Archiv für den Monat: September 2011

Obst schützt vor Parkinson?

Heilkraft des Obstes bei Parkinson

Sekundäre Pflanzenstoffe, wie die Flavonoide, und deren Untergruppe, die Anthocyane, haben eine schützende Wirkung auf die Nerven. So das Ergebnis einer Studie der Harvard School of Public Health in Boston. (Quelle: Ärztezeitung.de)

Diese sind vor allem enthalten in Beerenfrüchte, wie Holunder und Heidelbeeren. Aber auch in Äpfel, Orangen, Kirchen und Trauben finden wir sie.

Untersucht wurden 150.000 Probanden. Die Gruppe, die regelmäßig das Obst zu sich nahm, hatte wohl weniger Parkinson-Erkrankungen vorzuweisen, als die andere.

Buchtipp: 110 wirksame Behandlungsmethoden bei Krebs

Krebs – sinnvolle Behandlungsmethoden

Der Titel sagt es schon: Der Autor, Dr. med. György Irmey, erläutert eine Vielzahl möglicher Krebstherapien. Von den klassischen schulmedizinischen bis hin zu einer Vielzahl alternativer Methoden.

Eine kritische Bestandsaufnahme, immer ergänzt um weiterführende Informationsquellen zu den einzelnen Themen.

Ein fantastischer Überblick, wie man ihn selten so klar und kompakt findet. Beeindruckend ist die Sachlichkeit. Das tut der kontroversen und den Patienten verunsichernden Diskussion in der Branche gut.

Sehr aufschlussreich ist auch die Betrachtungsweise, was Krebs wirklich ist und wie man mit ihm umgeht. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre für alle Betroffenen und ihren Angehörigen für die Orientierung.

Morbus Crohn, Colitis ulcerosa – Darmerkrankungen behandeln mit Naturheilkunde

Morbus Crohn, Colitis ulcerosa – Verbesserung Stoffwechsel und Immunsystem mit natürlichen Mittel

Bei chronischen Darmerkrankungen – wie Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und schließlich Darmkrebs –  ist es wichtig, die tieferen Ursachen zu finden. Zumeist wird man suchen nach Störungen des Immunsystems, des Stoffwechsels und der Entgiftung. Auch Probleme in der Steuerung des Organismus, wie Nerven- und Hormonsystem, werden vom ganzheitlichen Mediziner unter die Lupe genommen. Sukzessive deckt er die Schwachstellen auf und wirkt regulatorisch darauf ein.

Neben diesen ursachenorientierten längerfristigen Maßnahmen kommen häufig auch pflanzenheilkundliche Mittel zum Einsatz, die sogenannten Phytotherapeutika. Im Vordergrund steht dabei, die Heilung und Entkrampfung zu unterstützen. Dabei haben sich drei pflanzliche Mittel besonders beliebt gemacht: Die Myrrhe, die Kaffeekohle und die Kamille.

Am Markt findet sich dazu ein Komplexmittel unter dem Namen Myrrhinil-Intest® . Mehr dazu findet sich auf der Homepage http://www.repha.de/myrrhinil-intest-allgemeines.html

Weitere Informationen zu den Ursachen und zur ganzheitlichen Behandlung von chronischen Krankheiten findet man unter www.mediportal-online.eu

 

Morbus Crohn – Wissenschaft weist eine mögliche Ursache nach

Morbus Crohn und Krebs-Risiko

Wissenschaftlern der Universität Erlangen ist es gelungen, eine der möglichen Ursachen chronischer Darmerkrankungen, wie Morbus Crohn, nachzuweisen. Sie machen das Fehlen oder  die Funktionsstörung des Enzyms Caspase-8 verantwortlich. Dies verstärke das Absterben von Zellen, dadurch sei die Darmwand krankheitsanfälliger gegenüber Bakterien und Viren.

Die Bewältigung chronischer Erkrankungen ist deshalb besonders wichtig, da diese Patienten unter einem erhöhten Krebsrisiko stehen. Immerhin  leiden mehr als 300.000 Menschen in Deutschland an chronischen Darmerkrankungen, wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

(Quelle: idw-online.de, URL: http://idw-online.de/de/news440842).

Neues diagnostisches Verfahren für die Früherkennung schwerer Krankheiten

Ein Forscherteam aus Heidelberg und Kiel haben mit Hilfe eines Biomarkerkonzeptes des Bioinformatikers an der Universität des Saarlandes, Dr. Andreas Keller, ein Früherkennungsverfahren für schwere Krankheiten gefunden. Sie haben herausgefunden, dass so genannte microRNAs wichtige Hinweise liefern in der Früherkennung bei vierzehn schwer diagnostizierbaren Krankheiten. Bei den microRNAs handelt es sich um kleine Moleküle, die sich an bestimmten Abschnitten der RNA-Stränge (Teil der Zell- und Erbinformation im Zellkern) anlagern. Diese Erkenntnisse seien nutzbar vor allem für die Diagnostik von Tumorerkrankungen der Bauchspeicheldrüse, der Prostata, des Magen-Darm-Traktes, sowie für Multiple Sklerose, und Sarkoidose. Und zwar zum in einem frühen Stadium, in dem sie bisher nicht diagnostiziert werden konnten. Bis zum marktreifen Produkt bedarf es aber noch weitere Anstrengungen.

Ouelle: www.idw-online.de/de/news439600

 

Bakterium verursacht Krebsbildung

Forschergruppen haben den Wirkungsmechanismus der Krebsbildung durch Bakterien nachgewiesen

Wenn jemand früher Magenbeschwerden hatte, wurde zumeist die Psyche verdächtigt. Bis man das Bakterium Helicobacter pylori entdeckte. Man identifizierte den Erreger als Feind der Magenschleimhäute unter anderem. Er wird deshalb auch für Magengeschwüre verantwortlich gemacht. Jetzt wurde entdeckt, dass er auch Krebs auslösen kann.

Mehrere Forschergruppen an der Universität Zürich, Institut für Molekulare Krebsforschung, unter der Leitung von Prof. Anne Müller und Prof. Massimo Lopes, wiesen nach, dass das Bakterium in der Lage ist, die DNA in den Zellkernen der Magenschleimhäute zu schädigen (Quelle: Universität Zürich).

Die DNA ist der Träger der Erbinformation. Dort ist auch die Zellteilung programmiert. Bei deren Verletzung durch das Bakterium kann es zur unkontrollierten Zellteilung, zum Krebs kommen. Ein Phänomen, das man bisher vor allem von Viren kennt, wie Herpes- und Hepatitis-Viren.

Beachtenswert ist, dass das Bakterium auch andere Schleimhäute angreift, wie zum Beispiel im Darm, in der Blase und im Unterleib. Es bleibt also spannend, was die Wissenschaftler noch herausfinden.

Dass Viren und jetzt auch Bakterien Zellen zu unkontrolliertem Wachstum treiben können, ist eine Möglichkeit der Krebsentstehung. Was zur Krebsentstehung noch dazu gehört, ist nachlesbar im Portal www.mediportal-online.eu und dort unter dem Fachthema Krebs.

Stoffwechselkrankheiten können genetische Ursachen haben

Übergewicht und Zuckerkrankheit werden oft mit falschem Ernährungsverhalten in Verbindung gebracht. Ganzheitliche Mediziner sahen darin eher eine Gemeinsamkeit im Sinne einer veranlagten Stoffwechselstörung, die letztlich zur Krankheit und falschem Ernährungsverhalten führt.

Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben jetzt 37 neue genetische Risikofaktoren bestätigt, die Auswirkungen auf den menschlichen Stoffwechsel haben. Mit eindeutigen Verbindungen zu Volkskrankheiten, wie zum Beispiel Diabetes mellitus Typ 2.

Quelle: Helmholtz Zentrum München 

Mehr zu den ganzheitlichen Hintergründen von Diabetes mellitus finden Sie auf mediportal-online

Der Schlaf – Schlafstörungen und Ursachen

Schlafstörungen und Schlaflosigkeit können viele Ursachen haben.

Stoffwechselbedingte: In der Zeit von 23:00 bis 07:00 Uhr läuft Ihr Stoffwechsel auf Hochtouren. In dieser Zeit legt Sie Ihr Körper schlafen und verstärkt die Stoffwechselaktivitäten, um über Nacht Ihre Energie-Depots aufzufüllen. Dementsprechend weiß man in der Wissenschaft, dass die daran beteiligten Organe in dieser Zeit ihren Leistungshöhepunkt haben. So die Galle von 23:00 bis 01:00, die Leber 01:00 bis 03:00, die Lunge 03:00 bis 05:00 und der Dickdarm von 05:00 bis 07:00 Uhr.  Spitzenleistung zu erbringen heißt, zu zeigen, was die Organe können. Eingedenk der Tatsache, dass der Körper zeigt, was er kann, wenn er gefordert ist, machen sich in dieser Phase gestörte Organe besonders bemerkbar. Ein Grund, warum in dieser Zeit viele Menschen aufwachen, unruhig werden oder einfach nicht mehr schlafen können.

Steuerungsbedingte: Andere leiden unter dem Problem, schon nach kurzem Schlaf oder immer wieder nach kurzen Schlafperioden aufzuwachen. Manchmal erwachen Sie auch im Schreck. Man erkennt bereits daran, dass irgendetwas mit der Steuerung nicht stimmt. Hieran beteiligt sind zumeist das zentrale Nervensystem und das Hormonsystem.

Was also tun?

Die Einnahme von Schlafmittel löst nicht das Problem und hat auf Dauer Nebenwirkungen. Kann also nur kurzfristig in Betracht kommen. Mit homöopathischen Mittel wie Zinc.Valeriana vermeidet man zwar die Nebenwirkungen. Aber auch das sind  nicht wirklich entscheidende Lösungen.

Um Schlafstörungen an der Wurzel zu packen, muss man herausfinden, welche Organstörungen damit zusammen hängen. Die ganzheitliche Medizin mit ihrer Ursachenforschung hilft hier weiter.

Alzheimer Krankheit und ihre Ursachen

Die Hirnliga e.V. weist aktuell darauf hin, dass die Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen, eine große Rolle bei Alzheimer spielen. Sie vermuten, dass eine mangelhafte Energieversorgung der Nervenzellen einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Krankheit hat. Dazu sei es wichtig, diese Kraftwerke vor giftigen Stoffwechselprodukten zu schützen, so Prof. Müller, Vizepräsident der Vereinigung der Deutschen Alzheimerforscher, Hirnliga e.V.

Naturheilkundliche orientierte Mediziner vermuten schon lange den Stoffwechsel als eine der möglichen Ursachen. Dabei kommt es auf eine ganzheitliche Betrachtung des Geschehens an. Das heißt, die Einbeziehung der Stoffwechselorgane wie Leber-Galle, Bauchspeicheldrüse, Magen-Darm. Ferner ganz wichtig ist die Beachtung des Entgiftungssystems, allen voran die Nieren. Schließlich die Folgen von Störungen in diesen Organen für das Immunsystem. Entscheidend dabei sind weniger der optische Eindruck und die Laborwerte, als vielmehr die Regulationsfähigkeit des Organismus.

Mehr Infos zum Thema unter www.hirnliga.de

 

Schmerz, Kopfschmerz – Der richtige Umgang mit Schmerzmittel

In einer aktuellen Meldung warnt ÖKÖ-TEST vor einem Missbrauch von Schmerzmitteln.  Dies gelte vor allem bei Kombination verschiedener Mittel, da sich durch die Wirkstoffkombination das Nebenwirkungsrisiko erhöhe. Vor allem bestünde die Gefahr von Nierenschäden bei längerfristigem Gebrauch.

Generell empfiehlt das Verbrauchermagazin Schmerzmittel in Eigenregie maximal an drei Tagen hintereinander und nicht mehr als zehn Tage im Monat zu  nehmen.

Ganzheitlichen Mediziner ist das noch zu viel. Sie verweisen auf naturheilkundliche Alternativen ohne Nebenwirkungen. Chemische Schmerzmittel sollen die Ausnahme bleiben in wirklich extremen Situationen.

Außerdem weist mediportal-online nochmals ausdrücklich darauf hin, die Ursachen zu suchen. Schmerzbehandlungen sind nur eine vorübergehende Lösung.