Kategoriearchiv: Immunsystem

Wissenschaftler entwickeln neuen Ansatz zur Erforschung von Infektionen

Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben Teile von Salmonellen, so genannte Effektoren, in Tabakpflanzen übertragen. Damit wollen sie untersuchen, wie sich Krankheiten und Infektionen im Körper von Menschen und Tieren ausbreiten. Was zunächst merkwürdig klingen mag, hat einen Hintergrund: Pflanzen verfügen über ein Immunsystem, das in einigen Bereichen dem Immunsystem von Mensch und Tier erstaunlich ähnlich ist. Aus der Reaktion des pflanzlichen Immunsystems auf die Effektoren der Salmonellen hoffen die Forscher Rückschlüsse auf ihre Wirkungsweise ziehen zu können.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news471113

Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Das Thema Borreliose gewinnt zunehmend an Bedeutung

Laut dem Robert-Koch-Institut gibt es jedes Jahr in Deutschland 60.000 Borreliose-Neuerkrankungen. Andere Fachleute gehen von 100.000, Selbsthilfe-Organisationen sogar von 240.000 Fällen aus. Die Zahl der chronisch Erkrankten wird auf eine halbe Million beziffert. Susanne Glasmacher vom Robert Koch Institut in Berlin bestätigt: Die Zahlen steigen ständig. (Quelle: RP-Online)

Warum immer mehr Menschen an Borreliose erkranken, ist nicht geklärt. Eine höhere Aufmerksamkeit der Bevölkerung, eine bessere Diagnostik, ein verändertes Freizeitverhalten, eine Klimaänderung – alles könnte eine Rolle spielen.

„Die Mikrobe ist nichts, das Milieu (der Nährboden) ist alles!“ Mit diesen Worten hat Claude Bernard (1813-1878) bereits ausgedrückt, dass nur in einem Organismus mit geschwächtem Immunsystem und gestörtem Nährboden überhaupt die Möglichkeit einer Infektion besteht.

„Das Thema Borreliose gewinnt zunehmend an Bedeutung. Jedes Jahr werden bei mir in der Praxis mehr Patienten auf Borreliose behandelt“, so die Erfahrung des Heilpraktikers Uli Haberbosch aus Friedrichshafen am Bodensee. Besondere Bedeutung steckt in der Information, dass die Infektion längst nicht mehr nur durch Zecken verursacht wird. Borrelien sind immer und überall vorhanden und können durch jede kleine Hautverletzung in den Körper gelangen.

Karl Hüsing, Autor des Buches über Borreliose, „Krank nach Zeckenbiss“, schreibt: „die Borreliosen sind das perfekte Beispiel einer Mikrobe, die gelernt hat, in uns zu überleben, indem sie sich so versteckt, dass wir nichts davon bemerken“.

Dunkelfeld-Vitalblutanalyse

Die spezielle Diagnostik der Blutuntersuchung mit dem Dunkelfeldmikroskop bietet gerade bei bestehender Borrelioseinfektion neue Chancen für die Therapieansätze. Ebenfalls lassen sich wertvolle Hinweise zum Beispiel über den Zustand des Immunsystems, das Regulationsverhalten und über das Milieu des Patienten durch die Vitalblutanalyse erkennen. Entscheidend dabei ist die Durchführung einer 24 Stunden-Überwachung. Nur somit lässt sich erkennen, inwieweit eine Aktivität der Bakterien gegeben ist. Die Dunkelfeld-Vitalblutanalyse bietet darüber hinaus die nicht zu unterschätzende Möglichkeit, den Infektionsverlauf in kurzfristigen Intervallen zu verfolgen und zu überwachen sowie mit entsprechenden Maßnahmen zu reagieren.

Quelle: Bioprax Praxis für biologische Medizin, Heilpraktiker Uli Haberbosch, Ehlersstr.19, D-88046 Friedrichshafen, Tel. +49 7541 700 57 21, Fax +49 3212 196 02 26, www.heilpraktiker-am-bodensee.de

 

 

Mit den Waffen des Immunsystems

Mikroorganismen entscheiden über die Entstehung von rheumatischen Erkrankungen

Wenn die richtigen Mikroorganismen am Werk sind, können Immunzellen, die an der Entstehung von Autoimmunerkrankungen wie Schuppenflechte, Multiple Sklerose und Arthritis beteiligt sind, antientzündliche Eigenschaften entwickeln. Diese Entdeckung machten jetzt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Institute for Research in Biomedicine in Bellinzona, Schweiz.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news471260

Quelle: Charité-Universitätsmedizin Berlin, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Hilfe gegen tropische Infektionskrankheit?

Neue Forschung zur Leishmaniose

Leishmanien sind parasitierende, tierische Einzeller, die durch Mücken übertragen werden. In Mittel- und Südamerika verursachen die Parasiten eine besonders schwere Form der Leishmaniose, die zu großflächigen Geschwüren und Gewebeverlusten im Gesicht führt. Die Heilungstendenz ist gering, nur durch Einsatz von Chemotherapeutika ist bisher eine effektive Behandlung möglich.

Mehr Infos unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-gegen-leishmaniosen.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Bakterien täuschen Immunsystem mit molekularer Tarnkappe

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Mainz veröffentlichen im Journal of Experimental Medicine

Bestimmte Bakterien können mit Hilfe einer molekularen Tarnkappe Abwehrreaktionen des Immunsystems verhindern: Minimale Veränderungen an einzelnen Molekülen reichen aus, um nicht als Eindringling erkannt und bekämpft zu werden. Diese Ergebnisse von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Mainz wurden jetzt – vorab online – im renommierten Journal of Experimental Medicine veröffentlicht. Nun wollen die Forscher klären, wie diese Tarnkappen funktionieren und ob sie eine Rolle bei Infektionen spielen.

Mehr Infos unter http://www.idw-online.de/de/news467089

Quellen: Universitätsklinikum Heidelberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

 

Überlebensstrategien von Bakterien unter Beteiligung Greifswalder Forscher aufgeklärt

Einem internationalen Forscherteam ist es gelungen, aufzuklären, wie sich einfach strukturierte Bakterien auf molekularer Ebene an wechselnde Umweltbedingungen anpassen und damit ihr Überleben sichern. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe des fachübergreifenden Wissenschaftsmagazins SCIENCE veröffentlicht.

Mehr Infos unter http://idw-online.de/de/news466284

Quellen: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Informationdienst Wissenschaft (idw)

 

Antibiotika – die Diskussion geht weiter

Die zunehmenden Resistenzen, bis hin zu den katastrophalen Ereignissen wie bei den Frühgeborenen-Todesfällen in Bremen, lassen die Diskussion um die Antibiotika nicht enden. Jetzt hat sich auch der Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) mit dem Thema auseinandergesetzt. Besprochen wird dort auch eine interessante Studie.

Mehr unter http://dzvhae-homoeopathie-blog.de/?p=4213

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

 

Bei Pfeifferschen Drüsenfieber auf Sport verzichten

Menschen, die am Pfeifferschen Drüsenfieber leiden, sollten keinen Sport treiben und nichts Schweres heben. Wie das Gesundheitsmagazin Medical Observer berichtet, droht sonst ein Milzriss.

Wie das Gesundheitsmagazin Medical Observer berichtet, warnen Experten des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte Patienten vor Sport, die am sogenannten Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt sind. Offenbar könne es während der Erkrankung zu einem Milzriss kommen. Mindestens einen Monat lang sollten Betroffen besser auf Sport verzichten. Denn ein Milzriss hat innere Blutungen zufolge, die eine Notoperation notwendig machen.

Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine Viruserkrankung. Verursacht wird die Krankheit durch das Epstein-Barr-Virus (EBV). Obwohl der Name der Erkrankung nicht besonders geläufig ist, kommt die Krankheit recht häufig vor. Die Symptome, die dabei auftreten, sind Grippe-Symptomen sehr ähnlich. Die Milz ist durch das Drüsenfieber vergrößert. Daneben gehören auch Nachtschweiß und starke Müdigkeit zu den Symptomen des Pfeifferschen Drüsenfiebers.

Die Beschwerden halten dabei über etliche Wochen an. Die Therapie besteht dabei in erster Linie aus viel Ruhe. Denn Medikamente gibt es  gegen die Viruserkrankung bislang noch nicht. Auch Schmerzmittel werden recht oft verschrieben. Fiebersenkende Mittel, Bettruhe und viel Trinken sind ebenfalls Teil der Therapie.

Die Ansteckungsgefahr ist Medizinern zufolge sehr hoch. Denn das Virus wird durch Husten, Niesen sowie Küssen übertragen. Experten schätzen, dass mehr als die Hälfte aller Menschen einmal in ihrem Leben am Pfeifferschen Drüsenfieber erkranken. Wer erkrankt muss unbedingt auf Sport verzichten und sich viel Ruhe gönnen. Denn sonst kann sich das Fieber zu einer chronischen Erkrankung entwickeln.

Mehr Infos unter www.medicalobserver.com

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt/Pressekontakt: MedicalObserver.com, Dr. John Pillay, Friedrichstraße 171, 10117 Berlin, 030 / 2241 0953, http://medicalobserver.com/, jp@medicalobserver.com

 

Warum Immun-Stammzellen im Alter schwinden

Forscher aus Ulm und Braunschweig klären Mechanismus auf.

Im Alter wird das Immunsystem meist schwächer. Eine Ursache dafür ist das allmähliche Schwinden der Stammzellen, aus denen der Körper immer neue Immunzellen bilden kann. Forscher der Universität Ulm haben jetzt gemeinsam mit Kollegen vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig den dafür verantwortlichen Mechanismus identifiziert.

Weitere Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news466022

Quellen: Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Wissenschaftler entschlüsseln, wie Antikörper funktionieren

Antikörper sind für den Menschen lebensnotwendig: Sie vernichten Krankheitserreger und können deswegen in der Medizin zum Beispiel bei Therapien gegen Krebs eingesetzt werden. Doch ihre Zerstörungsmechanismen richten sich manchmal auch gegen den eigenen Körper. Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose oder Rheumatoide Arthritis sind die Folge. Wissenschaftler vom Lehrstuhl für Genetik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben jetzt herausgefunden, wie Antikörper funktionieren und was sie steuert.

Mehr dazu unter http://idw-online.de/de/news464796

Quellen: Freidrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)