Archiv für den Monat: Januar 2012

Lichtmangel macht die Knochen krank

Für starke Knochen braucht der Mensch Vitamin D. Rund 80 Prozent des Bedarfs kann der Körper in der Haut mit Hilfe des Sonnenlichts selbst bilden. Im Sommer reicht in der Regel ein halbstündiger Aufenthalt im Freien, um die Vitamin D-Reserven aufzufüllen. Fehlt Licht, kann die Gesundheit leiden. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) hin.

„Vitamin D hilft dem Körper, Kalzium und Phosphat in die Knochen einzulagern und sorgt so für ein stabiles und belastbares Skelett und feste Zähne“, sagt Nicole Battenfeld, Ernährungswissenschaftlerin bei der TK. Außerdem unterstützt es das Immunsystem. „Nur etwa 20 Prozent des Vitamin D-Bedarfs kann man mit der richtigen Ernährung abdecken“, erklärt die TK-Expertin. Den überwiegenden Teil Vitamin D bildet der Körper in der Haut selbst mit Hilfe des Sonnenlichts. Allerdings ist die dafür nötige Sonneneinstrahlung in unseren Breiten nur von April bis Oktober ausreichend. Daher kann es in den Wintermonaten zu einer Unterversorgung kommen. In diesem Fall greift der Körper auf seine Vorratskammern im Fettgewebe zurück.

Laut einer aktuellen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist mehr als jeder zweite Deutsche nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt. Folge eines längeren Vitamin D-Mangels könnte zum Beispiel Osteoporose sein, eine Erkrankung des Skelettsystems, bei der die Knochen ihre Festigkeit verlieren und deshalb empfindlich leicht brechen.

Bei Kindern kann sich der Vitaminmangel auf das Wachstum auswirken. Säuglinge bekommen deshalb heutzutage Vitamin D-Präparate. Die Diagnose „Rachitis“, eine Wachstumsstörung aufgrund ungenügender Kalkeinlagerung in den Knochen, kommt hierzulande deshalb nur noch selten vor. Eventuell wird auch die Psyche vom Vitamin D-Haushalt beeinflusst. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der TK ist mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) während der dunkleren Jahreszeiten in schlechterer Stimmung.

Neuesten Empfehlungen der DGE zufolge sollte ein Erwachsener täglich 20 Mikrogramm Vitamin D aufnehmen statt wie bisher 5 Mikrogramm. Große Mengen des Sonnenvitamins enthält Lebertran. Nicole Battenfeld: „Früher gehörte der Löffel Lebertran in vielen Haushalten zum täglichen Ritual. Für die meisten wahrlich keine Gaumenfreude. Seefisch, Pilze, Avocado, Eier und Milch sind wesentlich wohlschmeckendere Vitamin D-Quellen.“ Wer auf Vitaminpräparate zurückgreifen möchte, sollte dies nicht auf eigene Faust tun, denn ein Zuviel kann zu Vergiftungserscheinungen führen. „Sicherer ist es, das Vorhaben mit einem Arzt zu besprechen“, rät die Ernährungswissenschaftlerin. Besonders ältere Menschen müssen auf eine gute Vitamin D-Versorgung achten, denn mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Bildung von Vitamin D stark ab. Dadurch kann es zu einer Knochenerweichung mit Muskelschwäche und Knochenschmerzen, der Osteomalazie, kommen. Zur Vorbeugung sollten gerade ältere Menschen täglich mindestens eine halbe Stunde im Freien verbringen.

Richtige Ernährung und viel Bewegung sind eine gute Basis für ein gesundes Leben. Die TK-Gesundheitsbroschüren „Bewegung“ und „Ernährung“ bieten dazu viele Informationen und Tipps. Unter www.tk.de  stehen die Hefte zum Downloaden und Bestellen bereit (Webcode 118064).

Quelle: Techniker Krankenkasse

 

Die Fallen des „Jo-Jo-Effekts“

Frauen oft von neuen Diätmethoden enttäuscht – Jede Zweite nahm rasch wieder zu

Da quält man oder besser „frau“ sich tagelang, isst ausschließlich Rohkost, verzichtet auf Schokolade, verzehrt nur noch Mini-Portiönchen oder meidet Kohlehydrate – und kaum speist man wieder „normal“, sind die abgearbeiteten Pfunde im Nu wieder auf den Hüften. Jede zweite Frau in Deutschland kann ein Lied davon singen: 47,9 Prozent haben schon am eigenen Leib den sogenannten Jo-Jo-Effekt erlebt und nach einer Diät schnell wieder zugenommen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“. Viele der weiblichen Befragten sind dabei generell enttäuscht von den Versprechen der verschiedenen Hungerkuren. Ein Viertel der Frauen (25,1 %) hat sich eigenen Angaben zufolge schon öfter von den Abnehmversprechen neuer Diätmethoden blenden lassen. Männer kennen dieses Problem hingegen kaum (7,4 %) – was wohl auch daran liegt, dass diese wesentlich seltener eine Diät starten als Frauen (27,9 % der Frauen haben der Umfrage zufolge in den vergangenen zwölf Monaten eine oder mehrere Diäten probiert oder leben ständig nach bestimmten Diätregeln, bei den Männern sind dies nur 15,0 %).

Viel gesünder und auch entspannender wäre es, wenn frau keine quälende Diät beginnt. Bauch-Beine-Po-Training, dieses unschlagbare Trio, kann für einen schlanken Körper sorgen. Ohne zeitaufwändigen und teuren Studiobesuch kann im trauten Heim  das Training durchgeführt werden. Benötigt wird nur ein Internetzugang und das Web-Seminar www.bauchbeinepo-perfekt.de. Bereits nach der ersten Anwendung sind neue Erkenntnisse ohne Jo-Jo-Effekt möglich.

Das Prinzip dahinter: Die Methode des Internet-Seminars ist effizient und erfolgreich weil es das Verhalten ändert und es setzt auf  Nachhaltigkeit und ein dauerhaftes Ergebnis.

Das System wird mittlerweile in ganz Europa erfolgreich angewandt. Die „bauchbeinepo-perfekt“-Methode kann im Rahmen einer Kennenlernaktion für 10 Euro unter der Internet-Adresse www.bauchbeinepo-perfekt.de getestet werden. -meco-

Quellen:

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Kontakt: Gesund-Fit-Vital-Coaching, GF Dirk Rühl, Möllingstrasse 17, 24103 kiel, 0157-750 76 918, www.gesundfitundvital.de, info@gesundfitundvital.de

Pressekontakt:, Mediconsulting, Hans-Peter Küchenmeister, Daldorfer Straße 15, 24635 Rickling, central@mediconsulting.net, 04328-208, http://www.mediconsulting.net

 

Zähneknirschen – die schmerzhafte Stressbewältigung im Schlaf

Pfungstadt (Südhessen) – Dr. med. dent. MSc. MSc. Andreas Jung von der Zahnklinik Jung klärt über diese Problem auf und nennt Behandlungsmöglichkeiten.

Zähneknirschen ist ein weitverbreitetes Problem in unserer Gesellschaft: fast jeder Dritte hat damit zu kämpfen. Gerade nachts wird so Stress abgebaut oder es beruht auf einem kieferorthopädischem Problem. „Die Folgen sind für die Patienten sehr schmerzhaft, da es die Zähne und Kiefergelenksknochen massiv belastet“, weiß Dr. Andreas Jung. „Häufig erkennt es ein Patient zunächst daran, dass sich der Unterkiefer verspannt anfühlt“.

Es gibt verschiedene Theorien, die versuchen die Ursache dieses Problems zu erklären. Manche Forscher vergleichen das Knirschen beispielsweise mit dem Rapid Eye Movement (REM), was die Augenbewegung in bestimmten Schlafphasen beschreibt. Hierbei wäre das Zähneknirschen also eine unbewusste, vom Nervensystem gesteuerte Kaumuskelaktivität. Darüber hinaus wird es als Reaktion auf Stress gesehen. Evtl. besteht sogar die Möglichkeit, dass dies ein evolutionär bedingtes Phänomen zur Reduktion von Aggressionen ist.

Die Beschwerden sind umfassend und das Knirschen selbst ist nicht so einfach zu beheben. „An den Zähnen direkt lassen sich oftmals Schliffspuren feststellen. Des Weiteren kann eine Lockerung von Zähnen die Folge sein, da der Zahnhalteapparat angegriffen wird“, so Dr. Andreas Jung. Darüber hinaus klagen manche Patienten über Muskelverspannungen, so dass sogar orthopädische Auswirkungen auf die Halswirbelsäule oder die Schultergelenke keine Seltenheit sind. Außerdem ist eine Wechselwirkung mit Tinnitus nicht ausgeschlossen.

Die Behandlung sollte, um ein optimales Ergebnis zu erzielen, auf verschiedene Säulen aufbauen: Die Zähne werden durch eine Schiene oder harte Folie geschützt. Weiche Folien sind laut Studien nicht zu empfehlen, weil sie das Zähneknirschen evtl. sogar noch fördern können. Zusätzlich können Entspannungstherapien, Yoga und autogenes Training helfen, um das Knirschen langfristig zu unterbinden und nicht nur die Zähne, sondern den gesamten Organismus zu schützen.

In jedem Fall sollten Sie Zähneknirschen ernst nehmen und im Sinne Ihrer Zähne und Ihres ganzen Körpers handeln.

Quellen:

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Kontakt: Zahnklinik Jung, Dr. Jung, City-Passage 1-6, 64319 Pfungstadt, 06157 6050 06157 86661, http://www.zahnklinik-jung.de, info@zahnklinik-jung.de

Pressekontakt: flash Marketing & Events, Alena Schoberth, City-Passage 6, 64319 Pfungstadt, alena.schoberth@flash-me.eu, 0172-8418399, http://www.zahnklinik-jung.de

 

Was hilft besser bei Nackenschmerzen?

Übungen, Chirotherapie oder Medikamente?

Die am häufigsten von Ärzten verordneten Therapien bei Nackenschmerzen sind Schmerzmittel, manuelle Verfahren und die Durchführung von Übungen in den eigenen vier Wänden (nach Anleitung). Bisher konnten für diese Verfahren aber nur unzureichende wissenschaftliche Belege geliefert werden. In einer vom National Institute of Health (Nationale Gesundheitsbehörde der USA) geförderten Studie gehen Wissenschaftler der Frage nach, welche dieser Therapien am besten bei Nackenschmerzen hilft.

Mehr dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/was-hilft-besser-bei-nackenschmerz.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Wenn die Ernährung auf den Darm schlägt

Ernährungsratgeber Morbus Crohn und Colitis ulcerosa neu aufgelegt

Dass die zweite Auflage des Ernährungsratgebers Morbus Crohn und Colitis ulcerosa schon nach wenigen Monaten erfolgt, zeigt wie gut das Buch bei den Betroffenen und Therapeuten angekommen ist, betont Autor Sven-David Müller, MSc., bei der Präsentation der zweiten Auflage in Berlin. Natürlich haben wir aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse wie den Stellenwert von Probiotika und bestimmten Ballaststoffen in die Therapie von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa) in die neue Auflage einbezogen und die Rezepte auf die neue Datenlage angepasst.

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gehören zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Die Diagnose „Morbus Crohn“ oder „Colitis ulcerosa“ bedeutet einen tiefen Einschnitt im Alltag. Betroffene müssen sich darauf einrichten, mit einer chronischen Erkrankung zu leben. Die richtige Ernährungsweise ist Bestandteil der Therapie und sorgt für eine Entlastung einzelner Verdauungsorgane oder des gesamten Krankheitsgeschehens. Beschwerden wie Durchfall, Völlegefühl, Schmerzen, Druck und Übelkeit werden so gemildert. Dieser Ernährungsratgeber informiert ausführlich über die Krankheit und erläutert die Behandlungsmöglichkeiten. Viele praktische Tipps helfen die Ernährung umzustellen und regen zum kreativen Kochen an. Die reizarmen, gut verdaulichen Rezepte reichen vom Frühstück über delikate Hauptgerichte bis zu leckeren Desserts. Pro Portion ist neben den üblichen Nährstoffen der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, Zink und Ballaststoffe angegeben. Alle Rezepte sind von Experten entwickelt, in der Lehrküche erprobt und entsprechen den aktuellen Ernährungsrichtlinien bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Aus dem Inhalt:

– Morbus Crohn/Colitis ulcerosa: medizinisch fundierte und verständliche Informationen

– Richtig essen und trinken bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

– Praktische Tipps für das tägliche Leben-

– Über 60 Pikante und süße Rezepte von Frühstück bis zum Abendessen

– Mit Angaben pro Portion: Nährstoffe, Omega-3-Fettsäuren, Zink und Ballaststoffe

Autoren sind der Diätassistent und Bestseller-Autor Sven-David Müller und die Diätassistentin Christiane Weißenberger. Müller ist Träger des Bundesverdienstkreuzes. Er erhielt diese Auszeichnung für seine besonderen Verdienste um die Volksgesundheit, insbesondere im Bereich Ernährungsaufklärung. Die Rezeptspezialistin Christiane Weißenberger arbeitet als Diät- und Diabetesassistentin in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis in Würzburg. Gemeinsam haben sie bereits mehrere Ernährungsratgeber veröffentlicht. Bibliografische Daten:

Ernährungsratgeber Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, 2., überarbeitete Auflage, 2011, 144 Seiten, ca. 90 Farbfotos, ISBN 978-3-89993-616-2, E-Book ISBN 978-3-8426-8356-3, EUR 16,95 [D] / EUR 17,50 [A]

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: ZEK, Sven-David Müller, Haddamshäuser Weg 4a, 35096 Weimar an der Lahn, pressemueller@web.de, 06421-951449, http://www.svendavidmueller.de

 

Schmerzmittel: Wissenschaftler warnen vor den Gefahren

Wer fürchterliche Schmerzen hat will nur eines: Sie so rasch wie möglich los werden. Schnell greift man in einer solchen Situation zu Schmerzmittel, wie Paracetamol oder Aspirin. Bei allem Verständnis sollte man sich aber auch der Gefahren bewusst sein und auf Dauer nach den Ursachen suchen.

Damit beschäftigt sich dieser Artikel: http://www.premiumpresse.de/schmerzmittel-und-ihre-gefahren-PR1661922.html

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

 

Wie die Ernährung die Nieren entlasten kann

Ernährungsratgeber Niereninsuffizienz und Dialyse erschienen

Die Ernährungstherapie ist für alle chronisch Nierenkranke ein unverzichtbarer Bestandteil der Behandlung. Unsere Nieren sind für die Flüssigkeitsregulation und den Säure-Basen-Haushalt wichtig; sie scheiden Giftstoffe aus und tragen zur Blutdruckregulation bei – ohne dieses wichtige Organ ist der Mensch nicht lebensfähig. Trotzdem sind immer mehr Menschen – insbesondere Diabetiker – von Nierenleiden betroffen. Heute lässt sich die Nierenfunktion durch Geräte (Stichwort Hämodialyse oder Peritonealdialyse) zwar zumindest teilweise ersetzen, das gilt aber lediglich ein kleiner Teil der Nierenfunktion. Die Ernährung oder Diät für chronisch Nierenkranke ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Therapie. So ist belegt, dass eine entsprechende Diät die Nierenfunktion bei nachlassender Aktivität verbessern kann. Und damit lässt sich der Beginn der Dialysetherapie oft um Jahre hinauszögern.

Dieser Ratgeber hilft mit vielen praktischen Tipps und individuellen Empfehlungen bei der Ernährungsumstellung. Über 70 abwechslungsreiche Rezepte beweisen, dass Nierendiät und Genuss sich nicht widersprechen müssen. Pro Portion ist der Gehalt an den Mineralstoffen Natrium und Kalium und Phosphat sowie der Eiweißgehalt neben den üblichen Nährstoffen genau angegeben. Alle Rezepte entsprechen den aktuellen Ernährungsrichtlinien.

Aus dem Inhalt:

– Unsere Nieren – das müssen Sie wissen

– Die Ernährung umstellen – was ist jetzt wichtig?

– Musterpläne

– 70 Rezepte – köstlich essen bei Niereninsuffizienz und Dialyse

– Leckere Frühstücksideen

– Herzhafte Mittagessen

– Süße Zwischenmahlzeiten und Desserts

– Leichte Abendessen

Das Buch stammt von den Diätassistenten Sven-David Müller und Christiane Weißenberger. Diätassistent und Bestseller-Autor Sven-David Müller ist Träger des Bundesverdienstkreuzes. Er erhielt diese Auszeichnung für seine besonderen Verdienste um die Volksgesundheit, insbesondere im Bereich Ernährungsaufklärung. Die Rezeptspezialistin Christiane Weißenberger arbeitet als Diät- und Diabetesassistentin in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis in Würzburg. Gemeinsam haben sie bereits mehrere Ernährungsratgeber veröffentlicht. Bibliografische Daten:

Ernährungsratgeber Niereninsuffizienz und Dialyse, 1. Auflage, 2012. 160 Seiten, ca. 40 Farbfotos, ISBN 978-3-89993-625-4, E-Book-ISBN 978-3-89993-625-4 (pdf), EUR 24,95 [D] / EUR 25,70 [A]

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: ZEK, Sven-David Müller, Haddamshäuser Weg 4a, 35096 Weimar an der Lahn, pressemueller@web.de, 06421-951449, http://www.svendavidmueller.de

 

Wenn die Atemwege erkranken

Die Atemwege des Menschen führen von Nase und Mund über die Luftröhre hinunter am Kehlkopf vorbei durch die Bronchien bis zu den Lungenbläschen. Auf diesem Weg erwärmen, befeuchten und reinigen Schleimhäute die Atemluft. Können sich dennoch Keime dort ansiedeln, kommt es zu einer Entzündung der Schleimhäute und die Atemwege erkranken. Die verschiedenen Formen der Atemwegserkrankungen und wie man die Symptome lindert, erklärt Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (http://www.jameda.de).

Husten, Schnupfen, Heiserkeit

Eine harmlose Erkältung beginnt meist mit Halsschmerzen, die bald in Schnupfen und Husten übergehen. Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber können ebenfalls auftreten. Die Erreger eines solchen grippalen Infekts sind zum größten Teil Rhinoviren, die man nicht ursächlich bekämpfen kann. Am besten lindert man die Symptome des Infekts mit den typischen Erkältungsmitteln wie einem abschwellenden Nasenspray und fiebersenkenden Schmerzmitteln. Schleimlösende Medikamente befreien Nase und Bronchien. Ausreichendes Trinken, Inhalieren, Nasenspülungen und viel Schlaf lassen den Infekt meist nach sieben bis zehn Tagen verschwinden.

Influenza – die „echte“ Grippe

Die Grippe ist eine schwere Erkrankung, an der jedes Jahr bis zu 10.000 Menschen in Deutschland sterben. Ausgelöst wird sie durch die Influenza-Viren vom Typ A und B. Die Krankheitszeichen sind starke, plötzlich auftretende Kopf- und Gliederschmerzen sowie hohes Fieber. Der Patient fühlt sich „mit einem Schlag“ krank und kraftlos. Oft tritt ein trockener Husten auf. Wird der Patient spätestens 48 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome mit einem Neuraminidasehemmer behandelt, kann der Verlauf der Grippe abgemildert werden. In der Regel dauert die Grippe sieben bis vierzehn Tage, doch es können Monate vergehen, bis man sich wieder völlig erholt hat. Die Impfung gegen Influenza muss jedes Jahr wiederholt werden.

Bronchitis

Durch das Röhrensystem der Bronchien strömt die Atemluft bis in die Lungenbläschen. Sind die Schleimhäute der Bronchien von Erregern befallen, spricht man von einer Bronchitis. Meist sind Viren die Auslöser. Der Körper reagiert mit einem anfangs trockenen Husten, der später produktiv wird und Schleim aus den Bronchien auswirft. Der Patient sollte inhalieren, für Wärme auf der Brust sorgen, beispielsweise mit einer Rotlichtlampe. Schleimlösende Arzneimittel unterstützen das Abhusten. Meist heilt eine Bronchitis nach zwei bis drei Wochen ohne Komplikationen aus. Ein Test des ausgeworfenen Schleims zeigt eine bakterielle Bronchitis an, die mit einem Antibiotikum behandelt wird.

Lungenentzündung

An Lungenentzündung (Pneumonie) erkranken jährlich über 700.000 Menschen in Deutschland. Im Gegensatz zur Bronchitis ist bei einer Lungenentzündung auch das Lungengewebe mit den Lungenbläschen angegriffen. Bei einer typischen Pneumonie klagt der Patient über Husten, Fieber, Kopf- sowie Gliederschmerzen und starke Atembeschwerden. Andere Erkältungssymptome wie Halsschmerzen und Schnupfen können fehlen. Die Erreger sind oft Bakterien, z. B. Pneumokokken, die man gut mit einem Antibiotikum bekämpfen kann. Lässt man sich gegen Pneumokokken impfen, hält dieser Schutz fünf Jahre.

Im Zweifel einen Arzt aufsuchen

Generell gilt bei allen Erkrankungen der Atemwege: Tritt nach wenigen Tagen keine Verbesserung ein oder verschlimmern sich die Symptome, sollten Patienten einen Arzt aufsuchen. Bei der Suche nach guten Allgemeinmedizinern hilft bspw. die Arztsuche von jameda: http://www.jameda.de/aerzte/hausaerzte/fachgebiet/

Quellen:

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Kontakt: jameda GmbH, Elke Ruppert, Klenzestraße 57b, 80469  München, presse@jameda.de, 089/2000 185 85, http://www.jameda.de

 

Diabetesrisiko in Deutschland steigt weiter an

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ publiziert Analyse des Diabetesrisikochecks

Die aktuell publizierten Daten (1) der Diabetesaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ bestätigen, wie wichtig das Engagement für Prävention, Früherkennung und die Versorgung von Menschen mit Diabetes ist: Das Diabetesrisiko in Deutschland ist weiterhin sehr hoch und nimmt zu. Zudem sind viele Menschen bereits zuckerkrank, ohne es zu wissen. Alarmierend ist die Entwicklung mit Blick auf die Risikofaktoren Übergewicht und erhöhter Taillenumfang. Hier spiegeln sich die geänderten Lebensgewohnheiten der Bevölkerung mit zu wenig Bewegung und ungesunder Ernährung wider. Insgesamt 8.844 Risikocheckbögen zweier Jahrgänge (2006 und 2009) aus 12 Aktionen in acht Städten wurden für die Publikation ausgewertet und verglichen. Eine so umfangreiche Datenauswertung hat es bei einer Diabetes-Aufklärungsaktion in Deutschland bislang nicht gegeben.

Lebensstiländerung reduziert Diabetesrisiko

Die Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ informiert die Besucher über ihr persönliches Diabetesrisiko und motiviert zu einer Lebensstiländerung. Denn durch gezielte Gewichtskontrolle, gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung kann das Risiko deutlich reduziert werden. Die Analyse der Daten zeigt, dass hier weiterhin großer Handlungsbedarf besteht: Jeder zweite Teilnehmer (51 %) aus der Gruppe der Nicht-Diabetiker hatte in beiden Jahren ein erhöhtes Risiko, an Diabetes zu erkranken. Ein Fünftel der Teilnehmer war übergewichtig, fast die Hälfte (2006: 45,9 %; 2009: 47,9 %) hatte einen Taillenumfang im kritischen Bereich (>88 cm für Frauen und >102 cm für Männer). Ein Viertel der Standbesucher (2006: 26,1 %; 2009: 29,1 %) hatte schon einmal einen erhöhten Blutzucker und über 40 Prozent eine Diabeteserkrankung in der nahen Verwandtschaft.

Aufklärung bei Menschen mit Diabetes notwendig

Zur Vermeidung von Folgeerkrankungen des Diabetes wie Herzinfarkt und Schlaganfall sollte der Langzeitblutzuckerwert HbA1c unter 7 Prozent liegen. Die Datenauswertung zeigt, dass bei über 40 Prozent der Menschen mit Diabetes (2006: 40,4 %; 2009: 47,1 %) Werte von 7 Prozent oder darüber gemessen wurden. Diese Entwicklung macht deutlich, wie wichtig eine Aufklärung über die Bedeutung des Langzeitblutzuckerwertes weiterhin ist.

Über die publizierte Datenanalyse

Insgesamt 8.844 Risikocheckbögen (FINDRISK-Fragebogen, modifiziert) aus den Jahren 2006 und 2009 wurden deskriptiv ausgewertet. Es wurde untersucht, wie sich die Risikoprofile der Teilnehmer beider Jahrgänge innerhalb von drei Jahren in einer Bevölkerungsstichprobe verändern. Die Bögen wurden im Rahmen der Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ erhoben. Im Mittelpunkt der Aktion steht der persönliche Diabetes-Risikocheck. Hier werden Risikofaktoren bestimmt, die die Entwicklung eines Diabetes begünstigen wie Alter, Ernährungs- und Bewegungsverhalten, Blutzuckerwert, Taillenumfang und Diabeteserkrankungen in der Familie.

Über „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“

Die von Sanofi initiierte bundesweite Diabetes-Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ setzt sich seit 2005 gemeinsam mit Partnern wie Fachgesellschaften, Patientenorganisationen, Krankenkassen und Medien für die Früherkennung, Prävention und bestmögliche Versorgung der Diabetiker ein. Sie wurde bislang bereits von einer halben Millionen Menschen besucht. Seit 2005 haben etwa 23.000 Menschen die Möglichkeit genutzt, ihr individuelles Diabetesrisiko mit dem Risikocheck bestimmen zu lassen. Weitere Informationen gibt es unter www.gesuender-unter-7.de.

Quellen:

(1) R. Daikeler et al.: „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 “ – Analyse der Risikocheckbögen aus den Jahren 2006 und 2009, Perfusion 04/2011, 24. Jahrgang

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Kontakt: Ogilvy Healthworld GmbH, Bettina Kühnhenrich, Am Handelshafen 2-4, 40221 Düsseldorf, bettina.kuehnhenrich@ogilvy.com, 0211/49700-536, http://www.ogilvy.de

 

Beschwerden in der Schwangerschaft erfolgreich lindern

Übelkeit, Brustschmerzen oder Sodbrennen sind die Schattenseiten einer Schwangerschaft. Der Schwangerschaft-Blog (www.schwangerschaft-blog.at) befasst sich mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Baby und Kinderwunsch. Mit den nachfolgenden Tipps bekommt Frau Beschwerden in der Schwangerschaft erfolgreich in den Griff und die Zeit bis zur Geburt wird zum Kinderspiel.

„Während der Schwangerschaft verändert sich der gesamte weibliche Körper nicht nur äußerlich. Auch das Herz-Kreislauf-System, der Stoffwechsel, die Haut oder der Hormonhaushalt ist betroffen. Ob und in welcher Intensität Beschwerden in der Schwangerschaft auftreten, ist von Frau zu Frau und von Schwangerschaft zu Schwangerschaft verschieden. Der Schwangerschaft-Blog hat es sich zum Ziel gemacht Frauen während der Schwangerschaft, bei der Geburt und auch später im Familienleben, durch hilfreiche Artikel und wissenswerte Informationen bestmöglich zu unterstützen“, erklärt Thomas Pompernigg, Gründer und Geschäftsführer von schwangerschaft-blog.at.

Entspannt durch die Schwangerschaft

Beschwerden wie Übelkeit, Sodbrennen, Brustspannen oder Rückenschmerzen, sind oft lästige Begleiter wärmend der lange ersehnten Schwangerschaft. Dank der nachfolgenden Tipps müssen Sie sich nicht vor eventuell auftretenden Schwangerschaftsbeschwerden fürchten und können diesen im Ernstfall erfolgreich entgegenwirken.

Gegen Übelkeit in der Schwangerschaft

Während der ersten Monate der Schwangerschaft werden viele Frauen von Übelkeit und Erbrechen geplagt. Die nachfolgenden Getränke und Lebensmittel können gegen Übelkeit in der Schwangerschaft helfen.

–           Pfefferminztee, Fencheltee oder Ingwertee

–           Zwieback, Kekse, Karotten, Gurken, Kohlrabi, Kürbiskerne

Gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft

Sodbrennen in der Schwangerschaft tritt häufig nicht nur im Anfangsstadium, sondern während der gesamten Zeit der guten Hoffnung auf. Das können Sie gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft tun:

–           Machen Sie einen großen Bogen um fettige, frittierte oder reichlich gewürzte Speisen und Lebensmittel.

–           Verzichten Sie vollständig auf Alkohol und trinken Sie Kaffee nur in geringen Mengen.

–           Eine Brotscheibe oder ein Glas Milch kann das Sodbrennen in der Schwangerschaft lindern.

Gegen Brustschmerzen in der Schwangerschaft

In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft leiden viele Frauen unter Spannungsgefühlen in der Brust oder einem Schmerzen der Brüste oder Brustwarzen. Die nachfolgenden Tipps können gegen Brustschmerzen in der Schwangerschaft helfen.

–           Massage der Brüste mit Lavendelöl oder Neroliöl

–           Lavendelumschläge

–           Ein Wechsel des BHs oder gar keinen BH zu tragen, kann eventuell gegen Brustschmerzen in der Schwangerschaft helfen.

Auf www.schwangerschaft-blog.at finden Sie weitere hilfreiche Tipps, wissenswerte Infos und interessante Artikel rund um Schwangerschaft, Geburt, Baby und Kinderwunsch.

Quellen:

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