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Stoffwechsel und Übersäuerung – was tun?

Stoffwechsel – Tipps, Übersäuerung entgegen zu wirken

Übersäuerungen sind häufig die Grundlage für so schwere Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose, Rheuma und Gicht, Osteoporose, Muskelverhärtungen etc.

Eine Übersäuerung entsteht, wenn nicht ausgeschiedene Säuren im Bindegewebe eingelagert werden. Allgemein werden dafür verantwortlich gemacht zu viel Stress, Alkohol, Nikotin und ein Übermaß an „sauren“ Lebensmitteln. Hierzu gehören vor allem tierische Produkte (Fleisch, Fisch, Milchprodukte), aber auch weißes Brot, Nudeln, Zucker.

Übersehen wird dabei, dass der Körper beim Abbau von Stoffen am Ende des Stoffwechsels ebenfalls Säuren bildet. Und zwar völlig natürlich. Aber: Kommt es dabei zu gestörten Stoffwechselprozessen in Leber, Bauchspeicheldrüse und Nieren, oder zu gestörten Entgiftungsprozessen, tritt derselbe Effekt ein, wie bei zu großer Zufuhr an sauren Lebensmitteln. Und oft ist das sogar das Hauptproblem.

In erster Linie geht es also darum, den Stoffwechsel und die Entgiftung zu regulieren. Und bis das längerfristig erreicht ist, mag eine Reduktion der „sauren“  Nahrungsmittel sinnvoll sein. Noch besser ist es, wenn der Anteil an basischen Nahrungsmitteln erhöht wird, zum Beispiel durch Obst und Gemüse. Das gelingt oft besser, als die Reduktion der sauren Lebensmitteln.

Diabetes und Darmkrebs

Diabetes und Darmkrebsrisiko – der Zusammenhang

Menschen mit Diabetes haben ein erhöhtes Darmkrebs-Risiko. Zu diesem Ergebnis kommen die Wissenschaftler der University of Western Australia, Perth. Eine Studie über elf Jahre kam auf diesen Zusammenhang nach einer Untersuchung von 1.300 Probanden mit Diabetes Typ II.

Quelle: http://idw-online.de/de/news440959

Kommentierung durch mediportal-online:

Der Zusammenhang erklärt sich daraus, dass hinter der Neigung, Krebstumore zu bilden, oft auch eine Stoffwechselstörung steht. Und Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung.

Außerdem wissen wir, dass beim Diabetes die Bauchspeicheldrüse u.a. gestört ist. Die Bauchspeicheldrüse liefert wichtige Verdauungsenzyme, ohne die der Darm nicht richtig funktioniert. Ein funktionsgestörter Darm wiederum neigt schneller zur Zellveränderung.

Lesen Sie dazu auch das Thema „Krebs – was tun?“ unter http://www.mediportal-online.eu/15.html

Buchtipp: Basenfasten nach der Wacker-Methode©

Stoffwechsel verbessern -Übersäuerung entgegenwirken – dabei abnehmen

Das Basenfasten baut darauf auf, sich eine begrenzte Zeit ausschließlich basisch zu ernähren. Das vor allem mit Obst , Gemüsen, Kräutern und Keimlingen.

In dieser Zeit wird auf säurenbildende Lebensmittel gänzlich verzichtet. Dafür dürfen die basischen Nahrungsmittel in beliebiger Menge gegessen werden. Außerdem wird empfohlen, das Programm zu ergänzen mit frischen Fruchtshakes und basischem Müsli. Knackige Salate und leckere Gemüsegerichte machen die Sache zum Genuss. Auf diese Weise gibt es die üblichen Hungerattacken nicht. Auch sogenannte Heilreaktionen sind selten. Im Vergleich zum herkömmlichen Heilfasten also eine sanftere Sache. Zu beachten gilt, dass es unterschiedliche Basentypen gibt, auf die die Gerichte abzustimmen sind.

Alles dieses Wissen haben jetzt die Autoren Sabine Wacker und Dr.med. Andreas Wacker in ihrem Buch „Basenfasten! Die Wacker-Methode©“ verarbeitet. Hier erfahren Sie alles, worauf Sie achten sollten und wie Sie die Methode richtig anwenden.

Quelle: Trias Verlag, Stuttgart, www.thieme.de

Stoffwechselkrankheiten können genetische Ursachen haben

Übergewicht und Zuckerkrankheit werden oft mit falschem Ernährungsverhalten in Verbindung gebracht. Ganzheitliche Mediziner sahen darin eher eine Gemeinsamkeit im Sinne einer veranlagten Stoffwechselstörung, die letztlich zur Krankheit und falschem Ernährungsverhalten führt.

Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben jetzt 37 neue genetische Risikofaktoren bestätigt, die Auswirkungen auf den menschlichen Stoffwechsel haben. Mit eindeutigen Verbindungen zu Volkskrankheiten, wie zum Beispiel Diabetes mellitus Typ 2.

Quelle: Helmholtz Zentrum München 

Mehr zu den ganzheitlichen Hintergründen von Diabetes mellitus finden Sie auf mediportal-online