Kategoriearchiv: Immunsystem

Abwehr von Viren ist Aufgabe der Mutter

Immunsystem von Ungeborenen nicht ausgereift

sup.- Das Immunsystem eines Fötus funktioniert völlig anders als das eines Erwachsenen. Darauf macht Prof. Klaus Friese (München), Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, aufmerksam. Es ist darauf ausgerichtet, fremde Zellen zu erkennen, sie dann aber zu tolerieren. Hätte das embryonale Immunsystem diese Eigenschaft nicht, würde es die Zellen der Mutter als fremd einstufen und abstoßen. Die Abwehr von Krankheitserregern ist deshalb während der Schwangerschaft überwiegend die Aufgabe des mütterlichen Immunsystems. Werdende Mütter müssen sich vor allem vor einer Erstinfektion mit dem weit verbreiteten Cytomegalie-Virus (CMV) schützen. Denn CMV ist laut Prof. Friese die häufigste vorgeburtlich erworbene Infektionskrankheit, die beim Fötus und Neugeborenen zu schweren Folgeschäden führen kann. Deshalb sollten Schwangere bei ihrem Frauenarzt per Bluttest unbedingt ihren CMV-Immunstatus ermitteln lassen. Weitere Informationen hierzu gibt es unter www.icon-cmv.de.

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Kontakt/Verfasser:

Supress, Ilona Kruchen, Alt-Heerdt 22, 40549 Düsseldorf, redaktion@supress-redaktion.de, 0211/555548, http://www.supress-redaktion.de

 

Ärztinnen verordnen seltener Antibiotika

Therapie bei bakteriellen Infektionen

sup.- 72 Prozent der Ärzte, aber nur 56 Prozent der Ärztinnen verschreiben täglich ein Antibiotikum. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage bei knapp 3.500 Ärzten, die von einer Arbeitsgruppe am Robert Koch-Institut (Berlin) ausgewertet wurde. Am häufigsten bekommen Patienten bei Urologen, HNO-Ärzten sowie Kinderärzten ein Antibiotika-Rezept. Die Einnahme von Antibiotika ist nur bei bakteriell bedingten Infekten sinnvoll. Bei Erkrankungen, die z. B. durch Viren ausgelöst werden, greifen Antibiotika hingegen nicht. Deshalb sollte von Ärzten immer die Ursache abgeklärt werden, um unnötige Antibiotika-Verordnungen zu vermeiden. Wie die Umfrage zeigt, wird aber in der täglichen Praxis bei Diagnostik und Therapie von Infektionen sehr unterschiedlich verfahren.

Eine mögliche Erklärung für das behutsamere Verordnungsverhalten von Ärztinnen könnte sein, dass ihnen mehr als den männlichen Kollegen bewusst ist, dass eine Antibiotika-Therapie bei Frauen oft eine gestörte Scheidenflora begünstigt. Unangenehme Beschwerden bis hin zu Scheideninfektionen können die Folge sein. Antibiotika töten nämlich nicht nur schädliche, sondern leider häufig auch nützliche Bakterien ab. Zu den „guten“ Bakterien zählen Milchsäurebakterien (Laktobazillen), die unerlässlich für die natürliche Balance der Scheidenflora sind. Deshalb raten viele Ärzte Frauen nach einer Antibiotika-Therapie zur prophylaktischen Anwendung von laktobazillenhaltigen Scheidenkapseln. Empfehlenswert sind beispielsweise Gynophilus Scheidenkapseln (rezeptfrei in Apotheken erhältlich), die laut einer Studie an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde des Allgemeinen Krankenhauses Wien nachweislich bei 83 Prozent der Patientinnen nach einer Antibiotika-Behandlung den Wiederaufbau einer gesunden Scheidenflora förderten.

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Genetische Grundlagen der Leukämie

Sind veränderte Chromosomen Auslöser für Leukämie?

Wissenschaftler der Universität Ulm nehmen das Chromosom 13 des Erbguts ins Visier. Sie vermuten, dass Chromosom 13 einen Schutzmechanismus hat, der verhindert, dass Leukämie entsteht. Dieser Schutzmechanismus sei in Zellen bestimmter Krebsarten außer Kraft gesetzt. Dies begünstige möglicherweise die Entstehung der chronisch lymphatischen Leukämie (CLL), die häufigste Blutkrebsart der westlichen Welt.

Quelle: Universitätsklinikum Ulm, Wilhelm-Sander-Stiftung, http://idw-online.de/de/news455952

 

Heute krank – was hat Großvater damit zu tun

Über die genetischen Hintergründe einer Krankheit

Wenn Patienten mit ständigen Atemwegsinfekten – Grippe, Erkältung, Schnupfen und Husten – zu einem ganzheitlich orientierten Mediziner kommen, werden sie oft gefragt, ob es in der Familie Fälle von Tuberkulose gegeben hat. Sehr zur Verwunderung des heutigen Patienten, aber eine Frage mit großer Bedeutung.

Mehr Infos dazu: http://www.premiumpresse.de/heute-krank-was-hat-der-grossvater-damit-zu-tun-PR1614335.html

Hilfe gegen Candidose

Naturwirkstoff gegen Hefepilz

Der Hefepilz Candida albicans besiedelt normalerweise Häute und Schleimhäute der Menschen in geringer Anzahl, ohne dabei ein Problem zu sein. Kommt es durch veränderte Umweltbedingungen zu einer starken Vermehrung des Pilzes, spricht man von einer Candidose. Besonders Menschen mit Zahnprothesen sind von dieser Pilzinfektion betroffen.

Mehr Infos unter:http://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-gegen-candiose.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Immunsystem – mit Fieber gesund

Wie Fieber das Immunsystem stärkt

Fieber steigert die Mobilität der Leukozyten u.a. Forscher aus New York haben festgestellt, dass Fieber die Aktivierungsprozesse des Immunsystems fördert. Auf den Punkt gebracht: Fieber stärkt das Immunsystem.

Quelle: htp://news.doccheck.com

Kommentar von mediportal-online:

Ganzheitlich denkende Mediziner warnen schon immer vor der in Mode gekommenen panischen Fieberunterdrückung. Und: Ein Teil der Immunzellen (zum Beispiel die T-Killerzellen) spielen bei der natürlichen Krebsabwehr eine Rolle. Damit erfährt wohl auch die Hyperthermie eine Bestätigung.

Gefahren durch Antibiotika

Immunsystem: Ärzte warnen vor unnötigen Behandlungen mit Antibiotika

Kürzlich haben wir darüber berichtet, welche Alternativen es zu Antibiotika gibt. (http://gesundheitsblog.mediportal-online.de/allgemein/grippe-und-erkaltung-antibiotika-aus-der-natur/). Anlass war die zunehmende Skepsis der Mediziner wegen der Resistenzgefahr.

Jetzt fordern auch die Anästhesisten: Ärzte müssen unnötige Behandlungen mit Antibiotika vermeiden, so die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI). Waren es früher die multiresistenten Erreger Staphylococcus aurus – MRSA – werden nun verstärkt Kolibakterien zum Problem(Quelle: http://idw-online.de/de/news450729 ). Die ganze Problematik wird damit noch deutlicher.

Tipp: Achten Sie selbst in der konkreten Situation darauf und diskutieren Sie kritisch mit Ihrem Arzt, ob die Verordnung eines Antibiotikums unbedingt notwendig ist.

Immunsystem und Virusinfektionen: Neue Therapie bei Hepatitis

Immunsystem und Infektionen, Neues aus Forschung und Wissenschaft

350 Millionen Menschen leiden weltweit unter den Folgen einer Hepatitis B-Infektion. In der Therapie könnte nun ein Durchbruch bevorstehen: Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München und der Universität Bonn einen Weg gefunden, die Vermehrung des Virus zu stoppen und zugleich das Immunsystem zu stimmulieren.

Weiter Infos unter www.helmholtz-muenchen.de

Immunsystem – Neue Erkenntnisse zu Infektionskrankheiten

Immunsystem und Infektionskrankheiten – Bedeutung der Genetik

Wissenschaftler der Universität Tübingen und der McMaster University in Kanada ist es gelungen, das Genom des Erregers des Schwarzen Todes zu entschlüsseln. Hierbei handelt es sich um den Erreger, der im Mittelalter als Pest bekannt geworden ist und die Hälfte der Europäer ausradierte.

Dazu der Wissenschaftler Hendrik Poinar: „Die genetischen Informationen zeigen uns, dass der mittelalterliche Peststamm der Vorläufer aller heute noch vorkommenden Pestbakterien ist. Jeder heutige Pestausbruch auf der Erde geht auf einen direkten Nachfahren der mittelalterlichen Pest zurück.“

Die Experten gehen davon aus, dass dies zu einem besseren Verständnis zur Entwicklung moderner Infektionskrankheiten führt.

Quelle: Universität Tübingen,  http://idw-online.de/de/news445364

Anmerkung mediportal-online: Wie man sieht, hinterlassen Krankheiten genetische Spuren. So die großen Epidemien, wie die genannte Pest, später Syphilis und Gonorrhoe, Tuberkulose und heute womöglich HIV und Herpes. Derart geprägte Immunsysteme sind heute anfälliger gegenüber modernen Erkrankungen. Ganzheitliche Mediziner sehen darin unter anderem auch die Neigung zu chronischen Krankheitsprozessen begründet.

Grippe und Erkältung – Antibiotika aus der Natur

Infekt, Grippe und Erkältung: Maßnahmen zur Stärkung der Abwehr

Kaum zeigte sich der Herbst von seiner typischen Seite, kamen auch schon wieder die ersten Erkältungen auf. Und es wird nicht mehr lange dauern, dann schnupft und schnieft es wieder überall. Erfahrungsgemäß wird auch in diesem Jahr der November wieder ein harter Grippe-Monat.

In den letzten Jahren griffen die Mediziner allzu häufig zu Antibiotika. Selbst bei Virusinfektionen, bei denen Antibiotika nicht helfen, erhoffte man sich in hartnäckigen Fällen durch Antibiotika eine Stütze für das Abwehrsystem, um den Infekt zu überwinden.

Die Folge: Eine zunehmende Resistenz macht sich breit. Und das Robert-Koch-Institut befürchtet eine Zunahme dieser Antibiotikaresitenzen.

Dabei bietet die Natur eine Reihe von Angeboten an, die genauso eine antibiotische Wirkung ohne Nebenwirkungen erreichen können. Berühmt dafür sind die Senföle. Bekannt dafür sind die Kapuzinerkresse und die Meerrettichwurzel. Frisch aufbereitet stärken sie das Immunsystem.

Daneben gibt es eine Vielzahl von weiteren natürlichen Hilfsmitteln, die man zuerst ausprobieren kann, bevor man im Extremfall als Ausnahme zur chemischen Keule greift.

Mehr Infos zu den Vorsorgemöglichkeiten im kostenlosen Ebook „Gesund im Herbst und Winter“ unter www.grippe-erkaeltung.de