Archiv der Kategorie: Diabetes

DDG: Lungenentzündung bei Diabetikern häufig tödlich

Berlin – Erkranken Menschen mit erhöhtem Blutzucker oder Diabetes mellitus an einer Lungenentzündung, ist ihr Sterberisiko deutlich höher als bei Menschen mit normalen Blutzuckerspiegeln. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung von Daten des deutschen Kompetenznetzes für ambulant erworbene Pneumonien (CAPNETZ), die jetzt im British Medical Journal (BMJ) erschienen ist. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) weist darauf hin, dass qualifizierte Diabetologen im Krankenhaus diese Zusammenhänge frühzeitig erkennen und die Patienten durch angemessene Therapie retten könnten. Es sei deshalb wichtig, das große und auch kleine Krankenhäuser die nötige diabetologische Expertise bieten.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news482279

Quellen: Deutsche Diabetes Gesellschaft, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

DGE warnt vor Weichmachern in Plastik: Phthalate begünstigen Diabetes Typ 2

Bestimmte Weichmacher in Kunststoffen, sogenannte Phthalate, fördern offenbar die Entstehung eines Diabetes mellitus Typ 2. Einer aktuellen schwedischen Studie zufolge sind Menschen mit Diabetes auffällig mit Phthalaten belastet. Weichmacher stecken etwa in Verpackungen und vielen Kosmetikartikeln, aber auch in Medikamenten und Medizinprodukten wie Kathetern oder Blutbeuteln. Frühere Untersuchungen ergaben, dass bestimmte Phthalate Männer unfruchtbar machen oder zu genitalen Fehlbildungen bei Kindern führen können. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) fordert, diese Weichmacher durch unschädliche Stoffe zu ersetzen.#

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news479930

Quellen: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Wissenschaftler entdecken Stoffwechselgift, das Nerven schädigt

Diabetes schädigt bei ca. 60 Prozent der Betroffenen die peripheren Nerven. Spontane Schmerzen und überhöhte Empfindlichkeit einerseits und gleichzeitig geringere Wahrnehmung äußerer Schmerzreize andererseits sind die paradoxe Folge der so genannten diabetischen Neuropathie. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Universität Heidelberg haben jetzt im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts eine der Ursachen für das gestörte Schmerzempfinden entdeckt: ein eigentlich natürlich vorkommendes Stoffwechselgift, das im Körper von Patienten mit Diabetes aber verstärkt produziert wird und nicht mehr richtig abgebaut werden kann.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news478283

Quellen: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

 

Stoffwechselzentrale Gehirn

Symposium des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung

Das Gehirn spielt für unser Körpergewicht eine entscheidende Rolle indem es das Essverhalten steuert. Im Symposium „Insulin, Adipokine und Gehirn“ des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) auf dem Diabetes Kongress 2012 der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) stand die Funktion des Gehirns und seiner Botenstoffe bei der Entstehung von Übergewicht und in Folge Diabetes im Mittelpunkt.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news478915

Quellen: Deutsches Zentrum für Diabetesforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Diabetes durch Umweltbelastungen?

Warum Luftverschmutzung Diabetes mellitus auslösen kann

Auf dem Diabetes-Kongress wurde über das Ergebnis von Studien berichtet, die ergeben haben, dass Umweltfaktoren, wie Luftverschmutzung und Belastung mit Pestiziden, möglicherweise zu Diabetes Typ 2 führen könnten.

Wie ist das möglich?

Eine Erklärungsmöglichkeit wäre folgender Ansatz aus der ganzheitlichen Medizin: Häufig werden Toxine im Gewebe eingelagert. So auch im Gewebe der Organe Leber und Nieren. Beide Organe sind im Kreislauf des Zuckerhaushaltes involviert. So wird beispielsweise überschüssiger Zucker in der Leber eingelagert, bis er vom Organismus gebraucht wird. Eine gestörte Leberfunktion kann bewirken, dass diese Einlagerung fehlerhaft erfolgt, beispielsweise zu viel Zucker im Blut verbleibt. Folge: Erhöhung des Blutzuckerspiegels.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

 

Bluthochdruck, Lesetipp zum Wochenende, von Josef Senn

Bluthochdruck, Diabetes, Bioresonanztherapie – das sind die heutigen Themen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am 17. Mai war weltweiter Tag des Bluthochdrucks. Gewidmet war dieser Tag rund 1,5 Milliarden Menschen. So viele sind auf der ganzen Welt davon betroffen. Alleine in Deutschland rund 35 Millionen Menschen. Man muss sich das einmal vorstellen.

Auch wenn der Tag bereits vorbei ist, gibt das Portal wertvolle Infos zum Thema, ein Blick hinein lohnt sich: www.hypertonietag.de

Auch wir haben diesem Thema eine eigene Kategorie gewidmet: http://gesundheitsblog.mediportal-online.de/category/blutdruck-bluthochdruck/

Weitere Leseempfehlungen:

Aktuell sorgt der Diabetes-Kongress für interessante Neuigkeiten, lesen Sie hier:

http://gesundheitsblog.mediportal-online.de/category/diabetes/

Als eine der modernsten Therapie-Methoden in der alternativen Medizin gilt die Bioresonanztherapie. Wir haben ihr eine eigene Rubrik gewidmet. Lesen Sie dazu mehr:

http://gesundheitsblog.mediportal-online.de/category/bioresonanz/

In diesem Sinne, haben Sie ein schönes Wochenende und einen guten Start in die neue Woche.

Ihr Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Diabetes Kongress 2012: Insulin, Adipokine und Gehirn

Über das Gehirn als zentrale Stoffwechselinstanz ist Insulin an der Gewichtsregulation beteiligt. Menschen mit einem erhöhten Body-Mass-Index (BMI) sprechen weniger auf das Hormon an. Sie nehmen weiter zu und können in der Folge an Diabetes Typ 2 erkranken. Wie Insulin auf das Gehirn wirkt und welche Ansätze sich daraus für zukünftige Diabetestherapien ergeben könnten, diskutierten Experten beim Diabetes Kongress 2012 vom 16. bis 19. Mai 2012 in Stuttgart im Symposium „Insulin, Adipokine und Gehirn“ des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung unter der Leitung von Professor Dr. med. Hans-Ulrich Häring, Universität Tübingen und Prof. Hrabé de Angelis, Helmholtz Zentrum München.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news477893

Quellen: Deutsche Diabetes Gesellschaft, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

 

Diabetes Kongress 2012: Wenn Seele und Stoffwechsel gemeinsam leiden

Jeder achte Mensch mit Diabetes leidet an einer Depression, bei jedem fünften liegt eine erhöhte Depressivität vor. Depressionen sind nicht nur für Patienten belastend.Sie stellen eine wesentliche Barriere für eine gute Diabeteseinstellung dar, erhöhen das Risiko für Folgeerkrankungen und verkürzen die Lebenserwartung. Umgekehrt haben stoffwechselgesunde Menschen mit einer Depression ein erhöhtes Risiko für Diabetes Typ 2. Beide Erkrankungen werden häufig erst spät erkannt.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news476687

Quellen: Deutsche Diabetes Gesellschaft, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Diabetes Kongress 2012: Herzschwäche bei Diabetes wird häufig übersehen und erst spät behandelt

Mehr als drei Viertel aller Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 sterben an Herz-Kreislauferkrankungen, vor allem am Herzinfarkt. Etwa die Hälfte aller Diabetiker leidet an Herzschwäche. Eine Herzinsuffizienz wird bei ihnen häufig zu spät erkannt, da viele Patienten zu Beginn der Erkrankung keine Beschwerden verspüren. Herzkranke Menschen mit Diabetes haben daher eine deutlich niedrigere Lebenserwartung als herzgesunde.
Quellen: Deutsche Diabetes Gesellschaft, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Fettqualität beeinflusst Blutzuckerspiegel, körperliche Aktivität und Gehirnaktivität

Auch das Gehirn mag gutes Fett

Der Konsum von tierischen Fetten kann die Gehirnfunktion und den Schlaf verändern. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen. Danach führt eine gesteigerte Aufnahme von Milchfett zu erhöhten Blutzuckerwerten, einer verminderten Gehirnaktivität und weniger Bewegung. Dies ist bei einer vergleichbaren Aufnahme von Rapsöl, das reich an ungesättigten Fettsäuren ist, nicht der Fall. Die Forscher weisen darauf hin, dass Fette, die einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren enthalten, das Diabetesrisiko erhöhen und die Hirnleistung reduzieren.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news472446

Quellen: Universitätsklinikum Tübingen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)