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Ausgelaugt und Erschöpft?

Informationsportal hilfe-bei-burnout.de als Anlaufstelle und Ratgeberportal

Gesundheitsportal und Communityplattform imedo erweitert mit dem Relaunch von hilfe-bei-burnout.de sein Informationsportal um Austauschmöglichkeiten sowie Tests zur Selbsteinschätzung und Sensibilisierung.

Frank Schätzing, Tim Mälzer, Mariah Carey oder Miriam Meckel – ganz unterschiedliche Menschen, die neben ihrer Prominenz eins gemeinsam haben: Sie leiden am Burnout-Syndrom. Ganz gleich ob Spitzenmanager, Student, Arbeitsloser oder Prominenter, es kann tatsächlich jeden treffen. Allein in Deutschland sollen Spiegel.de zufolge inzwischen mehr als 9 Millionen Menschen an einem Zustand physischer oder seelischer Erschöpfung erkrankt sein. Ständiger Stress, Druck und zu wenig Regenerationsphasen in unserer Leistungs- und Konsumgesellschaft machen diese Form der stressbedingten psychischen Erkrankung zum Volksleiden und verursachen jährlich Ausgaben von knapp 27 Milliarden Euro.

Langanhaltende negative Gefühle, die sich in Arbeit und dem falschen Selbstbild des Menschen zu einer psychischen Belastung entwickeln, seien also die Ursache eines Burnouts. Doch wie viel Stress ist auszuhalten und woran merkt man, wie gefährdet man selbst wirklich ist? Informationssuche und Aufklärung ist dabei ein wichtiger erster Schritt und Burnout-Betroffene finden dazu im Netz verstreut zahlreiche Informationen. imedo hat seinem Informationsportal www.hilfe-bei-burnout.de, auf dem Interessierte sich zu Präventivmaßnahmen, Ursachen oder Symptomen informieren können mit ihrem Relaunch nun um Möglichkeiten des aktiven Austauschs erweitert.

Mit den Erfahrungsberichten und dem hilfe-bei-burnout-Forum bietet das Spezialportal Raum für Betroffene, sich auszutauschen und von Erfahrungen anderer zu profitieren. imedo hat bereits langjährige Erfahrungen mit einer großen, betreuten Community von mehr als 100.000 registrierten Mitgliedern und zahlreichen Gruppen zu verschiedenen Gesundheitsthemen. Von dieser Erfahrung profitiert auch das neue hilfe-bei-burnout.de-Forum.

„Häufige Anfragen unserer Nutzer haben deutlich gemacht, dass ein Bedarf am Austausch unter den Betroffenen besteht“ so die Projektverantwortliche Nina Schramm über den Relaunch zum Jahreswechsel. „Wir wollen hilfe-bei-burnout.de zu einer ersten Anlaufstelle für Gesundheitsinteressierte und Betroffene machen, sie informieren und ihnen die Gefahr Burnout bewusst machen“. So erhalten Interessierte mit Durchführen von Burnout-Tests konkrete Handlungsempfehlungen für die nächsten Schritte und werden auf Warnsignale sensibilisiert.

Um den Besuchern auf hilfe-bei-burnout.de alles aus einer Hand zu bieten, wird imedo im nächsten Schritt die beiden Anliegen Informationssuche und Therapeutensuche  zusammenbringen um fachspezifische Ärzten, Therapeuten, Kliniken und Kurhotels die Möglichkeit zu bieten, sich auf hilfe-bei-burnout.de den Patienten vorzustellen. Betroffenen können damit, die passende Therapieform und den richtigen Therapeuten finden und die für sie beste Gesundheitsentscheidung treffen.

Über Hilfe-bei-Burnout.de:

Hilfe bei Burnout soll Gefährdeten, Betroffenen und deren Angehörigen eine erste Anlaufstelle sein, um sich über das Krankheitsbild zu informieren. Holen Sie sich Rat und Tipps und finden Sie den richtigen Ansprechpartner bei Burnout.

Finden Sie heraus, ob Sie gefährdet oder gar betroffen sind. Der neue umfangreicher Burnout-Test gibt Aufschluss darüber und empfiehlt erste Handlungsschritte. Das Spezialportal wurde 2004 im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit ins Leben gerufen. Seit 2009 wird Hilfe-bei-Burnout vom Gesundheitsportal imedo.de zur Verfügung gestellt.

Über imedo:

imedo – Gesundheit, meine Sache! Das Gesundheitsportal www.imedo.de ermöglicht es, sich rund um die Themen Gesundheit, Krankheit und Therapien zu informieren. imedo bietet eine große Gesundheitscommunity zum Austausch mit Gleichgesinnten. Das Medizinlexikon und zahlreiche spezialisierte Webseiten, wie www.operationauge.de oder Hilfe-bei-burnout.de, bieten Fachinformationen für Patienten und Gesundheitsinteressierten. imedo bietet eine umfassende Arztsuche mit nutzerfreundlichen Filtermöglichkeiten und persönlichen Arztempfehlungen. Mit diesem breiten Serviceangebot fördert imedo, dass Patienten ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen, den passenden Arzt finden und die für sie beste Gesundheitsentscheidung treffen können.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: imedo GmbH, Ulrike Haferstroh, Greifswalder Str. 156, 10409 Berlin, presse@imedo.de, 030 688 316 452, http://www.imedo.de

 

Linksammlung zum Thema Burnout

Das kostenlose eBook bietet einen umfassenden Überblick über Informationsangebote im Internet zu Themen wie Burnout-Symptome, Burnout-Risikogruppen, Burnout-Prävention, Burnout-Therapie sowie Burnout-Test. Alle im web guide Burnout aufgeführten Internet-Adressen wurden manuell von der Redaktion im Internet recherchiert und auf Aktualität und Informationsgehalt überprüft. Keiner der Betreiber der genannten Webseiten hat für den Eintrag bezahlt (Werbung). Der web guide Burnout kann kostenlos unter http://web-guide-burnout.de/download herunter geladen werden.

Burnout, die neue „Volkskrankheit“

Experten gehen mittlerweile von bis zu neun Millionen Burnout-Fällen in Deutschland aus, das Bundesarbeitsministerium geht von dadurch verursachten Kosten in zweistelliger Millardenhöhe aus und hat dem Burnout-Syndrom in diesem Jahr den Kampf angesagt. Das Problem: Die Krankheit ist in vielen Bevölkerungskreisen noch ein Tabu, über das niemand offen sprechen möchte. Stattdessen versuchen die meisten, sich zuerst anonym im Internet zum Thema zu informieren. Doch dabei stoßen sie gleich auf das nächste Problem. „Die Suchmaschine Google listet aktuell zum Suchbegriff ‚Burnout‘ mehr als 11 Millionen deutschsprachige Suchtreffer, beim Suchbegriff ‚Burnout-Syndrom‘ sind es immer noch mehr als eine Million. Damit ist eigentlich niemandem geholfen“, erklärt Werner Grohmann, Herausgeber des web guide Burnout. „In der Regel – das zeigen Untersuchungen des Internet-Suchverhaltens – werden nur die ersten fünf Suchtreffer überhaupt angeklickt. Das bedeutet, dass viele interessante Informationen es nicht in das Blickfeld des Internet-Suchenden schaffen.“

Der web guide Burnout enthält dagegen knapp 50 Internet-Seiten, die sich mit den unterschiedlichen Aspekten von Burnout beschäftigen.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: GROHMANN BUSINESS CONSULTING, Heike Kröner, Ruhrallee 185, 45135 Essen, hkroener@grohmann-business-consulting.de, +49 (0) 201 7495722, http://www.grohmann-business-consulting.de

Burn-out – Es kann jeden treffen

Warum Grenzen setzen lebenswichtig sein kann

 Die einen bezweifeln, dass es ihn überhaupt gibt, die anderen bezeichnen ihn als neue Volkskrankheit: Der Burn-out ist in aller Munde. Fest steht: Die Fallzahlen nehmen laufend zu. Nach aktuellen Schätzungen klagt bereits jeder neunte Deutsche über entsprechende Symptome. Und allein 2008 wurden in deutschen Unternehmen rund zehn Millionen Fehltage mit der Diagnose Burn-out begründet. Dabei bezeichnet das Modewort eigentlich keine psychische Erkrankung, sondern vielmehr einen extremen Erschöpfungszustand, weiß Psychologe Dr. Tobias Haupt von psycheplus. Seine Folgen können dennoch gravierend sein – deshalb rät der Experte, frühzeitig auf entsprechende Signale und eigene Bedürfnisse zu achten.

Acht von zehn Deutschen empfinden ihr Leben als stressig, nach einer aktuellen Studie rangieren Stress und Überbelastung auf Platz eins unter den meistgenannten Gesundheitsbeschwerden. Für Dr. Tobias Haupt, Psychologe und Burn-out-Experte bei psycheplus, ein alarmierendes Ergebnis: „Insbesondere anhaltender, negativer Dauerstress gilt als eine der Hauptursachen für die Entwicklung von Burn-out. Darunter versteht man einen Zustand totaler körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung.“ Betroffene entwickeln Schlafstörungen und Ängste, sind niedergeschlagen, antriebslos und verzweifelt – ein Zustand, der sogar lebensbedrohliche Formen annehmen kann. Längst sind davon nicht mehr nur Spitzenmanager oder Angehörige der sogenannten „helfenden Berufe“ betroffen. „Auch die Hausfrau, der Handwerker mit Terminstress und sogar Schüler und Studenten zeigen immer öfter Anzeichen solch extremer Überlastung“, weiß der psycheplus Experte.

Besonders Leistungsträger betroffen

Stress ist zwar nicht gleich Stress, betont der Psychologe Dr. Tobias Haupt. „Wer im Job viel gibt und dabei regelmäßig mit Erfolgserlebnissen belohnt wird, kann enorm viel leisten und dabei dennoch gesund bleiben.“ Problematisch wird es aber, wenn die Arbeit mit Frustration und überhöhten Anforderungen verbunden ist. Übersteigt der Druck irgendwann die individuelle Belastungsgrenze, treten Körper und Geist in den Generalstreik. Wenig hilfreich sind dann Ratschläge an die Betroffenen, sich doch mal zusammenzureißen. „Schließlich trifft es gerade die besonders Engagierten und Ehrgeizigen, die sich gut im Griff haben und persönliche Bedürfnisse eisern ihrem Leistungsanspruch unterordnen“, so der Psychologe. Das Problem: „Gerade diese Menschen ignorieren konsequent die Signale von Körper und Seele – und verpassen damit den Punkt, an dem ein Zusammenbruch noch aufzuhalten wäre.“

Rechtzeitig auf Signale achten!

Kommt es erst zu massiven Symptomen wie Depressionen, einem Hörsturz oder gar einem Herzinfarkt, ist ein längerer Ausstieg aus dem kräftezehrenden Alltag unvermeidlich. Durch gezielte Therapie und eine konsequente Auszeit müssen Betroffene sich dann mühsam einen Neuanfang erarbeiten – um später nicht prompt wieder ins alte Fahrwasser zu geraten. Weitaus besser wäre es hingegen, frühzeitig auf die Anzeichen des drohenden „Ausbrennens“ zu achten. „Das Burn-out-Syndrom entwickelt sich zwar schleichend, das erschwert die Früherkennung durch die Betroffenen“, räumt Dr. Tobias Haupt ein. „Aber wer über einen längeren Zeitraum hinweg das Gefühl hat, nur noch zu funktionieren, wer sich innerlich leer, fremdbestimmt und überfordert fühlt und auch in der Freizeit nicht mehr zur Ruhe kommt, der sollte dringend handeln.“ Im Gespräch mit einem Fachmann oder mithilfe eines wissenschaftlichen Selbsttests lässt sich rasch und sicher feststellen, ob der Betroffene bereits auf einen Burn-out zusteuert – und bei Bedarf frühzeitig und gezielt handeln.

Grenzen setzen lernen

In dieser Situation sollten Betroffene vor allem auf sich und ihre Bedürfnisse hören – sich etwas Gutes tun und nach einem inneren Ausgleich suchen. „Dazu gehört in der Regel auch, anderen Grenzen zu setzen“, betont Dr. Tobias Haupt von psycheplus. Zwar fällt es vielen Menschen schwer, nein zu sagen und überhöhte Erwartungen anderer auf ein realistisches Maß zu stutzen. Wird die Überforderung aber zum Dauerzustand, sollten Betroffene unbedingt das Gespräch mit ihrem Vorgesetzten suchen. Der Tipp des Experten für eine erfolgreiche Gesprächsstrategie: „Betonen Sie das gemeinsame Interesse von Mitarbeiter und Arbeitgeber. Denn rigorose Selbstausbeutung fügt nicht nur Ihrer Gesundheit, sondern langfristig auch dem Unternehmen schweren Schaden zu, für das dieser Einsatz erbracht wird.“ So können unter Umständen eine Reduzierung der Aufgaben, ein besseres Zeitmanagement oder eine Versetzung die Situation entscheidend verbessern. Zeigt der Chef hingegen keinerlei Verständnis, sollten Betroffene notfalls auch eine Kündigung in Betracht ziehen. Der psycheplus Experte: „Ein Jobwechsel ist natürlich für die meisten mit Ängsten und Unsicherheit verbunden. Aber ein Arbeitsplatz, der krank macht, bietet Betroffenen auch keine Perspektive.“ Ein Neuanfang steht hingegen immer für neue Chancen – und bei Burn-out-Kandidaten mit etwas Glück sogar für ein gesünderes und erfülltes Leben.

Quellen:

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Kontakt/Verfasser:

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Pressekontakt: HARTZKOM, Dr. Sabine Gladkov, Anglerstraße 11, 80339 München psycheplus@hartzkom.de, 089 998 461-15 http://www.hartzkom.de