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Gut informiert durchs Rheuma-Labyrinth

Gut strukturierte und verlässliche Informationen sind das A und O für Rheumakranke. Denn bei mehr als 100 unterschiedlichen Krankheitsbildern gleicht die Beschaffung der passenden Informationen oftmals dem Weg durch einen Irrgarten. So müssen chronisch rheumakranke Menschen besonders häufig unterschiedliche Ärzte konsultieren – angefangen beim Hausarzt über Rheumatologen bis hin zu verschiedenen Fachärzten. Sie sind zudem auf Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Selbsthilfegruppen und Rehabilitationseinrichtungen angewiesen und benötigen Informationen, wie sie mit der Krankheit ihren Alltag bewältigen können. Orientierung bietet das Modellprojekt „Rheuma-Lotse“ der Deutschen Rheuma-Liga. Drei Lotsinnen beraten Rheumatiker und Multiplikatoren aus dem Gesundheitswesen beispielsweise bei der Suche nach geeigneten Therapieangeboten und geben Hilfestellungen, um besser mit der Erkrankung leben zu können. Zwei der Lotsinnen sind ausschließlich für die Regionen Leipzig und Heilbronn tätig. Die dritte Lotsin mit Sitz in Wuppertal berät speziell Betroffene mit seltenen Rheuma-Formen – ohne regionale Einschränkung. Darüber hinaus hält die Webseite der Deutschen Rheuma-Liga eine Fülle an Informationsmaterial rund um die Krankheit und ihre Behandlung bereit.

Für jeden das richtige Angebot

„Rücken stärken – Schmerzen lindern“, „Wenn Rheuma unter die Haut geht“ oder „Leben mit Arthrose“ – das sind nur einige Themen der gut 80 Merkblätter und knapp 20 Broschüren, mit denen die Deutsche Rheuma-Liga über die zahlreichen Facetten der Krankheit und deren Behandlungsmethoden aufklärt. Abgestimmt auf alle Altersstufen werden Symptomatik und Therapie erläutert, ergänzende Naturheilverfahren zusammengefasst, Hilfestellungen zum Umgang mit der Krankheit in Alltag und Beruf sowie Ernährungs- und Bewegungstipps gegeben. Auch offene sozialrechtliche Fragen, mit denen Betroffene in Berührung kommen, werden umfassend und leicht verständlich beantwortet. Darüber hinaus bietet die Deutsche Rheuma-Liga einen Rheuma-Pass an. Hier können Patienten Daten und Informationen zu ihren Arztbesuchen, zu Therapiemaßnahmen oder Medikationen eintragen – eine kleine, aber wichtige Hilfe, um den Behandlungsverlauf im Auge zu behalten. Doch nicht nur die Betroffenen selbst, auch behandelnde Ärzte und Physiotherapeuten können auf den Informationsservice der Rheuma-Liga zurückgreifen. So gibt es unter anderem ein Informationsblatt zu therapeutischen Maßnahmen, das sich speziell an die behandelnden Ärzte richtet und zum Beispiel die Verordnung von Funktionstraining thematisiert: Ein spezielles – von der Rheuma-Liga in Zusammenarbeit mit Krankengymnasten entwickeltes -Training, das die betroffenen Gelenke beweglich hält. „Mit unserem umfangreichen Informationsmaterial möchten wir sowohl Betroffene als auch Multiplikatoren erreichen und so mögliche Beratungslücken schließen“, berichtet Susanne Walia, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei der Deutschen Rheuma-Liga.

Die Merkblätter stehen im Publikationsbereich der Webseite zum Download zur Verfügung. Von den umfangreicheren Broschüren gibt es online Leseproben. Gegen die Einsendung einer Portogebühr können die kompletten Broschüren zudem beim jeweiligen Landesverband bestellt werden – Mitglieder der Rheuma-Liga erhalten alle Materialien kostenlos. Außerdem verschickt die Deutsche Rheuma-Liga regelmäßig einen Newsletter, der über neue Publikationen und Veranstaltungen berichtet. Unter www.rheuma-liga.de/publikationen können alle Informationsmaterialien eingesehen, heruntergeladen und bestellt werden.

Quellen:

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Kontakt/Verfasser:

Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e. V., Susanne Walia, Maximilianstraße 14, 53111 Bonn, 0228/76606 11, www.rheuma-liga.de, bv.walia@rheuma-liga.de

Pressekontakt: vom stein. agentur für public relations gmbh, Sabine vom Stein, Einigkeitstr. 24, 45133 Essen, s.vom-stein@vom-stein-pr.de, 02012988111, http://www.vom-stein-pr.de

 

Ernährung bei Rheuma

Die richtige Ernährung bei Rheuma beachten

Rund 400 Verlaufsformen des Rheumas kennt man. Unter anderem sind das Gicht, Arthrose, Arthritis und auch Weichteilrheuma. Man geht davon aus, dass der chronischen Erkrankung eine erbliche Veranlagung zugrunde liegt. Den Auslöser für Rheuma hat man jedoch noch nicht gefunden. Dass sich Betroffene nichts sehnlicher wünschen, als eine schmerzfreie Bewegungsfreiheit, ist nachvollziehbar.

In der Vergangenheit wurden den entzündlich-rheumatischen Erkrankten immer wieder Ernährungsempfehlungen gegeben, die diese möglicherweise auch versucht haben umzusetzen, dies aber nicht immer gelang. Dabei sollte man wissen, dass das Thema „Ernährung bei Rheuma“ eine langfristige Veränderung der Essgewohnheiten bedeutet – ab und zu mal bewusst essen reicht nicht aus. Wichtig ist eine vollwertige und ausgewogene Kost, die den Körper mit Antioxidanzien wie Vitamin C und E, mit Selen, sowie mit Kalzium versorgt. Ärzte geben hier ganz entscheidende Ernährungstipps: So sollte der Fleischkonsum drastisch eingeschränkt werden, eine tägliche Aufnahme von Milch-, Vollkorn- und Getreideprodukten wird ebenso empfohlen, wie Obst und Gemüse und mindestens zweimal in der Woche Fisch. Mehr Informationen: http://www.aslan.de/info/gesund_bleiben/ratgeber/ernaehrungbeirheuma.html

Quellen:

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Kontakt/Verfasser:

RatGeberZentrale, Richard Lamers, Bahnhofstraße 44, 97234  Reichenberg,                    Tel. 0931 60099-0, www.ratgeberzentrale.de, lamers@ratgeberzentrale.de

 

Besondere Gefahr für Gichtanfälle im Herbst und Winter

Gicht und worauf man achten sollte

Menschen mit gestörten Harnsäure-Verhältnissen wissen ein Lied davon zu singen: Über Nacht schwillt zumeist das Grundgelenk des großen Zehs an, wird hochrot und tut höllisch weh – der Gichtanfall. Gerade jetzt in der feucht-kalten Jahreszeit ist die Gefahr besonders groß.

Nimmt der Betroffene dann fettreiches Fleisch und Alkohol zu sich, wird die Wahrscheinlichkeit eines Anfalls noch größer. Der Grund: Fettreiches Fleisch enthält viele Purine, Ausgangsstoff der Harnsäure. Und der Alkohol behindert die Harnsäureausscheidung. Gicht-Patienten sollten also gerade jetzt besonders darauf achten, was sie zu sich nehmen.

Die Homöopathie kennt an hilfreichen Mittel vor allem Colchicum, Acidum benzoicum, Berberis und Lycopodium. Diese Mittel deuten bereits darauf hin, was Gicht überhaupt ist: Eine  – zumeist angeborene – Stoffwechselkrankheit.

Mediportal-online empfiehlt daher, längerfristig eine umfassende Stoffwechselregulierung mit Hilfe der ganzheitlichen Medizin anzustreben.

Mehr Infos unter mediportal-online

Warum Rheuma?

Rheuma und die Ursachen

Sobald es nass und kalt wird leiden Rheumatiker verstärkt unter Beschwerden. Traditionell ist deshalb der Herbst eine Herausforderung für jeden Betroffenen. Händeringend suchen sie beim Arzt oder Homöopathen nach möglichst schneller Hilfe. Verständlich, denn die Schmerzen sind nicht nur unangenehm, sondern unerträglich.

Dabei ist die Bewältigung der Krankheit eine längerfristige Herausforderung. Rheuma ist ein vielschichtiges Problem. Die Medizin kennt über einhundert Erscheinungsformen. Der ganzheitliche Mediziner denkt aber noch viel weiter. Für ihn ist Rheuma nicht wirklich ein Gelenkproblem, auch wenn es sich dort hauptsächlich abspielt. Dahinter stehen zumeist Stoffwechselstörungen, eine gestörte Entgiftung oder ein geschwächtes Abwehrsystem. Auch hormonelle Ungleichgewichte des Organismus können Rheuma fördern.

Man kann daher nicht früh genug damit beginnen, Veranlagungen und Ursachen zu erforschen. Vor allem, wenn in der Familie Vorbelastungen bekannt sind. Am eindeutigsten sind Rheuma- oder Gicht-Fälle in der Familie. Das ist ein absoluter Hinweis darauf, dass man vorsorgen sollte, schon bevor es zu den ersten Symptomen kommt. Weitere Indizien sind Stoffwechselkrankheiten in der Familie, wie Übergewicht, Zuckerkrankheit, Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose.

Je früher man damit beginnt, diesen Prozessen entgegen zu wirken, desto größer sind die Chancen, etwas zu bewegen. Aber auch wer schon manifeste Probleme hat, sollte nicht aufgeben. Es gilt, den Prozess so gut wie möglich auszubremsen. Und das nicht nur wegen des Rheumas, sondern wegen vielerlei noch gefährlicheren Erkrankungsrisiken, wie zuvor erwähnt.

Das gelingt aber nur mit einer langfristigen ganzheitlich-regulativen Therapie, die an den wirklichen Ursachen ansetzt. Mehr zu diesen Möglichkeiten findet sich anschaulich in dem Buch „Gesundheit-worauf es ankommt“.

Rheuma und Osteoporose

Zwischen Rheuma und Osteoporose gibt es einen Zusammenhang

Etwa acht Millionen Menschen leiden an Osteoporose (Quelle: www.netzwerk-osteoporose.de) . Der deutsche Rheumaliga Bundesverband e.V. weist darauf hin, dass Rheumatiker ein erhöhtes Osteoporose-Risiko haben. Hauptverantwortlich gemacht wird dafür, dass sich die Knochen im Rahmen rheumatischer Entzündungen verändern. Aber auch die Medikamente seien daran beteiligt. So seien Kortisonpräparate, die bei Rheumaschüben eingesetzt werden, als Ursache für Osteoporose bekannt. (Quelle: www.rheuma-liga.de)

Kommentar von Josef Senn, www.mediportal-online.eu:

Beiden Erkrankungen gemeinsam sind, dass zumeist Stoffwechselstörungen dahinter stehen. Dies führt zum Einen zu einer Störung des Mineralhaushaltes (Grundlage für Osteoporose), zum Anderen zu Säureablagerungen (Grundlage Rheuma). Ganzheitlich gesehen ist daher der Stoffwechsel an der Basis zu regulieren, mit ganzheitlichen Methoden.

Rheuma-Tag am 12. Oktober

Rheuma aus der Sicht der ganzheitlichen Medizin

Rund 20 Millionen Menschen leiden an rheumatischen Beschwerden, so die Schätzung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie. Mit Sport und Bewegung lasse sich der Verlauf positiv beeinflussen, darauf weist die Deutsche Rheuma Liga e.V. anlässlich des Welt-Rheuma-Tages am 12. Oktober hin. (Quelle: www.rheuma-liga.de)

Wenn das Wetter nasskalt wird, leiden diese Patienten wieder verstärkt unter Gelenkentzündungen mit Schmerzen und Bewegungseinschränkung.

Für ganzheitliche Mediziner sind die Ursachen vielseitig. In häufigen Fällen handele es sich um Ablagerungen auf dem Boden eines gestörten Stoffwechsels, so Josef Senn vom Gesundheitsportal www.mediportal-online.eu. Aber auch Immunstörungen können zu Gelenkerkrankungen führen. Menschen mit Neigung zum Rheumatismus leiden dann in der Herbst- und Winterzeit nicht an Atemwegsinfekten, sondern unter Gelenkbeschwerden. Oder an beidem. Früher sprach man im Volksmund deshalb gelegentlich vom „Gelenkschnupfen“. Schließlich kann Rheumatismus auch die Folge einer gestörten Entgiftung sein, Stichwort Übersäuerung.

Schulmedizinisch wird versucht, mit entzündungshemmenden Mitteln die Beschwerden vorübergehend zu lindern. Alternativ werden in der Homöopathie klassisch Mittel eingesetzt wie Rhus toxicodendron. Für die Wahl des richtigen Mittels kommt es aber auf den Hintergrund der Erkrankung an. Letztlich ist es ohnehin längerfristig entscheidend, die wirklichen Ursachen zu ermitteln und darauf therapeutisch einzuwirken, so Josef Senn.

Mehr Informationen zum Thema auf www.rheuma-liga.de, zu den ganzheitlichen Möglichkeiten unter www.mediportal-online.eu