Archiv der Kategorie: Heilmittel

Phytopharmaka – Wann helfen pflanzliche Arzneimittel?

Pflanzliche Arzneimittel werden oft und gerne bei leichten Beschwerden und zur Unterstützung einer Behandlung mit herkömmlichen Medikamenten eingenommen. Wie Phytopharmaka wirken und wann ihr Einsatz sinnvoll ist, erklärt Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (http://www.jameda.de).

 Pflanzenextrakte – flüssig oder trocken

Phytopharmaka sind Fertigarzneimittel, deren Wirkstoffe pflanzlichen Ursprungs sind. Die unterschiedlichen Darreichungsformen wie Tabletten, Kapseln, Tropfen, Saft, Zäpfchen, Salben und Cremes enthalten die Arzneipflanzen als Extrakt. Dieser wird durch Auszug der Pflanze mit Alkohol oder Wasser gewonnen. Wird das Lösungsmittel wieder entzogen, entsteht ein Trockenextrakt.

Pflanzliche Medikamente müssen wirksam und unbedenklich sein

Arzneimittel pflanzlicher Herkunft müssen genauso wie Medikamente mit chemischen Wirkstoffen speziellen Anforderungen genügen. Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit des Phytopharmakons müssen in klinischen Studien belegt werden. Bei Pflanzen, die schon sehr lange zu arzneilichen Zwecken genutzt werden, genügen Erfahrungsberichte, um die Eignung als Arzneimittel zu bestätigen. Die Qualität wird durch ein standardisiertes Herstellungsverfahren gewährleistet.

Wie wirken Phytopharmaka?

Ein pflanzliches Arzneimittel enthält meist ein Wirkstoffgemisch. Erst das Zusammenspiel der einzelnen Bestandteile führt zur gewünschten Wirkung. Dabei können die Einzelkomponenten eigene Wirkungen besitzen oder unterstützend wirken, in dem sie die Aufnahme der Inhaltsstoffe verbessern und deren Stabilität erhöhen. Pflanzliche Medikamente regulieren Abläufe im Körper, die aus dem Gleichgewicht geraten sind. Ihre vollständige Wirkung entfalten sie deshalb manchmal erst nach Tagen bis Wochen.

Harmloses Grünzeug ohne Nebenwirkungen?

Auch pflanzliche Arzneimittel können Nebenwirkungen auslösen und sind nicht automatisch für jeden geeignet. Einschränkungen gelten oft für Schwangere, Stillende, Säuglinge und Kinder, bei Störungen der Blutgerinnung sowie Nieren- und Lebererkrankungen. Auch bei pflanzlichen Medikamenten müssen die Dosierungsanleitung und die Hinweise zur Einnahmedauer eingehalten werden. Vorsicht bei Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten!

Kein Einsatz in der Akut- und Notfallmedizin

Mit wenigen Ausnahmen werden pflanzliche Arzneimittel nicht bei schweren, akuten Erkrankungen wie starken Schmerzen, Entzündungen oder bakteriellen Infektionen eingesetzt. Auch in der Notfallmedizin, z. B. bei Herzinfarkt oder Knochenbrüchen, finden sie keine Anwendung. Ausnahme ist beispielsweise der Herbstzeitlosen-Extrakt zur Behandlung von akuten Gichtanfällen.

Bewährte Anwendungen von Phytopharmaka

Bei vielen Beschwerden haben sich pflanzliche Medikamente zur Behandlung bewährt, wie etwa

– Ätherische Öle aus Thymian, Eukalyptus und Latschenkiefer bei Erkältung

– Silymarin aus der Mariendistel als Leberschutzmittel

– Weinlaub und Rosskastanie zur Stärkung der Venen

– Schöllkraut, Pfefferminze, Kamille, Kümmel zur Behandlung von Magen/Darmstörungen

– Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume als Einschlafhilfe und zur Beruhigung

– Bärentraubenblätter und Goldrute bei beginnendem Harnwegsinfekt

– Weißdorn zur Stärkung des Herzkraft

– Johanniskraut bei Stimmungsschwankungen und mittelschwerer Depression

Gut bewertete Ärzte, die mit Phytopharmaka arbeiten, finden Sie z.B. auf jameda (http://www.jameda.de/aerzte/naturheilverfahren/fachgebiet/)

Quellen: Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: jameda GmbH, Elke Ruppert, Klenzestraße 57b, 80469  München, presse@jameda.de, 089/2000 185 85, http://www.jameda.de

 

Tabakpflanzen ermöglichen Impfschutz gegen HIV

Tabakpflanzen ermöglichen Impfschutz gegen HIV

Pflanzen können Antikörper produzieren, die vor einer Infektion mit dem Aids-Erreger HIV schützen.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news490646

Quelle: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Sonnenvitamin dringend benötigt – Vitamin D hilft bei Rheuma

Etwa jeder zweite Mensch in Deutschland hat einen Vitamin D Mangel. Für die Betroffenen bringt dies nicht nur ein erhöhtes Osteoporose-Risiko mit sich. Wissenschaftliche Studien liefern zunehmend Hinweise darauf, dass Vitamin D möglicherweise über eine anti-entzündliche Wirkung auch gegen entzündlich-rheumatische Erkrankungen wirksam ist. Über die Bedeutung des Vitamin-D-Mangels bei Arthritis, Morbus Bechterew und anderen rheumatischen Erkrankungen diskutieren Experten auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), der vom 19. bis 22. September 2012 in Bochum stattfindet.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news490703

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Fitte Gelenke durch Beerensaft?

Besonders die Açaibeere soll für bessere Beweglichkeit sorgen

Saft aus Açaibeeren ist in Brasilien und anderen südamerikanischen Staaten schon lang ein beliebtes und günstiges Heilmittel, das traditionell bei Fieber, Infekten, Parasitenbefall und Schmerzen eingesetzt wird. Die Beeren bilden die Früchte der in Südamerika beheimateten Kohlpalme (Euterpe oleracea Mart.) und verfügen über einen außerordentlich hohen Polyphenolgehalt. Açaibeeren sind dreifach gesund, entdeckte man ihre antientzündliche, antioxidative und analgetische Wirkung doch bereits in diversen Untersuchungen.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/fitte-gelenke-durch-beerensaft.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Homöopathie Hausapotheke: Was hilft bei Kopfschmerzen

Mit Globuli, Tropfen & Co aus der Naturheilkunde und Homöopathie Kopfschmerzen überwinden

Wer so richtig heftige Kopfschmerzen hat, greift schnell mal zur Schmerztablette. Es gibt aber auch natürliche Alternativen. Die Naturheilkunde und die Homöopathie halten dazu eine Vielzahl von sanften natürlichen Heilmitteln bereit. Das Problem ist nur: Die Ursachen von Kopfschmerzen sind sehr vielseitig. Dementsprechend schwierig ist die Auswahl des richtigen Mittels.

Hilfreich sind dafür die sogenannten Kombinationsmittel, auch Komplexmittel genannt. Sie vereinen mehrere natürliche Heilmittel in einem. Ideal für die Selbstbehandlung.

Und wer immer wiederkehrende Kopfschmerzen hat, sollte es von einem kundigen Mediziner abklären lassen, der dann auch genau das passende Mittel herausfinden kann.

Für die Selbstbehandlung gibt es ein interessantes E-Book unter www.hausapotheke-natur.de

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

 

Gesund dank Nuss

Walnüsse, Mandeln und Macadamien in einem Labor im Institut für Ernährungswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena. In einem neuen Forschungsprojekt wird der Einfluss des Röstprozesses auf gesundheitsrelevante Inhaltsstoffe und Wirkungen von Nüssen untersucht.

Ernährungswissenschaftler der Universität Jena untersuchen in neuem Projekt gesundheitsfördernde Effekte von Nüssen

Nüsse sind gesund. Sie sind eine wichtige Quelle lebenswichtiger Makro- und Mikronährstoffe wie Fette, Vitamine und Mineralien. Dennoch konsumieren die Deutschen – laut der aktuellen Nationalen Verzehrsstudie – weniger als ein Zehntel der empfohlenen Tagesmenge. „Möglicherweise liegt dies daran, dass Nussprodukte traditionell wegen ihres hohen Fettgehaltes für ungesund gehalten werden“, vermutet Prof. Dr. Stefan Lorkowski von der Universität Jena. Der Ernährungswissenschaftler verweist auf neue Untersuchungen, die das Gegenteil belegen. „Der regelmäßige Verzehr von Nüssen vermindert – bedingt durch ein günstiges Fettsäuremuster – nicht nur das Risiko für koronare Herzerkrankungen und dadurch bedingte Todesfälle, sondern hilft auch Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht vorzubeugen sowie die Wirksamkeit von Diäten zu unterstützen“, fasst Lorkowski die Erkenntnisse zusammen. „Darüber hinaus gibt es Hinweise auf eine vor Darmkrebs schützende Wirkung, die möglicherweise auf den hohen Ballaststoffgehalt von Nüssen zurückzuführen ist“, ergänzt sein Kollege Prof. Dr. Michael Glei.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news490013

Quelle: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Homöopathie Hausapotheke: Was hilft bei Heuschnupfen?

Mit Naturheilkunde und Homöopathie Heuschnupfen überwinden

Für die Behandlung einer Allergie, wie Heuschnupfen, kommt es langfristig darauf an, an den Ursachen anzusetzen.

Dagegen steht in der akuten Phase die Linderung der Symptome im Vordergrund. Dabei gilt: Nicht unterdrücken, sondern bei der Überwindung helfen. Und dafür stehen in der Naturmedizin hilfreiche Mittel zur Verfügung.

Für die Selbstbehandlung mit Kombinationsmitteln mehr unter www.hausapotheke-natur.de

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Wenn das Wasserlassen schmerzt

Laktobazillen gegen wiederkehrende Infektionen des Harntraktes

Durch die Hormonumstellung in der Menopause verändert sich die Scheidenflora der Frau. Unter anderem verringert sich die Anzahl der Milchsäurebakterien (Laktobazillen), sodass sich vermehrt Enterobakterien (z.B. Escherichia coli) ansiedeln können. Diese werden für eine große Zahl von Infektionen des Harntraktes, also auch für Blasenentzündungen, verantwortlich gemacht. Diese Entzündungen werden häufig chronisch und kehren immer wieder zurück. Die Standard-Therapie erfolgt mit Antibiotika. Eine aktuelle Studie (1) prüft, ob die Einnahme von Laktobazillen eine gleichwertige Wirkung erzielen kann.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/wenn-das-wasserlassen-schmerzt.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Homöopathie Hausapotheke: Was hilft bei Sonnenbrand?

Mit Naturheilkunde und Homöopathie Sonnenbrand überwinden

Wenn die Sonne stark brennt, merken wir manchmal gar nicht, wie schnell wir einen Sonnenbrand haben.

Wichtig ist daher: So wertvoll die Sonne für unsere Gesundheit ist, so entscheidend ist auch hier die Dosis. Und da sollte man es nicht übertreiben.

Kommt es dennoch zum Sonnenbrand gilt: Schwere Sonnenbrände, möglicherweise sogar mit Schockgefahr, gehören in die Hände eines erfahrenen Mediziners. Ansonsten Quarkauflagen machen und viel Trinken. Ansonsten empfehlen sich Mittel aus er Naturheilkunde und Homöopathie, die für eine schnelle Heilung sorgen.

Für die Selbstbehandlung mit Kombinationsmitteln mehr unter www.hausapotheke-natur.de

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Sonnenbrand? Nein, Danke!

Pflanzlicher UV-Schutz mit Goldtüpfelfarn, grünem Tee und Co.

Insbesondere Menschen mit lichtempfindlicher Haut müssen sich vor den wärmenden Strahlen der Sonne in Acht nehmen. Zu viel UV-Licht verursacht primär Sonnenbrände, stresst die Haut und das Immunsystem und kann sekundär für schnellere Hautalterung und ein erhöhtes Hautkrebskrisiko verantwortlich sein. Herkömmliche Sonnenschutzmittel allein schützen entgegen aller Erwartung nicht vor dem malignen Malinom, dem schwarzen Hautkrebs. Im Gegenteil, manche Produkte fördern die Entstehung des Krebses noch. Aber es besteht zum Glück auch die Möglichkeit des Schutzes vor UV-Strahlung durch natürliche Substanzen.

Mehr Infos dazu unter www.carstens-stiftung.de/artikel/sonnenbrand-nein-danke.html

Quelle: Carstens-Stiftung