Archiv der Kategorie: Magen-Darm-Erkrankungen

Gewichtszunahme beeinflusst Darmkeime und Stoffwechselleistung

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Bei einer Zunahme des Körpergewichts verändern sich sowohl die Zusammensetzung der Darmkeime, als auch die Muster tausender Stoffwechselprodukte. Darüber hinaus scheint eine Diabeteserkrankung bestimmte Stoffwechselwege – wie den Schwefelmetabolismus – zu beeinflussen. Dies haben Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München mittels metabolomischer Analysen untersucht und damit erneut auf die Komplexität des Darmstoffwechsels hingewiesen. Die Ergebnisse sind in den Fachzeitschriften ‚The ISME Journal‘ und ‚The Journal of Proteome Research‘ veröffentlicht.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news596212

Quelle: Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Übergewichtsbedingter Dickdarmkrebs ist eine Stoffwechselkrankheit

 

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Übergewichtsbedingter Dickdarmkrebs ist eine Stoffwechselkrankheit

Ein Wissenschaftlerteam unter Führung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch hat im Rahmen der EPIC*-Studie drei Biomarker identifiziert, die bei Entzündungs- und Stoffwechselprozessen eine Rolle spielen sowie gleichzeitig mit Übergewicht und Dickdarmkrebs assoziiert sind. Sie weisen darauf hin, dass übergewichtsbedingter Dickdarmkrebs eine Stoffwechselerkrankung ist. Die neuen Daten helfen, die Mechanismen der Dickdarmkrebsentstehung besser zu verstehen und neue Präventionsstrategien gegen die Krankheit zu entwickeln. Das Forscherteam publizierte seine Ergebnisse nun im International Journal of Cancer.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news573637

Quelle: Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Schwarznessel beruhigt den Darm

 

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Blähungen besserten sich durch asiatisches Gewürzkraut

Die Schwarznessel (Perilla frutescens) hat sich nicht nur in der asiatischen Küche als Gewürz- und Gemüseplanze etabliert, sondern gilt auch als chinesisches Heilmittel. In Laborversuchen konnten ihr krampflindernde und antientzündliche Effekte nachgewiesen werden.

Im Rahmen einer placebokontrollierten Studie testeten Wissenschaftler nun die Wirkung eines Perilla-Extrakts auf unspezifische Bauchbeschwerden (Blähungen, Völlegefühl, gestörte Darmaktivität, Bauchgrummeln) bei ansonsten gesunden Patienten.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/schwarznessel-beruhigt-den-darm.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Wirtsgenom steuert Hautflora und Entzündung

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Zahlreiche neuere Studien haben einen Zusammenhang zwischen der Darmflora und verschiedenen Erkrankungen wie zum Beispiel Adipositas bei Diabetes gezeigt. Doch über die Regulierung der Zusammensetzung von Haut- und Darmflora ist bisher wenig bekannt. Professor John Baines, Saleh Ibrahim und ihre Kolleginnen und Kollegen des Exzellenzclusters Entzündungsforschung („Inflammation at Interfaces“) haben nun herausgefunden, dass die Zusammensetzung der Hautflora vom Wirtsgenom gesteuert wird und dass Hautbakterien einen größeren Einfluss auf entzündliche Erkrankungen haben als bisher angenommen wurde.

Mehr Infos dazu unter: http://idw-online.de/de/news551918

Quellen: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Pflanzliches Darmmittel aus der Schatzkiste der Natur

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Indische Echinacea hilft auch bei Darmentzündung

Patienten, die an chronischer Darmentzündung (Colitis ulcerosa) leiden, werden standardmäßig mit Mesalazin behandelt. Nicht alle sprechen jedoch auf das entzündungshemmende Medikament an. In dem Fall weicht man auf sog. systemische Steroide aus, die jedoch mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden sein könnten.

In einer vor zwei Jahren durchgeführten randomisierten Studie konnte ein Team chinesischer und US-amerikanischer Wissenschaftler aufzeigen, dass ein Andrographis paniculata-Extrakt (HMPL-004) nach acht Wochen Einsatz bei Colitis ulcerosa-Patienten genauso wirksam war wie das Standardmedikament Mesalazin [1]. Nun wiederholte das Forscherteam die Studie – diesmal unter Verwendung einer Placebokontrolle [2].

Weitere Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflanzliches-darmmittel-aus-der-schatzkiste-der-natur.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Ist eine vegetarische Ernährung bei Zöliakie gesundheitlich unbedenklich?

Pressemeldungen Gesundheit

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Was ist überhaupt Zöliakie?

 

Bei der Zöliakie handelt es sich um eine Unverträglichkeit gegen das Klebereiweiß Gluten. Dies ist in den meisten Getreidearten enthalten und wird auch in der Lebensmittelindustrie vielen Nahrungsmitteln zugesetzt. Menschen, die an Zöliakie oder Sprue, so wird die Unverträglichkeit bei Erwachsenen genannt, leiden, müssen ein Leben lang auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten. Wird dem Körper trotzdem Gluten zugeführt, kommt es zu den typischen Symptomen, wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Blähungen. Auch die Darmschleimhaut kann durch das Gluten geschädigt werden. Infolge dessen stellt sich oft zusätzlich eine Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) ein. Diese kann sich aber zurückbilden, wenn sich die Darmschleimhaut wieder erholt hat.

 

Darauf müssen Betroffene bei der Ernährung achten

 

Bei einer Glutenunverträglichkeit handelt, muss dieses Klebereiweiß lebenslang gemieden werden. Gluten wird in der Lebensmittelherstellung vielen Nahrungsmitteln zugesetzt, was die Auswahl geeigneter Nahrungsmittel schwierig macht. So können auch Fleisch und Wurstwaren, Fertigprodukte und Konserven Gluten enthalten. Da die Darmschleimhaut durch das Gluten geschädigt wird, kommt es häufig zusätzlich zu einer Milchzuckerunverträglichkeit. Der Darm produziert zu wenig oder gar keine Laktase, welche zur Aufspaltung des Milchzuckers benötigt wird. Aus diesem Grund muss eine strenge Diät erfolgen, damit sich der Darm regenerieren kann. Hat sich der Darm erholt, wird in vielen Fällen auch wieder ausreichend Laktase gebildet, so das Milch-und Milchprodukte wieder vertragen werden.

 

Eine vegetarische Ernährung ist der allgemeinen Gesundheit dienlich

 

Dass ein erhöhter Fleischkonsum gesundheitsschädlich ist, ist bewiesen. Da den meisten Fleisch- und Wurstwaren Gluten zugesetzt wird, muss meist auch auf diese Nahrungsmittel verzichtet oder auf diätische Ersatzprodukte zurückgegriffen werden. Eine fleischlose Ernährung ist daher empfehlenswert. Die ovo-lacto-vegetabile Ernährung sichert die Zufuhr aller notwendigen Nährstoffe. Bei dieser Ernährungsform werden Milchprodukte und Eier verzehrt, auf Fleisch und Wurst wird aber verzichtet. Der notwendige Bedarf an Eisen und anderen Nährstoffen kann problemlos mit anderen tierischen und pflanzlichen Produkten gedeckt werden. Da Milchprodukte hochwertiges Eiweiß und Calcium enthalten, ist ein regelmäßiger Verzehr ratsam. Besteht eine Laktoseintoleranz, sollte auf laktosefreie Milch und Milchprodukte zurückgegriffen werden.

 

Diese Getreidearten eignen sich bei Zöliakie

 

Als Alternative zu glutenhaltigen Getreidearten sind Hirse, Reis, Mais, Soja, Quinoa und Amaranth geeignet. Heutzutage gibt es eine große Auswahl an glutenfreien Broten, Backwaren und anderen Getreidearten, welche ohne Probleme verzehrt werden können. Bei www.me-glutenfree.de gibt es eine große Produktpalette an glutenfreien Lebensmitteln. Neu im Sortiment sind vegetarische Produkte, die besonders gut für eine pflanzliche und glutenfreie Ernährung geeignet sind.

 

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

 

Kontakt: Me glutenfree, Martina Ziegler, Flecken 10, 86738  Deiningen,

glutenfrei.backen@yahoo.de, 09081/8055889, http://www.me-glutenfree.de

 

 

Mit Arganöl mehr Gesundheit und Wohlbefinden

Fachbeiträge Gesundheit

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Infos zur Herkunft, Herstellung und Verwendung von Arganöl

Eine immer größere Aufmerksamkeit findet das Arganöl bei gesundheitsbewussten Menschen. Mit seinen vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten begeistert dieses wertvollen Naturprodukts in der Medizin und in der Küche.

Was ist Arganöl eigentlich?

Das Öl wird aus den Früchten des Arganbaumes gewonnen. Er ist traditionell in Afrika beheimatet, vor allem in Marokko und Algerien. Der mit Dornen besetzte Baum hat einen sehr kurzen Stamm, kann aber mit seiner gewaltigen und breit dimensionierten Krone bis zu zehn Meter hoch wachsen. Bei einer Lebenserwartung von bis zu 400 Jahren kann er, entsprechend den Witterungsverhältnissen in Afrika, hohe Temperaturen und extreme Trockenheit überleben. Er dient als Nahrungsquelle für Kamele, Ziegen und Schafe.

Seine Früchte sehen aus wie eine Mischung aus Pflaumen und Oliven, im getrockneten Zustand sehen sie den Datteln sehr ähnlich. Das Fruchtfleisch ist bitter und deshalb für den Menschen nicht genießbar.

Herstellung von Arganöl

Für einen Liter Arganöl werden rund 30 Kilogramm Früchte benötigt. Hergestellt wird das Öl aus der kleinen Mandel in den Kernen der Früchte. (Hier gibt es ein interessantes Video über die Herstellung von Arganöl)

Trotz moderner maschineller Herstellungsverfahren wird auch heute noch, vor allem in Marokko, das Öl überwiegend in Handarbeit produziert. Eine wichtige Einkommensquelle für die Bevölkerung, vor allem für die Frauen.

Dazu werden die vom Baum herabgefallenen Früchte gesammelt und zuerst einmal luftgetrocknet. Dann quetscht man die Früchte und löst die Kerne heraus. Die in den aufgeschlagenen Kernen enthaltenen Mandeln werden zunächst geröstet und dann gemahlen. Wichtig ist es dabei, dass nur unbeschädigte Kerne verwendet werden. Der so entstandene Brei wird mit Wasser bearbeitet, gerührt und geknetet, so dass sich das Öl absondert.

Verwendung von Arganöl

Verschiedene natürliche Bestandteile machen das Öl gesundheitlich so wertvoll. Besonders hervorzuheben ist der mit 80 Prozent hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Vor allem die Linolsäure hilft den Schleimhäuten und bei der Heilung von Entzündungen.

Außerdem überzeugt der gegenüber dem Olivenöl doppelt so hohe Anteil an Tocopherolen. Tocopherol (Vitamin E) zählt zu den fettlöslichen Vitaminen. Es wirkt antioxidant. Das bedeutet, dass es dem Schutz von Zellen vor aggressiven, zellschädigenden Stoffen dient.

Und die ebenfalls enthaltenen Phytosterine sollen dabei helfen, den Cholesterinspiegel und die Triglycerid-Werte zu senken. Sie fördern darüber hinaus den Hautstoffwechsel.

Für die Behandlung von Hautkrankheiten und in der Kosmetik wird kaltgepresstes Arganöl verwendet. Das heißt, dass bei der Herstellung der ersten Kaltpressung die Mandeln nicht geröstet werden. Als natürliches Pflegemittel für Haut und Haare schützt es vor Alterung und Austrocknung. Aber auch für den Schutz vor Sonnenbrand ist Arganöl geeignet. Zugleich schützen die enthaltenen Carotinoide vor UV-Strahlen und geben der Haut ein jüngeres Aussehen.

In der traditionellen Medizin hat sich Arganöl bei Akne, Neurodermitis sowie bei Gelenkerkrankungen, wie Rheuma, einen Namen gemacht. Und die marokkanischen Mediziner empfehlen es bei Problemen mit Magen und Darm, sowie bei Herz- und Kreislaufbeschwerden.

Schließlich sorgt die antibakterielle Wirkung des Öls nicht nur für eine bessere Wundheilung, sondern stärkt außerdem das Immunsystem.

Der intensive, nussig-rauchige Geschmack wird in der Gourmet-Küche als exquisite Abwechslung geschätzt. Dementsprechend teuer ist es und kann mit der Preisklasse der Trüffel und des Kaviar mithalten. Dafür verleiht es Salaten, Fisch- und Fleischgerichten sowie Gemüsen eine besondere Geschmacksnote.

Arganöl erfreut also Gesundheit und Gaumen gleichermaßen.

FAU: Einfluss der Darmflora auf die menschliche Gesundheit unterschätzt?

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Wie ist die Wechselwirkung zwischen Darmbakterien und Epithelzellen, die im Darm das unkontrollierte Eindringen von Bakterien in den Körper verhindern sollen? Welchen Einfluss haben bestimmte Botenstoffe des Immunsystems? Und welche Rolle spielt das Molekül CD101 in der Kontrolle von entzündlichen Immunantworten? Diesen Fragen widmen sich gleich drei Arbeitsgruppen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) im Rahmen eines neuen DFG-Schwerpunktprogramms (SPP 1656), das den Zusammenhang zwischen Darmflora und menschlicher Gesundheit in den Mittelpunkt des Interesses rückt.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news545403

Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Entspannter Urlaub trotz Glutenunverträglichkeit

Pressemeldungen Gesundheit

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Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie etwa Glutenintoleranz, nehmen zu.

Für Betroffene stellt eine solche Unverträglichkeit einen erheblichen Einschnitt in den Alltag und oft auch eine Belastung dar. Oft genug ist Rechtfertigung nötig, weil bestimmte Lebensmittel nicht gegessen werden dürfen. Das Portal www.glutenfrei-urlaub.de bietet wertvolle Tipps, die den Alltag erleichtern und Stress aus der Erholungszeit nehmen.

Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit ist immer präsent. So muss auch im Urlaub genau darauf geachtet werden, was gegessen wird. Damit der Urlaub wirklich der Entspannung dient, sollte die Verköstigung nicht ständig hinterfragt werden müssen. Außerdem empfinden es viele Betroffene als belastend, zur Rechtfertigung Auskunft über den eigenen Gesundheitszustand geben zu müssen. In diesem Portal werden wichtige Reisetipps gegeben, die den Urlaub entspannt gestalten können.

Immer mehr Menschen sind von Nahrungsmittelunverträglichkeiten betroffen. Neben der Laktoseintoleranz nehmen die Fälle von Glutenunverträglichkeit stetig zu. Wenn ein Betroffener etwa Weißmehl haltige Nahrungsmittel isst, kommt es zu teils heftigen Magen-Darm-Beschwerden. Sie äußern sich in Schmerzen oft auch Durchfällen, die sehr heftig ausfallen können. Solche Symptome können einen Urlaub gründlich verderben.

Auf der anderen Seite ist es oft auch störend, wenn ein Betroffener ständig im Restaurant oder auch im Speiseraum des Hotels nach verträglichen Gerichten suchen muss. Mögliche Zusätze zu einzelnen Lebensmitteln, wie etwa Weizenstärke oder auch die Bindung von Saucen wiederum können Symptome auslösen. So mancher Betroffene fürchtet sich davor und überlegt gar, ob er den Urlaub nicht, der eigenen Gesundheit wegen, ganz ausfallen lassen soll. Dies ist jedoch oft nicht nötig, denn auch Gastronomen haben auf den rasanten Anstieg von Nahrungsmittelunverträglichkeiten reagiert. Viele Betriebe bieten geeignete Kost an, so dass auch Gäste mit Unverträglichkeiten Urlaub und Speisen unbeschwert genießen können. Adressen und weitere Tipps können im Portal eingesehen werden. So kann auch die An- und Abreise zum Urlaubsziel beschwerdefrei gestaltet werden.

Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit äußert sich oft in heftigen Magen-Darm-Beschwerden, wenn das fragliche Produkt zu sich genommen wird. Auf Reisen kann unwissentlich gegessenes Gluten bei Betroffenen zu heftigen Durchfällen führen, die den Reisenden sehr belasten. Es gibt jedoch Möglichkeiten, dies zu meiden. Tipps und Hinweise im Portal unterstützen Betroffene bei der Gestaltung der Reise und stellen Adressen und einen Buchungsservice für glutenfreie Hotels zur Verfügung.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Reiseagentur Trommer, Andre Trommer, Querstrasse 7, 08648 Bad Brambach, trommer@reisenavigator.com, 03743821788, http://glutenfrei-urlaub.de/

 

Zöliakie: Rebellion gegen den Eiweißstoff Gluten

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Wer unter Zöliakie leidet, muss lebenslang auf liebgewonnene Lebensmittel wie Brot, Nudeln und Gebäck verzichten, da sie den Eiweißstoff Gluten enthalten. Wie Betroffene dank einer strengen Diät ein beschwerdefreies Leben führen können, erklärt Gesundheitsredakteurin Claudia Galler von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (http://www.jameda.de).

Gluten zerstört die Dünndarmschleimhaut

Zöliakie ist eine Lebensmittelunverträglichkeit auf den Eiweißstoff Gluten. Er ist in vielen Getreidesorten enthalten und führt bei Betroffenen zu einer Entzündung und Zerstörung der Dünndarmschleimhaut. Schwerwiegende Verdauungsprobleme und eine ungenügende Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen können die Folge sein. Zöliakie ist auch unter den Namen Einheimische Sprue, Glutenallergie und gluteninduzierte Enteropathie bekannt.

Durch Gluten wird der Teig elastisch

Gluten ist für das Backen von Kuchen und Brot unerlässlich: Der Eiweißstoff bindet Wasser und macht den Teig gummiartig und dehnbar. So kann der Teig aufgehen und nach dem Backen seine Form behalten. Wegen seiner verklebenden Eigenschaften wird Gluten auch Klebereiweiß genannt.

Betroffene leiden unter Durchfall, Bauchkrämpfen, Blähungen

Die Symptome einer Glutenunverträglichkeit sind je nach Ausmaß der Erkrankung unterschiedlich stark. Typisch für das vollständige Krankheitsbild sind Durchfall, Bauchkrämpfe und Blähungen. Auch kann es durch die Minderversorgung mit Nährstoffen zu Wachstumsstörungen bei Kindern, Eisenmangel und Osteoporose kommen. Oft entwickeln Betroffene zusätzlich eine Unverträglichkeit auf Milchzucker (Laktose-Intoleranz), da die zerstörte Darmschleimhaut den Milchzucker nur noch ungenügend abbauen kann.

Zöliakie ist eine genetisch bedingte Autoimmunkrankheit

Gelangt Gluten über die Nahrung in den Dünndarm, bildet das Immunsystem eines Zöliakie-Erkrankten Antikörper gegen den Eiweißstoff wie auch gegen körpereigene Enzyme. Es kommt zu Entzündung und Rückbildung der Darmschleimhaut. Festgestellt wird eine Zöliakie anhand der Symptome, durch Antikörpertests in Blut und Stuhl sowie einer Darmspiegelung mit Gewebsentnahme.

Die häufigste Lebensmittelunverträglichkeit in Europa

Unter dem voll ausgeprägten Krankheitsbild leidet etwa einer von 2000 Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die eine latente Zöliakie ohne auffällige Symptome haben, liegt die Häufigkeit bei 1:200-1:500. Die Erkrankung kann in jedem Alter ausbrechen, oft tritt sie im Kindesalter zwischen 1 und 8 Jahren auf oder im Alter von 20 bis 50. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.

Mais & Reis statt Weizen & Roggen

Eine Diät mit Verzicht auf alle glutenhaltigen Lebensmittel lässt die Symptome nach etwa zwei bis vier Wochen zurückgehen, in denen die Entzündung abklingt und sich die Darmschleimhaut regeneriert. Dazu müssen Betroffene glutenhaltige Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, ihre Urformen, Kreuzungen und Derivate meiden. Alle daraus hergestellten Produkte wie Teigwaren, Gebäck, Brot und viele Fertigprodukte wie Suppen und Desserts sind ebenfalls tabu. Dennoch kann man sich schmackhaft und ausgewogen ernähren, da viele Lebensmittel von Natur aus glutenfrei sind. Mittlerweile gibt es viele Diätprodukte wie Brot und Gebäck, die aus Mais- oder Reismehl hergestellt sind. „Glutenfrei“ dürfen sich Waren nennen, die max. 20 mg/kg Gluten enthalten, sie sind mit einer durchgestrichenen Ähre gekennzeichnet.

Falls Sie Anzeichen entdecken, die auf eine Glutenunverträglichkeit hinweisen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Gut bewertete Gastroenterologen finden Sie z.B. auf jameda (http://www.jameda.de/aerzte/gastroenterologen/fachgebiet/).

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: jameda GmbH, Elke Ruppert, Klenzestraße 57b, 80469  München ,  presse@jameda.de, 089/2000 185 85, http://www.jameda.de