Archiv für den Monat: November 2011

Immunsystem und Virusinfektionen: Neue Therapie bei Hepatitis

Immunsystem und Infektionen, Neues aus Forschung und Wissenschaft

350 Millionen Menschen leiden weltweit unter den Folgen einer Hepatitis B-Infektion. In der Therapie könnte nun ein Durchbruch bevorstehen: Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München und der Universität Bonn einen Weg gefunden, die Vermehrung des Virus zu stoppen und zugleich das Immunsystem zu stimmulieren.

Weiter Infos unter www.helmholtz-muenchen.de

Arteriosklerose und Schlaganfälle – schützt uns Obst?

Arteriosklerose und Stoffwechsel, Heilkraft des Obstes

Wer viel weißes Obst ißt, soll besser gegen Schlaganfälle geschützt sein. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler der Wageningen Universität. So wiesen diejenigen Teilnehmer an der Studie, die regelmäßig weißes Obst zu sich nahmen ein bis zu neun Prozent geringeres Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, auf, als die Anderen. Wer sehr viel zu sich nahm ein sogar bis zu 55 Prozent geringeres Risiko. Verantwortlich sei der Pflanzenfarbstoff Quercetin. Und der ist vor allem enthalten in Äpfel und Birnen.

Quelle: www.doccheck.com

Der Grund, warum das so ist, nennt Josef Senn von der Redaktion www.mediportal-online.eu:

„Gerade Äpfel und Birnen wirken der Übersäuerung entgegen, ein maßgeblicher Faktor für die Arteriosklerose, Grundlage für Schlaganfälle.

Siehe auch www.obst-heilkraft.de

Immunsystem – Neue Erkenntnisse zu Infektionskrankheiten

Immunsystem und Infektionskrankheiten – Bedeutung der Genetik

Wissenschaftler der Universität Tübingen und der McMaster University in Kanada ist es gelungen, das Genom des Erregers des Schwarzen Todes zu entschlüsseln. Hierbei handelt es sich um den Erreger, der im Mittelalter als Pest bekannt geworden ist und die Hälfte der Europäer ausradierte.

Dazu der Wissenschaftler Hendrik Poinar: „Die genetischen Informationen zeigen uns, dass der mittelalterliche Peststamm der Vorläufer aller heute noch vorkommenden Pestbakterien ist. Jeder heutige Pestausbruch auf der Erde geht auf einen direkten Nachfahren der mittelalterlichen Pest zurück.“

Die Experten gehen davon aus, dass dies zu einem besseren Verständnis zur Entwicklung moderner Infektionskrankheiten führt.

Quelle: Universität Tübingen,  http://idw-online.de/de/news445364

Anmerkung mediportal-online: Wie man sieht, hinterlassen Krankheiten genetische Spuren. So die großen Epidemien, wie die genannte Pest, später Syphilis und Gonorrhoe, Tuberkulose und heute womöglich HIV und Herpes. Derart geprägte Immunsysteme sind heute anfälliger gegenüber modernen Erkrankungen. Ganzheitliche Mediziner sehen darin unter anderem auch die Neigung zu chronischen Krankheitsprozessen begründet.

Warum Rheuma?

Rheuma und die Ursachen

Sobald es nass und kalt wird leiden Rheumatiker verstärkt unter Beschwerden. Traditionell ist deshalb der Herbst eine Herausforderung für jeden Betroffenen. Händeringend suchen sie beim Arzt oder Homöopathen nach möglichst schneller Hilfe. Verständlich, denn die Schmerzen sind nicht nur unangenehm, sondern unerträglich.

Dabei ist die Bewältigung der Krankheit eine längerfristige Herausforderung. Rheuma ist ein vielschichtiges Problem. Die Medizin kennt über einhundert Erscheinungsformen. Der ganzheitliche Mediziner denkt aber noch viel weiter. Für ihn ist Rheuma nicht wirklich ein Gelenkproblem, auch wenn es sich dort hauptsächlich abspielt. Dahinter stehen zumeist Stoffwechselstörungen, eine gestörte Entgiftung oder ein geschwächtes Abwehrsystem. Auch hormonelle Ungleichgewichte des Organismus können Rheuma fördern.

Man kann daher nicht früh genug damit beginnen, Veranlagungen und Ursachen zu erforschen. Vor allem, wenn in der Familie Vorbelastungen bekannt sind. Am eindeutigsten sind Rheuma- oder Gicht-Fälle in der Familie. Das ist ein absoluter Hinweis darauf, dass man vorsorgen sollte, schon bevor es zu den ersten Symptomen kommt. Weitere Indizien sind Stoffwechselkrankheiten in der Familie, wie Übergewicht, Zuckerkrankheit, Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose.

Je früher man damit beginnt, diesen Prozessen entgegen zu wirken, desto größer sind die Chancen, etwas zu bewegen. Aber auch wer schon manifeste Probleme hat, sollte nicht aufgeben. Es gilt, den Prozess so gut wie möglich auszubremsen. Und das nicht nur wegen des Rheumas, sondern wegen vielerlei noch gefährlicheren Erkrankungsrisiken, wie zuvor erwähnt.

Das gelingt aber nur mit einer langfristigen ganzheitlich-regulativen Therapie, die an den wirklichen Ursachen ansetzt. Mehr zu diesen Möglichkeiten findet sich anschaulich in dem Buch „Gesundheit-worauf es ankommt“.

Rheuma und Osteoporose

Zwischen Rheuma und Osteoporose gibt es einen Zusammenhang

Etwa acht Millionen Menschen leiden an Osteoporose (Quelle: www.netzwerk-osteoporose.de) . Der deutsche Rheumaliga Bundesverband e.V. weist darauf hin, dass Rheumatiker ein erhöhtes Osteoporose-Risiko haben. Hauptverantwortlich gemacht wird dafür, dass sich die Knochen im Rahmen rheumatischer Entzündungen verändern. Aber auch die Medikamente seien daran beteiligt. So seien Kortisonpräparate, die bei Rheumaschüben eingesetzt werden, als Ursache für Osteoporose bekannt. (Quelle: www.rheuma-liga.de)

Kommentar von Josef Senn, www.mediportal-online.eu:

Beiden Erkrankungen gemeinsam sind, dass zumeist Stoffwechselstörungen dahinter stehen. Dies führt zum Einen zu einer Störung des Mineralhaushaltes (Grundlage für Osteoporose), zum Anderen zu Säureablagerungen (Grundlage Rheuma). Ganzheitlich gesehen ist daher der Stoffwechsel an der Basis zu regulieren, mit ganzheitlichen Methoden.

Stoffwechsel und Mittelmeerküche

Übersäuerung und Stoffwechselstörungen bekämpfen

Die gute alte Mittelmeerküche gilt als die ausgemachte Empfehlung der Mediziner bei Stoffwechselstörungen. Dabei liegt die Betonung auf „alte“, denn längst hat auch im Mittelmeerraum das heutige eher gesundheitsbelastende Ernährungsverhalten Einzug genommen.

Die gute alte Mittelmeerküche dagegen beruhte vor allem auf überwiegend basischer Ernährung. Dazu gehören reichlich Gemüse und viel frisches Obst, sowie die essenziellen Fettsäuren aus Fisch und Olivenöl. Dagegen gab es kaum Weißmehlprodukte, selten Fleisch und wenige Milchprodukte, und dann allenfalls von Schafen und Ziegen.

Diese überwiegend basische Ernährung wirkt der Übersäuerung entgegen, eine der häufigsten Ursachen verschiedenster Erkrankungen.

Beachten Sie dazu auch unseren Buchtipp „Basenfasten

Stoffwechsel und Übersäuerung – was tun?

Stoffwechsel – Tipps, Übersäuerung entgegen zu wirken

Übersäuerungen sind häufig die Grundlage für so schwere Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose, Rheuma und Gicht, Osteoporose, Muskelverhärtungen etc.

Eine Übersäuerung entsteht, wenn nicht ausgeschiedene Säuren im Bindegewebe eingelagert werden. Allgemein werden dafür verantwortlich gemacht zu viel Stress, Alkohol, Nikotin und ein Übermaß an „sauren“ Lebensmitteln. Hierzu gehören vor allem tierische Produkte (Fleisch, Fisch, Milchprodukte), aber auch weißes Brot, Nudeln, Zucker.

Übersehen wird dabei, dass der Körper beim Abbau von Stoffen am Ende des Stoffwechsels ebenfalls Säuren bildet. Und zwar völlig natürlich. Aber: Kommt es dabei zu gestörten Stoffwechselprozessen in Leber, Bauchspeicheldrüse und Nieren, oder zu gestörten Entgiftungsprozessen, tritt derselbe Effekt ein, wie bei zu großer Zufuhr an sauren Lebensmitteln. Und oft ist das sogar das Hauptproblem.

In erster Linie geht es also darum, den Stoffwechsel und die Entgiftung zu regulieren. Und bis das längerfristig erreicht ist, mag eine Reduktion der „sauren“  Nahrungsmittel sinnvoll sein. Noch besser ist es, wenn der Anteil an basischen Nahrungsmitteln erhöht wird, zum Beispiel durch Obst und Gemüse. Das gelingt oft besser, als die Reduktion der sauren Lebensmitteln.