Archiv der Kategorie: Krebs

MDC-Forscher lösen Rätsel um die Entstehung von Tumoren aus Immunzellen

In den Keimzentren der Lymphorgane werden B-Zellen, die Antikörperproduzenten des Körpers, geschult, um gezielt Erreger zu bekämpfen. Aus diesen B-Zellen gehen aber auch Tumore des Lymphgewebes (Lymphome) hervor.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news497652

Quellen: Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, Informationsdienst Wissenscaft (idw)

 

Anti-Krebs-Mittel aus dem Meer?

Laborversuche zur homöopathischen Arznei Murex

Organische Substanzen aus Meeresschnecken sind in den letzten Jahrzehnten vermehrt in den Fokus der Forschung geraten, da sie oftmals biologische Aktivität gegen Krebszellen oder gegen Bakterien, Viren oder Pilze an den Tag gelegt haben. Da auch die homöopathische Arznei Murex aus solchen Meeresschnecken (Purpurschnecken) gewonnen wird und unter anderem bei Gebärmutter- und Brustkrebs empfohlen wird, wurde die Aktivität gegen verschiedene menschliche Krebszelllinien untersucht (1).

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/keine-in-vitro-wirkung-von-murex-gegen-krebszellen.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Extrakte aus Trompetenbaumgewächsen töten Krebszellen

Pflanze mit antitumoralen Eigenschaften

Zeyheria montana ist ein Baum aus der Familie der Trompetenbaumgewächse (Bignoniaceae), der als Heilpflanze in der traditionellen brasilianischen Medizin bekannt ist. In Laborversuchen wurden jetzt antitumorale Eigenschaften bei Inhaltsstoffen dieser Pflanze gefunden (1).

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/extrakte-aus-trompetenbaumgewaechsen-toeten-krebszellen.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Schnelle Hilfe bei Magenschmerzen: Test kann Krebsrisiko deutlich senken

Bakterium kann „still und heimlich“ zu lebensbedrohenden Konsequenzen führen

„Viel zu viele Menschen nehmen heutzutage Medikamente gegen Magenprobleme ein“, warnen Münchener Internisten. Der Konsum an Tabletten sei in den vergangenen Jahren klar angestiegen. Schon kleinste Beschwerden würden mit Pillen bekämpft, ohne nach den wahren Ursachen zu forschen. Eine besorgniserregende Tendenz. Oft sei ein harmloses Bakterium Schuld an den Problemen. Der sogenannte Helicobacter Pylori ließe sich einfach feststellen. Mit einem sogenannten Heli-C-CHECK. Damit kann sich jeder zuhause in weniger als 10 Minuten auf  Helicobacter Pylori Bakterien testen.

Helicobakter kann dazu beitragen, dass Magengeschwüre oder Krebs entstehen. Dr. Olaf Stiller: „Schnelltests wie der rezeptfreie Heli-C-Check setzen genau dort an und suchen nach dem Bakterium. Heli-C-Check ist ein sogenannter Kassetten-Test. Ein Mini-Piekser und ein Tröpfchen Blut reichen aus, um ein sicheres Ergebnis zu liefern.“

„Heli-Bakterien“ sind weit verbreitet, obwohl sie oft jahrelang unentdeckt bleiben. Sie sind ansteckend. Durch sie erhöht sich das Risiko von Magengeschwüren und Krebs.  Dr. Olaf Stiller: „Wer frühzeitig vorbeugen und handeln möchte, kann dies heutzutage mit ganz einfachen Mitteln. Der Heli-C-Check ist eines dieser Mittel. Erst wenn das Bakterium nachgewiesen wird, ist ein Gang zum Arzt notwendig.“ Beratung zu diesem Thema gibt es in guten Apotheken oder im Internet. Auf www.heliccheck.com sind eine Vielzahl von Tipps und Verhaltensregeln zusammengestellt. Verkauft wird der Schnelltest übrigens nicht nur in Apotheken – es gibt ihn auch diskret und schnell im Internet unter www.zuhausetest.de.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt:NanoRepro AG, Olaf Dr. Stiller, Untergasse 8, 35037 Marburg, presse@nanorepro.com, 06421-951449, http://www.nano.ag

 

Studien warnen: Krebsgefahr bei Männern steigt weiter an

Alarmzeichen früh erkennen / Prostata wird zu oft vernachlässigt

Umwelteinflüsse, Stress, Chemikalien, …. Jetzt vorgestellte Studien belegen, dass die Krebsgefahr bei Männern in den vergangenen Jahren angestiegen ist. So erkrankt mittlerweile jeder 10. Man an Krebs – und die Heilungschancen wären deutlich höher, wenn rechtzeitig Vorsorge betrieben würde.Nähere Informationen unter www.prostaquick.de.

„Bei einem harmlosen Schnupfen greifen wir sofort zum Medikament. Schon Kinder kennen die verschiedenen Pillen und Präparate. Aber fragen sie mal 10 Personen, was die Prostata ist – ich sage ihnen, 9 kennen keine Antwort“, sagt Dr. Olaf Stiller: „Es ist das wohl unbekannteste und vernachlässigte Organ des Mannes. Absolut fatal, denn Entzündungen und Schädigungen der Prostata können gravierende Folgen haben.“

Ständig zur Toilette zu müssen oder Fruchtbarkeitsprobleme beim Mann können durch die Prostata verursacht werden. Der wichtigste Grund, dieses Organ regelmäßig zu untersuchen, ist aber die Krebsgefahr, die von der Prostata ausgeht. Hilfe bietet jetzt ein rezeptfreier Schnelltest, den es sowohl in Apotheken wie auch im Internet gibt (www.prostaquick.de).  Dr. Stiller: „Männer meiden Arztpraxen, das ist nun einmal so. Dabei ist ein jährlicher Prostatacheck absolut notwendig. Insofern begrüße ich diskrete Schnelltests wie ProstaQUICK, die zuhause angewandt werden.“

Das Marburger Unternehmen Nano Repro AG hat der Test entwickelt. Der sogenannte Kassetten-Test misst die Konzentration des Prostata-Spezifischen Antigens (PSA) im Organismus. Liegt ein erhöhter PSA-Wert vor, heißt das, dass etwas mit der Prostata nicht stimmt und abgeklärt werden muss. Mehr Informationen zum Thema Prostata und Krebsvorsorge gibt es unter www.zuhausetest.de oder in der Apotheke.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt:NanoRepro AG, Olaf Dr. Stiller, Untergasse 8, 35037 Marburg, presse@nanorepro.com, 06421-951449, http://www.nano.ag

 

Schützt Selen vor Krebs?

Mit dieser Frage beschäftigte sich die Ärztezeitung am Beispiel des Prostatakrebses. Und kam zu einem relativ positiven Ergebnis, unter Bezugnahme auf aktuelle Studien. Mehr Infos dazu hier: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/prostatakrebs/article/820995/spurenelemente-selen-koennte-prostatakrebs-schuetzen.html

Warum Selen positiv bei Erkrankungen wirkt

Das Spurenelement Selen ist für Naturheilkundler schon lange ein hilfreiches Mittel im Kampf gegen den Krebs. Der Grund liegt in der Bandbreite des Wirkungskreises. So stärkt Selen das Immunsystem. Es fördert den Stoffwechsel. Es bindet Toxine und es schützt die Zellen vor freien Radikalen.

Auf breiter Front sind das alles maßgebliche Faktoren, die bei Krebs bedeutungsvoll sind.

Selen ist generell lebenswichtig für unseren Organismus. Das Spurenelement ist reichhaltig vorhanden im Fisch, Fleisch, im Gemüse und in der Milch, in Getreideprodukten und Sesam, sowie in Nüssen.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Integrative Medizin in der Onkologie

Vor allem in der Behandlung von Nebenwirkungen und bei der Tumornachsorge gibt es Potenzial für komplementäre Methoden und Naturheilkunde. So lautet das Fazit einer Fachtagung über integrative Onkologie am Tempelhofer Darmzentrum, St. Joseph Krankenhaus Berlin, gefördert von der Karl und Veronica Carstens-Stiftung.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news494023

Quellen: Karl und Veronica Carstens-Stiftung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Krebs – hilft Grüner Tee

Vorsorge mit Mitteln aus Naturheilkunde und Homöopathie

Die Welt ist in Bewegung. So auch in der Erforschung, wie wirksam naturheilkundliche  und homöopathische Mittel sind.

So beschäftigt sich die Universität Ulm derzeit damit, ob Grüner Tee bei Krebs hilft und man damit vorbeugen kann.

Darüber berichtete das ZDF, und wir haben den Beitrag in der zdf mediathek für Sie gefunden:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1722906/Gruener-Tee-gegen-Krebs#/beitrag/video/1722906/Gruener-Tee-gegen-Krebs

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Helicobacter pylori – Ein Krebserreger und seine Giftspritze

Helicobacter pylori befällt den Magen des Menschen und kann verschiedene Leiden auslösen – auch Magenkrebs. Nun wurde das molekulare Werkzeug des Erregers entschlüsselt, was therapeutische Ansätze eröffnen könnte.

Mehr Infos unter http://www.idw-online.de/de/news492614

Quellen: Ludwig-Maximilians-Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

TNIK aktiviert Immunsystem und Krebsentstehung

TNIK ist ein neu identifiziertes Protein, das in gesunden B-Zellen des Immunsystems die Aktivierung der Immunantwort vermittelt. Nach einer Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus fördert TNIK jedoch statt der Abwehr die unkontrollierte Zellteilung und damit die Tumorentstehung. Diese Erkenntnisse veröffentlichten Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München im renommierten Fachjournal PLoS Biology.

In der gesunden Zelle steuert TNIK Immunantwort, Zellteilung und Zelltod. Das neu gefundene Protein ist der zentrale Bestandteil eines Komplexes, der diese Prozesse über den NF-κB-Signalweg* reguliert. Die Steuerung des Immunsystems übt TNIK durch die Aktivierung der B-Zellen* aus. Werden diese mit dem Epstein-Barr-Virus* (EBV) infiziert, übernimmt das Virus die Steuerung der Zellen und aktiviert – ebenfalls über TNIK – die unkontrollierte Zellteilung, was zur Entstehung EBV-induzierter Karzinome und Lymphome führt. Mit der Veröffentlichung dieser Zusammenhänge haben die Wissenschaftler um Dr. Arnd Kieser in der Abteilung Genvektoren des Helmholtz Zentrums München nicht nur einen zellulären Steuerungsmechanismus erklärt, sondern zugleich herausgefunden, wie EBV-abhängige Tumore entstehen.

„Im nächsten Schritt wollen wir untersuchen, wie wir TNIK und den TNIK-Signalkomplex als Angriffspunkt für neue Krebsmedikamente nutzen können“, sagt Kieser. Das Verständnis der Entstehungsmechanismen von Volkskrankheiten und die Ableitung neuer Angriffspunkte für Diagnose, Therapie und Prävention ist Ziel des Helmholtz Zentrums München.

Weitere Informationen

Hintergrund:

* Der NF-κB-Signalweg ist einer der meist-untersuchten Signalwege in Zellen. Er übernimmt unter anderem die Steuerung von Zellteilung, Zelltod und Immunantwort.

* Die B-Zellen oder B-Lymphozyten des Immunsystems

* Das Epstein-Barr-Virus (EBV) ist ein weit verbreitetes humanes Herpesvirus, das das Pfeifersche Drüsenfieber auslöst. Bei immunsupprimierten Personen löst EBV häufig Lymphome und Karzinome aus.

Original-Publikation:

Shkoda A et al (2012) The Germinal Center Kinase TNIK Is Required for Canonical NF-κB and JNK Signaling in B-Cells by the EBV Oncoprotein LMP1 and the CD40 Receptor. PLoS Biol 10(8): e1001376

Link zur Fachpublikation: http://www.plosbiology.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pbio.1001376

Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören. www.helmholtz-muenchen.de

Quelle:   Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg, www.helmholtz-muenchen.de