Archiv der Kategorie: Allgemein

Saurer Zucker ist für Nieren unentbehrlich

Die Entwicklung der Barriere zwischen Blut und Harn hängt von Sialinsäure ab / MHH-Forscherinnen veröffentlichten im Journal of the American Society of Nephrology / Arbeit von Nature Reviews Nephrology als Highlight gewürdigt

Ein Team um Dr. Birgit Weinhold und Dr. Anja Münster-Kühnel, Institut für Zelluläre Chemie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), konnte zeigen, dass der saure Zucker Sialinsäure für die Entwicklung funktionstüchtiger Filtrationseinheiten der Niere, der Glomeruli, unentbehrlich ist: Ohne Sialinsäure können Podozyten nicht reifen – Zellen, die für die Ausbildung der Filtrationsbarriere der Niere eine entscheidende Rolle spielen. Die Forscherinnen veröffentlichten diese Ergebnisse im Journal of the American Society of Nephrology und Nature Reviews Nephrology würdigt diese Arbeit als Highlight.

Mehr Infos dazu http://www.idw-online.de/de/news489661

Quellen: Medizinische Hochschule Hannover, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Naturheilkunde und Schulmedizin arbeiten Hand in Hand

Das „Bachmair Medical“ im traditionsreichen Hotel „Bachmair am See“ mit dem Gesundheitszentrum Dr. Milz am Tegernsee und dem Zentrum für Präventivmedizin Dr. Beckenbauer war Schauplatz für ein ganz besonderes Event: Unter dem Motto „See – und hör auf Deinen Körper“ trafen sich dort Naturheilkunde, modernste Schulmedizin und Maria Furtwängler. Die Schauspielerin und Ärztin besuchte ihre zwei engen Freunde aus ihrem „medizinischen Vorleben“, Dr. med. Claudia Milz und Dr. med. Udo E. Beckenbauer.

Maria Furtwängler: „An meinem ersten Studientag in München lernte ich Claudia Milz kennen, wir wurden schnell Freunde. Zusammen gingen wir leidend durch unser Staatsexamen“, erinnert sie sich. In der Praxis von Internist Dr. med. Beckenbauer hat Maria Furtwängler damals gearbeitet. „Er hat mir großes Vertrauen geschenkt. Ich durfte nebenbei viel drehen, da war er wahnsinnig tolerant. Doch mir wurde bald klar: Die Schauspielerei ist doch mehr meine Leidenschaft“.

Das traditionsreiche Parkhotel „Bachmair am See“, direkt am See gelegen und umgeben von den Tegernseer Bergen, beherbergt das Gesundheitszentrum Dr. Milz am Tegernsee und das Zentrum für Präventivmedizin  Dr. Beckenbauer. Hier arbeitet Naturheilkunde Hand in Hand mit modernster Geräte-Medizin. Durch die Zusammenarbeit von Dr. med. Claudia Milz (Fachärztin Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Ernährungsmedizin) und Dr. med. Udo E. Beckenbauer (Facharzt für Innere Medizin, Sportmedizin und Naturheilverfahren) ergibt sich zum ersten Mal die Möglichkeit, dass die beiden Fachrichtungen sich nicht misstrauisch gegenüberstehen, sondern zusammenarbeiten zum Wohl des Patienten.

Das Behandlungskonzept des Gesundheitszentrum Dr. Milz ist die Biologische Medizin, d.h. in einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten wird die Ursache der Erkrankung oder des Energieverlustes erarbeitet. Dies dient als Grundlage für einen optimalen Behandlungsplan, welcher möglichst anhaltend und nebenwirkungsfrei wirkt. Ziel ist es, dass der Patient wieder Energie bekommt.

Die Behandlungsschwerpunkte sind Verdauungsbeschwerden, Stoffwechselerkrankung, Herz-Kreislaufbeschwerden, Hormonmangelbeschwerden, Erschöpfung, Haut- und Haarprobleme, Schmerzsyndrome und Allergien, Infektanfälligkeit.

Das Zentrum für Präventivmedizin Dr. med. Udo E. Beckenbauer bietet einen individuellen Gesundheitscheck mit modernsten Diagnosegeräten an. Das Ziel ist es, durch Vorsorgeuntersuchungen Gesundheitsrisiken aufzudecken, den Patienten bestmöglich in der Gesundheitsvorsorge zu unterstützen und die Leistungsfähigkeit zu verbessern: Life and Quality of Life – das ist das Motto.

Die Früherkennung möglicher Erkrankungen ist das zentrale Anliegen der Präventivmedizin.

Auf Grundlage eines ausführlichen Gesundheits-Checks, welcher in drei Intensitätsstufen durchgeführt werden kann, wird der Gesundheitszustand des Patienten ermittelt und der entsprechenden Behandlungsplan zur Wiederherstellung oder der Erhaltung von Fitness und Vitalität erstellt.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Gesundheitszentrum Dr. Milz am Tegernsee, Dr. Claudia Milz, c/o Media5 GmbH, 85609 München Dornach, 089 96 11 86 0, http://www.dr-claudia-milz.de/cms/front_content.php?idcat=idart=3&lang=1, christiane.pink-rabe@media5.de

Pressekontakt:Media5 GmbH, Christiane  Pink-Rabe, Martin-Festl-Ring 1, 85609 München Dornach, christiane.pink-rabe@media5.de, 089 96 11 86 30, http://www.media5.de

 

Neuronale Stammzellen zerstören Hirntumore

Stammzellen des Gehirns bekämpfen in jungen Jahren Hirntumore wie zum Beispiel Glioblastome, die zu den häufigsten und bösartigsten Tumoren gehören.

Jetzt haben Forscherinnen und Forscher vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin einen neuen Mechanismus entschlüsselt, mit dem Stammzellen das junge Gehirn vor diesen Tumoren schützen. Danach setzen die Stammzellen Substanzen frei, die bei den Tumorzellen einen Ionenkanal aktivieren, der eigentlich als Geschmacksrezeptor für Chilipfeffer bekannt ist. Diese Aktivierung löst bei der Tumorzelle Stress und damit ihren Zelltod aus (Nature Medicine, http://dx.doi.org/10.1038/nm.2827)*.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news489117

Quellen: Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Kinder-Rheumahilfe München e.V.

Rheuma bei Kindern: Zu spät erkannt und unzureichend versorgt

München – In Deutschland leiden genau so viele Kinder an Gelenkrheuma wie an Diabetes oder Krebs – etwa 20 000. Damit zählt Rheuma zu den häufigsten chronischen Leiden im Kindesalter. Und längst nicht alle Betroffenen sind in der Statistik erfasst. Denn manche rheumatischen Erkrankungen, die ohne Gelenkentzündungen auftreten, werden gar nicht als Rheuma erkannt. Weil die Erkrankung so wenig bekannt und die Versorgungsstrukturen unzureichend sind, wird die Diagnose Rheuma bei Kindern häufig erst nach Irrwegen gestellt. Die Folgen sind jahrelange Schmerzen und Entzündungen, Organschäden, sogar Blindheit. Die ambulante Versorgung Betroffener müsse deshalb dringend verbessert werden, fordert die Kinder-Rheumahilfe München e.V. Zumal nicht nur die jungen Patienten und ihre Familien leiden. Kinderrheuma sei auch ein gesellschaftliches Problem, so der Verein: Denn eine späte Diagnose und unzureichende Betreuung führen zu körperlichen Einschränkungen und psychischen Problemen. Viele der Betroffenen können am gesellschaftlichen Leben nicht teilhaben, keine Ausbildung antreten oder einen Beruf nur eingeschränkt ausüben.

Quelle: Kinder-Rheumahilfe München e.V., http://www.kinder-rheumahilfe-muenchen.de

Die Ziele der Kinder-Rheumahilfe München e.V.

Kinder mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen haben keine politische Lobby. Die Kinder-Rheumahilfe München möchte auf die unzureichenden Versorgungsstrukturen für rheumakranke Kinder aufmerksam machen und setzt sich für eine Verbesserung der wohnortnahen, ambulanten Betreuung ein. Die Vernetzung der regional tätigen Kinder- und Jugendrheumatologen untereinander ist dabei ein erster Schritt. Die Kinder-Rheumahilfe München e.V. wurde im August 2011 von Rheumatologen des Dr. von Haunerschen Kinderspitals am Klinikum der Universität München gegründet. Um mehr für an Rheuma erkrankte Kinder tun zu können, ist die gemeinnützige Organisation auf Spenden angewiesen: Salzburg München Bank AG, BLZ: 701 206 00, Konto-Nr.: 3100022222. Helfen Sie mit! Weitere Informationen erhalten Sie unter

Pressekontakt: Juliane Pfeiffer, Pressestelle Kinder-Rheumahilfe München e.V., Postfach 30 11 20, 70451 Stuttgart, Tel.: +49 (0)711 8931-693, Fax: +49 (0)711 8931-167, pfeiffer@medizinkommunikation.org

 

UDE: Herausragende Publikation im Science Magazine – Wie der Wirt Bakterien erkennt

Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten umgeben uns. Dass wir trotzdem nicht krank werden, liegt an bestimmten zellulären Sensoren, wie den Toll-like Rezeptoren (TLR). Sie erkennen molekulare Muster von Erregern und leiten ihre meist völlig unbemerkte Vernichtung ein. Diese immunaktivierenden Fähigkeiten wurden erst 1998 entdeckt, dafür gab es den Nobelpreis. Ein internationales Team von Mikrobiologen hat jetzt neue Erkenntnisse dazu im Science Magazine veröffentlicht.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news489158

Quellen: Universität Duisburg-Essen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Homöopathie Hausapotheke: Was hilft bei Kopfschmerzen?

Mit Naturheilkunde und Homöopathie Kopfschmerzen überwinden

Wer so richtig heftige Kopfschmerzen hat, greift schnell mal zur Schmerztablette. Es gibt aber auch natürliche Alternativen. Die Naturheilkunde und die Homöopathie halten dazu eine Vielzahl von sanften natürlichen Heilmitteln bereit. Das Problem ist nur: Die Ursachen von Kopfschmerzen sind sehr vielseitig. Dementsprechend schwierig ist die Auswahl des richtigen Mittels.

Hilfreich sind dafür die sogenannten Kombinationsmittel, auch Komplexmittel genannt. Sie vereinen mehrere natürliche Heilmittel in einem. Ideal für die Selbstbehandlung.

Und wer immer wiederkehrende Kopfschmerzen hat, sollte es von einem kundigen Mediziner abklären lassen, der dann auch genau das passende Mittel herausfinden kann.

Für die Selbstbehandlung gibt es ein interessantes E-Book unter www.hausapotheke-natur.de

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Warum ist Weißdorn gut fürs Herz?

Studie zum pflanzlichen Wirkmechanismus

Stickstoffmonoxid (NO) hat unter anderem gefäßerweiternde Wirkungen, welche das Herz-Kreislauf-System entlasten und medizinisch zur Behandlung bei Lungenfunktionsstörungen wirksam eingesetzt werden können.
Kürzlich wurde herausgefunden, dass NO im Körper auch von den roten Blutkörperchen produziert werden kann. Weißdorn (Crataegus sp.) wiederum wird schon lange bei Herz-Kreislauferkrankungen eingesetzt.
Die vorliegende Studie überprüft, ob die positiven Eigenschaften von Weißdorn auf einer Beeinflussung der NO-Produktion durch die roten Blutkörperchen beruhen (1).

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/wirkmechanismus-von-weissdorn.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Zahngesundheit & Naturheilkunde: Überblick

Therapieverfahren, Wissenschaft, Studien

Unter „ganzheitlicher Zahnmedizin“ werden unterschiedliche diagnostische Konzepte und Behandlungsverfahren zusammengefasst, die sich als Alternative oder Ergänzung zur sogenannten „klassischen Zahnmedizin“ verstehen.

Auch in der Zahnmedizin integrieren sich integrativ medizinische Konzepte. Immer häufiger konsultieren Patienten mit vordergründig nicht als kauorganbezogenen Krankheitsbildern Zahnmediziner. Und immer häufiger überweisen Mediziner bei unklaren Symptomen, Befunden und konventionellem Therapieversagen chronisch erkrankte Patienten an Zahnärzte mit Akupunktur- und regulationsbiologischen Ausbildungen, mit dem Ziel, die häufig multifaktorielle Erkrankung auch unter ganzheitlich zahnärztlicher Sicht zu erfassen.(1)

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/naturheilkundliche-zahngesundheit.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Weltweit einzigartige Behandlung für Bauchwasser bei Leberzirrhose

Das Frankfurter Uniklinikum weist die Wirksamkeit eines neuartigen Pumpensystems zur Behandlung von Bauchwasser nach. Die fortschrittliche Technologie verbessert die Lebensqualität der Betroffenen erheblich.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news489405

Quellen: Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Hilfe bei Insektenstiche

Mit Homöopathie und Naturheilkunde Beschwerden bei Insektenstichen lindern

Für die meisten Menschen sind sie unangenehm, für manche können sie lebensgefährlich sein: Stiche von Insekten sind gerade jetzt besonders häufig.

Grundsätzlich gilt: Bei ungewöhnlichen Reaktionen, wie starke Schwellungen und Entzündungen, aber vor allem, wenn bereits allergische Reaktionen bekannt sind, sollte unverzüglich ein Mediziner hinzugezogen werden.

Absolutes Notarztgebot gilt bei Stichen im Mund und Halsbereich (sowohl von innen wie auch von außen!). Die Gefahr ist groß, dass alles zu schwillt und es zu Atemnot kommt. Hier zählt jede Minute. Auch wenn es harmlos ausgeht, die Gefahr für das Leben ist zu groß. Zögern Sie also nicht.

Bis zum Eintreffen des Notarztes sollte die Stichstelle gekühlt werden. Das verlangsamt zumindest die lebensgefährliche Schwellung. Im Mund kann man Eiswürfel lutschen, von außen mit kühlenden Umschläge.

In harmloseren Fällen, bei Stichen am übrigen Körper ohne allergische Reaktionen, hilft die Hausapotheke aus der Natur mit den natürlichen Mitteln der Homöopathie und Naturheilkunde: Der Klassiker der Homöopathie ist Apis in der Potenz D6. Das schadet übrigens auch nicht als Überbrückung, bis der Notarzt eintrifft.

Sogenannte Komplexmittel aus der Apotheke enthalten Arnica und Brennnessel. Mehr dazu finden Sie in unserem E-Book unter www.hausapotheke-natur.de

Josef Senn, Redaktion mediportal-online