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Behandlung von Übergewicht und Adipositas

Ganzheitliches ärztliches Konzept gefordert

Acht renommierte Wissenschaftler haben zehn Thesen zur Behandlung von Übergewicht und Adipositas verabschiedet. Zu den Experten gehören z. B. Prof. Jörg Schulz (Präsident der Internationalen Gesellschaft für Präventivmedizin, Berlin), Prof. Burkhard Weisser (Direktor des Instituts für Sport und Sportwissenschaften, Kiel) sowie Prof. Nicolai Worm (Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, Saarbrücken).

1. Zur Therapie fordern sie ein ganzheitliches ärztliches Konzept unter Einbeziehung von Ernährungsfachkräften.

2. Es sollte eine Langzeitbetreuung von mindestens sechs bis zwölf Monaten gewährleistet sein, die eine Ernährungs- und Bewegungstherapie in Kombination mit Verhaltenstraining umfasst.

3. Die Ernährungsberatung muss abhängig vom Body-Mass-Index (BMI) und der Stoffwechselsituation individuell auf das Risikoprofil des Patienten abgestimmt sein.

4. Während der Gewichtsreduktions-Phase sollten wissenschaftlich überprüfte Formula-Diäten als teilweiser Mahlzeitenersatz unter ärztlicher Kontrolle eingesetzt werden.

5. Die Gewichtsabnahme soll überwiegend über das Körperfett mit signifikanter Reduktion des Bauchumfangs unter Erhalt der Muskelmasse erfolgen. Dies gelingt am besten mit einer eiweißoptimierten Diät, kombiniert mit Kraft- und Ausdauertraining.

6. Das Behandlungskonzept sollte die Risiken für ernährungsbedingte Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes und Fettstoffwechselstörungen nachweislich vermindern.

7. Im Rahmen der Gewichtsreduktion ist ein energetisches Defizit von 500 bis 800 Kilokalorien pro Tag notwendig. Entsprechend muss eine ausreichende Versorgung mit wichtigen Nährstoffen wie z. B. Vitaminen und Mineralstoffen sichergestellt werden.

8. Eine reine Einschränkung der Fettzufuhr ist nicht zielführend für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion. Aktuelle Erkenntnisse der Ernährungsmedizin sprechen dafür, die Kohlenhydrate im Austausch gegen Eiweiß und ungesättigte Fettsäuren moderat zu reduzieren.

9. Die Gewichtsreduktions-Programme sollten alltagstauglich sein und mit verständlichen Inhalten zu einem bewussteren, eigenverantwortlichen Lebensstil der Patienten führen.

10. Wünschenswert sind zudem eine systematische Langzeit-Datenerfassung der Teilnehmer und regelmäßige Auswertungen aller relevanten Werte, um die Adipositastherapie kontinuierlich verbessern zu können.

Sämtliche Anforderungen des Thesenpapiers zur Behandlung von Übergewicht und Adipositas werden vom ärztlich begleiteten Bodymed-Ernährungskonzept (www.bodymed.com) erfüllt, das bereits in über 600 Gesundheits-Zentren angeboten wird. Eine anteilige Kostenübernahme für solche ambulanten Abnehmprogramme wird unter bestimmten Voraussetzungen von einigen Krankenkassen bewilligt.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Supress, Ilona Kruchen, Alt-Heerdt 22, 40549 Düsseldorf, redaktion@supress-redaktion.de, 0211/555548, http://www.supress-redaktion.de

 

 

Übergewicht beginnt im Mutterleib

Lebensstil der Mutter prägt Veranlagung für späteres Gewicht

Die Veranlagung zu Übergewicht wird bereits vor der Geburt geprägt. Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin in einer internationalen Studie nachgewiesen, die im Fachjournal Plos One* erschienen ist. Die Studie zeigt: Kinder mit einem Geburtsgewicht von mehr als 4.000 Gramm haben in ihrem späteren Leben ein doppelt so hohes Risiko, übergewichtig zu werden, wie normalgewichtige Neugeborene.

Mehr Infos unter http://idw-online.de/de/news514392

Quellen: Charité-Universitätsmedizin Berlin, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Erfolgreich gegen das Übergewicht: Lösungsansätze für fettreduzierte Lebensmittel

Verschiedene Studien und ein Blick in die Öffentlichkeit zeigen: Übergewicht ist ein Problem, das auch in Deutschland wortwörtlich an Gewicht zunimmt. Ein zu hoher Konsum von energie- und fettreichen Lebensmitteln gilt – neben mangelnder Bewegung – als eine der Hauptursachen von Übergewicht und Fettleibigkeit.

Die Lebensmittelwirtschaft hat dies erkannt und bereits zahlreiche fettreduzierte Produkte entwickelt, die jedoch insgesamt von Verbrauchern zu wenig angenommen werden.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news505407

Quelle: Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Warum eine eiweißreiche Ernährung Übergewicht vorbeugen kann

Eine eiweißreiche Ernährung kann dabei helfen, Übergewicht vorzubeugen oder es zu verringern. Doch warum ist dies so, was passiert im Stoffwechsel? Ein Wissenschaftlerteam des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) um Susanne Klaus ist diesen Fragen nachgegangen. Wie das Team nun am Mausmodell zeigt, führt eine hohe Aufnahme von Eiweiß oder Eiweißbausteinen zu einer erhöhten Wasseraufnahme. Diese ist mit einer geringeren Nahrungsaufnahme verbunden und trägt so dazu bei, Übergewicht vorzubeugen. Zudem wirkt eine eiweißreiche Kost der Fettneubildung in der Leber entgegen. (Amino Acids; Freudenberg et al., 2012; DOI 10.1007/s00726-012-1363-2) (1)

Mehr dazu unter http://www.idw-online.de/de/news504143

Quellen: Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Diabetes-Anstieg nicht allein mit Übergewicht erklärbar

Seit 1998 ist die Zahl der übergewichtigen Menschen in Deutschland insgesamt unverändert, die der adipösen Männer und Frauen leicht gestiegen. Im gleichen Zeitraum kam es zu einer deutlichen Zunahme von Erkrankungen mit Typ-2-Diabetes mellitus , wie eine aktuelle Studie des Robert Koch-Instituts belegt. Dieser Diabetes-Anstieg entspricht nicht dem Mehr an adipösen Menschen in unserer Gesellschaft, stellt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fest.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news493331

Quellen:  Deutsche Diabetes Gesellschaft, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Deutsche Diabetes Gesellschaft: Eiweiße im Muskel sind bei Übergewicht und Diabetes verändert

Dass bei Menschen mit Typ-2-Diabetes das Hormon Insulin den Blutzucker nicht ausreichend senkt, könnte an veränderten Eiweißen (Proteinen) der Muskulatur liegen. Proteine bestimmen maßgeblich Struktur, Stoffwechsel und Funktion von Zellen. Neue Einsichten über deren Veränderungen bei Übergewicht und Diabetes erbrachte jetzt eine jüngst veröffentlichte Studie an der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit der Universität Odense, Dänemark. Professor Dr. med. Harald Klein, Direktor der Medizinischen Klinik I am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil, und seine Forscherkollegen führten eine sogenannte „Proteomanalyse“ durch.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news482835

Quellen: Deutsche Diabetes Gesellschaft, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Zehn Jahre als Stoffwechseldiät für gesunde Schlankheit erfolgreich

Die Sanguinum-Kur hat sich anstelle von Diäten als Therapie der Wahl bei Übergewicht etabliert

Die Sanguinum-Kur zum gesunden Abnehmen feiert Jubiläum: Vor zehn Jahren haben Ärzte und Therapeuten verschiedener Disziplinen das homöopathische Stoffwechselprogramm zur Gewichtsreduktion entwickelt, um dem ständigen Diäthalten ein Ende zu setzen für  einen ganzheitlichen und medizinischen Weg in das schlanke Leben. Über 110 Sanguinum-Partner, die die Kur anbieten und über 20.000 Patienten, die erfolgreich Gewicht verloren haben, sind ein deutlicher Beleg für die Wirksamkeit des Konzepts einer Stoffwechseldiät – die keine Diät ist, sondern eine Stoffwechsel-Kur zum Abnehmen und dauerhaft schlank bleiben. Wesentliches Merkmal der Sanguinum-Kur ist die Stabilisierung des Energiestoffwechsels während und nach der Gewichtsreduktion. Die fortwährende medizinische Weiterentwicklung des Programms für die Schlankheit als medizinische Stoffwechseldiät und der Ausbau der Partnerbetreuung tragen zum kontinuierlichen Wachstum des Lizenzsystems bei.

Die Sanguinum-Kur ist auch als Stoffwechseldiät keine Diät, sondern eine medizinische Kur zum gesunden Abnehmen und schlank bleiben

Weitere Informationen zur Sanguinum-Kur zum gesunden Abnehmen sind im Internet unter www.stoffwechsel-kur.de erhältlich.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Sanguinum Kur, Humboldtstr. 9, 22083 Hamburg, pr@sanguinum.com, +49 (0)40 28807882, http://www.sanguinum.com

 

1,9 Mio. übergewichtige Kinder

Fehlende Bewegung in Freizeit Hauptursache

In Deutschland leben heute rund 1,9 Mio. Kinder und Jugendliche, die übergewichtig sind. 800.000 von ihnen sind bereits krankhaft dick (adipös). Neben einer familiären Veranlagung spielt in der Entstehung von Übergewicht insbesondere das Ungleichgewicht zwischen Energieaufnahme (Ernährung) und Energieverbrauch (Bewegung) eine entscheidende Rolle. Bezüglich der Energiezufuhr zeigen Ergebnisse des Forschungsinstituts für Kinderernährung (Dortmund), dass sie sich in den letzten Jahrzehnten nicht wesentlich verändert hat.

Grundlegend anders als in früheren Generationen ist hingegen bei vielen Kindern das Bewegungsverhalten in der Freizeit geworden. Hoher Fernseh- und Computerkonsum führen zu einem Alltag, der weitestgehend durch Inaktivität geprägt ist. Die gestörte Energiebilanz wird somit vor allem durch mangelnden Energieverbrauch verursacht. Deshalb machen Forderungen nach Verboten von bestimmten Lebensmitteln oder Getränken in Schulen wenig Sinn, weil sie an dem eigentlichen Problem nichts ändern. „Eltern und Erzieher müssen für einen bewegungsfreudigen Lebensstil bei Kindern und Jugendlichen sorgen. Das ist die beste Prävention vor Übergewicht“, bestätigt der Düsseldorfer Diabetologe Prof. Stephan Martin. Der Mediziner engagiert sich als Herausgeber des Ratgeber-Portals www.komm-in-schwung.de dafür, mehr körperliche Aktivität in den Kinderalltag zu bekommen. Das ist heute natürlich schwieriger geworden, weil die inaktive Konkurrenz in Form von Bildschirmen so groß geworden ist. Aber es lohnt unbedingt: Kinder, die Spaß an Bewegung und Sport haben, bleiben dieser Vorliebe fast immer auch als Jugendliche und Erwachsene treu.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Supress, Ilona Kruchen, Alt-Heerdt 22, 40549 Düsseldorf, redaktion@supress-redaktion.de, 0211/555548, http://www.supress-redaktion.de

 

Übergewicht als Hauptrisikofaktor für Schlafstörungen

Etwa 840 000 Frauen und über 1,5 Millionen Männer zwischen 30 und 60 Jahren haben gefährliche Atemaussetzer im Schlaf – der obstruktiven Schlafapnoe. Oft sind Menschen mit starkem Übergewicht betroffen. Sie leiden infolge eines nicht-erholsamen Schlafes unter Tagesschläfrigkeit, sind weniger leistungsfähig und häufig unfallgefährdet. Bei schwerer Ausprägung steigt die Gefahr von Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Störungen oder Diabetes Typ 2.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news476489

Quellen: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

UDE-Forscher finden neue Erbgut-Varianten für Adipositas

Dicksein hat viele Ursachen: etwa zu viel oder falsches Essen und wenig Bewegung. Tatsächlich liegt es aber auch in der Familie. Ob jemand übergewichtig wird, bestimmen zu mehr als 50 Prozent die Erbanlagen. Knapp drei Dutzend Gene, die das Körpergewicht regulieren, sind schon bekannt. Ein Forscherteam der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat nun gemeinsam mit Kollegen aus aller Welt zwei neue Erbanlagen entdeckt. Die Ergebnisse sind Teil einer großen internationalen Studie.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news472942

Quellen: Universität Duisburg-Essen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)