Archiv der Kategorie: News

Neues diagnostisches Verfahren für die Früherkennung schwerer Krankheiten

Ein Forscherteam aus Heidelberg und Kiel haben mit Hilfe eines Biomarkerkonzeptes des Bioinformatikers an der Universität des Saarlandes, Dr. Andreas Keller, ein Früherkennungsverfahren für schwere Krankheiten gefunden. Sie haben herausgefunden, dass so genannte microRNAs wichtige Hinweise liefern in der Früherkennung bei vierzehn schwer diagnostizierbaren Krankheiten. Bei den microRNAs handelt es sich um kleine Moleküle, die sich an bestimmten Abschnitten der RNA-Stränge (Teil der Zell- und Erbinformation im Zellkern) anlagern. Diese Erkenntnisse seien nutzbar vor allem für die Diagnostik von Tumorerkrankungen der Bauchspeicheldrüse, der Prostata, des Magen-Darm-Traktes, sowie für Multiple Sklerose, und Sarkoidose. Und zwar zum in einem frühen Stadium, in dem sie bisher nicht diagnostiziert werden konnten. Bis zum marktreifen Produkt bedarf es aber noch weitere Anstrengungen.

Ouelle: www.idw-online.de/de/news439600

 

Bakterium verursacht Krebsbildung

Forschergruppen haben den Wirkungsmechanismus der Krebsbildung durch Bakterien nachgewiesen

Wenn jemand früher Magenbeschwerden hatte, wurde zumeist die Psyche verdächtigt. Bis man das Bakterium Helicobacter pylori entdeckte. Man identifizierte den Erreger als Feind der Magenschleimhäute unter anderem. Er wird deshalb auch für Magengeschwüre verantwortlich gemacht. Jetzt wurde entdeckt, dass er auch Krebs auslösen kann.

Mehrere Forschergruppen an der Universität Zürich, Institut für Molekulare Krebsforschung, unter der Leitung von Prof. Anne Müller und Prof. Massimo Lopes, wiesen nach, dass das Bakterium in der Lage ist, die DNA in den Zellkernen der Magenschleimhäute zu schädigen (Quelle: Universität Zürich).

Die DNA ist der Träger der Erbinformation. Dort ist auch die Zellteilung programmiert. Bei deren Verletzung durch das Bakterium kann es zur unkontrollierten Zellteilung, zum Krebs kommen. Ein Phänomen, das man bisher vor allem von Viren kennt, wie Herpes- und Hepatitis-Viren.

Beachtenswert ist, dass das Bakterium auch andere Schleimhäute angreift, wie zum Beispiel im Darm, in der Blase und im Unterleib. Es bleibt also spannend, was die Wissenschaftler noch herausfinden.

Dass Viren und jetzt auch Bakterien Zellen zu unkontrolliertem Wachstum treiben können, ist eine Möglichkeit der Krebsentstehung. Was zur Krebsentstehung noch dazu gehört, ist nachlesbar im Portal www.mediportal-online.eu und dort unter dem Fachthema Krebs.

Stoffwechselkrankheiten können genetische Ursachen haben

Übergewicht und Zuckerkrankheit werden oft mit falschem Ernährungsverhalten in Verbindung gebracht. Ganzheitliche Mediziner sahen darin eher eine Gemeinsamkeit im Sinne einer veranlagten Stoffwechselstörung, die letztlich zur Krankheit und falschem Ernährungsverhalten führt.

Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben jetzt 37 neue genetische Risikofaktoren bestätigt, die Auswirkungen auf den menschlichen Stoffwechsel haben. Mit eindeutigen Verbindungen zu Volkskrankheiten, wie zum Beispiel Diabetes mellitus Typ 2.

Quelle: Helmholtz Zentrum München 

Mehr zu den ganzheitlichen Hintergründen von Diabetes mellitus finden Sie auf mediportal-online

Schmerz, Kopfschmerz – Der richtige Umgang mit Schmerzmittel

In einer aktuellen Meldung warnt ÖKÖ-TEST vor einem Missbrauch von Schmerzmitteln.  Dies gelte vor allem bei Kombination verschiedener Mittel, da sich durch die Wirkstoffkombination das Nebenwirkungsrisiko erhöhe. Vor allem bestünde die Gefahr von Nierenschäden bei längerfristigem Gebrauch.

Generell empfiehlt das Verbrauchermagazin Schmerzmittel in Eigenregie maximal an drei Tagen hintereinander und nicht mehr als zehn Tage im Monat zu  nehmen.

Ganzheitlichen Mediziner ist das noch zu viel. Sie verweisen auf naturheilkundliche Alternativen ohne Nebenwirkungen. Chemische Schmerzmittel sollen die Ausnahme bleiben in wirklich extremen Situationen.

Außerdem weist mediportal-online nochmals ausdrücklich darauf hin, die Ursachen zu suchen. Schmerzbehandlungen sind nur eine vorübergehende Lösung.

Immunsystem – Multiple Sklerose ist ein Problem des Immunsystems

Zuerst waren es Sehstörungen. Dann irgendwann kam der unsichere Gang dazu. Später der Rollstuhl – so etwa kann man kurz und knapp die unrühmliche Krankheits-„Karriere“ eines Menschen mit Multiple Sklerose schildern. Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung des Zentralnervensystems. (Mehr Details  zur Krankheit finden Sie auf der Homepage der DMSG-Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft).

Forscher haben jetzt bestätigt, dass gleich mehrere genetische Faktoren dabei eine Rolle spielen. Diese betreffen vor allem das Immunsystem. Die Folge ist ein Immundefizit: Der Körper kann sich nicht mehr richtig wehren, zum Beispiel gegen Viren, so dass es zu Entzündungsprozessen an den Nervenbahnen kommt.  Lesen sie dazu die Presseveröffentlichung Immunsystem – Multiple Sklerose also doch ein Abwehrproblem.

Ganzheitliche Mediziner denken und behandeln schon lange in diese Richtung. Sie fühlen sich durch die neuesten Erkenntnisse bestätigt. Man sieht daran aber auch , wie wichtig der Blick für die ganzheitliche Sichtweise ist.

Mehr Infos zum Immunsystem unter www.mediportal-online.eu