Archiv der Kategorie: Stoffwechsel

Stoffwechsel und Mittelmeerküche

Übersäuerung und Stoffwechselstörungen bekämpfen

Die gute alte Mittelmeerküche gilt als die ausgemachte Empfehlung der Mediziner bei Stoffwechselstörungen. Dabei liegt die Betonung auf „alte“, denn längst hat auch im Mittelmeerraum das heutige eher gesundheitsbelastende Ernährungsverhalten Einzug genommen.

Die gute alte Mittelmeerküche dagegen beruhte vor allem auf überwiegend basischer Ernährung. Dazu gehören reichlich Gemüse und viel frisches Obst, sowie die essenziellen Fettsäuren aus Fisch und Olivenöl. Dagegen gab es kaum Weißmehlprodukte, selten Fleisch und wenige Milchprodukte, und dann allenfalls von Schafen und Ziegen.

Diese überwiegend basische Ernährung wirkt der Übersäuerung entgegen, eine der häufigsten Ursachen verschiedenster Erkrankungen.

Beachten Sie dazu auch unseren Buchtipp „Basenfasten

Stoffwechsel und Übersäuerung – was tun?

Stoffwechsel – Tipps, Übersäuerung entgegen zu wirken

Übersäuerungen sind häufig die Grundlage für so schwere Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose, Rheuma und Gicht, Osteoporose, Muskelverhärtungen etc.

Eine Übersäuerung entsteht, wenn nicht ausgeschiedene Säuren im Bindegewebe eingelagert werden. Allgemein werden dafür verantwortlich gemacht zu viel Stress, Alkohol, Nikotin und ein Übermaß an „sauren“ Lebensmitteln. Hierzu gehören vor allem tierische Produkte (Fleisch, Fisch, Milchprodukte), aber auch weißes Brot, Nudeln, Zucker.

Übersehen wird dabei, dass der Körper beim Abbau von Stoffen am Ende des Stoffwechsels ebenfalls Säuren bildet. Und zwar völlig natürlich. Aber: Kommt es dabei zu gestörten Stoffwechselprozessen in Leber, Bauchspeicheldrüse und Nieren, oder zu gestörten Entgiftungsprozessen, tritt derselbe Effekt ein, wie bei zu großer Zufuhr an sauren Lebensmitteln. Und oft ist das sogar das Hauptproblem.

In erster Linie geht es also darum, den Stoffwechsel und die Entgiftung zu regulieren. Und bis das längerfristig erreicht ist, mag eine Reduktion der „sauren“  Nahrungsmittel sinnvoll sein. Noch besser ist es, wenn der Anteil an basischen Nahrungsmitteln erhöht wird, zum Beispiel durch Obst und Gemüse. Das gelingt oft besser, als die Reduktion der sauren Lebensmitteln.

Diabetes und Darmkrebs

Diabetes und Darmkrebsrisiko – der Zusammenhang

Menschen mit Diabetes haben ein erhöhtes Darmkrebs-Risiko. Zu diesem Ergebnis kommen die Wissenschaftler der University of Western Australia, Perth. Eine Studie über elf Jahre kam auf diesen Zusammenhang nach einer Untersuchung von 1.300 Probanden mit Diabetes Typ II.

Quelle: http://idw-online.de/de/news440959

Kommentierung durch mediportal-online:

Der Zusammenhang erklärt sich daraus, dass hinter der Neigung, Krebstumore zu bilden, oft auch eine Stoffwechselstörung steht. Und Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung.

Außerdem wissen wir, dass beim Diabetes die Bauchspeicheldrüse u.a. gestört ist. Die Bauchspeicheldrüse liefert wichtige Verdauungsenzyme, ohne die der Darm nicht richtig funktioniert. Ein funktionsgestörter Darm wiederum neigt schneller zur Zellveränderung.

Lesen Sie dazu auch das Thema „Krebs – was tun?“ unter http://www.mediportal-online.eu/15.html

Buchtipp: Basenfasten nach der Wacker-Methode©

Stoffwechsel verbessern -Übersäuerung entgegenwirken – dabei abnehmen

Das Basenfasten baut darauf auf, sich eine begrenzte Zeit ausschließlich basisch zu ernähren. Das vor allem mit Obst , Gemüsen, Kräutern und Keimlingen.

In dieser Zeit wird auf säurenbildende Lebensmittel gänzlich verzichtet. Dafür dürfen die basischen Nahrungsmittel in beliebiger Menge gegessen werden. Außerdem wird empfohlen, das Programm zu ergänzen mit frischen Fruchtshakes und basischem Müsli. Knackige Salate und leckere Gemüsegerichte machen die Sache zum Genuss. Auf diese Weise gibt es die üblichen Hungerattacken nicht. Auch sogenannte Heilreaktionen sind selten. Im Vergleich zum herkömmlichen Heilfasten also eine sanftere Sache. Zu beachten gilt, dass es unterschiedliche Basentypen gibt, auf die die Gerichte abzustimmen sind.

Alles dieses Wissen haben jetzt die Autoren Sabine Wacker und Dr.med. Andreas Wacker in ihrem Buch „Basenfasten! Die Wacker-Methode©“ verarbeitet. Hier erfahren Sie alles, worauf Sie achten sollten und wie Sie die Methode richtig anwenden.

Quelle: Trias Verlag, Stuttgart, www.thieme.de

Rheuma-Tag am 12. Oktober

Rheuma aus der Sicht der ganzheitlichen Medizin

Rund 20 Millionen Menschen leiden an rheumatischen Beschwerden, so die Schätzung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie. Mit Sport und Bewegung lasse sich der Verlauf positiv beeinflussen, darauf weist die Deutsche Rheuma Liga e.V. anlässlich des Welt-Rheuma-Tages am 12. Oktober hin. (Quelle: www.rheuma-liga.de)

Wenn das Wetter nasskalt wird, leiden diese Patienten wieder verstärkt unter Gelenkentzündungen mit Schmerzen und Bewegungseinschränkung.

Für ganzheitliche Mediziner sind die Ursachen vielseitig. In häufigen Fällen handele es sich um Ablagerungen auf dem Boden eines gestörten Stoffwechsels, so Josef Senn vom Gesundheitsportal www.mediportal-online.eu. Aber auch Immunstörungen können zu Gelenkerkrankungen führen. Menschen mit Neigung zum Rheumatismus leiden dann in der Herbst- und Winterzeit nicht an Atemwegsinfekten, sondern unter Gelenkbeschwerden. Oder an beidem. Früher sprach man im Volksmund deshalb gelegentlich vom „Gelenkschnupfen“. Schließlich kann Rheumatismus auch die Folge einer gestörten Entgiftung sein, Stichwort Übersäuerung.

Schulmedizinisch wird versucht, mit entzündungshemmenden Mitteln die Beschwerden vorübergehend zu lindern. Alternativ werden in der Homöopathie klassisch Mittel eingesetzt wie Rhus toxicodendron. Für die Wahl des richtigen Mittels kommt es aber auf den Hintergrund der Erkrankung an. Letztlich ist es ohnehin längerfristig entscheidend, die wirklichen Ursachen zu ermitteln und darauf therapeutisch einzuwirken, so Josef Senn.

Mehr Informationen zum Thema auf www.rheuma-liga.de, zu den ganzheitlichen Möglichkeiten unter www.mediportal-online.eu

Morbus Crohn, Colitis ulcerosa – Darmerkrankungen behandeln mit Naturheilkunde

Morbus Crohn, Colitis ulcerosa – Verbesserung Stoffwechsel und Immunsystem mit natürlichen Mittel

Bei chronischen Darmerkrankungen – wie Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und schließlich Darmkrebs –  ist es wichtig, die tieferen Ursachen zu finden. Zumeist wird man suchen nach Störungen des Immunsystems, des Stoffwechsels und der Entgiftung. Auch Probleme in der Steuerung des Organismus, wie Nerven- und Hormonsystem, werden vom ganzheitlichen Mediziner unter die Lupe genommen. Sukzessive deckt er die Schwachstellen auf und wirkt regulatorisch darauf ein.

Neben diesen ursachenorientierten längerfristigen Maßnahmen kommen häufig auch pflanzenheilkundliche Mittel zum Einsatz, die sogenannten Phytotherapeutika. Im Vordergrund steht dabei, die Heilung und Entkrampfung zu unterstützen. Dabei haben sich drei pflanzliche Mittel besonders beliebt gemacht: Die Myrrhe, die Kaffeekohle und die Kamille.

Am Markt findet sich dazu ein Komplexmittel unter dem Namen Myrrhinil-Intest® . Mehr dazu findet sich auf der Homepage http://www.repha.de/myrrhinil-intest-allgemeines.html

Weitere Informationen zu den Ursachen und zur ganzheitlichen Behandlung von chronischen Krankheiten findet man unter www.mediportal-online.eu

 

Stoffwechselkrankheiten können genetische Ursachen haben

Übergewicht und Zuckerkrankheit werden oft mit falschem Ernährungsverhalten in Verbindung gebracht. Ganzheitliche Mediziner sahen darin eher eine Gemeinsamkeit im Sinne einer veranlagten Stoffwechselstörung, die letztlich zur Krankheit und falschem Ernährungsverhalten führt.

Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben jetzt 37 neue genetische Risikofaktoren bestätigt, die Auswirkungen auf den menschlichen Stoffwechsel haben. Mit eindeutigen Verbindungen zu Volkskrankheiten, wie zum Beispiel Diabetes mellitus Typ 2.

Quelle: Helmholtz Zentrum München 

Mehr zu den ganzheitlichen Hintergründen von Diabetes mellitus finden Sie auf mediportal-online