Archiv der Kategorie: Allgemein

Hyperthermie verbessert Heilungserfolge bei Kindern mit bösartigen Keimzelltumoren

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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In der renommierten medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet Oncology“ haben PD Dr. Rüdiger Wessalowski, Klinik für Kinder-Onkologie, – Hämatologie und Klinische Immunologie des Universitätsklinikums Düsseldorf, und Ko-Autoren aktuell eine Studie zur Wirksamkeit von Hyperthermie, einer gezielten Überwärmung von Tumorgewebe, bei bösartigen Keimzelltumoren von Kindern veröffentlicht.

Untersucht wurden ausschließlich Patienten, die schlecht auf die Erstbehandlung durch Chemotherapie ansprechen oder Rückfälle ihrer Erkrankung erlitten hatten. Für diese Gruppe von Patienten erweist sich die zusätzliche Hyperthermie als Behandlungsoption, das konnten die Mediziner nun nachweisen, die die Heilungschancen dieser Patienten erheblich verbessert.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news542810

Quelle: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Wie Ingwer Krebspatienten hilft

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Forscher enträtseln, warum die Wurzel gegen Übelkeit hilft

Viele Krebspatienten leiden unter den Nebenwirkungen einer Chemotherapie: Übelkeit und Erbrechen. Heute gibt es wirkungsvolle Medikamente dagegen, aber viele Betroffene vertrauen zusätzlich auf die magenberuhigende Wirkung der Ingwerwurzel. Bis jetzt war unklar, wie Ingwer eigentlich wirkt. Wissenschaftler aus Heidelberg konnten das Rätsel nun lösen: Die Inhaltsstoffe des Ingwer hemmen bestimmte Botenstoffe des Brechzentrums im Gehirn. Diese Erkenntnisse ermöglichen der Ingwerwurzel den Einsatz in der klinischen Praxis. Die Deutsche Krebshilfe hat das Projekt mit 208.000 Euro unterstützt.

Mehr Infos unter http://idw-online.de/de/news542814

Quelle: Deutsche Krebshilfe e. V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Neue Risikogene für allergische Erkrankungen identifiziert

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Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat in einer Analyse mehrerer Genom-Studien zehn Gene gefunden, die für die Entstehung einer allergischen Sensibilisierung verantwortlich sind. Ihre Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ‚Nature Genetics‘ veröffentlicht.

In ihren Untersuchungen, so genannten Genom-weiten Assoziationsstudien (GWAs), verglichen die Wissenschaftler das genetische Profil der Studienteilnehmer mit dem Auftreten Allergie-typischer Antikörper. Sie stellten dabei fest, dass zehn Genorte an insgesamt 25 Prozent aller allergischen Sensibilisierungen beteiligt sind.

Weitere Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news541806

Quelle: Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Mit Arganöl mehr Gesundheit und Wohlbefinden

Fachbeiträge Gesundheit

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Infos zur Herkunft, Herstellung und Verwendung von Arganöl

Eine immer größere Aufmerksamkeit findet das Arganöl bei gesundheitsbewussten Menschen. Mit seinen vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten begeistert dieses wertvollen Naturprodukts in der Medizin und in der Küche.

Was ist Arganöl eigentlich?

Das Öl wird aus den Früchten des Arganbaumes gewonnen. Er ist traditionell in Afrika beheimatet, vor allem in Marokko und Algerien. Der mit Dornen besetzte Baum hat einen sehr kurzen Stamm, kann aber mit seiner gewaltigen und breit dimensionierten Krone bis zu zehn Meter hoch wachsen. Bei einer Lebenserwartung von bis zu 400 Jahren kann er, entsprechend den Witterungsverhältnissen in Afrika, hohe Temperaturen und extreme Trockenheit überleben. Er dient als Nahrungsquelle für Kamele, Ziegen und Schafe.

Seine Früchte sehen aus wie eine Mischung aus Pflaumen und Oliven, im getrockneten Zustand sehen sie den Datteln sehr ähnlich. Das Fruchtfleisch ist bitter und deshalb für den Menschen nicht genießbar.

Herstellung von Arganöl

Für einen Liter Arganöl werden rund 30 Kilogramm Früchte benötigt. Hergestellt wird das Öl aus der kleinen Mandel in den Kernen der Früchte. (Hier gibt es ein interessantes Video über die Herstellung von Arganöl)

Trotz moderner maschineller Herstellungsverfahren wird auch heute noch, vor allem in Marokko, das Öl überwiegend in Handarbeit produziert. Eine wichtige Einkommensquelle für die Bevölkerung, vor allem für die Frauen.

Dazu werden die vom Baum herabgefallenen Früchte gesammelt und zuerst einmal luftgetrocknet. Dann quetscht man die Früchte und löst die Kerne heraus. Die in den aufgeschlagenen Kernen enthaltenen Mandeln werden zunächst geröstet und dann gemahlen. Wichtig ist es dabei, dass nur unbeschädigte Kerne verwendet werden. Der so entstandene Brei wird mit Wasser bearbeitet, gerührt und geknetet, so dass sich das Öl absondert.

Verwendung von Arganöl

Verschiedene natürliche Bestandteile machen das Öl gesundheitlich so wertvoll. Besonders hervorzuheben ist der mit 80 Prozent hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Vor allem die Linolsäure hilft den Schleimhäuten und bei der Heilung von Entzündungen.

Außerdem überzeugt der gegenüber dem Olivenöl doppelt so hohe Anteil an Tocopherolen. Tocopherol (Vitamin E) zählt zu den fettlöslichen Vitaminen. Es wirkt antioxidant. Das bedeutet, dass es dem Schutz von Zellen vor aggressiven, zellschädigenden Stoffen dient.

Und die ebenfalls enthaltenen Phytosterine sollen dabei helfen, den Cholesterinspiegel und die Triglycerid-Werte zu senken. Sie fördern darüber hinaus den Hautstoffwechsel.

Für die Behandlung von Hautkrankheiten und in der Kosmetik wird kaltgepresstes Arganöl verwendet. Das heißt, dass bei der Herstellung der ersten Kaltpressung die Mandeln nicht geröstet werden. Als natürliches Pflegemittel für Haut und Haare schützt es vor Alterung und Austrocknung. Aber auch für den Schutz vor Sonnenbrand ist Arganöl geeignet. Zugleich schützen die enthaltenen Carotinoide vor UV-Strahlen und geben der Haut ein jüngeres Aussehen.

In der traditionellen Medizin hat sich Arganöl bei Akne, Neurodermitis sowie bei Gelenkerkrankungen, wie Rheuma, einen Namen gemacht. Und die marokkanischen Mediziner empfehlen es bei Problemen mit Magen und Darm, sowie bei Herz- und Kreislaufbeschwerden.

Schließlich sorgt die antibakterielle Wirkung des Öls nicht nur für eine bessere Wundheilung, sondern stärkt außerdem das Immunsystem.

Der intensive, nussig-rauchige Geschmack wird in der Gourmet-Küche als exquisite Abwechslung geschätzt. Dementsprechend teuer ist es und kann mit der Preisklasse der Trüffel und des Kaviar mithalten. Dafür verleiht es Salaten, Fisch- und Fleischgerichten sowie Gemüsen eine besondere Geschmacksnote.

Arganöl erfreut also Gesundheit und Gaumen gleichermaßen.

Heilende Zwiebeln – Marburger erforscht Heilpflanzen in Afghanistan

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Pharmazeut dokumentiert traditionelles Wissen der Bevölkerung

Der Marburger Pharmazeut Professor Dr. Michael Keusgen erforscht Heilpflanzen in Afghanistan und das traditionelle Wissen der Bevölkerung über deren medizinische Verwendung. Dieses Wissen dokumentiert er, um es der Allgemeinheit und der Pharmazie für die Entwicklung von Medikamenten zugänglich zu machen.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news543704

Quelle: Philipps-Universität Marburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Typ 1 Diabetes: Atemwegsinfektionen erhöhen das Risiko

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Infektionen in den ersten Lebensmonaten machen anfälliger für ein späteres Auftreten von Autoantikörpern, welche die Entwicklung eines Typ 1 Diabetes kennzeichnen. Insbesondere Atemwegserkrankungen im ersten Lebensjahr, allen voran ein akuter Erkältungsschnupfen (Rhinopharyngitis), scheinen dabei eine wichtige Rolle zu spielen. Dies konnten Wissenschaftler des Instituts für Diabetesforschung, Helmholtz Zentrum München, in ihrer jüngsten Veröffentlichung in der Fachzeitschrift ‚JAMA Pediatrics‘ nachweisen.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news542060

Quelle: Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Globuli: Smartphone Nutzer entdecken Homöopathie

Pressemeldungen Gesundheit

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Die Homöopathie App von GU hat bei iTunes immer wieder die Charts gestürmt. Jetzt wird diese erfolgreiche Globuli App auch im Play Store angeboten.

Alternative Heilmethoden wie zum Beispiel Homöopathie werden auch von Nutzern modernster Smartphone-Technik gerne angewendet: die Globuli App von GU erfreut sich großer Beliebtheit und war bei iTunes in der Kategorie „Medizin“ immer wieder an vorderster Stelle.

Etliche Bewertungen bescheinigen dieser Homöopathie App hervorragende Funktionalität. Wer bislang als Android Smartphone-Nutzer auf diese Globuli App verzichten musste – jetzt gibt es „GU-Homöopathie – Der schnellste Weg zum richtigen Mittel (Globuli)“ auch in Googles Play Store.

Mit 350 verschiedenen Symptomen bzw. Beschwerden und über 170 Mittelbeschreibungen (Globuli) ist diese App sehr umfangreich und nicht nur für Homöopathen geeignet. Im Gegenteil: wer seine Globuli herausgefunden hat kann diese in einer eigenen Merkliste abspeichern und bei Beschwerden immer wieder zum bewährten Mittel greifen.

Mehr dazu unter www.appverlag.com

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt/Pressekontakt: Der App Verlag, Peter Felser, Albert-Einstein-Straße 10, 87437 Kempten,  49 (0)831 697 2 48 23, http://www.appverlag.com/, info@appverlag.com

FAU: Einfluss der Darmflora auf die menschliche Gesundheit unterschätzt?

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Wie ist die Wechselwirkung zwischen Darmbakterien und Epithelzellen, die im Darm das unkontrollierte Eindringen von Bakterien in den Körper verhindern sollen? Welchen Einfluss haben bestimmte Botenstoffe des Immunsystems? Und welche Rolle spielt das Molekül CD101 in der Kontrolle von entzündlichen Immunantworten? Diesen Fragen widmen sich gleich drei Arbeitsgruppen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) im Rahmen eines neuen DFG-Schwerpunktprogramms (SPP 1656), das den Zusammenhang zwischen Darmflora und menschlicher Gesundheit in den Mittelpunkt des Interesses rückt.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news545403

Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Pflanzliche Wirkstoffe als natürliche Alternative zur Schulmedizin

Pressemeldungen Gesundheit

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16 Fakten, die man über pflanzliche Wirkstoffe wissen muss. Die Gesundheitsexperten von DocJones.de geben Tipps zu Kauf und Qualität von pflanzlichen Wirkstoffen

Längst haben sich pflanzliche Wirkstoffe als Ergänzung oder Alternative zur Schulmedizin durchgesetzt, um sowohl physische als auch psychische Beschwerden auf natürliche Weise zu lindern. Was man über die Qualität, Herstellung und beim Kauf von Kräutertees, Frischpflanzenpresssäften, Tinkturen, Tabletten, Dragees, Kapseln sowie Badezusätzen wissen muss, erklärt Gesundheitsexpertin Isabell Goyn vom Portal für Phytotherapie DocJones.de mit 16 Fakten.

Fakt 1: Heilpflanzen können bei zahlreichen Beschwerden eingesetzt werden und bilden die natürliche Ergänzung oder Alternative zur Schulmedizin. 

Fakt 2: Der pflanzliche Wirkstoff wird in Form von Kräutertees, Frischpflanzenpresssäften, Tinkturen,  Tabletten, Dragees, Kapseln, Badezusätzen und Pflastern angeboten.

Fakt 3: Der Wirkstoff einer Heilpflanze sitzt in den Wurzeln, Blüten, Früchten oder der Rinde der jeweiligen Pflanzen.

Fakt 4: Der pflanzliche Wirkstoff bezeichnet die Gesamtheit des Heilpflanzenanteils, der wiederum viele verschiedene Inhaltsstoffe enthalten kann, unter anderem in geschnittener Form, auch bekannt als Arzneidroge (Droge kommt von trocken und steht in keiner Verbindung zu Suchtmitteln).

Fakt 5: Die heilenden Trockenextrakte haben in Form von Tabletten den großen Vorteil, dass sie in jede Handtasche passen, keine Herstellungszeit kosten und lange haltbar sind.

Fakt 6: Es gibt eine Standardisierung und eine sehr genaue Qualitätskontrolle, wenn es um die Herstellung und Weiterverarbeitung pflanzlicher Wirkstoffe geht – ob zum Verkauf als Kräutertee oder als fertige Tablette.

Fakt 7: Handelt es sich um ein pflanzliches Arzneimittel oder eine Arzneidroge, so sind diese strikten Bestimmungen des PhEur (Europäische Arzneibuch) unterworfen.

Fakt 8: Bei Kräutermedizinprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln oder Heilpflanzen als Lebensmittel, bestimmt der Hersteller die Kriterien für die Qualität. 

Fakt 9: Der Großteil an Heilpflanzen stammt aus Wildsammlungen. Nur bis zu 40 % kommen aus kontrolliertem Anbau.

Fakt 10: Der Wirkstoffgehalt von Heilpflanzen ist sehr vom Erntetermin abhängig. Beim Heilpflanzen-Anbau kann der Erntetermin geplant und auch die Trocknung gezielt erfolgen.

Fakt 11: Um die Qualität von pflanzlichen Wirkstoffen zu überprüfen, gibt es eine Reihe von Anforderungen (Titel, Definition Gehalt, Eigenschaften, Identität, Reinheit, Gehaltsbestimmung und Lagerung), die im Europäischen Arzneibuch nachzulesen sind.

Fakt 12: Fertigarzneimittel gibt es in Form von Tabletten, Dragees, Kapseln, flüssigen Lösungen und Pflastern.

Fakt 13: Nur ein pflanzliches Produkt, das nach Europäischem Arzneibuch auf Qualität kontrolliert wurde und beim Herstellen dem Arzneimittelgesetz unterliegt, darf auch den Titel „pflanzliches Arzneimittel“ tragen. 

Fakt 14: Pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel und Kräutermedizin-Produkte bedürfen keiner Kontrolle der Wirksamkeit der Inhaltsstoffe.

Fakt 15: Traditionelle pflanzliche Arzneimittel dürfen nach Registrierung zur Heilung von Krankheiten eingesetzt werden, da sie Jahrhunderte lang erprobte Mittel zur Behandlung von Krankheiten sind.

Fakt 16: Es ist ratsam, alle nicht selbst hergestellten Produkte in der Apotheke zu erwerben, da man so sicher sein kann, dass geforderte Qualitätsprüfungen erfolgt sind.

Weitere wichtige Informationen zum Thema pflanzliche Wirkstoffe und Arzneimittel gibt es im entsprechenden Ratgeber auf http://www.docjones.de/

Über www.docjones.de: DocJones.de ist das größte Gesundheitsportal für Phytotherapie in Deutschland. Das im Januar 2011 von Jonas Weiland gegründete Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, Informationen zu allen Themen der natürlichen Gesundheit auf einer zentralen Plattform zu bündeln. Neben ausführlichen Beschreibungen zu Krankheitsbildern, natürlichen Wirkstoffen und Heilpflanzen werden Herstellungs- und Anwendungstipps von Hausmitteln der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung gestellt. In der Community können die Nutzer ergänzend Erfahrungsberichte austauschen, Fragen stellen und Tipps geben. Als eigenfinanziertes Unternehmen ist DocJones.de unabhängig von Pharmakonzernen, Krankenkassen o.ä. Die Inhalte werden von Fachärzten und Allgemeinmedizinern verfasst. DocJones.de ist ein Angebot der Berliner sms social media services GmbH.

Quelle und Ansprechpartner Presse:

Mashup Communications GmbH, Tineke Geisker, +49.30.83211974, docjones@mashup-communications.de

DocJones.de ist ein Angebot der: sms – social media services GmbH, Friedelstraße 40, 12047 Berlin, www.docjones.de

Jetlag: Die innere Uhr anpassen

Pressemeldungen Gesundheit

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Wer mit dem Flugzeug über mehrere Zeitzonen hinweg reist, hat am Zielort häufig mit Schlaflosigkeit oder Müdigkeit zu kämpfen. Gesundheitredakteurin Claudia Galler von jameda, Deutschlands größte Arztempfehlung (http://www.jameda.de), erklärt, wie man die innere Uhr an die Zeitverschiebung anpassen und so einen Jetlag abmildern kann.

Jetlag tritt bei Reisen nach Osten und Westen auf

Der Begriff Jetlag, aus engl. „jet“ für Düsenflugzeug und „lag“ für Zeitdifferenz, beschreibt die Schwierigkeit, sich nach Flügen über mehrere Zeitzonen an die Ortszeit des Reiseziels anzupassen. Solche Zeitverschiebungen erlebt man bei Reisen nach Osten und Westen, je größer dabei der Zeitunterschied, desto schwerer ist die Umstellung. Symptome eines Jetlags sind Müdigkeit am Tage und nächtliche Schlaflosigkeit, man fühlt sich erschöpft und gereizt, auch Kopfschmerzen und Verdauungsbeschwerden können auftreten. Gesundheitsschädlich ist ein Jetlag nicht, dennoch kann er bei wichtigen Geschäftsreisen unvorteilhaft und gerade bei kurzen Urlauben lästig sein.

Die „master clock“ bestimmt den Schlaf-Wachrhythmus

Die innere Uhr, die den Körper in einem etwa 24-stündigen Rhythmus hält, sitzt im Gehirn im Nucleus suprachiasmaticus (SCN). Diese „master clock“ wird wiederum durch die Helligkeit der Umgebung gesteuert. Nimmt das Tageslicht ab, bildet der Körper unter Einfluss des SCN das Hormon Melatonin, das schlafanstoßend wirkt. Wird die Umgebung heller, sinkt der Melatoninspiegel im Körper während das wachmachende Hormon Serotonin zunimmt.

Warum fallen Flüge nach Westen leichter?

Der natürliche Rhythmus des Körpers wird durch einen Takt bestimmt, der eher länger als 24 Stunden dauert. Da der Mensch aber in seinem sozialen Umfeld aus Verpflichtungen und Gewohnheiten eingebunden ist, passt sich seine innere Uhr ständig an den etwas zu kurzen 24-Stunden-Rhythmus an. Flüge nach Westen werden deshalb als weniger belastend empfunden, da man, um sich der Ortszeit anzupassen, länger aufbleibt, was dem biologischen Rhythmus eher entspricht. Bewegt man sich dagegen nach Osten, verkürzt sich der Tag, eine weitaus schwierigere Umstellung für die innere Uhr. Hilfreich für eine Anpassung an die neue Ortszeit sind folgende Tipps:

Bereits vor dem Flug mit der Umstellung beginnen

– Schon einige Tage vor dem Flug an die Schlaf- und Wachzeiten des Zielortes anpassen: Bei Westflügen geht man dazu täglich je eine Stunde später zu Bett, bei Flügen nach Osten je eine Stunde früher.

– In der Nacht vor dem Flug ausreichend schlafen, um nicht schon mit einem Schlafdefizit zu starten.

Während des Fluges gilt die Zeit des Zielortes

– Wer beim Start seine Uhr auf die Zeit des Zielortes umstellt, kann sich leichter anpassen.

– Schon im Flugzeug sollten die Schlafens- und Essenszeiten des Ankunftsortes eingehalten werden

– Faustregel: Auf West-Flügen nur kurz schlafen, auf Flügen nach Osten ruhig durchschlafen.

– Alkohol erschwert die Anpassung, lieber viel Wasser und Säfte trinken.

– Auswahl der Mahlzeiten: Kohlenhydrate machen eher müde, so dass man leichter schlafen kann, eiweißreiche Kost hält dagegen wach.

Am Zielort Tageslicht tanken

– Mit der Ankunft sollte man sich den Zeiten und Gewohnheiten des Zielortes vollständig anpassen.

– Wer viel ans Tageslicht geht, erleichtert dem Körper die Umstellung.

– Keine anstrengenden Unternehmungen in den ersten zwei Tagen, um eine Überlastung zu vermeiden.

Sollten Sie weitere Fragen zum Thema Jetlag haben, können Sie sich an einen Arzt wenden. Gut bewertete Allgemeinmediziner finden Sie z.B. auf jameda (http://www.jameda.de/aerzte/allgemein-u-hausaerzte/fachgebiet/).

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: jameda GmbH, Elke Ruppert, Klenzestraße 57b, 80469  München, presse@jameda.de, 089/2000 185 85, http://www.jameda.de