Schlagwort-Archive: Immunsystem

Mechanismus für Entstehung von Autoimmunerkrankungen entdeckt

Im Laufe von Entzündungsprozessen treffen Zellen unseres Immunsystems nicht nur auf Krankheitserreger, sondern auch auf Reste toter körpereigener Zellen, die durch begleitenden Gewebsschaden akkumulieren. Um eine fehlgerichtete Immunreaktion gegen solche toten Zellen und die Entstehung von Autoimmunerkrankungen zu verhindern, müssen abgestorbene Zellen von Krankheitserregern getrennt und „entsorgt“ werden. Wie beides durchgeführt wird, war bisher unklar. Erstmalig konnte nun die Arbeitsgruppe von Dr. Gerhard Krönke an der Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie des Uni-Klinikums Erlangen ein Enzym identifizieren, das diesen grundlegenden Entscheidungsprozess steuert.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news472462

Quellen: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

 

Theodor-Frerichs-Preis der DGIM: Immunsystem unterscheidet zwischen lebendigen und toten Bakterien

Auf lebende Krankheitserreger reagiert der Körper mit Abwehr, tote dagegen ignoriert er – diese beseitigen Fresszellen. Wie das Immunsystem die Lebenszeichen von Bakterien – die sogenannte Viabilität – erkennt, zeigte der Nachwuchsforscher Dr. med. Leif Erik Sander aus Berlin in mehreren Experimenten.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news472353

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Mit den Waffen des Immunsystems

Mikroorganismen entscheiden über die Entstehung von rheumatischen Erkrankungen

Wenn die richtigen Mikroorganismen am Werk sind, können Immunzellen, die an der Entstehung von Autoimmunerkrankungen wie Schuppenflechte, Multiple Sklerose und Arthritis beteiligt sind, antientzündliche Eigenschaften entwickeln. Diese Entdeckung machten jetzt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Institute for Research in Biomedicine in Bellinzona, Schweiz.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news471260

Quelle: Charité-Universitätsmedizin Berlin, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Bakterien täuschen Immunsystem mit molekularer Tarnkappe

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Mainz veröffentlichen im Journal of Experimental Medicine

Bestimmte Bakterien können mit Hilfe einer molekularen Tarnkappe Abwehrreaktionen des Immunsystems verhindern: Minimale Veränderungen an einzelnen Molekülen reichen aus, um nicht als Eindringling erkannt und bekämpft zu werden. Diese Ergebnisse von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Mainz wurden jetzt – vorab online – im renommierten Journal of Experimental Medicine veröffentlicht. Nun wollen die Forscher klären, wie diese Tarnkappen funktionieren und ob sie eine Rolle bei Infektionen spielen.

Mehr Infos unter http://www.idw-online.de/de/news467089

Quellen: Universitätsklinikum Heidelberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

 

Überlebensstrategien von Bakterien unter Beteiligung Greifswalder Forscher aufgeklärt

Einem internationalen Forscherteam ist es gelungen, aufzuklären, wie sich einfach strukturierte Bakterien auf molekularer Ebene an wechselnde Umweltbedingungen anpassen und damit ihr Überleben sichern. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe des fachübergreifenden Wissenschaftsmagazins SCIENCE veröffentlicht.

Mehr Infos unter http://idw-online.de/de/news466284

Quellen: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Informationdienst Wissenschaft (idw)

 

Warum Immun-Stammzellen im Alter schwinden

Forscher aus Ulm und Braunschweig klären Mechanismus auf.

Im Alter wird das Immunsystem meist schwächer. Eine Ursache dafür ist das allmähliche Schwinden der Stammzellen, aus denen der Körper immer neue Immunzellen bilden kann. Forscher der Universität Ulm haben jetzt gemeinsam mit Kollegen vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig den dafür verantwortlichen Mechanismus identifiziert.

Weitere Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news466022

Quellen: Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Immunbremse aktiviert Viren

Gerät das Immunsystem in einen Stress-Zustand kann dies dazu führen, dass sich gefährliche Viren nahezu ungehindert vermehren.

Neue Forschungsergebnisse

Kürzlich wurde veröffentlicht, dass Forscher der Universität Heidelberg zusammen mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Versuchen nachgewiesen haben, welche Auswirkungen Immunsuppressionen auf die Entwicklung von Viren haben. Sie fanden heraus, dass sich bei Behandlung von mit Hepatitis-Viren infizierten Leberzellen im Labor mit immundämpfenden Mitteln die Hepatitis-Viren sich deutlich stärker vermehrten.

Die Ursachen der Viren-Vermehrung

Der Grund: Die Immunsuppression blockiert die Synthese von Erbgutbausteinen. Dadurch komme es zum Stresszustand in den Zellen. Dies führe dazu, dass ein Stressprotein (namens p38) aktiviert werde, welches wiederum die Vermehrung der Hepatitis-Viren aktiviere. (Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum)

Fazit:

Damit wird die doppelte Brisanz gegenüber Viren, und wohl auch Bakterien, klar: Neben einer angeborenen oder durch Infekte erworbene Immunschwäche kann es passieren, dass unter bestimmten Umständen zusätzlich die Vermehrung der Antigene angefacht wird. Ein Grund mehr dafür, den Organismus mit natürlichen Mitteln bei seiner Arbeit zu unterstützen.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

 

Natürliche Power für das Immunsystem: Mit Heilpilzen die körpereigenen Abwehrkräfte in Bestform bringen.

24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr hat unser Immunsystem alle Hände voll zu tun, um Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger abzuwehren. Dieser hochintelligenten und schlagkräftigen körpereigenen Schutzpolizei ist es zu verdanken, dass wir von den meisten krankheitserregenden Attacken gar nichts bemerken – und gesund bleiben. Wenn es uns dann doch einmal erwischt, ist das Immunsystem ebenfalls im Einsatz, damit wir schnell wieder auf die Beine kommen. Besonders jetzt, in der kalten Jahreszeit, ist es wichtig, die Abwehrkräfte optimal zu stärken – entweder als Vorsorgemaßnahme oder auch als Unterstützung bei verschiedenen Krankheitsbildern. Darüber hinaus erkennt unsere Abwehr – sofern sie richtig arbeitet – auch entartete Körperzellen und eliminiert diese, bevor sie Schaden anrichten können. Ein starkes Immunsystem spielt daher auch eine wichtige Rolle in der Vorsorge und der Behandlung von Tumor- und Krebserkrankungen. Heilpilze gehören zu den wichtigsten Naturheilmitteln, die als kraftvolle Helfer das Immunsystem stärken können.

Eine geschwächte Körperabwehr kann viele Gründe haben…

….denn nicht nur das nasskalte Winterwetter beeinträchtigt unser Immunsystem negativ, häufig wird es durch eine Kombination aus verschiedenen ungünstigen Faktoren in seiner Schlagkraft geschwächt: Unausgewogene, vitamin- und nährstoffarme Ernährung, Bewegungsmangel, Stress, Rauchen und Medikamente sind hier nur einige Beispiele, die dazu führen können, dass unsere Leistungsfähigkeit sinkt, Infekte wiederholt auftreten oder in der Folge sogar eine ernsthafte Erkrankung eintritt.

Mit Heilpilzen ganzheitlich das Immunsystem stärken

Die positiven Effekte von Heilpilzen auf das Immunsystem sind neben zahlreichen Erfahrungen aus der Naturheilkunde (insbesondere der Traditionellen Chinesischen Medizin) und anhand der Ergebnisse einer Vielzahl wissenschaftlicher Studien belegt worden. Dabei zeichnet sie allein schon ihr Reichtum an wertvollen Mineralien, Vitaminen, Spurenelementen, essenziellen Aminosäuren, Enzymen und Ballaststoffen als stärkende Helfer des Immunsystems aus. Darüber hinaus enthalten Heilpilze aber noch weitere, spezifische Wirkstoffe, die sich besonders stabilisierend auf die körpereigene Abwehr auswirken.

Heilpilze wirken adaptogen

Heilpilze haben die Eigenschaft, adaptogen – das heißt ausgleichend und regulierend – auf das Immunsystem einzuwirken. Dies macht sie sowohl bei einer zu langsam und träge arbeitenden Abwehr als auch bei überschießenden Immunreaktionen oder Fehlregulationen, wie sie z. B. bei Allergien und Autoimmunerkrankungen auftreten, zu wirkungsvollen Helfern.

Ein kurzer Blick in die „Apotheke Natur“:

Durchschnittlich 5 Mal pro Jahr bekommt jeder Deutsche eine Erkältung oder eine Grippe. Zur Vorbeugung wie zur schnelleren Genesung bei Erkältungskrankheiten hat sich der Coriolus sehr bewährt. Er stärkt die zelluläre Abwehr und wirkt sowohl antiviral als auch antibakteriell. Auch eine zytotoxische Wirkung auf Tumorzellen wurde bei diesem Heilpilz nachgewiesen.

Besonders für Allergiker empfiehlt sich eine Therapie mit dem Reishi, da er u. a. die Histaminausschüttung herabsetzt. Darüber hinaus wirkt sich neben seinen antientzündlichen Eigenschaften seine Einnahme überaus positiv auf die Immunkraft aus: Er reguliert die TH1- / TH2-Immunantwort, aktiviert das für die Abwehr von radikalen Sauerstoffverbindungen verantwortliche Enzym SOD und fördert die Entgiftung über die Leber. Ein weiterer wichtiger Heilpilz bei Allergien ist zudem der Maitake. Auch er verschiebt eine TH 2-Dominanz in Richtung TH 1, wodurch allergische Reaktion herabgesetzt werden und die zelluläre Abwehr aktiviert wird. auch bei Krebserkrankungen ist dieser Heilpilz sehr wertvoll.

Da rund 80% des Immunsystems dem Darmtrakt zugeordnet wird und hier die Abwehrzellen gebildet werden, ist ein gesunder Darm von größter Wichtigkeit für eine gut funktionierende körpereigene Abwehr. Um den Aufbau einer intakten Darmschleimhaut zu fördern, die unter anderem verhindert, dass allergene Stoffe die Darmwand passieren können, empfiehlt sich der Hericium. Er sollte in Kombination mit dem Pleurotus eingenommen werden, da dieser zusätzlich eine Besiedelung der Darmschleimhaut mit probiotischen Bakterien fördert. Beide Heilpilze können auch im Rahmen einer Darmsanierung – z.B. nach einer Antibiotikabehandlung – zum Einsatz kommen.

Zudem können auch noch der ABM oder der Polyporus empfohlen werden. Während der Polyporus das Lymphsystem bei der Beseitigung von Stauungen und damit auch bei der Ausleitung von Schadstoffen unterstützt, besitzt der ABM von allen Heilpilzen die höchste Konzentration hochaktiver Immunsystem regulierender Wirkstoffe und hat zudem noch stabilisierende Eigenschaften.

Die beschriebenen Wirkungen der einzelnen Heilpilze beruhen auf der Einnahme von Heilpilzpulverkapseln, die aus dem ganzen Pilz hergestellt wurden. Nur so liegen die vielen hochaktiven Inhaltsstoffe in optimaler Form vor.

Gut zu wissen:

Ausführliche Informationen zur Pilzheilkunde finden Interessierte auf der Website von MykoTroph unter www.HeilenmitPilzen.de. Bei persönlichen Fragen steht das Team von MykoTroph montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der Hotline 06047-988530 für eine kostenfreie und individuelle Beratung zur Verfügung. Umfassendes Informationsmaterial und DVDs zur Pilzheilkunde können kostenlos angefordert werden. Text: Tina Mara Linne

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt:  Pressestelle MykoTroph AG  c/o Leonardo GmbH (Fachpresse), Ulrike Zölzer, Saalburgstrasse 3, 61138 Niederdorfelden, 06187 – 90 70 900, www.Leonardo-News.de, uz@leo1.eu

Pressekontakt: Pressestelle MykoTroph AG  c/o Leonardo GmbH (Publikumspresse), Tina Mara Linne, Saalburgstraße 3, 61138 Niederdorfelden, tl@leo1.eu, 069 – 36 60 35 71

http://www.Leonardo-News.de

 

Erkältungen: Herpes-Viren machen Probleme

Welche Bedeutung die Herpes-Viren für unser Immunsystem haben

Gerade in dieser Zeit, wenn viele Menschen wieder Erkältungen haben, sieht man öfter die Bläschen an den Lippen. Jeder denkt sofort an Herpes. Die Lippenbläschen sind aber nur ein Teil der ganzen Wahrheit. Welche gravierende Bedeutung Herpes-Viren für unsere Gesundheit haben lesen Sie hier  http://www.premiumpresse.de/erkaeltungszeit-herpes-viren-melden-sich-PR1673628.html

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

HIV entgeht der Immunantwort in Makrophagen

HI-Viren nutzen die Fresszellen des Immunsystems als Versteck, in dem sie, unangreifbar durch Antikörper, überdauern. Von dort können die Viren direkt auf nicht infizierte Zellen übertragen werden. Das fanden Wissenschaftler aus Hamburg und München nun heraus und veröffentlichten ihre Erkenntnisse im renommierten virologischen Fachjournal Journal of Virology.

HI-Viren überdauern in Makrophagen, den Fresszellen des Immunsystems. Innerhalb dieser Zellen wird HIV in weitere Organe getragen und gelangt durch die Blut-Hirn-Schranke auch in das menschliche Gehirn und ins zentrale Nervensystem. Den Mechanismus, den das AIDS auslösende Virus für diese Persistenz verwendet, hat das Team um Dr. Michael Schindler am Institut für Virologie des Helmholtz Zentrums München jetzt beschrieben: Innerhalb eines Membransystems in den Makrophagen ist das Virus vor den Angriffen des Immunsystems geschützt.

„Unsere Erkenntnisse zeigen, wie Reservoirs gebildet werden, in denen das HI-Virus im menschlichen Körper überdauern kann. Dies ist eine weitere wichtige Erkenntnis im Kampf gegen die unheilbare Infektion mit dem AIDS-Erreger“, erklärt Herwig Koppensteiner, Erstautor der Publikation. „Im nächsten Schritt werden wir mögliche therapeutische Angriffspunkte identifizieren, indem wir untersuchen, welche viralen und zellulären Proteine an der Persistenz beteiligt sind.“ Michael Schindler war im Oktober mit seiner Arbeitsgruppe vom Hamburger Heinrich-Pette-Institut ans Helmholtz Zentrum München gewechselt.

Weitere Informationen

Hintergrund

Die HIV Infektion des Menschen kann durch antiretrovirale Medikamente unterdrückt, aber nicht geheilt werden. Ein Grund dafür ist, dass das Virus in zellulären Reservoirs überdauert. Nur durch ein besseres Verständnis wie zelluläre Reservoirs entstehen und wie HI-Viren der Immunantwort entkommen kann eine Therapie mit dem Ziel die Infektion zu heilen, entwickelt werden.

Original-Publikation:

Koppensteiner H. et al (2011): Macrophage internal HIV-1 is protected from neutralizing antibodies. J. Virol. published ahead of print 28 December 2011 , doi:10.1128/JVI.05915-11

Link zur Fachpublikation

http://jvi.asm.org/content/early/2011/12/21/JVI.05915-11.abstract

Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 17 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören.  www.helmholtz-muenchen.de

Quelle: www.helmholtz-muenchen.de

 

 

 

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www.helmholtz-muenchen.de

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