenose. Die Nerven haben nicht mehr ausreichend Platz und werden eingeklemmt. Das kann starke Rückenschmerzen und ausstrahlende Schmerzen in Armen und Beinen verursachen.

Was können Betroffene tun, wenn der Schmerz nicht nachlässt? Antworten bietet Dr. Alexander Romagna, Oberarzt an der München Klinik Bogenhausen und auf Wirbelsäulenerkrankungen spezialisiert.

In dem Ratgeber „Der Rücken-Doc: Spinalkanalstenose“ (Partner-Link*)(TRIAS Verlag, Stuttgart 2025) vermittelt er Betroffenen sein Wissen über die Erkrankung: Was steckt dahinter, welche Therapieoptionen gibt es und wann hilft eine OP oder eine konservative Therapie? Mit Alltagstipps und den 20 wichtigsten Übungen lernen Betroffene, wie sie selbst aktiv werden können, um ihre Wirbelsäule zu unterstützen.

Das Buch: Dr. med. Alexander Romagna. Der Rücken-Doc: Spinalkanalstenose. Die richtige Diagnose, die besten Therapien und die 20 wichtigsten Übungen. (Partner-Link*) TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025. Buch EUR [D] 22,00 EUR [A] 22,70. EPUB EUR [D] 21,99 EUR [A] 21,99. ISBN Buch: 9783432117720. ISBN EPUB: 9783432117737

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier

Über den Autor:

Priv.-Doz. Dr. med. Alexander Romagna, Neurochirurg mit Ausbildung in München, Salzburg und Toronto, betreut seit 2019 den Schwerpunkt komplexe Wirbelsäulenchirurgie an der München Klinik Bogenhausen. Seine Expertise liegt in der Behandlung schwieriger Wirbelsäulenleiden.

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Grüne Medizin: Wie Bäume unseren Städten und der Gesundheit helfen

Grüne Medizin: Wie Bäume unseren Städten und der Gesundheit helfen

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue KIT-Studien, die weitreichende Gesundheitsvorteile urbaner Begrünung belegen

Bäume in der Stadt sind weit mehr als schöne Kulisse – sie wirken wie eine natürliche Medizin für Körper und Seele. Und, so die Erfahrung, unterstützen die Effekte eine jede Therapie. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neue Erkenntnisse.

Zwei neue Studien des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), die sich mit ökologischen und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen in Städten beschäftigen, zeigen eindrucksvoll: Ein vielfältiger Baumbestand in städtischen Grünanlagen verbessert nicht nur das Mikroklima, sondern stärkt auch messbar das gesundheitliche Wohlbefinden der Stadtbevölkerung. Vor allem in Zeiten zunehmender Hitzewellen und extremer Wetterereignisse erweisen sich Stadtbäume als stille Lebensretter.

Stadtgrün als Gesundheitsfaktor: Bäume gegen Stress, Hitze und Überflutung

Stress, Schlafprobleme, Kreislaufbeschwerden – viele gesundheitliche Belastungen in Städten sind eng mit klimatischen Bedingungen verknüpft. Hitzestau in verdichteten Quartieren oder stehende Luft in asphaltierten Straßenräumen erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und mindern die Lebensqualität. Die neuen Studien des KIT liefern nun wissenschaftliche Belege dafür, dass gezielt angelegte und vielfältig bepflanzte Grünflächen diesem Trend entgegenwirken.

Klimasimulationen belegen, dass eine Erhöhung des Baumbestands um 30 Prozent die Zahl der extremen Hitzestunden um bis zu 64 Prozent senken kann. Das ist ein erheblicher Beitrag zur Gesundheitsvorsorge.

Wohlfühlen beginnt im Grünen

In den Studien zeigte sich, dass Menschen sich in Grünanlagen mit hoher wahrgenommener Baumvielfalt besonders wohlfühlen. Diese Orte fördern die Erholung, senken das Stressempfinden und verbessern die psychische Gesundheit.

(Quelle: Bäume machen Städte klimaresistenter und Menschen glücklicher, Karlsruher Institut für Technologie, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Bestätigung für das Waldbaden

Diese Erkenntnisse bestätigen, warum auch bei uns das Waldbaden als Therapie immer beliebter wird. Gerade bei Menschen, die gestresst sind oder unter Depressionen leiden, kann dies sehr hilfreich sein, wie die Bioresonanz-Redaktion in einem Beitrag im Bioresonanz-Magazin erläuterte. Dort wird auch beschrieben, wie sich die Effekte optimieren lassen. Zum Beitrag: Depressionen mit Bioresonanz und Naturanwendungen begegnen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Klimakrise und Ernährungssicherheit

Ernährungssysteme nachhaltiger machen

Für die Mehrheit der Menschen in Deutschland hat der Schutz von Umwelt und Klima zwar einen leicht gesunkenen, aber weiterhin hohen Stellenwert. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Umweltbewusstseinsstudie des Umweltbundesamtes (UBA). Die Umfrage zeigt auch, dass sich wissenschaftliche Erkenntnisse nur teilweise im Bewusstsein der Menschen niederschlagen. So weisen Forschende beispielsweise auf den prekären Zustand der ⁠Biodiversität im Zusammenhang mit der Klimakrise und deren gravierende Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Ernährungssicherheit hin. Diese komplexen Risiken werden jedoch oft unterschätzt. Genau wie das Ausmaß, in dem das derzeitige Ernährungssystem zu Erderwärmung und Biodiversitätsverlust beiträgt.

Wie dies alles zusammenhängt und was in Sachen Ernährung getan werden muss, um die Folgen der Klimakrise einzudämmen, fasst die neue Webseite „Die Klimakrise“ des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) zusammen.

Das Ernährungssystem verursacht weltweit zwischen 25 und 30 Prozent der Treibhausgasemissionen und gefährdet neben der biologischen Vielfalt auch die Wasserversorgung. Um unsere Lebensgrundlagen nicht zu zerstören, ist es daher höchste Zeit, die Ernährungsversorgung nachhaltiger zu gestalten. Aber ist es überhaupt möglich, mehr für den Klima- und Umweltschutz zu tun und gleichzeitig ausreichend Nahrung zu produzieren? Schließlich hat die intensive Landwirtschaft in Deutschland erst dafür gesorgt, dass immer mehr Menschen von einem Hektar Nutzfläche mit hochwertigen und zugleich bezahlbaren Lebensmitteln ernährt werden können. Viele Studien zeigen mittlerweile, dass es auch mit geringerer Produktivität geht.

Der Schlüssel für eine klima- und umweltgerechtere Ernährung: Die Nutztierhaltung in Deutschland sinnvoll zu reduzieren und da zu erhalten, wo ohnehin kein Ackerbau möglich ist. Weniger Tierhaltung würde bedeuten, dass weniger Fläche für den Futteranbau genutzt würde. So könnten dort teilweise pflanzliche Lebensmittel für die menschliche Ernährung angebaut werden. Auch bislang landwirtschaftlich genutzte, trockengelegte Moore könnten zum Teil wiedervernässt werden und viel CO2 speichern. Zudem könnte der Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln deutlich gesenkt und das Grundwasser noch besser geschützt werden. Selbst für den deutlichen Ausbau des Öko-Landbaus würde die Fläche dann noch reichen. Besondere Bedeutung bekommt in einem solchen Szenario das Grünland. Die Kulturlandschaft ist wichtig für die biologische Vielfalt und speichert ebenfalls viel CO2. Sie kann aber nur erhalten werden, indem sie genutzt wird, zum Beispiel durch Weidehaltung von Rindern und anderen Wiederkäuern. Sie fressen das für den Menschen unverdauliche Gras und liefern hochwertige Proteine in Form von Milch und Fleisch. Auf diese Weise tragen sie zur Ernährungssicherheit bei, ohne mit dem Ackerbau in Konkurrenz zu treten.

Eine Voraussetzung für die Transformation des Ernährungssystems ist allerdings, dass die Menschen in Deutschland ihren Konsum tierischer Lebensmittel reduzieren, zum Beispiel gemäß den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Eine weitere Voraussetzung ist, dass die Landwirtschaft fair bezahlt wird. Dafür braucht es grundlegende Weichenstellungen in unserer Gesellschaft.

Melanie Kirk-Mechtel, bzfe.de

Weitere Informationen:

BZfE: Die Klimakrise – Warum sie unsere Ernährung gefährdet und was getan werden muss, um ihre Folgen einzudämmen

BZfE: Klima und Wandel – was jetzt zu tun ist

Umweltbundesamt: Studie zum Umweltbewusstsein: Vielfältige Krisen beeinträchtigen die Wahrnehmung von Umwelt- und Klimaherausforderungen

BZL: Wie groß ist der Einfluss der Landwirtschaft auf den Klimawandel?

BZL: Klima- und Naturschutz in der Landwirtschaft versus Ernährungssicherheit – kein unlösbares Problem

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Gesundes Herz & langes Leben

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Herzerkrankungen gehören zu den Hauptursachen für ein frühes Lebensende. Japan zählt zu den Ländern mit der höchsten Lebenserwartung weltweit. Da liegt es nahe, einen Arzt aus Japan zu fragen, was die Japanerinnen und Japaner anders machen.

Der Kardiologe Kôki Beppu nimmt das Herz ganzheitlich in den Blick und unsere Lebensgewohnheiten unter die Lupe. In dem Ratgeber „Gesundes Herz & langes Leben“ (Partner-Link*)(TRIAS Verlag, Stuttgart 2025) erklärt er, wie Betroffene ihre Herzgesundheit verbessern und dadurch länger leben können.

Das Buch: Dr. Kôki Beppu. Gesundes Herz & langes Leben. (Partner-Link*) Die erfolgreichen Methoden aus Japan. entdecken und 100 Jahre alt werden. TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025. Buch EUR [D] 22,00 EUR [A] 22,70. EPUB EUR [D] 21,99 EUR [A] 21,99. ISBN Buch: 9783432119151. ISBN EPUB: 9783432119168

Buchinhalte:

  • Balance als Schlüssel: Ob Bluthochdruck, Sport oder genügend Flüssigkeit – das richtige Maß ist entscheidend.
  • Einfache und ungewöhnliche Tipps: Schon kleine Dinge im Alltag können große positive Auswirkungen haben, z. B. die richtige Art zu atmen und eine günstige Schlafposition.
  • Spannende Hintergründe: Mehr erfahren über die Wechselwirkung zwischen Lunge und Herz oder den Einfluss des vegetativen Nervensystems auf das Herz.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier

Über den Autor:

Kôki Beppu ist nicht nur Kardiologe, sondern auch Facharzt für Innere Medizin und für die Spezialgebiete Diabetes und Dialyse. Da die typischen Zivilisationskrankheiten sich gegenseitig beeinflussen, war ihm wichtig, Facharztqualifikationen in diesen vier Bereichen zu erwerben. Er betont, wie wichtig es für Patientinnen und Patienten ist, ihre Lebensgewohnheiten zu ändern, und unterstützt sie auf diesem Weg mit moderner Medizintechnik. Im September 2017 hat der die Beppu-Klinik für Innere Medizin eröffnet.

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Grüner Tee: Hilft das überhaupt?

Grüner Tee: Hilft das überhaupt?

Gesund durch gezielten Stress – Wie ein sanfter Zellschock unser Leben verlängern könnte

Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass bestimmt natürliche Inhaltsstoffe auf unsere Gesundheit positiv einwirken. Ein Beispiel aus dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“ macht es deutlich zum Thema: Grüner Tee.

Grüner Tee – jahrtausendelang geschätzt in Asien, längst geliebt in Europa. Doch während wir ihn bisher als beruhigendes Elixier gegen Stress und Alterung getrunken haben, zeigt eine aktuelle Studie der ETH Zürich: Die Wahrheit ist deutlich spannender – und überraschender.

Die stille Kraft im Teebecher

Bislang galt: Die im grünen Tee enthaltenen Katechine – pflanzliche Polyphenole – gelten als Antioxidantien, die schädliche Sauerstoffradikale entschärfen und so Zellen vor dem Altern schützen. So weit, so vertraut. Doch Forschende von der ETH Zürich kamen zu ganz neuen Erkenntnissen: Die Katechine feuern den oxidativen Stress im Körper zunächst sogar an.

Ein Widerspruch? Nicht ganz. Was im ersten Moment beunruhigend klingt, entpuppt sich als geniale Strategie der Natur: Ein kontrollierter Reiz, der den Organismus stärker macht.

Mini-Stress mit Maximalwirkung

Statt den Körper in Watte zu packen, reizen Katechine die Zellen – ganz ähnlich wie ein Muskel, der beim Training gezielt belastet wird, um stärker zu werden. Dieser „zelluläre Weckruf“ aktiviert Gene, die körpereigene Schutzenzyme wie Superoxid-Dismutase und Catalase bilden. Diese wiederum räumen später effizient mit den gefährlichen Sauerstoffradikalen auf.

Der Effekt sei vergleichbar mit Sport oder Kalorienreduktion, die ebenfalls über temporären Stress ihre gesundheitsfördernde Wirkung entfalten.

Die Dosis entscheidet

Doch Vorsicht: Mehr ist nicht gleich besser. Während eine Tasse grüner Tee täglich klare Vorteile bringt, können hochdosierte Extrakte ins Gegenteil kippen. In zu großen Mengen blockieren Katechine die Energieproduktion der Zellen – besonders in der Leber kann das gefährlich werden.

Der neue Blick auf ein altes Ritual

Grüner Tee bleibt also ein treuer Verbündeter für Gesundheit und Langlebigkeit – aber auf ganz neue Art. Nicht weil er den Körper beruhigt, sondern weil er ihn herausfordert, stärker zu werden. Eine Tasse am Tag? Kein Lifestyle-Klischee, sondern vielleicht der klügste Zell-Workout überhaupt.

(Quelle: Katechine des Grüntees fördern oxidativen Stress, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich), Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Mehr Interesse an solchen Erkenntnissen?

Die Meldung wurde inspiriert durch einen Beitrag in dem Buch „Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?“. Das Buch steckt voller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirksamkeit natürlicher Heilmittel und Hilfsmittel.

Buchdaten: Michael Petersen, Reaktion mediportal-online.eu, Medizin & Gesundheit: Hilft das überhaupt?, ISBN 978-3-384-60436-1, Info-Seite zum Buch beim Verlag.

Eine Buchbeschreibung findet sich im Bücher-Blog.

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Die scharf-würzige Kapuzinerkresse

Im Kräuterquark, als Salatzutat und Blütendeko

Die Kapuzinerkresse ist nicht nur ein toller Farbtupfer auf dem Balkon und im Garten. Auch in der Küche sorgt das Kraut für interessante Akzente. Ihr würzig-scharfer, leicht senfartiger Geschmack bereichert viele Gerichte wie Salate und Suppen. Dabei sind nahezu alle Teile der Pflanze essbar – von Blättern und Blüten bis zu den Knospen.

Die jungen Blätter sind fein gehackt ein würziger Belag für das Butterbrot. Sie schmecken aber auch im Salat und Kräuterquark, zu Kartoffeln und in Eierspeisen. Die meist orange-roten, gelben oder sogar weißen Blüten lassen sich als essbare Dekoration für Smoothies, Salate, Suppen und Desserts verwenden. Für einen Aufstrich werden die zarten Blüten mit Frischkäse und etwas Salz püriert oder sehr fein geschnitten. Die geschlossenen Knospen dienen, eingelegt in Essig, als Kapernalternative.

Ein besonderer Genuss ist ein Pesto aus Kapuzinerkresse. Dafür werden Blätter und Blüten grob zerkleinert und mit Öl, Nüssen, Parmesan sowie etwas Salz püriert. In ein sauberes Schraubglas füllen und vollständig mit Olivenöl bedecken, um die Haltbarkeit zu verlängern. Das Pesto schmeckt wunderbar zu Pasta und Brot, gebratenen Pilzen und Kartoffeln.

Nicht zuletzt punktet die Kapuzinerkresse mit wertvollen Inhaltsstoffen: Die enthaltenen Senfölglycoside sorgen nicht nur für das scharf-würzige Aroma, sondern haben auch antimikrobielle und schleimlösende Eigenschaften. Daher wird die Kapuzinerkresse in der Naturheilkunde etwa bei Atemwegsinfektionen und Blasenentzündungen eingesetzt.

Die Kapuzinerkresse ist ursprünglich in den Anden Südamerikas beheimatet. Der Name „Kapuziner“ kommt von den Blüten, die wie die Kapuzen von Mönchskutten aussehen sollen. In unseren Gärten ist vor allem die Große Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) zu finden, die gelb, rot und orange blühen kann. Die Blätter werden ab Mai, die Blüten ab Juni bis in den Oktober geerntet. Vor dem Essen werden sie lediglich geschüttelt, um eventuell vorhandene Insekten zu entfernen und sehr sanft gewaschen. Da die Pflanze keinen Frost verträgt, wird sie jedes Jahr neu ausgesät.

Heike Kreutz, bzfe.de

Weitere Informationen:

BZfE: Serie Wildkräuterküche

BZfE: Kleines Einmaleins der Küchenkräuter

BLE: Poster Küchenkräuter

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Rückenschmerzen selbst behandeln mit Neurocoaching

Neuer Ratgeber bei TRIAS

Viele Menschen leiden unter Rückenschmerzen. Sie absolvieren Übungen, versuchen es mit Wärme oder nehmen Schmerzmittel ein, aber nichts hilft dauerhaft. Der Grund dafür kann sein, dass Schmerzen im Gehirn entstehen. Das Gehirn schaltet als Reaktion auf die Schmerzmeldungen des Körpers eine muskuläre Schutzspannung.

Genau hier setzt das Autorenteam Nina Olsson und Michael Weber von Skelata© an. Sie zeigen in dem Ratgeber „Rückenschmerzen selbst behandeln mit Neurocoaching“ (Partner-Link*)(TRIAS Verlag, Stuttgart 2025) wie Schmerzwahrnehmung mit Hilfe von Neurocoaching und Osteopathie von Betroffenen selbst kontrolliert werden kann.

Das Buch: Nina Olsson / Michael Weber. Rückenschmerzen selbst behandeln mit Neurocoaching. (Partner-Link*) Das Gehirntraining: Schmerzgedächtnis löschen, Schmerzkontrolle lernen. TRIAS Verlag, Stuttgart. 2025. Buch EUR [D] 22,00 EUR [A] 22,70. EPUB EUR [D] 21,99 EUR [A] 21,99. ISBN Buch: 9783432119632. ISBN EPUB: 9783432119649

Buchinhalte:

  • Schmerzen passieren im Gehirn: Und genau hier setzt Neurocoaching an. Die Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft werden in dieser innovativen Schmerztherapie eingesetzt.
  • Schmerzkontrolle trainieren: Schmerzverstärkende Gedanken erkennen und diese durch schmerzlindernde Gedanken ersetzen.
  • Osteopathie zur Selbstanwendung: Schmerzfreie Mikro-Bewegungen erkennen und Techniken zur Eigentherapie anwenden, die dabei unterstützen, Schmerzen zu entkommen.

Weitere Informationen wie das Vorwort, Stichwortverzeichnis sowie Musterseiten finden Sie unter dem Reiter „Mehr zum Produkt“ hier.

Über die Autoren:

Nina Olsson arbeitet seit mehr als 40 Jahren im medizinischen Bereich; seit 2019 als advanced evidence-based Neurocoach. Dabei führt sie Menschen mit chronischen, unspezifischen Schmerzen von der vermeintlich ausweglosen Opferrolle zurück zu einem autonomen Leben. Gemeinsam mit ihrem Sohn Michael hat sie ein neuartiges Ausbildungsprogramm erstellt, das für jeden erlernbar ist.

Michael Weber ist Physiotherapeut und Osteopath mit eigener Praxis in München sowie Speaker und Autor zahlreicher Veröffentlichungen in Fachmagazinen zum Thema Schmerzbehandlung.

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Schneller alt durch schwächelnde Mitochondrien

Schneller alt durch schwächelnde Mitochondrien

Die Bioresonanz-Redaktion berichtet über eine neue Studie, wie unsere Knochen früher altern können und welche Rolle die Mitochondrien spielen.

Mitochondrien haben eine große Bedeutung für unsere Gesundheit. Die Bioresonanz-Redaktion berichtet über neue wissenschaftliche Erkenntnisse am Beispiel der Knochenalterung.

Warum altern unsere Knochen – und was bringt sie womöglich zu früh an ihre Belastungsgrenze? Ein Forschungsteam der Universität Köln hat einen Mechanismus entdeckt: Wenn die „Kraftwerke“ unserer Zellen, die Mitochondrien, schon in jungen Jahren beeinträchtigt sind, kann das den Alterungsprozess des Skeletts massiv beschleunigen.

Die Forscher untersuchten in einem Mausmodell, wie sich eine frühe Fehlfunktion der Mitochondrien auf Knorpelzellen auswirkt – also auf jene Zellen, die unsere Gelenke schützen und für reibungslose Bewegungen sorgen. Das Ergebnis: Der gestörte Energiestoffwechsel zwingt die Zellen zu einer Anpassung, die langfristig zu ihrem Verfall führt. Die Knorpelzellen verlieren ihre Regenerationsfähigkeit, sterben ab – und das gesamte Skelettsystem altert schneller.
(Quelle: Funktionsstörung von Mitochondrien beeinflusst die Skelettalterung, Universität zu Köln, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Der Ansatz der Bioresonanz-Therapeuten

Die Forschungsergebnisse unterstreichen, wie wichtig die einwandfreie Funktionalität der Mitochondrien für unsere gesundheitliche Entwicklung ist. Was hier am Beispiel der Skelettalterung beschrieben wurde, gilt aus der Erfahrung der Ganzheitsmedizin in ähnlicher Weise für den gesamten Organismus. In jeder Zelle, mit Ausnahme der Blutzellen, sorgen Mitochondrien für die lebenswichtige Energiegewinnung. Diese große Bedeutung der Kraftwerke unserer Zellen hat die Bioresonanz-Redaktion schon mehrmals beschrieben, unter anderem in diesem Artikel: Der Energie-Stoffwechsel und neue Erkenntnisse zu den Mitochondrien.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

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Bessere Ernährung bei Adipositas

Gut für Herz und Kreislauf – auch ohne Gewichtsverlust

Wenn sich Menschen mit Übergewicht besser ernähren, können sie ihren Stoffwechsel verbessern und das Krankheitsrisiko senken, auch wenn sie durch die Ernährungsumstellung nicht an Gewicht verlieren. Das hat eine Langzeituntersuchung gezeigt, an der insgesamt rund 760 Personen mit Adipositas teilgenommen haben.

Fettleibigkeit, auch Adipositas genannt, ist eine komplexe chronische Erkrankung. Eine Gewichtsabnahme kann die metabolische und kardiovaskuläre Gesundheit von extrem übergewichtigen Menschen fördern, da sie das Risiko für Typ-2-Diabetes, Herzkrankheiten und Bluthochdruck senkt.

Unter Leitung von Forschenden der Harvard T.H. Chan School of Public Health in den USA und der Ben-Gurion-University in Israel wurden Daten von drei Interventionsstudien zur langfristigen Gewichtsabnahme zusammengefasst und ausgewertet. Die Teilnehmenden mit abdominaler Adipositas sollten sich für einen Zeitraum von 18 bis 24 Monaten „gesund“ ernähren, was je nach Studiendesign etwa einer fettarmen, kohlenhydratarmen oder mediterranen Kost entsprach. Neben dem Gewicht wurden mehrmals verschiedene kardiometabolische Risikomarker protokolliert.

Je rund 36 Prozent der Teilnehmenden erreichten eine klinisch signifikante Gewichtsabnahme (Verlust von mehr als fünf Prozent des ursprünglichen Körpergewichts) beziehungsweise einen moderaten Gewichtsverlust (bis zu fünf Prozent), während 28 Prozent ihr Gewicht hielten oder etwas zunahmen.

Die Gewichtsabnahme war mit Verbesserungen der kardiometabolischen Gesundheit verbunden, ist im „European Journal of Preventive Cardiology“ zu lesen. Aber auch bei Teilnehmenden, die kein Gewicht verloren, hatte die „gesunde“ Ernährungsweise nachweislich positive Effekte: So erhöhten sich die Werte des HDL-Cholesterins, das dabei hilft, Ablagerungen in Blutgefäßen zu verhindern und daher auch als „gutes“ Cholesterin bezeichnet wird. Die Leptinwerte verringerten sich, was sich auf die Steuerung von Hunger- und Sättigungsgefühl auswirkt und es wurde weniger viszerales („schädliches“) Fett im Bauchraum und zwischen den Organen gemessen. Pro Kilogramm verlorenen Gewichts stieg das HDL-Cholesterin prozentual an, Leptin- und Insulinspiegel sanken und auch der Blutdruck nahm leicht ab.

Eine Umstellung der Ernährung ist also in jedem Fall für Menschen mit Adipositas und Übergewicht sinnvoll, um das Risiko für Begleiterkrankungen zu verringern. Sie sollte immer Baustein einer ganzheitlichen und individuellen Therapie mit Bewegung- und Verhaltensveränderungen sein, auch wenn eine Gewichtsabnahme nicht im Vordergrund steht. Gezielte Unterstützung bei der Veränderung der Ernährung geben Ernährungsfachkräfte.

Heike Kreutz, bzfe.de

Weitere Informationen:

Zur Studie: https://doi.org/10.1093/eurjpc/zwaf308

BZfE: Weltweiter Anstieg bei Übergewicht und Adipositas

Verbraucherzentrale: Ernährungsberatung gesucht: So finden Sie qualifizierte Hilfe

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