Archiv der Kategorie: Stoffwechsel

Würzen gegen Hepatitis-C

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Curcumin hindert Hepatitis-C-Viren am Eintritt in Leberzellen.

Das Gewürz Kurkuma aus der Gelbwurzel ist aus der indischen Küche nicht wegzudenken – vermutlich, weil die Menschen schon seit Jahrhunderten um seine verdauungsfördernde Wirkung wissen. Der Farbstoff Curcumin, der Curry und Co seine leuchtend gelbe Farbe verleiht, wirkt zudem krebshemmend. Wissenschaftler des TWINCORE in Hannover haben nun nachgewiesen, dass Curcumin ebenfalls gegen Hepatitis-C-Viren (HCV) wirkt: Der gelbe Farbstoff hindert die Viren daran, in die Leberzellen einzudringen.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news548538

TWINCORE – Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Mit Arganöl mehr Gesundheit und Wohlbefinden

Fachbeiträge Gesundheit

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Infos zur Herkunft, Herstellung und Verwendung von Arganöl

Eine immer größere Aufmerksamkeit findet das Arganöl bei gesundheitsbewussten Menschen. Mit seinen vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten begeistert dieses wertvollen Naturprodukts in der Medizin und in der Küche.

Was ist Arganöl eigentlich?

Das Öl wird aus den Früchten des Arganbaumes gewonnen. Er ist traditionell in Afrika beheimatet, vor allem in Marokko und Algerien. Der mit Dornen besetzte Baum hat einen sehr kurzen Stamm, kann aber mit seiner gewaltigen und breit dimensionierten Krone bis zu zehn Meter hoch wachsen. Bei einer Lebenserwartung von bis zu 400 Jahren kann er, entsprechend den Witterungsverhältnissen in Afrika, hohe Temperaturen und extreme Trockenheit überleben. Er dient als Nahrungsquelle für Kamele, Ziegen und Schafe.

Seine Früchte sehen aus wie eine Mischung aus Pflaumen und Oliven, im getrockneten Zustand sehen sie den Datteln sehr ähnlich. Das Fruchtfleisch ist bitter und deshalb für den Menschen nicht genießbar.

Herstellung von Arganöl

Für einen Liter Arganöl werden rund 30 Kilogramm Früchte benötigt. Hergestellt wird das Öl aus der kleinen Mandel in den Kernen der Früchte. (Hier gibt es ein interessantes Video über die Herstellung von Arganöl)

Trotz moderner maschineller Herstellungsverfahren wird auch heute noch, vor allem in Marokko, das Öl überwiegend in Handarbeit produziert. Eine wichtige Einkommensquelle für die Bevölkerung, vor allem für die Frauen.

Dazu werden die vom Baum herabgefallenen Früchte gesammelt und zuerst einmal luftgetrocknet. Dann quetscht man die Früchte und löst die Kerne heraus. Die in den aufgeschlagenen Kernen enthaltenen Mandeln werden zunächst geröstet und dann gemahlen. Wichtig ist es dabei, dass nur unbeschädigte Kerne verwendet werden. Der so entstandene Brei wird mit Wasser bearbeitet, gerührt und geknetet, so dass sich das Öl absondert.

Verwendung von Arganöl

Verschiedene natürliche Bestandteile machen das Öl gesundheitlich so wertvoll. Besonders hervorzuheben ist der mit 80 Prozent hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Vor allem die Linolsäure hilft den Schleimhäuten und bei der Heilung von Entzündungen.

Außerdem überzeugt der gegenüber dem Olivenöl doppelt so hohe Anteil an Tocopherolen. Tocopherol (Vitamin E) zählt zu den fettlöslichen Vitaminen. Es wirkt antioxidant. Das bedeutet, dass es dem Schutz von Zellen vor aggressiven, zellschädigenden Stoffen dient.

Und die ebenfalls enthaltenen Phytosterine sollen dabei helfen, den Cholesterinspiegel und die Triglycerid-Werte zu senken. Sie fördern darüber hinaus den Hautstoffwechsel.

Für die Behandlung von Hautkrankheiten und in der Kosmetik wird kaltgepresstes Arganöl verwendet. Das heißt, dass bei der Herstellung der ersten Kaltpressung die Mandeln nicht geröstet werden. Als natürliches Pflegemittel für Haut und Haare schützt es vor Alterung und Austrocknung. Aber auch für den Schutz vor Sonnenbrand ist Arganöl geeignet. Zugleich schützen die enthaltenen Carotinoide vor UV-Strahlen und geben der Haut ein jüngeres Aussehen.

In der traditionellen Medizin hat sich Arganöl bei Akne, Neurodermitis sowie bei Gelenkerkrankungen, wie Rheuma, einen Namen gemacht. Und die marokkanischen Mediziner empfehlen es bei Problemen mit Magen und Darm, sowie bei Herz- und Kreislaufbeschwerden.

Schließlich sorgt die antibakterielle Wirkung des Öls nicht nur für eine bessere Wundheilung, sondern stärkt außerdem das Immunsystem.

Der intensive, nussig-rauchige Geschmack wird in der Gourmet-Küche als exquisite Abwechslung geschätzt. Dementsprechend teuer ist es und kann mit der Preisklasse der Trüffel und des Kaviar mithalten. Dafür verleiht es Salaten, Fisch- und Fleischgerichten sowie Gemüsen eine besondere Geschmacksnote.

Arganöl erfreut also Gesundheit und Gaumen gleichermaßen.

DGVS warnt vor Leberschäden durch Medikamente

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Neben ihren beabsichtigten Wirkungen haben Arzneimittel oft auch unerwünschte Effekte auf den menschlichen Körper.

Etwa jede zehnte Nebenwirkung betrifft die Leber. Vor allem Fiebersenker und Antibiotika beeinträchtigen das Organ. Angesichts einer aktuellen Studie im Fachmagazin „Gastroenterology“ warnt die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) vor Leberschäden durch Medikamente. Diese kommen wahrscheinlich häufiger vor als gedacht und bleiben oftmals als solche unerkannt, so die Fachgesellschaft.

Mehr Infos unter http://idw-online.de/de/news540243

Quellen: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Bestimmte Heidelbeer-Art kurbelt Fettstoffwechsel an

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Extrakt senkt LDL- und steigert HDL-Cholesterin-Werte

Dyslipidämie ist eine Fettstoffwechselstörung, die mit einer erhöhten Konzentration des Cholesterin- und/oder Triglyceridspiegels einhergeht, und damit einen großen Risikofaktor für koronare Herzerkrankungen darstellt.

Aktuelle Therapieansätze können das Fortschreiten der koronaren Herzerkrankung nicht immer zuverlässig aufhalten, zudem werden sie nicht von allen Patienten gut vertragen.

Die vorliegende Studie überprüft daher das Potenzial einer bestimmten Heidelbeer-Art (Vaccinium arctostaphylos) in der Behandlung dieser Patienten. Diese Art ist reich an Anthocyanen, Pflanzenfarbstoffen, die Auswirkungen auf die Blutgefäße und den Blutkreislauf haben.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/heidelbeeren-fuer-den-fettstoffwechsel.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Entdeckung eines Cholesterin-Moleküls mit krebshemmenden Eigenschaften

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Ein Team von Forschern des Inserm [1] und des CNRS [2], unter der Leitung von Marc Poirot und Sandrine Silvente-Poirot des Zentrums für Krebsforschung in Toulouse (Inserm / CNRS / Universität Toulouse III – Paul Sabatier), hat nicht nur ein neues, vom Cholesterin abgeleitetes Molekül namens Dendrogenin A entdeckt, sondern konnte – bei Mäusen – ebenfalls nachweisen, dass es krebshemmende Eigenschaften hat.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news534849

Quelle: Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Fettsucht & Fettleber: Studie nimmt Bakterien als mögliche Auslöser ins Visier

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Zwei Forschungsprojekte an der Universität Hohenheim untersuchen Bakterien im Darm übergewichtiger Menschen.

Der Grund für Adipositas könnte im Darm liegen: Der Ernährungsmediziner Prof. Dr. Stephan C. Bischoff von der Universität Hohenheim untersucht deshalb, wie sich die Darmflora bei Übergewichtigen durch eine spezielle Therapie oder Operationen verändert. In einem weiteren Forschungsprojekt beleuchtet der Wissenschaftler zudem, ob die Darmbakterien auch die Ursache für die Fettleber-Erkrankung sind.

Mehr Infos unter http://idw-online.de/de/news530867

Quellen: Universität Hohenheim, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Flohsamenschalen zur Cholesterinsenkung

Neue Anwendungsgebiete bei Diabetes und Stoffwechselstörungen

Indische Flohsamenschalen sind ein bewährtes Naturmittel bei Verdauungsbeschwerden. Die darmregulierende Wirkung kommt durch ihren hohen Gehalt an löslichen Fasern zu Stande, die im Darm durch Bindung von Flüssigkeit eine schwammartige faserhaltige Matrix bilden: Die Schalen der Flohsamen können bis um das 40-fache ihres Trockenvolumens aufquellen. Aktuelle Untersuchungen* zeigen nun auch günstige Wirkungen von Flohsamenschalen bei Diabetes mellitus Typ 2 und bei Fettstoffwechselstörungen.

Anwendung bei Diabetes mellitus

Die als Arzneimittel zugelassenen Flohsamenschalen erhöhen die Viskosität des Dünndarminhaltes und führen dadurch zu einer verminderten Geschwindigkeit in der Kohlenhydrataufnahme, was mit einer reduzierten Insulinausschüttung verbunden ist. Sie eignen sich in einer Dosierung von 2 x 5 g pro Tag bei Typ-2-Diabetikern ergänzend zur diätetischen und medikamentösen Therapie, wie in einer randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudie belegt werden konnte. Dort kam es zu einer signifikanten Abnahme von Nüchternblutzucker und Glykohämoglobin (HbA1c) bei dieser Dosierung.

Doppelte Wirkung

Flohsamenschalen eigenen sich auch als Ergänzung zu diätetischen Maßnahmen bei Patienten mit leichter bis mäßiger Hypercholesterinämie. Zwei Mechanismen erklären ihre Wirkung auf diesem Gebiet: Zum einen können sie im oberen Dünndarm zu einer verminderten Absorption von Cholesterin und Fettsäuren führen und binden zudem Gallensäuren im Darm, so dass deren Wiederaufnahme unterbunden wird. Zum anderen führt die bakterielle Fermentation der löslichen Fasern aus den Flohsamenschalen im Dickdarm zur Bildung kurzkettiger Fettsäuren. Diese werden schnell im Darm aufgenommen und hemmen als Folge die körpereigene Cholesterinsynthese in der Leber. Eine Metaanalyse, die 8 randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studien mit 656 Patienten berücksichtigt, zeigt weitere Abnahmen von 3,9 % beim Gesamtcholesterin und von 6,7 % beim LDL-Cholesterin, wenn nach einer 8- bis 12-wöchigen fettreduzierten Kost zusätzlich 10,2 g Flohsamenschalen pro Tag für 8-26 Wochen eingenommen wurden. Die Spiegel von HDL-Cholesterin und Serumtriglyzeriden wurden nicht verändert.

Langzeiteffekt

Bei der cholesterinsenkenden Wirkung handelt es sich um einen Langzeiteffekt, wie ebenfalls in einer randomisierten, doppelblinden, kontrollierten Studie mit 248 Patienten gezeigt wurde. Die Probanden erhielten zusätzlich zu einer spezifischen Diät täglich 10,2 g Flohsamenschalen über einen Zeitraum von 24-26 Wochen. Als Resultat der Einnahme fielen das Gesamt- bzw. LDL-Cholesterin im Vergleich zum Placebo im Schnitt um 4,7 % bzw. 6,7 % ab.

Gute Verträglichkeit

Flohsamenschalen und die enthaltenen löslichen Fasern werden von den Anwendern gut vertragen. Flohsamenschalen können mit anderen Cholesterinsenkern, insbesondere Statinen, kombiniert werden.

Bewährtes Produkt: Flosine® Balance

Flosine® Balance ist ein bewährtes und qualitativ hochwertiges Arzneimittel auf Basis von Flohsamenschalen. Das pflanzliche Quellmittel ist wirksam bei chronischer Verstopfung. Es dient der natürlichen Regulation der Darmtätigkeit, wirkt rein physikalisch, führt zu keinem Gewöhnungseffekt und ist gut verträglich und damit langfristig anwendbar. Flosine® Balance ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

*Quelle: Karin Kraft: Phytotherapeutische Optionen bei Diabetes mellitus Typ 2 und Phytotherapeutische Optionen bei Fettstoffwechselstörungen. Zeitschrift für Phytotherapie 34(1):6-11 und 12-15, 2013. doi: 10.1055/s-0032-1331479 und 10.1055/s-0032-1331480

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: QUIRIS Healthcare GmbH & Co. KG, Tina Thiesbrummel, Am Kreuzkamp 5-7, 33334 Gütersloh, thiesbrummel@quiris.de, 05241/40343-31, http://www.quiris.de

 

 

Nikotinverzicht reduziert schädliche Stoffwechselprodukte

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Wer das Rauchen einstellt, kann die durch Nikotin schädlich veränderten Stoffwechselprodukte deutlich reduzieren. Dadurch verringert sich auch das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und andere gesundheitliche Folgen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München nach der Auswertung einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie. Ihre Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift ‚BMC Medicine‘ veröffentlicht.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news522002

Quellen: Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

 

Was ist eine Fettleber?

Pressemeldungen Gesundheit

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Bis zu 40% der Bevölkerung in den westlichen Industrienationen leiden an einer Fettleber, bei der überschüssiges Fett in den Leberzellen gespeichert wird. Welche Ursachen diese Erkrankung hat und was man dagegen tun kann, berichtet Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von jameda, Deutschlands größte Arztempfehlung (http://www.jameda.de), in diesem Gesundheitstipp.

Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan des Körpers

Die Leber liegt im rechten Oberbauch und wiegt beim Erwachsenen 1400 – 1800g. Als zentrales Stoffwechselorgan des Körpers übernimmt sie zahlreiche Aufgaben: Sie verwertet Nahrungsbestandteile, speichert Energie in Form von Glykogen und Lipoproteinen. Sie bildet Ausgangsstoffe für Hormone und speichert Vitamine. Sie produziert Gallenflüssigkeit für die Fettverdauung und ist für den Abbau und die Ausscheidung von Stoffen verantwortlich.

Eine Fettleber hat zu viel Triglyceride eingelagert

Normalerweise hat die Leber nur einen geringen Fettgehalt von etwa 1-1,5%. Ist der Fettsäure- und Triglyceridstoffwechsel jedoch gestört, lagert sich überschüssiges Fett, vor allem Triglyceride, in den Leberzellen ab. Sind 50 % der Zellen und mehr mit Fett beladen, liegt eine Fettleber (Steatose) vor. Dabei unterscheidet man in eine leichte, mäßige und starke Verfettung der Leber. Bei einer Steatohepatitis ist das Lebergewebe gleichzeitig entzündet.

Fettleber nicht nur durch Alkohol

Zu den Ursachen für eine Fettleber zählen übermäßiger Alkoholkonsum, Diabetes vom Typ 2, ein zu hoher Blut-Triglycerid-Spiegel, Bluthochdruck und übermäßiges Bauchfett. Auch Medikamente können eine Verfettung der Leber hervorrufen, z. B. einige Arzneistoffe gegen Herzrhythmusstörungen (Amiodaron, Dronedaron), synthetische Estrogene in hohen Dosen und eine Langzeitbehandlung mit Glucocortidoiden. Infektionen wie Hepatitis C oder Pilzvergiftungen können ebenfalls Gründe für eine Fettleber sein.

Leberwerte, Ultraschall und Gewebsentnahme zur Abklärung

Anfangs bleibt eine Verfettung der Leber oft unbemerkt. Bei Fortschreiten können Völlegefühl, Schmerzen im rechten Oberbauch und Appetitlosigkeit auftreten. Mit der Zeit vergrößert sich die Leber, so dass man sie deutlich tasten kann. Zur Diagnose werden meist mehrere Untersuchungsmethoden herangezogen, dazu zählen die Feststellung der Leberwerte, Ultraschalluntersuchungen und eine Gewebsentnahme.

Entzündliche Fettleber und Leberzirrhose als Folge

Die verstärkte Speicherung von Fett in den Leberzellen stellt an sich noch keine Gefahr dar. Jedoch entwickeln 10-30% der Betroffenen daraus eine Steatohepatitis. Bei wiederum einem Drittel dieser Patienten tritt eine Leberfibrose, im fortgeschrittenen Stadium eine Leberzirrhose, auf. Hier bauen sich die Leberzellen zu Bindegewebe um und verlieren unwiederbringlich ihre Funktion.

Behandlung der Fettleber durch Sport und ausgewogene Ernährung

Um den entgleisten Fettstoffwechsel wieder in richtige Bahnen zu lenken, sind Bewegung und eine ausgewogene Ernährung das beste Mittel. Sport mit 30 bis 45 Minuten dreimal die Woche, angepasst an die jeweilige Konstitution und Ausdauer, normalisiert die Verwertung und Speicherung von Nahrungsfetten. Bei der Ernährung sollten vor allem zuckerhaltige Getränke, mit Fruktose gesüßte Lebensmittel und Alkohol gemieden werden.

Falls Sie befürchten, gefährdet zu sein, eines Tages unter einer Fettleber zu leiden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Gut bewertete Ärzte finden Sie z.B. auf jameda (http://www.jameda.de/aerzte/innere-allgemeinmediziner/fachgebiet/).

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: jameda GmbH, Elke Ruppert, Klenzestraße 57b, 80469  München,

presse@jameda.de, 089/2000 185 85, http://www.jameda.de

 

 

Hormone wirken wie Ausdauertraining

Wie das Herz den Stoffwechsel auf Trab bringt: MHH-Forscher entdecken neue Funktion Natriuretischer Peptide

Im Herzen werden Hormone produziert und ins Blut abgegeben – so genannte natriuretische Peptide. Seit Langem ist bekannt, dass sie die Nierenfunktion beeinflussen und den Blutdruck senken. So wird das Herz vor Überlastung geschützt. Bei körperlicher Belastung steigen natriuretische Peptide stark an. Jetzt haben Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) gemeinsam mit Kollegen aus Toulouse und Berlin eine neue Funktion dieser Hormone nachgewiesen, die für den Schutz vor und die Behandlung von Stoffwechselerkrankungen von großer Bedeutung sein könnte. Die Ergebnisse wurden im Journal of Clinical Investigation publiziert.

Mehr dazu unter http://idw-online.de/de/news513289

Quelle: Medizinische Hochschule Hannover, Informationsdienst Wissenschaft (idw)