Archiv für den Monat: Januar 2012

Leberschonende Diagnostik

Die Firma Siemens hat einen Biomarker-Test zur Diagnostik der Leberfibrose entwickelt. Das Positive: Zur Untersuchung braucht es nur einer Blutprobe. Eine die Leber belastende Biopsie ist nicht notwendig.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news461046

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Neues Heilmittel gegen Durchfall?

Erweitertes Wirkspektrum von Cistus

Die Zistrose Cistus incanus wird erfolgreich zur Abwehr bei Erkältungen eingesetzt (1). Eine andere Cistus-Art, die Lack-Zistrose (Cistus ladanifer), wird in Marokko traditionell bei Bauchschmerzen und Durchfall angewendet. Die Wirksamkeit wurde jetzt in einer klinischen Studie untersucht (2).

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/erweitertes-wirkspektrum-von-cistus.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Helle Moorcreme, einzigartiger Hautschutz vor der Februarkälte.

Die natürlichen Heilkräfte des Moores in der klassischen „hellen Moorcreme“ bieten effektiven Schutz und Pflege für die Haut bei der extremen Belastung durch Kälte.

Kälte lässt die Haut bekanntlich alt aussehen. Je eisiger die Temperaturen, je trockener die Luft, desto mehr Schutz braucht die Haut. Ab ca. 4 Grad Außentemperatur produziert die Haut keinen Talg mehr. Da wir bei Kälte im Winter auch weniger Schwitzen, bekommt die Haut also weder genügend Fett noch Wasser, um geschmeidig zu bleiben und als Schutz vor Bakterien zu fungieren.

Besonders trifft dies auf die Hautpartien zu, die durch Kleidung selten geschützt sind und ohnehin über wenige eigene Talgdrüsen verfügen. Das Gesicht, die Lippen, Ohren und die Hände. Hier ist also besondere Unterstützung durch gezielten Schutz und Pflege dringend notwendig.

Die helle Moorcreme schützt und pflegt die Haut mit den besonderen, natürlichen Heilkräften des Moores. Durch ein traditionelles Extraktionsverfahren werden aus dem Moor die pflanzlichen Bestandteile gewonnen. Neben den moortypischen Wärme spendenden Eigenschaften, wirken die so gewonnen Steroide und Huminsäuren hautstraffend und antibakteriell.

Zusätzliches Vitamin E, Sheabutter und Nachtkerzenöl verstärken die Schutz- und Pflegewirkung der hellen Moorcreme. Die helle Moorcreme lässt so die Kälte alt aussehen. Sie unterstützt die Haut gezielt in den Funktionen, die für die Haut und das gesamte Wohlbefinden im Winter entscheidend sind. Sie erhält die Geschmeidigkeit der Haut und sie gibt ihr prinzipiell ihre antibakterielle Schutzfunktion wieder. Die helle Moorcreme schützt die Haut effektiv vor der aktuellen Februarkälte.

Die helle Moorcreme ist erhältlich bei www.gesundheit-ja-bitte.com.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: gesundheit-ja-bitte.com, Beate  Lehmann, Tannenstr. 5, 53947 Nettersheim, info@gesundheit-ja-bitte.com, +49 (0) 2253 – 545 99 68, http://www.gesundheit-ja-bitte.com

 

10.800 Heime in Deutschland mit aktuellen Kontaktdaten auf einer Website

heimverzeichnis.de: Online-Orientierungshilfe für Verbraucherinnen und Verbraucher

Ab sofort  finden die Nutzerinnen und Nutzer des Internet-Portals www.heimverzeichnis.de über die schnelle Eingabe von Ort oder Postleitzahl nahezu alle Einrichtungen vor Ort mit ihren Basisinformationen. Die aktuellen Kontaktdaten von insgesamt 10.800 Alten- und Pflegeheimen und Senioren¬residenzen in Deutschland sind seit neustem im Heimverzeichnis abrufbar.  Damit ist das Portal für Besucherinnen und Besucher zu einer der attraktivsten Websites für die Suche nach einer passenden Senioreneinrichtung geworden.

Von Flensburg über Frankfurt bis Freiburg – in ganz Deutschland finden Suchende auch Heime mit einem „Grünen Haken“

Inzwischen gibt es bereits mehr als 2.000 Heime, die ihre Verbraucherfreundlichkeit unter Beweis gestellt haben und dafür einen „Grünen Haken“ erhielten. Sie sind alle unter www.heimverzeichnis.de zu finden. Suchende, die nicht alle Heime in einem bestimmten Ort finden wollen, sondern dort in erster Linie Einrichtungen, die  Lebensqualität bieten, haben es besonders einfach: Nach der Ortseingabe auf der Startseite des Portals werden zuerst alle  Heime mit dem „Grünem Haken“ aufgeführt.

Heime, die im Heimverzeichnis mit  dem „Grünen Haken“ markiert sind, haben sich freiwillig der Begutachtung durch die BIVA gestellt. Der „Grüne Haken“ zeigt an, dass diese Heime mindestens 80 Prozent der von der BIVA zugrunde gelegten 121 Kriterien für Lebensqualität im Altenheim erfüllen. Überprüft wird das von einer und einem der insgesamt 150 geschulten, ehrenamtlichen Gutachterinnen und Gutachtern der BIVA. In einem Heim, das zur Begutachtung ansteht, sind diese einen Tag lang unterwegs, befragen die Leitungskräfte und den Bewohnerbeirat, schauen sich in der Einrichtung um und nehmen am Mittagessen teil.

Doch der „Grüne Haken“ ist kein pauschales Symbol für Lebensqualität im Heim, sondern legt offen, was dahinter steht. So haben fast alle Heime ihre Beurteilungen freigeschaltet. Wer es wissen will, kann im Portal genau nachlesen, welche Kriterien im jeweiligen Heim erfüllt werden. Der „Grüne Haken“ wird nur für ein Jahr verliehen. Heime müssen sich danach erneut begutachten lassen, wenn sie weiterhin als verbraucherfreundlich gekennzeichnet bleiben wollen.

Herausgeber des Heimverzeichnisses ist die BIVA, die einzige bundesweite Inter-essenvertretung von Heimbewohnern; das Heimverzeichnis ist daher unabhängig und keinem Kosten- oder Leistungsträger verpflichtet. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz fördert das Projekt.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Heimverzeichnis, Katrin Markus, Vorgebirgsstraße 1, 53913  Swisttal, 02254-6000540, www.heimverzeichnis.de, heimverzeichnis@biva.de

Pressekontakt: mindspin. Kommunikationsberatung, Marion Wögler, Pfarrgasse 1, 63571 Gelnhausen, mindspins@mindspin.de, 06051 883520, http://www.mindspin.de

 

Burnout und Lebensarbeitszeit

Wirft man einen Blick auf den Anteil der Lebenszeit, den der durchschnittliche Bürger am seinem Arbeitsplatz verbringt, kann man feststellen, dass es sich dabei doch um eine verhältnismäßig lange Zeit, nämlich 37,5 Jahre, handelt. Betrachtet man nun das Verhältnis dieser Lebensarbeitszeit zu dem Stellenwert, den die Gesundheit und Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz genießen, so kann man sicher ohne Übertreibung sagen, dass hier ein deutliches Missverhältnis vorhanden ist. Obwohl die seelischen die körperlich-physischen Belastungen inzwischen ein- bzw. überholt haben, genießt die Vorsorge vor einer solchen Erkrankung, nicht im Ansatz den angemessenen Stellenwert in Betrieben.

Laut der Studie einer Krankenkasse an der rund 16.000 berufstätige Probanden teilgenommen haben, klagen über 30% der Befragten über starke, psychische Belastungen. Sogar rund 70% der Befragten beschrieben Körpersymptome wie Schlafstörungen, depressive Stimmung, Unruhe und Reizbarkeit. Als betriebliche Belastungsfaktoren wurden unter anderem ungerechte Behandlung, schlechtes Betriebsklima, Eintönigkeit und Hektik genannt.

Für besonders wichtig wurden ein gutes Verhältnis zu Kollegen und Einvernehmen mit den Vorgesetzten eingeschätzt. Damit spielt der menschliche Faktor eine zentrale Rolle am Arbeitsplatz.

Obwohl ein hoher Anteil objektiv und subjektiv arbeitsplatzbezogener Beschwerden festgestellt wurde, so litten doch nicht alle Studienteilnehmer, sondern nur rund 30% unter einem Burnout-Syndrom (www.ohne-stress-gesund.de).

Offensichtlich müssen noch weitere Faktoren hinzukommen.

Als wesentliche Faktoren wurden hohe Arbeitsbelastung, Kontrolldruck durch den Vorgesetzten, verbunden mit der fehlenden Möglichkeit der individuellen Möglichkeit die eigene Arbeit einzuteilen oder zu gestalten, festgestellt.

Auch fehlende positive Rückmeldungen wie Lob oder Anerkennung, stellen eine schwere Demotivation und damit einen Baustein zum Weg in den möglichen Burnout dar.

Die persönliche Arbeitseinstellung, etwa sich selbst unter Druck zu setzen, eine perfektionistische Arbeitsausführung und die Tendenz beruflichen Interessen hinter die privaten Belange zurückzustellen, sind bei engagierten Mitarbeitern oftmals zu finden, und bereiten trotz des freiwilligen Engagements vielfach den Weg in einen späteren Burnout.

Gefordert werden sollte, insbesondere auch um Arbeitgeber für die hohe Relevanz der seelischen Gesundheit der Mitarbeiter zu sensibilisieren, eine politischen Initiative gegen Burnout, wie sie bereits von Bayerns Arbeitsministerin Christine Haderthauer (CSU) im November 2011 im Rahmen einer Fernsehsendung angeregt hat.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Burnout- und Individualberatung, Johannes Krüger, Wotanstr. 82, 80639 München, team@ohne-stress-gesund.de, 089-54847581, http://www.ohne-stress-gesund.de

 

Aktuelle Informationen über Sango Korallen gegen Mangelernährung

Ihr-Wellness-Magazin.de erklärt jetzt interessante Fakten über die Wirkung der Sango Meereskorallen bei Kalzium Mangel und Magnesium Mangel

Stress und Übersäuerung senken die Leistungsfähigkeit und viele haben gerade in wirtschaftlich komplizierten Zeiten ein verständliches Interesse am Erhalt ihrer Energien. Mit Sango Korallen scheint jetzt ein neues Produkt zu existieren, das vor Kalzium Mangel, Magnesium Mangel und Osteoporose schützt. Das bekannte Wellness-Portal Ihr-Wellness-Magazin.de hat jetzt die wichtigsten Informationen zu Sango Meeres Korallen in einem lesenswerten Artikel zusammengefasst. Interessierte erfahren Wissenswertes über Herkunft und Anwendung sowie Wirkungen und Risiken der zeitgemäßen Nahrungsergänzung.

Mangelernährung ist eine Zivilisationsfolge, die die Lebensqualität negativ beeinflusst und das Leben verkürzen kann. Die Wissenschaft hat daher schon lange ein Augenmerk auf Regionen mit überdurchschnittlich alter Bevölkerung. In Japan wurde mit den Sango Korallen jetzt eine natürliche Nahrungsergänzung entdeckt, die Stress und Übersäuerung effektiv bekämpft. Im aktuellen Artikel erklärt Ihr-Wellness-Magazin.de ausführlich, wie Sango Meeres Korallen einem schädlichen Kalzium Mangel und den Folgen von Magnesium Mangel entgegenwirken. Beide Elemente sind an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt, so dass Verbraucher mit der Einnahme von Sango Korallen einer Vielzahl stressbedingter Gesundheitsprobleme entgegentreten können.

Die Einnahme natürlicher Nahrungsergänzungen zur Vorbeugung von Mangelerscheinungen erfordert einen verantwortungsbewussten Umgang. Die Zunahme zivilisationsbedingter Gesundheitsprobleme hat ein großes Angebot an Hilfsmitteln hervorgebracht. Ihr-Wellness-Magazin.de sorgt mit dem aktuellen Artikel über Sango Korallen mit sachlicher Information dafür, dass niemand ausschließlich auf die Herstellerangaben der Kapseln und Pulver aus Sango Meereskorallen angewiesen bleibt. Informationen über biologische Zusammenhänge bei Kalzium Mangel oder Magnesium Mangel sowie Details der möglichen Nachteile bei der Einnahme von Sango Meeres Korallen geben modernen Verbrauchern die Sicherheit, sich im Vorfeld der Anwendung über sämtliche wichtigen Aspekte aufgeklärt zu fühlen.

Gesundheitsbewusste Verbraucher finden die umfangreichen Informationen über Sango Korallen jetzt gebündelt unter http://www.ihr-wellness-magazin.de/gesundheit/naturheilmittel/sango-meeres-korallen.html

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Ihr-Wellness-Magazin, Peter Dexheimer, Allensteiner Straße 5, 66994 Dahn, 06391-924666, http://www.ihr-wellness-magazin.de/, buero@ihr-wellness-magazin.de

Pressekontakt: Marketing-Concepts, Peter Dexheimer, Allensteiner Str. 5, 66994 Dahn, presse@marketing-concepts.eu, 06391-924666, http://www.marketing-concepts.eu/

 

Toxoplasmose-Screening in der Schwangerschaft

Studie des Nationalen Konsiliarlabors Toxoplasma bestätigt: Toxoplasmose-Screening in der Schwangerschaft ist sinnvoll.

Eine regelmäßige Untersuchung von bisher nicht infizierten Frauen auf Antikörper gegen den Parasiten Toxoplasma gondii in der Schwangerschaft ist sinnvoll, um rechtzeitig mit einer effektiven Therapie beginnen zu können.

Mitteilung des deutschen Konsiliarlabors für Toxoplasmose und des Berufsverbandes der Ärzte für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie (BÄMI):

Eine Erstinfektion mit dem Parasiten Toxoplasma gondii während der Schwangerschaft kann auf das noch ungeborene Kind übertragen werden und bei ihm schwerste Hirn- und Augenschäden verursachen. Wie eine Studie des Nationalen Konsiliarlabors Toxoplasma in Zusammenarbeit mit dem Beratungslabor in Sindelfingen an mehr als 600 schwangeren Frauen mit akuter Toxoplasmose zeigt, kann die in Deutschland übliche Therapie bei frühem Beginn (innerhalb von 4 Wochen nach Infektion) im Vergleich zu einem späten Beginn (länger als 8 Wochen) die Wahrscheinlichkeit von Schäden beim Kind signifikant verringern. Eine regelmäßige Untersuchung von bisher nicht infizierten Frauen in der Schwangerschaft ist daher sinnvoll, um rechtzeitig mit einer effektiven Therapie zu beginnen und das Kind vor Schäden zu schützen.

Weitere Informationen: www.baemi.de , Berufsverband der Ärzte für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: Berufsverband der Ärzte für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie (BÄMI), Uwe Gross, Prof. Dr. med., Invalidenstr. 90, 10115 Berlin, berlin@baemi.de, 0174 350 9999, http://www.baemi.de

 

Paracetamol: falsch dosiert ein gefährliches Schmerzmittel

Paracetamol gehört weltweit zu den meist verwendeten Schmerzmitteln und ist im Allgemeinen sehr gut verträglich. Da das Medikament auch fiebersenkend wirkt, wird es gerne bei fiebrigen Erkältungskrankheiten verwendet.

Erwachsene nehmen paracetamolhaltige Tabletten häufig bei Kopf- und Gliederschmerzen ein und Kindern verabreichen wir es regelmäßig zur Schmerzlinderung und zur Fiebersenkung.

Bestimmte Arzneimittel, die den Wirkstoff Paracetamol enthalten, sind zwar seit 2009 nur gegen Rezept erhältlich, doch zu dieser Gruppe zählen lediglich Packungen, die über zehn Gramm des Arzneimittels enthalten. Alle anderen paracetamolhaltigen Medikamente sind nach wie vor frei verkäuflich. Somit ist Medikamentenmissbrauch jederzeit möglich.

Überdosierungen bei frei verkäuflichen Schmerzmitteln kommen häufiger vor, als man denkt – und das mit erheblichen gesundheitlichen Risiken. Höhere als empfohlene Mengen Paracetamol können zu schweren Nebenwirkungen führen – wesentlich gefährlicher, als bei vielen anderen frei erhältlichen Schmerzmitteln. In Einzelfällen kann die Überdosierung sogar tödlich sein. Darum fordern viele Apotheker wie zum Beispiel die Apothekerin Christl Kraus von der Online Apotheke www.bodyguardapotheke.com eine generelle Rezeptpflicht auf paracetamolhaltige Schmerzmittel.

Zum Teil irreversible Leberschäden sind nur eine Kehrseite der Medaille. Auch die Verkrampfung der Atemwege mit plötzlicher Atemnot kann die Folge einer Paracetamol-Überdosierung sein. Paracetamol-Vergiftungen sind zwar nicht Gegenstand der täglichen Presse, trotzdem kommen sie häufig vor. Etwa 30.000 Patienten jährlich kommen in England mit einer derartigen Vergiftung ins Krankenhaus.

Nehmen Erwachsene mehr als zehn oder zwölf Gramm täglich über einen längeren Zeitraum ein, kann die Substanz leberschädigend sein. Geringer Mengen führen bereits zu Sodbrennen und Übelkeit. In Verbindung mit Alkoholmissbrauch verstärken sich die Nebenwirkungen. Außerdem kann Paracetamol die Ausscheidung anderer Medikamenten-Abbauprodukte beeinträchtigen und die Wirkung dieser Medikamente verzögern.

All diese Faktoren bringen Fachleute wie Ärzte und Apotheker zu der Überzeugung, eine generelle Verschreibungspflicht für Paracetamol zu fordern. Viele sind sich sicher, dass Paracetamol heute nicht mehr zugelassen würde. Denn bereits ab einer täglichen Dosis von vier Gramm treten Leberschäden auf.

Wer Schmerzmittel einnimmt, sollte grundsätzlich seinen Arzt dazu befragen. Auch die Kombination verschiedener Schmerzmittel ist bedenklich. Wer sich aber bei der Einnahme genau an die Dosierungsanweisungen hält, braucht keine Auswirkungen zu befürchten. Trotz allem ist Paracetamol ein wirkungsvolles Medikament, das bei vielen Beschwerden schnelle Hilfe bringt. Es wäre also übertrieben, Paracetamol gar nicht mehr zu verwenden.

Richtig dosiert ist das Schmerzmittel völlig unschädlich. Trotzdem verlangen viele Insider wie Apotheker und Ärzte eine generelle Rezeptpflicht. So könnten etliche Krankenhausaufenthalte und sogar Todesfälle vermieden werden.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: bodyguardapotheke, Sebastian Kraus, Westliche 338, 75172 Pforzheim, sebastian.kraus@bodyapo.com, 072312807122, http://www.bodyguardapotheke.com

 

Gestörter Lipidhaushalt in Mitochondrien kann Kardiomyopathie verursachen

Störungen im Lipidhaushalt der Mitochondrien* und die damit verbundene funktionelle Beeinträchtigung der mitochondrialen Membranproteine sind mögliche Ursachen von Kardiomyopathien*. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München, die aktuell im Fachjournal The American Journal of Human Genetics publiziert wurden und unterstreicht damit die Bedeutung von Lipidmembranen für den Energiestoffwechsel.

Störungen im Fettstoffwechsel und der Lipidmembranen von Mitochondrien* beeinträchtigen die zelluläre Energiegewinnung und können zu Kardiomyopathien* führen. Das hat Dr. Holger Prokisch vom Helmholtz Zentrum München und der Technischen Universität München in enger Zusammenarbeit mit Dr. Hans Mayr vom Universitätsklinikum Salzburg bei der Untersuchung der Genetik des Sengers-Syndroms* herausgefunden. Die Wissenschaftler hatten alle 20.000 Gene eines Sengers-Patienten der Universität Freiburg sequenziert, um die genetische Ursache der Erkrankung zu entschlüsseln.

„Unsere Arbeit beschreibt nicht nur eine genetische Ursache des Sengers-Syndroms, sie betont zudem die Wichtigkeit des Lipidstoffwechsels: Störungen haben gravierende Auswirkungen auf das Mitochondrium und die gesamte Zelle“, so Prokisch. Die Wissenschaftler werden nun die Lipidkomponenten und deren Dynamik in biologischen Membranen genauer bestimmen, um ihre Bedeutung im Energiestoffwechsel besser zu verstehen. Daraus könnten sich Zusammenhänge mit weiteren menschlichen Erkrankungen und Ansatzpunkte für neue Therapien ergeben.

Weitere Informationen

Hintergrund

* Mitochondrien: Zellorganelle, die der Energiegewinnung in der Zelle dienen. Diese erfolgt an der inneren der beiden mitochondrialen Lipidmembranen.

* Kardiomyopathien: Erkrankungen des Herzmuskels.

* Sengers Syndrom: autosomal rezessiv vererbte Erkrankung, die sich durch kongenitalen Katarakt, hypertrophische Kardiomyopathie, mitochondriale Myopathie und Laktatazidose auszeichnet, meist ohne Beteiligung des zentralen Nervensystems. Weltweit sind etwa 50 Fälle dokumentiert.

Original-Publikation:

Mayr, J.A. et al. (2012). Lack of the mitochondrial protein acylglycerol kinase causes Sengers syndrome, American Journal of Human Genetics, Online ahead of print

Link zur Fachpublikation: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0002929711005404

Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 17 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören.  www.helmholtz-muenchen.de

Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 460 Professorinnen und Professoren, 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (einschließlich Klinikum rechts der Isar) und 25.000 Studierenden eine der führenden technischen Universitäten Europas. Ihre Schwerpunktfelder sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften, Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Nach zahlreichen Auszeichnungen wurde sie 2006 vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Exzellenzuniversität gewählt. Das weltweite Netzwerk der TUM umfasst auch eine Dependance in Singapur. Die TUM ist dem Leitbild einer unternehmerischen Universität verpflichtet. www.tum.de

Institut für Humangenetik des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München: Das Institut beschäftigt sich mit der Identifizierung von Erkrankungsgenen und der Charakterisierung ihrer Funktionen. Zentrales Ziel ist es, krankheitsrelevante Genvarianten bei Mensch und Maus zu finden sowie Techniken zur Chromosomenanalyse und neue Methoden für die Bearbeitung spezifischer Fragestellungen im Bereich der prä- und postnatalen Diagnostik und der Tumorzytogenetik zu entwickeln.

Quelle: Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg, www.helmholtz-muenchen.de, Aufsichtsratsvorsitzende: MinDir´in Bärbel Brumme-Bothe, Geschäftsführer: Prof. Dr. Günther Wess und Dr. Nikolaus Blum, Registergericht: Amtsgericht München HRB 6466, USt-IdNr: DE 129521671

 

Sie gehört zu den ganz Großen: Dr. Veronica Carstens

Am vergangenen Mittwoch, 25. Januar 2012, verstarb eine der herausragendsten Kämpferinnen für die Homöopathie: Frau Dr. Veronica Carstens.

Die  Ehefrau des früheren Bundespräsidenten ist Mitbegründerin der Carstens-Stiftung. Eine Einrichtung, die maßgeblich die Erforschung und Etablierung der Naturheilkunde und insbesondere der Homöopathie vorantreibt. Einer der Meilensteine: Die Ärztin engagierte sich mit großem Erfolg für die Verankerung der Therapierichtung ins Arzneimittelgesetz und die Aufnahme der Naturheilverfahren in die Approbationsordnung für Ärzte.

Hahnemann entdeckte die Homöopathie. Frau Dr. Veronica Carstens trug über 200 Jahre später dazu bei, dass diese wertvolle Medizin salonfähig wurde.

Dafür gebührt ihr die höchste Anerkennung und Dankbarkeit. Sie wird uns in ewiger Erinnerung bleiben, nicht zuletzt durch das Fortwirken ihrer Stiftung.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online