Leberversagen bei Sepsis: Signalwege und Frühanzeichen

Bei einer Sepsis, einer überbordenden, den ganzen Körper erfassenden Immunreaktion auf eine Infektion, wird häufig und früher als bisher bekannt die Leberfunktion gestört. Wissenschaftler aus Jena konnten jetzt gemeinsam mit Kollegen aus London und Wien zeigen, dass dabei das Signalprotein PI3Kgamma den gesamten Leberstoffwechsel beeinflusst. Die Veränderungen des Gallensäurespektrums im Plasma sind weit eher nachzuweisen als Änderungen des standardmäßig erfassten Bilirubinspiegels und lassen auf die Schwere der Erkrankung schließen. Diese Ergebnisse, die Ansatzpunkte sowohl für eine frühere Diagnose als auch für eine zielgerichtete Therapie bieten, wurden in PLOS Medicine veröffentlicht.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news506532

Quelle: Universitätsklinikum Jena, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Schüßler-Salze für jedermann

Vitaler Körper – entspannte Seele

Eine Therapie mit Schüßler-Salzen ist wirkungsvoll und risikolos – ein Grund für ihre Beliebtheit. Aber oft wissen Interessierte nicht, wie sie das richtige Salz für sich und ihre Beschwerden finden. Das ist ganz einfach, wenn man weiß, worauf man achten muss. Sabine Wacker erklärt in ihrem Ratgeber „Schüßler-Salze: Die fantastischen 12“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2012), wie leicht der Umgang mit Schüßler-Salzen sein kann.

Schüßler-Salze sind körpereigene Mineralstoffe, die lebenswichtige Aufgaben erfüllen. Der Entdecker der Salze, Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler, ging davon aus, dass Krankheiten dann entstehen, wenn der Mineralstoffhaushalt der Zellen gestört ist. Es gibt zwölf Mineralsalze und jedes Mittel hat bestimmte Einsatzgebiete. „Als ich meine Ausbildung in einer Apotheke begann, begegneten mir Schüßler-Salze zum ersten Mal. Damals wusste ich noch nichts darüber. Aber ich ahnte bereits, was sich mir in den folgenden Jahrzehnten als Heilpraktikerin bestätigte: Ich hatte einen Schatz gefunden“, berichtet Sabine Wacker. Sie ist überzeugt, dass Schüßler-Salze bei vielen Erkrankungen helfen: „Besonders im Anfangsstadium lassen sich Infekte, Allergien, Haut-,  Gelenk- oder Stoffwechselerkrankungen, Verdauungsbeschwerden, aber auch Erschöpfungszustände – um nur einige der Einsatzgebiete von Schüßler-Salzen zu nennen – wirksam behandeln.“

In dem Ratgeber stellt Wacker eine vereinfachte Version der Antlitzdiagnose vor, bei der unter anderem Augen, Zunge und Haut betrachtet werden. Mit deren Hilfe und einem Selbsttest finden Leser heraus, welcher Typ sie sind und welches Salz „ihres“ ist und ihnen gut tut. Außerdem zeigt eine Beschwerdetabelle, wie die Salze bei bestimmten Krankheiten helfen. „Mir ist es ein Anliegen, die Schüßler-Salze übersichtlich und einfach darzustellen, damit Sie schnell und sicher zum richtigen Salz finden“, so Wacker.

Sabine Wacker, Schüßler-Salze: Die fantastischen 12 TRIAS Verlag, Stuttgart. 2012,

EUR [D] 14,99 | EUR [A] 15,50 | CHF 21,00, ISBN: 9783830464563

Die Autorin: Sabine Wacker praktiziert als Heilpraktikerin in Mannheim. Sie hat sich auf Entgiftungstherapie, Ernährungsberatung, Schüßler-Salze und Fasten spezialisiert und hat „Basenfasten – die Wackermethode®“ entwickelt.

Wissenswertes: Mineralsalze – lebenswichtig für die Gesundheit

Mineralsalze sind chemische Verbindungen, die in allen Geweben und Körperflüssigkeiten vorkommen und dort lebenswichtige Aufgaben erfüllen. Ob wir uns bewegen, ob wir denken oder ob wir gerade verdauen – wir verbrauchen dabei Mineralstoffe. Deshalb müssen wir sie täglich über die Nahrung zuführen. Von manchen, wie zum Beispiel Kalium und Natrium, brauchen wir sehr viel, weshalb sie Mengenelemente genannt werden. Andere wie Eisen und Zink finden sich nur in sehr geringen Mengen in unserem Körper. Sie heißen Spurenelemente. Für gesunde körperliche Funktionen ist es wichtig, dass die Mineralstoffe in der für den Körper optimalen Menge  vorhanden sind: nicht zu viel und nicht zu wenig.

Quellen:

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Kontakt: TRIAS Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG, Mareike  Bauner Oswald-Hesse-Straße 50 70469 Stuttgart, mareike.bauner@thieme.de, 0711 8931-646 http://www.medizinverlage.de/html/index-trias.html

 

 

Glutenfrei und lecker

Getreide ist gesund, das Korn versorgt den Körper mit Kohlenhydraten, Eiweiß und Vitaminen. Einige Menschen vertragen aber das enthaltene Eiweiß Gluten nicht. Forscher entwickeln jetzt neue Rezepturen für leckere, glutenfreie Back- und Teigwaren.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news510242

Quelle: Fraunhofer-Gesellschaft, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Besserung in Sicht mit Safran

Nachhaltiger Effekt bei Makuladegeneration-Patienten bestätigt frühere Forschungsergebnisse

Je früher bei einer altersbedingten Makuladegeneration mit der Therapie begonnen wird, desto besser, denn ist die Erkrankung erst einmal im fortgeschrittenen Stadium, sind nur noch eingeschränkt Therapieerfolge zu erwarten. Das A und O bildet grundsätzlich auch hier die Prophylaxe. Bestehende leichte Beschwerden lassen sich mit Mitteln der Naturheilkunde möglicherweise lindern.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/besserung-in-sicht-mit-safran.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Fit im Alter mit schwarzem Ginseng

Pflanzliches „Doping“ für bessere Beweglichkeit im Senioren-Alltag

Im Alter in Bewegung zu bleiben ist zwar gesundheitsförderlich, fällt aber vielen Senioren schwer – der Körper macht einfach nicht mehr mit.

An einer Universität in Thailand wurde nun eine Studie mit 45 Senioren ohne diagnostizierte Erkrankungen durchgeführt.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/fit-im-alter-mit-schwarzem-ginseng.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Mit Zimt den Blutzucker natürlich senken

Sekundäre Pflanzenstoffe im Zimt regulieren natürlich den Blutzuckerspiegel und beugen Diabetes mellitus Typ 2 vor

Es müssen nicht immer nur Tabletten sein. Die Natur hält viele nützliche, effektive Helfer bereit, die den Blutzuckerspiegel von Diabetikern verbessern können. Die Autoren des Ratgebers Sven-David Müller und Claudia Reimers nehmen das Weihnachtsgewürz Zimt unter die Lupe und zeigen, wie sich damit der Zuckerstoffwechsel regulieren lässt. Das erste Kapitel des Buches behandelt grundlegende Informationen zur Krankheit. Was genau ist Diabetes mellitus überhaupt und wie entsteht er? Und, was noch viel wichtiger ist, was kann man dagegen tun? Patienten und Angehörige finden hier grundlegende Hinweise und viele hilfreiche Anregungen und Tipps, um mit der Krankheit bestmöglich umzugehen.

Hier kommt der Zimt ins Spiel. Die Autoren stellen das aromatische Gewürz vor, erklären sowohl die Herkunft als auch die Inhaltsstoffe. Wissenschaftliche Studien, deren Vorgang und Ergebnisse im Buch aufgeführt sind, belegen die positive Wirkung des Gewürzes. Doch nicht nur der namensgebende Zimt wird beleuchtet. Auch Nährstoffe im Essen werden genau analysiert und verständlich erklärt. Hierbei werden viele verbreitete, gebräuchliche „Diabetes-Mythen“ entlarvt und richtig gestellt. Den Abschluss des Buches bildet ein ausführliches 14-Tage-Programm für Diabetiker. Natürlich spielt in diesem Ernährungsplan, mit dessen Hilfe der Blutzuckerwert auf natürliche Weise gesenkt werden kann, Zimt eine zentrale Rolle. Weitere Informationen über Zimt sowie Zimt und Diabetes unter www.svendavidmueller.de – Rezensentin: Jennifer Kosche, freie Journalistin.

Quellen:

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Kontakt:ZEK, Sven-David Müller, Ostheimer Straße 27d, 61130 Nidderau, pressemueller@web.de, 06421-951449, http://www.svendavidmueller.de

 

 

Erstmals in Europa: Implantat warnt vor Herzinfarkt

Am Universitäts-Herzzentrum Freiburg • Bad Krozingen (UHZ) wurde am heutigen Dienstag europaweit zum ersten Mal Patienten ein Gerät implantiert, das in der Lage ist, noch vor den ersten Symptomen einen Herzinfarkt zu erkennen.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news504268

Quelle: Universitätsklinikum Freiburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Fettleibige Kinder haben hohes Gesundheitsrisiko

Schäden am Herz und den Gefäßen

Starkes Übergewicht schadet schon im Kindesalter Herz und Gefäßen. Später im Leben droht ein um 30 bis 40 Prozent erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Zu diesen Resultaten kommt ein Autorenteam um Dr. Claire Friedemann (University of Oxford). Die Forscher haben insgesamt 63 Studien analysiert, an denen 49.220 Kinder im Alter von fünf bis 15 Jahren teilgenommen hatten. Adipöse Kinder (ab einem Body-Mass-Index von 30) hatten einen deutlich höheren Blutdruck und einen deutlich höheren Cholesterinwert als die normalgewichtigen. Auch zwischen übergewichtigen (BMI zwischen 25 und 30) und normalgewichtigen Kindern bestanden Unterschiede, jedoch nicht so gravierend. Bei einigen fettleibigen Kindern wurde bereits eine verdickte linke Herzkammer diagnostiziert, eine Krankheit, unter der eigentlich ältere Menschen mit chronischem Bluthochdruck leiden.

Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen gegen Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen. Immer noch neigen jedoch viele Eltern zur Verharmlosung, wenn ihr Nachwuchs zu dick ist. Das ist unverantwortlich. Denn die Basis für einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und regelmäßiger körperlicher Aktivität wird in jungen Jahren gebildet. Insbesondere Bewegung und Sport kommen heute bei etlichen Kindern oft zu kurz. Dadurch gerät die Energiebilanz aus dem Gleichgewicht, weil der Energieverbrauch zu gering ist. Hier müssen Eltern und Erzieher gegensteuern und zu einem aktiven Lebensstil motivieren. Tipps und Anregungen, wie dies im Alltag umgesetzt werden kann, gibt z. B. das mehrsprachige Ratgeberportal www.komm-in-schwung.de.

Quelle:

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Kontakt:Supress, Ilona Kruchen, Alt-Heerdt 22, 40549 Düsseldorf, redaktion@supress-redaktion.de, 0211/555548, http://www.supress-redaktion.de

 

 

Lavendelduft vertreibt den Migräneschmerz

Erfahrungswerte durch klinische Studie bestätigt

Das ätherische Öl des Lavendels (Lavendula angustifolia) enthält Inhaltsstoffe, die nicht nur für den typischen betörenden Duft verantwortlich sind, sondern auch eine beruhigende und entspannende Wirkung entfalten. Menschen mit häufig auftretenden Kopfschmerzen schwören auf den schmerzlindernden Effekt des ätherischen Öls aus der Mittelmeerpflanze.

Mehr dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/lavendelduft-vertreibt-den-migraeneschmerz.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Neue Erkenntnisse im Kampf gegen chronisch-entzündliche Darmkrankheiten

In einer der größten jemals durchgeführten wissenschaftlichen Studien konnte ein internationales Team ein neues Licht auf die genetischen Ursachen von chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten (CED) werfen. Über 2,5 Millionen Menschen weltweit sind von diesen Krankheiten betroffen. Um diesen Menschen zu helfen, suchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach den krankheitsauslösenden Genen. Ihren Durchbruch veröffentlichten sie in der aktuellen Ausgabe (31.10.2012) der Fachzeitschrift Nature.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news504926

Quelle: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Informationsdienst Wissenschaft (idw)