Archiv der Kategorie: Krebs

Erbgut-Schnipsel gegen Brustkrebs – Neuer Ansatz deckt komplexes Wechselspiel auf

Mit einer neuentwickelten Strategie haben Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN-Plus) die Rolle regulatorischer microRNAs (kurz miRNAs) für einen bei Brustkrebs häufig außer Kontrolle geratenen Signalweg aufgedeckt. Das Team um Privatdozent Dr. Stefan Wiemann und Dr. Özgür Sahin am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg entdeckte drei miRNAs, die hemmend in den Signalweg eingreifen und so das Wachstum der Tumorzellen bremsen. Der eigens entwickelte Ansatz kombiniert Hochdurchsatzverfahren mit computerbasierten Analysen und ermöglicht Untersuchungen auf Netzwerkebene, statt nur einzelne Komponenten isoliert voneinander zu betrachten.

Mehr dazu unter http://idw-online.de/de/news464367

Quellen: Nationales Genomforschungsnetz, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Lebererkrankungen nehmen zu

Die Leber hat für unseren Organismus eine große Bedeutung. Sie ist auf der einen Seite daran beteiligt, dass die Nahrung für unseren Körper nutzbar umgebaut wird. Sie bildet eine Vielzahl von Stoffen wie Hormone, Gerinnungsfaktoren, Verdauungsenzyme etc. Andererseits wirkt sie an der Entgiftung maßgeblich mit. Ein zentrales Organ also.

Umso wichtiger gilt es zu beachten, dass jeder vierte Erwachsene an einer Fettleber leidet, so eine aktuelle Veröffentlichung der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Und dort warnt die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) vor einer starken Zunahme der Lebererkrankungen, insbesondere vor dem Hintergrund der Fettleber.

Quelle: http://idw-online.de/de/news462260

Die Fettleber ist Eingangsstufe zu so Erkrankungen wie Leberzirrhose und Leberkrebs. Aber auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen können durch eine kranke Leber bedingt sein.

Die Behandlung der Leber gehört zum Standard einer ganzheitlichen Vorsorge.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

 

Zum Weltkrebstag am 04. Februar

Am 04. Februar gedenkt die Welt einer Krankheit, die immer mehr an Bedeutung gewinnt: Der Krebs.

Für viele Menschen ist dieses Schreckgespenst unserer Zeit das sichtbar gewordene Geschwür. In Wirklichkeit steckt aber viel mehr dahinter. Krebs ist eine Systemkrankheit. Oft schon genetisch angelegt, gibt es eine Vielzahl von Störungen im Organismus, der die Bildung von Krebs fördert.

So hat jüngst das Deutsche Krebsforschungszentrum den Zusammenhang zwischen Übergewicht, Fettleibigkeit, Stoffwechselstörungen und Krebs veröffentlicht (http://idw-online.de/de/news461832)

Ganzheitliche Mediziner gehen schon lange davon aus, dass Stoffwechselstörungen die Grundlage vieler Erkrankungen sind, wie auch Übergewicht und Krebs. Die Zusammenhänge sind sehr komplex. Im Buch „Gesundheit – worauf es ankommt“ findet sich ein grober Überblick dazu. Und Hinweise, wo man ansetzen kann, um der Krankheit effektiv zu begegnen.

Kommen dann noch Risikofaktoren hinzu, wie zum Beispiel das Rauchen, steigert sich die Gefahr dramatisch für die Menschen, die die vorbezeichnete Grundveranlagungen haben.

Wichtig ist es also, die Sache ganzheitlich und vor allem auf lange Sicht anzugehen, um die Chancen gegen so Erkrankungen wie Krebs signifikant zu verbessern.

Der Rat: Nutzen wir einen solchen Tag, wie der Weltkrebstag, als Anstoß, mehr für unsere Vorsorge zu tun.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Licht aktivierbare Substanzen – eine neue Waffe im Kampf gegen Krebs

Initiative „Licht gegen Krebs“ informiert über die Photodynamische Therapie / Weltkrebstag am 4. Februar / PDT-Spezialist und Onkologe Dr. Winrich Rauschning sieht vielversprechende Ansätze in der Krebsforschung

Am 4. Februar, dem Weltkrebstag, wird wieder der Kampf gegen Krebs verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 400.000 Neuerkrankungen gezählt. Die gute Nachricht: Immer mehr Betroffenen kann geholfen werden. Neben den etablierten Behandlungsmethoden wie Chemotherapie, Bestrahlung und Operation werden dabei auch neue Therapieansätze wie die Photodynamische Therapie (PDT) oder Ergebnisse aus der molekularbiologischen Forschung in Zukunft verstärkt angewendet.

Dazu Dr. Winrich Rauschning, Onkologe und Spezialist für die Photodynamische Therapie: „Die Zukunft von Krebstherapien gehört u.a. der molekularbiologischen Forschung. Sie  zeigt uns die Mechanismen der Krebsentstehung. Daraus entstand die Idee, bestimmte Stoffwechselvorgänge zu beeinflussen, um diese zu verhindern oder zu bremsen. Hier gibt es zukunftsweisende Lösungsansätze, die sich evtl. auch einmal als Impfung gegen Krebs etablieren könnten“, so Rauschning. „Licht in Verbindung mit sogenannten Photosensitizern (PDT) kann in vielen Fällen eine sehr gute Ergänzung und Alternative sein, weil sie zielgenau lokal wirkt. Dies gilt z.B. bei Hauttumoren und im Kopf- und Halsbereich.“ Die Bekämpfung von Krebszellen durch lichtsensitive, nicht-toxische Wirkstoffe, die zusammen mit Licht bzw. Laserlicht reagieren, erfolgt schonend und funktionserhaltend sowie weitgehend ohne Narbenbildung. PDT bietet den Betroffenen daher auch aus ästhetischen Gründen einen großen Nutzen.

Die Photodynamische Therapie ist ein Verfahren zur Behandlung von Tumoren und anderen Gewebeveränderungen mit Licht in Kombination mit einer licht¬aktivierbaren Substanz (Photosensibilisator) und im Gewebe vorhandenen Sauerstoff. Der Sensibilisator reichert sich selektiv im Tumor oder der Gewebeveränderung an. Wenn die Krebszellen mit Licht geeigneter Wellenlänge bestrahlt werden, werden reaktive Sauerstoffarten erzeugt, welche die Krebszellen schädigen und absterben lassen.

In Deutschland gibt es eine wachsende Zahl von Kliniken und Arztpraxen, die Patienten mit der PDT behandeln. In England und den Niederlanden wird die Photodynamische Therapie bereits von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Die Initiative „Licht gegen Krebs“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Bekanntheit der Photodynamischen Therapie zu erhöhen. Dadurch soll die Diskussion über das Neben- und Miteinander verschiedener Therapieformen bei Krebspatienten befördert werden. Informationen für Interessierte sind auf der Website www.licht-gegen-krebs.de zusammengestellt.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt/Pressekontakt: Licht gegen Krebs, Jörg Lüdecke, Gutleutstraße 75, 60329 Frankfurt, 069/ 9590816, www.licht-gegen-krebs.de, info@licht-gegen-krebs.de

 

Artesunat-Therapie – Neuer Behandlungsansatz in der Krebstherapie

In der unscheinbaren Pflanze „Beifuß“ konnte festgestellt werden, dass verschiedene Wirkstoffe eine zellauflösende Wirkung haben. Zu den Wirkstoffen gehören u.a. Artemether, Artemisinin und Artesunate. Seit dem Vietnamkrieg wird das Artemisinin gegen die akute Malaria eingesetzt.

Wirkweise gegen Malaria

Der Wirkstoff Artemisinin reagiert mit den hohen Eisenkonzentrationen in den Malariaerregern. Sobald Artemisinin mit Eisen in Kontakt kommt, beginnt eine chemische Reaktion in den Malariaerregern. Geladene Atome werden freigesetzt, die als freie Radikale bekannt sind. Diese freien Radikale greifen nun die Zellmembran der Malariaerreger an und lösen sie auf. Dadurch wird der Parasit getötet.

Neuer Behandlungsansatz in der Krebstherapie

In der Universität Washington kamen Prof. Dr. Henry Lai und Narendra Singh auf den Gedanken, diese Substanz auch bei der Krebsbehandlung zu testen. So wurde festgestellt, dass Krebszellen einen höheren Eisengehalt als gesunde Zellen aufweisen. Diese Erkenntnis führte dazu, das den Krebszellen vorab zusätzlich Eisen zugeführt wurde. Die anschließende Zugabe von Artemisinin im Reagenzglas führte nach ca. 16 Stunden dazu, dass fast alle Krebszellen vernichtet wurden. Erstaunlich war, das die Mehrzahl der gesunden Zellen nicht starben.

Hervorzuheben ist die Tatsache, dass bei diesem Experiment Brustkrebszellen verwendet wurden, die zuvor auf eine Strahlenbehandlung nicht angesprochen hatten, wohl aber durch den Wirkstoff Artemisinin empfindlich reagierten. Diese Erkenntnisse sind nun etwa zwei Jahre alt. Jedoch ist aus dieser wissenschaftlichen Idee eine Krebsbehandlung mit Artemisinin entstanden insbesondere in den Fällen, bei denen die konventionellen Therapien nicht anschlugen.

Weitere Informationen: www.naturpraxis-ruether.de

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Naturpraxis Rüther, Uwe Rüther, Warburger Straße 93, 33098 Paderborn, 05251 63360, http://www.naturpraxis-ruether.de, info@naturpraxis-ruether.de

Pressekontakt: Medienagentur Paderborn, Dirk Rellecke, Lange Trift 12a, 33100 Paderborn, rellecke@medienhaus.biz, 05293 219007, http://www.medienhaus.biz

 

Deutsche Internet Beratungsstelle Darmkrebs und Stoma gegründet

Die neue Internet Beratungsstelle Darmkrebs und Stoma des Onkologischen Informationsdienstes startet erfolgreich mit neuem, ganzheitlichen Ansatz.

Nach mehr als 18 Monaten Entwicklungszeit geht das Patientenportal Darmkrebs und Stoma online. Anliegen der Beratungsstelle ist es, umfassend zu beiden Indikationen zu informieren.

Internetportale zu den Themen Darmkrebs oder Stoma (künstlicher Darmausgang) gibt es bereits. Jedoch wird vornehmlich nur eine der Indikationen losgelöst betrachtet. Neu ist in dieser Internet Beratungsstelle der ganzheitliche Ansatz. So haben die Initiatoren von www.Ratgeber-Darmkrebs.de ein umfassendes Hilfsangebot entwickelt, das beide Fachgebiete vereint. Denn fast der Hälfte, der an Darmkrebs erkrankten Personen, wird operativ ein Stoma angelegt.

Noch heute werden die Themen Darmkrebs und Stoma stark tabuisiert. Fundiertes Wissen und Hilfe für eine schnelle Rückkehr in den Alltag nach dem Darmkrebs zu finden, ist nicht immer leicht. Dieser Aufgabe stellt sich das neue Patientenportal.

So erfahren Betroffene hier alles über den Darmkrebs; von der Entstehung bis hin zu Heilungschancen. Die Grundlage bildet eine enge Zusammenarbeit mit den entsprechenden medizinischen Fachdisziplinen. Ein kostenfreies Beratungsangebot durch Spezialisten vor einer Operation rundet das Angebot ab.

Für Stomaträger bietet das Portal eine umfassende Wissensbibliothek rund um das Leben mit einem künstlichen Darmausgang. Dabei werden zahlreiche Lebensbereiche abgedeckt; von der richtigen Ernährung, über Einschränkungen im Beruf, der Freizeitgestaltung, bis hin zur Sexualität. Für sofortige Hilfe bei Problemen steht eine kostenlose online Sprechstunde zur Verfügung. Stoma-Experten beraten diskret und vertraulich per E-Mail oder Hotline.

Die Betreiber hoffen, mit diesem Beratungsangebot Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten und so die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig positiv zu beeinflussen.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Onkologischer Informationsdienst, Andrea Wehnert, Im kühlen Grunde 85, 58300 Wetter, info@ratgeber-darmkrebs.com, 0800-5893866, http://www.Ratgeber-Darmkrebs.de

 

Der krebsbedingten Erschöpfung die Sporen geben

Heilpilz gegen Nebenwirkungen der Krebstherapie?

Viele Krebspatienten haben nicht nur mit ihrer Erkrankung zu kämpfen, sondern auch mit Nebenwirkungen der konventionellen Krebstherapie wie z.B. dem Erschöpfungssyndrom. Eine chinesische Studie untersuchte nun die Wirksamkeit der Sporen eines Heilpilzes (auch bekannt unter dem Namen „Reishi-Pilz“) auf dieses Phänomen.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/der-krebsbedingten-erschoepfung-die-sporen-geben.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Hautkrebs: Nur jeder Dritte geht zur Früherkennung

Hautkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung. Mit über 250.000 Neuerkrankungen im Jahr macht Hautkrebs in Deutschland allein ein Viertel aller Krebserkrankungen aus. Gleichzeitig kann Hautkrebs – wenn er früh genug erkannt wird – in den meisten Fällen erfolgreich behandelt werden. Trotzdem hat in den Jahren 2009 und 2010 nur jeder dritte (37 Prozent) Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK) ab 35 Jahren die Hautkrebs-Früherkennung in Anspruch genommen. Das ergibt eine aktuelle Auswertung von TK-Versichertendaten. Mögliche Gründe dafür liefert eine Forsa-Umfrage im Auftrag der TK. Grundsätzlich geben beim Thema Vorsorge vier von zehn Menschen in Deutschland an, dass sie nur zum Arzt gehen, wenn sie wirklich krank sind. Und knapp jeder Dritte weiß nicht, auf welche Früherkennungsuntersuchung er Anspruch hat.

„Je früher ein Hautkrebs entdeckt wird, umso besser sind die Chancen, ihn zu heilen“, erklärt Florian von Stern, Früherkennungs-Experte bei der TK. „Gerade Menschen, die Zweifel haben, weil sie sich schon stark der Sonne ausgesetzt haben, eine sensible Haut besitzen oder auch schon einen Hautkrebsfall in der Familie hatten, sollten regelmäßig zur Vorsorge gehen“, rät von Stern.

Quelle:
Pressestelle Techniker Krankenkasse, Bramfelder Straße 140, 22305 Hamburg,
Tel. 040 – 69 09-1783, Fax 040 – 69 09-1353, mailto:pressestelle@tk.de, http://www.presse.tk.de

Genetische Grundlagen der Leukämie

Sind veränderte Chromosomen Auslöser für Leukämie?

Wissenschaftler der Universität Ulm nehmen das Chromosom 13 des Erbguts ins Visier. Sie vermuten, dass Chromosom 13 einen Schutzmechanismus hat, der verhindert, dass Leukämie entsteht. Dieser Schutzmechanismus sei in Zellen bestimmter Krebsarten außer Kraft gesetzt. Dies begünstige möglicherweise die Entstehung der chronisch lymphatischen Leukämie (CLL), die häufigste Blutkrebsart der westlichen Welt.

Quelle: Universitätsklinikum Ulm, Wilhelm-Sander-Stiftung, http://idw-online.de/de/news455952

 

Zweitmeinung bei Krebs

Schnelle und unkomplizierte Zweitmeinung bei Krebs: www.krebszweitmeinung.de weckt Interesse der Krankenversicherer

Seit Mitte Oktober können sich Krebspatienten in Deutschland über das neue Onlineportal www.krebszweitmeinung.de einfach und schnell eine fundierte Zweitmeinung übers Internet einholen. Nach etwas mehr als sechs Wochen im Netz ist klar: Das Onlineportal ist erfolgreich gestartet und erweckt vielfach Aufmerksamkeit und Begehrlichkeiten. Jetzt überlegen die Krankenkassen, den Dienst für ihre Patienten anzubieten. Erste Verhandlungen mit rund einem Dutzend Versicherern laufen.

(ddp direct)Vom ersten Tag an war das mediale und öffentliche Interesse an unserem Portal sehr groß, sagt Dr. Udo Beckenbauer vom Betreiber, der HMO AG aus Oberhaching bei München. Doch nicht nur das: Mit unserem Service haben wir offensichtlich auch das Interesse der Krankenkassen geweckt, so Dr. Beckenbauer. Die HMO AG steht derzeit mit rund einem Dutzend gesetzlichen Krankenversicherungen in Kontakt. Die Gesellschaften prüfen, ob sie unseren Dienst als Service für ihre Versicherten anbieten können, so Beckenbauer. Insgesamt sprechen wir von einem Volumen von rund 17 Millionen Versicherten in ganz Deutschland, verrät der HMO-Geschäftsführer.

Die Krankenkassen hätten erkannt, welche Vorteile eine onlinebasierte Zweitmeinung bei Krebs für den Patienten mit sich bringen kann und welche unnötigen Kosten damit den Versicherten eingespart werden könnten. Über das Online-Portal www.krebszweitmeinung.de können Krebspatienten schnell, unkompliziert und ohne großen Aufwand an eine qualitativ hochwertige Zweitmeinung gelangen. Der Mehrwert für den Patienten liegt dabei nicht nur in der zweiten Meinung an sich, sondern vor allem darin, wer die Zweitmeinung abgibt. Der HMO-Service arbeitet ausschließlich mit anerkannten und hochspezialisierten Tumorboars an renommierten Universitätskliniken und Krebszentren in ganz Deutschland zusammen. Eine Tumorkonferenz bestehen aus Chirurgen, Onkologen, Psychoonkologen, Pathologen, Radiologen, Strahlentherapeuten sowie den jeweiligen spezifischen Fachärzten für die jeweilige Krebsart begutachtet und bespricht den Fall nach den neuesten medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen und gibt eine eigene Therapieempfehlung ab. Der einzelne Patient kann damit auf eine geballte medizinische Kompetenz zurückgreifen, die ihm der Erstbehandler in den seltensten Fällen bieten kann. Sehr zum Vorteil des Patienten: Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass gerade bei Krebserkrankungen die erste Therapieempfehlung durch eine qualifizierte interdisziplinäre Zweitmeinung in vielen Fällen zum Teil wesentlich geändert wurde. Das Einholen einer zweiten ärztlichen Meinung kann bei Zweifeln die bestmögliche Behandlung des Patienten sicherstellen. Zwei voneinander unabhängige Befunde sind notwendig um sicherzustellen, dass Fehldiagnosen oder auch kleinste Abweichungen und Änderungen von ärztlichen Befunden auch wirklich erkannt und korrigiert werden können. Dadurch kann eine ärztliche Zweitmeinung sehr wichtig und von großem Einfluss für die Beurteilung der Risiken und Chancen, insbesondere vor planbaren sowie operativen Behandlungen sein, erklärt Prof. Dr. med. Wolf-Ulrich Heitland, Chefarzt der chirurgischen Klinik im Städt. Klinikum Bogenhausen in München.

Wir hoffen daher, dass wir diesen wichtigen Service vielen Patienten schon bald über ihre Krankenversicherung kostenlos zur Verfügung stellen können, sagt Dr. Udo Beckenbauer. Bislang kostet der Service 379,00 EUR, die vom Patienten selbst getragen werden müssen.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt/Verfasser:

weimer & paulus  agentur für media, design und kommunikation, Philipp Paulus, Schillerstraße 4/b,  85221  Dachau, philipp.paulus@weimer-paulus.de, http://www.weimer-paulus.de